Wie steuert man Marionetten, wenn sämtliche Fäden reißen?
Zu Zeiten der Hyperinflation in der Weimarer Republik 1923 stand während der gesamten Krise der Dollar für Werterhalt und Stabilität. Anhand des Dollarkurses kann man heute noch gut nachvollziehen, wie schnell die Mark damals entwertete.
Am 10. November 1921 kostete ein Dollar 300 Mark laut dem Tagebuch des Konrektors und Kantors August Heinrich von der Ohe. Am 31. Juli 1922 lag der Kurs bei 615 Mark – nur 5 Wochen später bereits bei 800 Mark und wiederum 3 Wochen später bei 2.400 Mark.
Das ging weiter und weiter, sodass am 3. Februar 1923 ein Dollar schlappe 50.000 Mark kostete. Im Juli desselben Jahres musste man 1 Million Mark dafür bezahlen und Ende August 1923 8 Millionen Mark. In nur 2 Wochen sprang der Preis dann auf 53 Millionen Anfang September.
Im Oktober 1923 ging es dann in die Milliarden, zunächst nur 3, gegen Ende Oktober 64 Milliarden. Mitte November wurden 800 Milliarden Mark erreicht, was in diesem Tagebuch den letzten Stand darstellte.
Wenn Sie in dieser Zeit gelebt hätten, Geld keine Rolle gespielt hätte und Sie politischen Einfluss ausüben wollten, was hätten Sie gemacht? Hätten Sie die Leute mit Milliarden und Billionen von Mark bestochen oder lieber ein paar Dollars angeboten? Sicherlich, das ist eine rhetorische Frage.
Vergleichen wir die Situation von damals mit der jetzigen. Wir dürften heute in etwa auf dem Niveau von 1920 oder 1921 sein. Die Hyperinflation ist noch nicht ausgebrochen und auch noch gar nicht sichtbar für das gemeine Volk – die Hartgeld-Leser wissen natürlich bereits schon viel länger, was auf uns zurollt.
Was ist jedoch einer der wesentlichen Unterschiede zu damals? Für die Insider ist klar, der Dollar wird ebenfalls hyperinflationieren, zumindest wird momentan hart daran gearbeitet seitens der amerikanischen Regierung und deren privaten Notenbank FED. Das bedeutet, dieser stabile Gegenpart zur Mark bzw. zum Euro entfällt.
Und jetzt die Frage an Sie: Würden Sie sich mit Euro oder Dollar bestechen lassen? Hm, gute Frage, nicht wahr? Schauen Sie sich um, gibt es eine Währung, welche die Aussicht hat, gegen Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken usw. vollständig stabil zu bleiben? Überall besteht nämlich dasselbe Problem, es gibt unglaubliche, gigantisch aufgebaute Papierwerte ohne echten Gegenwert.
Bekommen wir es nun womöglich mit einer Situation zu tun, welche vollständig ungesteuert abläuft? Wie sollen die Fäden der Welt in der Hand der Mächtigen gehalten werden können, wenn deren wichtigstes Instrument – das Geld – in die Wertlosigkeit abdriftet? Denken Sie an das Zitat von Mayer Amschel Bauer, der sinngemäß sagte:
Gebt mir die Macht über das Geld eines Landes, und es ist mir egal, wer die Gesetze macht!
Im Umkehrschluss bedeutet das nämlich auch, dass die Macht über das Land endet, wenn das Geld bzw. dessen Einfluss verschwindet. Können wir uns nun freuen? Wird die Hochfinanz etwa die Kontrolle über die weltweite Politik verlieren?
Mit gesundem Menschenverstand kennt man die Antwort auf diese Frage. Die Geldsystemkrise ist hausgemacht und insgesamt geplant, in vielen Details ganz konkret gesteuert. Niemand braucht zu denken oder zu hoffen, dass sich die Mächtigen der Welt einfach so die Macht entreißen lassen – weder freiwillig noch versehentlich.
Was aber wird dann hier passieren? Wie wird die Welt diesen Zusammenbruch erleben, was dient zur Steuerung? Bricht der Dollar im Wert vielleicht doch nicht zusammen? Kommt schnell ein Ersatz kurz vor dem Ende?
Ich habe dazu einen Finanzfachmann befragt, der sich seit vielen Jahren mit echten Werten beschäftigt und das System schon lange durchschaut hat. Kurt Kamber ist „Erfinder und Promotor des physischen Gold-Sparplan-Konzepts nach der Durchschnittskosten Methode und hat sich als international anerkannter Goldexperte etabliert. Bereits 1970 hat er einen Goldsparplan mit grossem Erfolg lanciert.“
Seine Antwort auf meine Frage, wie denn die Welt in Zukunft ohne wertstabile Währungen gesteuert werden könnte:
MUTMASSLICHE, ZUKÜNDFTIGE KRISENSZENARIEN . . . .
Immer dann, wenn große und nachhaltige Krisen ausbrechen, wird nach den Verursachern gesucht. Hinter jeder negativen Entwicklung werden plötzlich Machenschaften von den Mächtigen dieser Welt vermutet und Gerüchte in Umlauf gebracht, wie z.B. dass die jetzige Schweine-Grippe bewusst infiziert wurde, um das aufbegehrende Volk in Schach zu halten u. a. m. Um unnötige Panikmache zu vermeiden, versuche ich aufgrund von Fakten gewisse Trends aufzuzeigen und mich möglichst von fantasievollen Spekulationen fern zu halten.
Es stimmt, dass in fast allen Ländern dieser Welt eine Machtelite versucht, die Geschicke des betreffenden Landes zu kontrollieren und – wenn immer möglich – zu ihren Gunsten zu steuern. Macht erstreben und Macht auszuüben, löst bei vielen Menschen eine erstrebenswerte Faszination aus. In einem starken Land übt auch die betreffende Elite eine überdimensionierte Macht aus und – wenn diese Machtposition ins Wanken geraten sollte – wird diese mit Haken und Ösen verteidigt. Dies ist in den USA nicht anders, kommt aber aufgrund der speziellen Machtkonstellation besondere Bedeutung zu.
Die Machtelite in den USA ist unter dem Sammelbegriff „Eastern Establishment“ bekannt. Was dieses Establishment so mächtig macht, ist die Tatsache, dass sie die Federal Reserve Bank besitzen, d. h. sie beherrschen das Geld, das Geld-System sowie die Geldschöpfung. Aufgrund der Tatsache, dass der US Dollar seit dem Ende des zweiten Weltkrieges zur Weltleitwährung aufgestiegen ist, dass der Handel von lebenswichtigen Gütern, wie z. B. Rohstoffen auf US Dollar-Basis gehandelt werden, machte dieses Establishment zu einem der weltweit mächtigsten Kräftezentrum.
Die konstante, jahrzehntelange Verschuldung und das Aufstreben neuer Wirtschaftsmächte stellten jedoch das Machtmonopol der USA langsam aber sicher in Frage. Dass das „Eastern Establishment“, deren Hauptexponenten die Morgans, Rockefellers, Rothschilds u. a. sind, dies nicht einfach hinzunehmen gewillt sind und dass sie versuchen das Heft weltweit in Händen zu halten, ist eine natürliche Reaktion. Ob ihnen dies gelingen wird, ist schwer abzuschätzen, da niemand die Kristallkugel besitzt.
Die USA haben dies mit der Invasion in den Irak versucht, um für die Zukunft entscheidende Energie-Quellen unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieses Unterfangen ist ihnen total misslungen. Die Welt ist eben multipolar geworden. Was verschiedene Kommentatoren als mögliche Option und als möglichen Ausweg in einem neuen Weltkrieg sehen, ist nicht unbedingt eine realistische Alternative. Waffentechnisch sind die USA zwar immer noch übermächtig; andererseits könnte für sie der Kollateralschaden zu hoch sein, da die USA nicht mehr die einzige Atommacht sind. Zudem wird immer offensichtlicher, dass man die Herzen der Menschen nicht mit Waffen erobern kann!
Obwohl die USA immer behaupten, dass Gold keine monetäre Funktion mehr ausübt, obwohl das Eastern Establishment mit Papiergold Spekulationen versucht, den Goldpreis zu drücken, könnte genau dies ihre Rettung sein. Erstens darf man den US Dollar nicht zu leichtfertig abschreiben. Solange so viele Menschen weltweit den US Dollar immer noch als Leitwährung akzeptieren und an die Vormachtstellung des US Dollars glauben, wird diese Währung immer noch eine führende Rolle spielen, nach dem Motto, den letzten beißen die Hunde!
Zweitens haben jene Länder, die wirtschaftlich mit den USA verbunden oder gar von ihr abhängig sind, kein Interesse an einem plötzlichen Kollaps des US Dollars. Er wird nach wie vor von diesen Notenbanken gestützt und indirekt finanziert. So sind z. B. der überwiegende Teil der EURO Währungsreserven im US Dollar angelegt; ebenso halten China, Japan, Taiwan und andere fernöstliche sowie mittelöstliche Länder riesige US Dollar Reserven.
Drittens gibt es momentan keine wirkliche Alternative zum US Dollar. Keine andere Währung ist volumenmäßig groß genug, um den Welthandel mit der notwendigen Liquidität zu versorgen! Dies haben die Finanz-Rettungsaktionen der verschiedenen Länder, auch der EU gezeigt. Die enormen Beträge, die zur Liquiditätsstützung in die Finanzmärkte gepumpt wurden, waren größtenteils im US Dollar gemacht worden, weil selbst der EURO für solche Transaktionen zu klein war!
Wenn es zu einer Währungsreform kommen sollte, steht die USA vorteilhaft da. Nur die doofen europäischen Notenbanken haben Gold verkauft, nicht so die USA! Verschiedene Länder habe ihre Goldreserven oder mindestens einen wesentlichen Teil davon in Fort Knox (USA) eingelagert! Es ist davon aus zu gehen, dass eine Währungsreform immer auch Gold eine wesentliche Rolle zuordnen würde, um Vertrauen zu schaffen. Die USA könnten – wenn notwendig erachtet – auf alles Gold, das in den USA gelagert ist, zurückgreifen. Zudem sind die USA selber eine der Welt größten Goldproduzenten.
Meines Erachtens würden in einer solchen Situation die Europäer als die großen Verlierer dastehen. Sie haben nur geringe Rohstoff-Vorkommen, sind militärisch willensschwach, politisch uneins und zu stark mit sich selbst beschäftigt, als dass die Europäer in einer solchen Ausmarchung eine gewichtige Rolle spielen könnten. Die Europäer leiden unter einer sagenhaften Selbstüberschätzung. Der Rest der Welt weiß, dass die USA – im Gegensatz zu den Europäern – immer noch handlungsfähig sind, wenn sie wollen oder wenn ihnen das Wasser zum Hals steht. Europa ist handlungsunfähig, siehe die Balkan-Situation.
Aufgrund der Überalterung der Bevölkerung, die limitierten eigenen Ressourcen, der Mangel an politischen Visionen und deren Umsetzung werden eines Tages negativ zu Buche stehen. Bestenfalls ist Europa immer noch rückwärts schauend und an vergangenen Glanzzeiten orientiert. Es wird in Zukunft eher an Einfluss auf das Weltgeschehen auf Kosten anderer Kontinente verlieren. Die USA scheinen sich trotz der enormen Probleme zu revitalisieren. Der neugewählte Präsident verstand es, die Bevölkerung für seine Visionen, die großen Einsatz und harte Arbeit verlangen, zu gewinnen. Ob dies gelingt, wird die Zukunft weisen. Es ist auf alle Fälle den Versuch wert!
Entscheidend ist nicht Panikmache und Gerüchte verbreiten; entscheidend ist vielmehr die Herausforderungen anzunehmen, realistisch zu analysieren, von der Geschichte zu lernen und danach zu handeln. Alles andere bringt uns nicht weiter!
Kurt W. Kamber, Direktor
www.swissgoldplan.eu
Die Macht der USA, des „Eastern Establishment“, ist faktisch unverändert, weil in Relation zur sich beschleunigenden Krise in den USA auch in Europa die Probleme mindestens genauso schnell zugenommen haben. Da hat Herr Kamber natürlich Recht.
Dennoch, wo soll das viele neu gedruckte Geld am Ende hin? Und wir sind wahrlich noch lange nicht am Ende mit der Gelddruckerei. Welchen Ausweg hat die Machtelite?
Genügt es, wenn sich alle Beteiligten dauerhaft zusammenreißen und die Staatsanleihen der USA eben doch irgendwie standhalten und parallel eine andere Lösung, eine neue Währung vielleicht, gefunden und etabliert wird?
Ich bin überzeugt davon, niemand drückt auf den Knopf, um die große Systemkrise auszulösen, wenn er sich nicht absolut 100% sicher ist, die Folgen vollständig unter Kontrolle halten zu können.
Ob dazu Schweinegrippen oder Atombomben gehören – alles Spekulation. Noch gibt es kein eindeutiges Anzeichen, was in eine bestimmte Richtung deutet. Vielleicht gibt es derartige Indizien sogar schon, doch weil niemand in diese undenkbaren Richtungen denkt, erkennt sie noch keiner.
Eines ist klar. Wir haben keinerlei Grund anzunehmen, dass wir uns in irgendeiner Art und Weise in Sicherheit wiegen können. Politisch und wirtschaftlich sind die Mächtigen so stark und tief verflochten, dass diese sich auch zahllose Patzer erlauben könnten, um am Ende trotzdem wieder auf die Füße zu fallen. Warten wir’s ab.

Zu Jochen 55)
Du hast es leider nicht verstanden, bzw. Missverstanden was ich sagen wollte. Es geht nicht um nicht Sex haben, weil mal gerade keinen Partner hat. Es gehrt um Sex haben wollen, aber nicht machen dürfen, wie es von der Kirche verlangt wird. Wer über den Sex hinauswächst braucht diesen auch nicht, aber bitte unsere ach so lieben geistlichen sind so weit davon entfernt, wie das der Papst zugeben würde- sollte er noch können- das er sich regelmäßig selbst befriedigt. Es geibt nichts verlogeneres als die Kirche!
#61 gast
>>Warum um Himmels Willen, haben sich dann die Allierten nur gewehrt.
>Sie waren die Kriegstreiber. Aber das wird heute gerne vergessen.
Das war doch nur ironisch von mir gemeint. Aber an den Gedanken, dass man öffentlich die Gechichte verdreht hat, muss ich mich auch immer noch gewöhnen. So viele Lügen, so ein zerbrechliches großes Gebilde – wie lange mag das noch halten?
Es geibt nichts verlogeneres als die Kirche!
Bist Du sicher? Überall wird gelogen, und sogar unser H.G. ist auf eine große Lüge hereingefallen.
Wie kann man nur einen Gott glauben wie ihn H.G. zelebriert. Wo es so überhaupt keine Chancengleichheit gibt. Jeder hat die Wahl, das ich nicht lache, wie viele kennen die Auswahl nicht mal. Und wen man dann sein ganzes Leben mit guten werken vollbracht hat aber noch nie was von Jesus gehört hat ist man verdammt.
Einfach nur lächerlich.
lg
#63 anne
>Ich habe nichts verwechselt.
Ich wusste, dass Du das nicht auf Dir sitzen lassen würdest.
Der Fehler liegt natürlich bei mir und ich bitte Dich um Verzeihung Anne.
Ich hatte nur gestern Lust, hier ein wenig mit Worten zu spielen.
#68 Wilhelm Landberger
>Du hast es leider nicht verstanden, bzw. Missverstanden was ich sagen wollte.
Doch, doch, ich hatte Dich verstanden, wollte Dich nur ein wenig ärgern. Nimm’s mir bitte nicht krumm. Eigentlich hast Du sehr gute Ansichten.
>Es geibt nichts verlogeneres als die Kirche!
Normaler Weise dürfte es die Kirche in dieser Form wie sie heute existiert, überhaupt nicht geben. Ich glaube nicht, dass es im Sinne von Jesus war, was die daraus gemacht haben. Schon diesen ganzen Reichtum anzusammeln, ist eines wirklich Gläubigen nicht würdig. Das ganze System bedarf einer Runderneuerung wie z.B. unser politisches System auch. Immer mehr Gesetze blähen dieses immer mehr auf. Kein Wunder, dass sich niemand mehr darin zurecht findet. Offensichtliche Ungerechtigkeiten werden so überdeckt, oder zumindest nicht gelöst. Ich meine, man müßte eher zur Einfachheit zurückkehren.
>Und wen man dann sein ganzes Leben mit guten werken vollbracht hat aber noch nie was von Jesus gehört hat ist man verdammt.
@gast
Wenn Du Dein ganzes Leben wirklich mit guten Werken vollbringst, was bestimmt nicht immer leicht ist, dann würde Jesus Dich bestimmt auch anerkennen, ohne dass Du seinen Namen je gehört hättest. Aber ich nehme an, es wird schwerlich möglich sein auf dieser Welt, nie etwas von oder über ihn zu hören. Wie willst Du sonst unterscheiden zwischen gut und böse, bzw. ob Deine Taten gut oder schlecht sind. Ein Unwissender handelt so, wie es ihm beliebt. Es würde ihn kaum interessieren, ob es gut oder böse ist, was er gerade macht.
Was heißt, man muss sich für eine Seite entscheiden. Die gute Seite ist Jesus, damit kennst Du dann auch seinen Namen.
lg
„Ich wusste, dass Du das nicht auf Dir sitzen lassen würdest.“
Soso… :-) Woher denn? Was meinst du zu 63) & 65) ?
>Einfach nur lächerlich.
Du gehörst also zu den Personen, die noch nie etwas von Jesus gehört oder gelesen haben.
Du hast auch kein Gewissen mehr, welches dich ständig auf deine Sündhaftigkeit aufmerksam macht. Schon seltsam.
„Wer die Bekehrung aufschiebt, lebt gefährlich“
Jede Übertretung der Gebote, jede Geringschätzung
oder Zurückweisung der Gnade Christi
fällt auf uns zurück. Dadurch verhärtet sich das
Herz, der Wille wird geschwächt, der Verstand
beeinträchtigt und unfähig gemacht, der mahnenden
Stimme des Heiligen Geistes zu folgen.
Viele suchen ihr Gewissen damit zu beruhigen,
daß sie sich einreden, sie könnten zu jeder Zeit
vom Weg der Sünde auf den des Gehorsams überwechseln.
Manche verlassen sich darauf, daß Gott
nicht nur einmal zur Umkehr mahnt, sondern immer
wieder. Nicht zu vergessen diejenigen, die hoffen, ihr
Leben noch in letzter Minute durch eine Bekehrung
abrunden zu können.
Wer so denkt, treibt ein gefährliches Spiel. Er rechnet
nicht damit, daß seine Erfahrungen und seine Lebensweise
das Denken und den Charakter in einer
Weise formen können, die schließlich gar nicht mehr
den Wunsch zu einem Leben mit Christus aufkommen
läßt.
Sünde, die wir hegen und pflegen, ist ein Nährboden,
auf dem die Abneigung gegen Gott schneller
wächst als uns lieb sein kann. Wer in ungläubigem
Trotz oder störrischer Gleichgültigkeit gegen Gottes
Willen beharrt, wird einst das ernten, was er gesät hat.
In der ganzen Bibel findet sich kaum eine ernstere
Warnung vor dem Spiel mit dem Bösen als die Worte
Salomos: „Deine Sünde wird dir zur Schlinge, in der
du dich selber fängst.“
Christus ist bereit, uns von der Sünde zu erlösen;
doch er wird uns niemals dazu zwingen. Wenn wir
nicht den Wunsch haben, frei zu werden, und nicht
den Willen, sein Gnadenangebot anzunehmen – was
kann er dann noch für uns tun? Wir selbst bringen das
Verderben über uns, wenn wir Gottes Liebe hartnäckig
abweisen. In der Heiligen Schrift heißt es: „Gebt acht,
jetzt ist die Zeit der Gnade! Heute ist der Tag der Rettung!“
Und an anderer Stelle: „Seid heute, wenn ihr
meine Stimme hört, nicht so verstockt …“
http://www.advent-verlag.de/material/DerBessereWeg-Auszug.pdf
Johannes 5,39: Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget;
@73 Jochen ich spreche nicht von mir, nur wen Dir sogar die vorstellung fremd ist das es jemanden auf der Welt geben kann der noch nichts von Jesus gehört hat tust Du mir leid.
Und H.G. sieht das wesentlich restriktiver als Du.
Wie sich sonst zwischen gut oder böse unterscheide? Ich habe eine Seele und die weis ganz genau was gut und was schlecht ist. Dazu brauch ich weder ein Buch noch einen Propheten. Scheinbar sprichst Du jedem Menschen der keinem Buch folgt die Fähigkeit ab zu entscheiden was gut ist.
Sind wir den nur Ferngesteuerte Tiere? Was ist eine Einsicht wert die nicht aus dem Herzen kommt?
Schon mal von Scheinheilig gehört. Ich glaube das Gott die Menschen wesentlich näher sind die etwas aus innerer Überzeugung tun und nicht weil Ihnen was versprochen oder angedroht wird.
lg
@75 Du hättest meine Antwort abwarten sollen, warst aber schneller. Wo habe ich geschrieben ich hätte noch nie von Jesus gehört?
lg