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Wie steuert man Marionetten, wenn sämtliche Fäden reißen?

Geld regiert die Welt – doch was regiert die Welt, wenn alle wichtigen Währungen hyperinflationieren?

Wenn Politiker indirekt davon profitieren, dass es ihren Freunden aus der Wirtschaft gut geht, dann nennt man das Demokratie.

Doch wenn das Entgelt ihrer Freunde massiv an Wert verliert, warum sollten die Politiker ihre Freunde dann noch unterstützen, zumal ihnen das Volk inzwischen im Nacken sitzt?

Wie steuert man die Welt in Zeiten von Hyperinflation?

Zu Zeiten der Hyperinflation in der Weimarer Republik 1923 stand während der gesamten Krise der Dollar für Werterhalt und Stabilität. Anhand des Dollarkurses kann man heute noch gut nachvollziehen, wie schnell die Mark damals entwertete.

Am 10. November 1921 kostete ein Dollar 300 Mark laut dem Tagebuch des Konrektors und Kantors August Heinrich von der Ohe. Am 31. Juli 1922 lag der Kurs bei 615 Mark – nur 5 Wochen später bereits bei 800 Mark und wiederum 3 Wochen später bei 2.400 Mark.

Das ging weiter und weiter, sodass am 3. Februar 1923 ein Dollar schlappe 50.000 Mark kostete. Im Juli desselben Jahres musste man 1 Million Mark dafür bezahlen und Ende August 1923 8 Millionen Mark. In nur 2 Wochen sprang der Preis dann auf 53 Millionen Anfang September.

Im Oktober 1923 ging es dann in die Milliarden, zunächst nur 3, gegen Ende Oktober 64 Milliarden. Mitte November wurden 800 Milliarden Mark erreicht, was in diesem Tagebuch den letzten Stand darstellte.

Wenn Sie in dieser Zeit gelebt hätten, Geld keine Rolle gespielt hätte und Sie politischen Einfluss ausüben wollten, was hätten Sie gemacht? Hätten Sie die Leute mit Milliarden und Billionen von Mark bestochen oder lieber ein paar Dollars angeboten? Sicherlich, das ist eine rhetorische Frage.

Vergleichen wir die Situation von damals mit der jetzigen. Wir dürften heute in etwa auf dem Niveau von 1920 oder 1921 sein. Die Hyperinflation ist noch nicht ausgebrochen und auch noch gar nicht sichtbar für das gemeine Volk – die Hartgeld-Leser wissen natürlich bereits schon viel länger, was auf uns zurollt.

Was ist jedoch einer der wesentlichen Unterschiede zu damals? Für die Insider ist klar, der Dollar wird ebenfalls hyperinflationieren, zumindest wird momentan hart daran gearbeitet seitens der amerikanischen Regierung und deren privaten Notenbank FED. Das bedeutet, dieser stabile Gegenpart zur Mark bzw. zum Euro entfällt.

Und jetzt die Frage an Sie: Würden Sie sich mit Euro oder Dollar bestechen lassen? Hm, gute Frage, nicht wahr? Schauen Sie sich um, gibt es eine Währung, welche die Aussicht hat, gegen Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken usw. vollständig stabil zu bleiben? Überall besteht nämlich dasselbe Problem, es gibt unglaubliche, gigantisch aufgebaute Papierwerte ohne echten Gegenwert.

Bekommen wir es nun womöglich mit einer Situation zu tun, welche vollständig ungesteuert abläuft? Wie sollen die Fäden der Welt in der Hand der Mächtigen gehalten werden können, wenn deren wichtigstes Instrument – das Geld – in die Wertlosigkeit abdriftet? Denken Sie an das Zitat von Mayer Amschel Bauer, der sinngemäß sagte:

Gebt mir die Macht über das Geld eines Landes, und es ist mir egal, wer die Gesetze macht!

Im Umkehrschluss bedeutet das nämlich auch, dass die Macht über das Land endet, wenn das Geld bzw. dessen Einfluss verschwindet. Können wir uns nun freuen? Wird die Hochfinanz etwa die Kontrolle über die weltweite Politik verlieren?

Mit gesundem Menschenverstand kennt man die Antwort auf diese Frage. Die Geldsystemkrise ist hausgemacht und insgesamt geplant, in vielen Details ganz konkret gesteuert. Niemand braucht zu denken oder zu hoffen, dass sich die Mächtigen der Welt einfach so die Macht entreißen lassen – weder freiwillig noch versehentlich.

Was aber wird dann hier passieren? Wie wird die Welt diesen Zusammenbruch erleben, was dient zur Steuerung? Bricht der Dollar im Wert vielleicht doch nicht zusammen? Kommt schnell ein Ersatz kurz vor dem Ende?

Ich habe dazu einen Finanzfachmann befragt, der sich seit vielen Jahren mit echten Werten beschäftigt und das System schon lange durchschaut hat. Kurt Kamber ist „Erfinder und Promotor des physischen Gold-Sparplan-Konzepts nach der Durchschnittskosten Methode und hat sich als international anerkannter Goldexperte etabliert. Bereits 1970 hat er einen Goldsparplan mit grossem Erfolg lanciert.“

Seine Antwort auf meine Frage, wie denn die Welt in Zukunft ohne wertstabile Währungen gesteuert werden könnte:

MUTMASSLICHE, ZUKÜNDFTIGE KRISENSZENARIEN . . . .

Immer dann, wenn große und nachhaltige Krisen ausbrechen, wird nach den Verursachern gesucht. Hinter jeder negativen Entwicklung werden plötzlich Machenschaften von den Mächtigen dieser Welt vermutet und Gerüchte in Umlauf gebracht, wie z.B. dass die jetzige Schweine-Grippe bewusst infiziert wurde, um das aufbegehrende Volk in Schach zu halten u. a. m. Um unnötige Panikmache zu vermeiden, versuche ich aufgrund von Fakten gewisse Trends aufzuzeigen und mich möglichst von fantasievollen Spekulationen fern zu halten.

Es stimmt, dass in fast allen Ländern dieser Welt eine Machtelite versucht, die Geschicke des betreffenden Landes zu kontrollieren und – wenn immer möglich – zu ihren Gunsten zu steuern. Macht erstreben und Macht auszuüben, löst bei vielen Menschen eine erstrebenswerte Faszination aus. In einem starken Land übt auch die betreffende Elite eine überdimensionierte Macht aus und – wenn diese Machtposition ins Wanken geraten sollte – wird diese mit Haken und Ösen verteidigt. Dies ist in den USA nicht anders, kommt aber aufgrund der speziellen Machtkonstellation besondere Bedeutung zu.

Die Machtelite in den USA ist unter dem Sammelbegriff „Eastern Establishment“ bekannt. Was dieses Establishment so mächtig macht, ist die Tatsache, dass sie die Federal Reserve Bank besitzen, d. h. sie beherrschen das Geld, das Geld-System sowie die Geldschöpfung. Aufgrund der Tatsache, dass der US Dollar seit dem Ende des zweiten Weltkrieges zur Weltleitwährung aufgestiegen ist, dass der Handel von lebenswichtigen Gütern, wie z. B. Rohstoffen auf US Dollar-Basis gehandelt werden, machte dieses Establishment zu einem der weltweit mächtigsten Kräftezentrum.

Die konstante, jahrzehntelange Verschuldung und das Aufstreben neuer Wirtschaftsmächte stellten jedoch das Machtmonopol der USA langsam aber sicher in Frage. Dass das „Eastern Establishment“, deren Hauptexponenten die Morgans, Rockefellers, Rothschilds u. a. sind, dies nicht einfach hinzunehmen gewillt sind und dass sie versuchen das Heft weltweit in Händen zu halten, ist eine natürliche Reaktion. Ob ihnen dies gelingen wird, ist schwer abzuschätzen, da niemand die Kristallkugel besitzt.

Die USA haben dies mit der Invasion in den Irak versucht, um für die Zukunft entscheidende Energie-Quellen unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieses Unterfangen ist ihnen total misslungen. Die Welt ist eben multipolar geworden. Was verschiedene Kommentatoren als mögliche Option und als möglichen Ausweg in einem neuen Weltkrieg sehen, ist nicht unbedingt eine realistische Alternative. Waffentechnisch sind die USA zwar immer noch übermächtig; andererseits könnte für sie der Kollateralschaden zu hoch sein, da die USA nicht mehr die einzige Atommacht sind. Zudem wird immer offensichtlicher, dass man die Herzen der Menschen nicht mit Waffen erobern kann!

Obwohl die USA immer behaupten, dass Gold keine monetäre Funktion mehr ausübt, obwohl das Eastern Establishment mit Papiergold Spekulationen versucht, den Goldpreis zu drücken, könnte genau dies ihre Rettung sein. Erstens darf man den US Dollar nicht zu leichtfertig abschreiben. Solange so viele Menschen weltweit den US Dollar immer noch als Leitwährung akzeptieren und an die Vormachtstellung des US Dollars glauben, wird diese Währung immer noch eine führende Rolle spielen, nach dem Motto, den letzten beißen die Hunde!

Zweitens haben jene Länder, die wirtschaftlich mit den USA verbunden oder gar von ihr abhängig sind, kein Interesse an einem plötzlichen Kollaps des US Dollars. Er wird nach wie vor von diesen Notenbanken gestützt und indirekt finanziert. So sind z. B. der überwiegende Teil der EURO Währungsreserven im US Dollar angelegt; ebenso halten China, Japan, Taiwan und andere fernöstliche sowie mittelöstliche Länder riesige US Dollar Reserven.

Drittens gibt es momentan keine wirkliche Alternative zum US Dollar. Keine andere Währung ist volumenmäßig groß genug, um den Welthandel mit der notwendigen Liquidität zu versorgen! Dies haben die Finanz-Rettungsaktionen der verschiedenen Länder, auch der EU gezeigt. Die enormen Beträge, die zur Liquiditätsstützung in die Finanzmärkte gepumpt wurden, waren größtenteils im US Dollar gemacht worden, weil selbst der EURO für solche Transaktionen zu klein war!

Wenn es zu einer Währungsreform kommen sollte, steht die USA vorteilhaft da. Nur die doofen europäischen Notenbanken haben Gold verkauft, nicht so die USA! Verschiedene Länder habe ihre Goldreserven oder mindestens einen wesentlichen Teil davon in Fort Knox (USA) eingelagert! Es ist davon aus zu gehen, dass eine Währungsreform immer auch Gold eine wesentliche Rolle zuordnen würde, um Vertrauen zu schaffen. Die USA könnten – wenn notwendig erachtet – auf alles Gold, das in den USA gelagert ist, zurückgreifen. Zudem sind die USA selber eine der Welt größten Goldproduzenten.

Meines Erachtens würden in einer solchen Situation die Europäer als die großen Verlierer dastehen. Sie haben nur geringe Rohstoff-Vorkommen, sind militärisch willensschwach, politisch uneins und zu stark mit sich selbst beschäftigt, als dass die Europäer in einer solchen Ausmarchung eine gewichtige Rolle spielen könnten. Die Europäer leiden unter einer sagenhaften Selbstüberschätzung. Der Rest der Welt weiß, dass die USA – im Gegensatz zu den Europäern – immer noch handlungsfähig sind, wenn sie wollen oder wenn ihnen das Wasser zum Hals steht. Europa ist handlungsunfähig, siehe die Balkan-Situation.

Aufgrund der Überalterung der Bevölkerung, die limitierten eigenen Ressourcen, der Mangel an politischen Visionen und deren Umsetzung werden eines Tages negativ zu Buche stehen. Bestenfalls ist Europa immer noch rückwärts schauend und an vergangenen Glanzzeiten orientiert. Es wird in Zukunft eher an Einfluss auf das Weltgeschehen auf Kosten anderer Kontinente verlieren. Die USA scheinen sich trotz der enormen Probleme zu revitalisieren. Der neugewählte Präsident verstand es, die Bevölkerung für seine Visionen, die großen Einsatz und harte Arbeit verlangen, zu gewinnen. Ob dies gelingt, wird die Zukunft weisen. Es ist auf alle Fälle den Versuch wert!

Entscheidend ist nicht Panikmache und Gerüchte verbreiten; entscheidend ist vielmehr die Herausforderungen anzunehmen, realistisch zu analysieren, von der Geschichte zu lernen und danach zu handeln. Alles andere bringt uns nicht weiter!

Kurt W. Kamber, Direktor
www.swissgoldplan.eu

Die Macht der USA, des „Eastern Establishment“, ist faktisch unverändert, weil in Relation zur sich beschleunigenden Krise in den USA auch in Europa die Probleme mindestens genauso schnell zugenommen haben. Da hat Herr Kamber natürlich Recht.

Dennoch, wo soll das viele neu gedruckte Geld am Ende hin? Und wir sind wahrlich noch lange nicht am Ende mit der Gelddruckerei. Welchen Ausweg hat die Machtelite?

Genügt es, wenn sich alle Beteiligten dauerhaft zusammenreißen und die Staatsanleihen der USA eben doch irgendwie standhalten und parallel eine andere Lösung, eine neue Währung vielleicht, gefunden und etabliert wird?

Ich bin überzeugt davon, niemand drückt auf den Knopf, um die große Systemkrise auszulösen, wenn er sich nicht absolut 100% sicher ist, die Folgen vollständig unter Kontrolle halten zu können.

Ob dazu Schweinegrippen oder Atombomben gehören – alles Spekulation. Noch gibt es kein eindeutiges Anzeichen, was in eine bestimmte Richtung deutet. Vielleicht gibt es derartige Indizien sogar schon, doch weil niemand in diese undenkbaren Richtungen denkt, erkennt sie noch keiner.

Eines ist klar. Wir haben keinerlei Grund anzunehmen, dass wir uns in irgendeiner Art und Weise in Sicherheit wiegen können. Politisch und wirtschaftlich sind die Mächtigen so stark und tief verflochten, dass diese sich auch zahllose Patzer erlauben könnten, um am Ende trotzdem wieder auf die Füße zu fallen. Warten wir’s ab.

109 Replies to “Wie steuert man Marionetten, wenn sämtliche Fäden reißen?”

  1. @ Landberger:
    Der Zölibat ist dazu ausgedacht worden, um die Bindungen der Menschen im familiären Bereich zu zerstören. Diese Menschen haben keinerlei sozialen Halt. Priester sind mit einer Toten, Semiramis, der „Himmelkönigin“, verheiratet, ihre Oberen nennen sie „Vater“ und die Kirche ihre „Mutter“. Auf wen können sie sich verlassen? Gott sagte nicht ohne Grund, dass einer allein leichter überwältigt werden kann, als zwei. Diese Sicherheit, diesen Schutzraum des Menschen „Ehe & Familie“ wollte Satan cracken. Darum geht und ging es und um nichts anderes. Die „Sünde der Eheschließung“ (Was Gott als sehr gut mit Sternchen eingestuft hat, nennt diese Institution „Sünde“!) gilt es zu vermeiden; alles andere ist erwünscht, denn man kann Menschen kaum besser erpressen, als über diesen Weg.

  2. >Denn auf der neuen Erde, könnte es sie dann doch geben.
    Das ist doch schließlich das Ziel und da wollen wir hin. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

    Xxxxxxxxxxxxxxx

    Ja, hast du wohl falsch verstanden.
    Nein, es wird auch auf der neuen Erde keine bedingungslose Liebe geben. Auch Jesus sein Aufenthalt auf der Erde war war an Bedingungen geknüpft. Ohne diese hätte er gar nicht erst kommen brauchen und wäre er auch gar nicht geschickt worden.
    Was schreibt die göttliche Prophetin Ellen G.White in
    „Erweckung, was dann?“
    „Viele verweigern Gott den Gehorsam, schreiben aber dem Glauben große Bedeutung zu. Der Glaube bedarf jedoch einer Grundlage. Alle Verheißungen Gottes hängen von Bedingungen ab.
    Die Bibel lehrt, daß unsere Erlösung von unserem eigenen Verhalten abhängt. Wenn wir verderben, ruht die ganze Verantwortung auf uns selbst. Gott hat für alles vorgesorgt. Nehmen wir seine Bedingungen an, so dürfen wir des ewigen Lebens sicher sein. Wir müssen vertrauensvoll zu Christus kommen und Fleiß daran setzen, unsere Berufung und Erwählung festzumachen.“

    Wenn also jemand etwas von bedingungsloser Liebe erzählt, so ist es nicht war. So etwas vermittelt die Allversöhnungslehre und die Esoterik und hat mit der Bibel und Gott nichts zu tun.
    Jeder sollte aufpassen, das er sich für die Zukunft auf dieser sterbenden Erde keine falschen Hoffnungen macht. Die Personen, die sich Gold, Silber und Fluchtrucksäcke angeschafft haben zu ihrer Sicherheit, werden das ewige Leben nicht erreichen. Warum nicht, weil sie kein Vertrauen zu Gott haben, das Er ihnen in jeder Situation helfen kann.

    Offenbarung 22,14: Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß sie Macht haben an dem Holz des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt.

  3. Zitat: H.G.
    Wenn also jemand etwas von bedingungsloser Liebe erzählt, so ist es nicht war. So etwas vermittelt die Allversöhnungslehre und die Esoterik und hat mit der Bibel und Gott nichts zu tun.

    Zitat H.G zur bedingungslosen Liebe:
    Diese wirst du nur bekommen, wenn du dich auf Jesus Christus verläßt. Es ist durch niemand anderen möglich und auch durch keinen anderen Namen.

    Zitat H.G:

    Eine wichtige Ergänzung.
    Bedingungslose Liebe wird es nirgends geben.

    Aus Dir spricht der Satan oder der Irrsinn wie mir scheint.

    lg

  4. HG

    Es gibt keinen Satan…

    Den hat die Kirche erfunden um den Menschen Angst zu machen.
    Schade, dass hier regiöser Fanatismus verbreitet wird von HG

  5. >Es gibt keinen Satan…

    Doch, und er hat dich dieses schreiben lassen.

    Was schreibt die göttliche Prophetin Ellen G. White in „Der große Konflikt“:

    „Durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes sind mir, der Verfasserin dieser Seiten, die Ereignisse des langanhaltenden Kampfes zwischen dem Guten und dem Bösen offenbart worden. Etliche Male wurde es mir gestattet, den großen Kampf zwischen Christus, dem Fürsten des Lebens, dem Herzog unserer Seligkeit, und Satan, dem Fürsten des Bösen, dem Urheber der Sünde, dem ersten Übertreter des heiligen Gesetzes Gottes, in verschiedenen Zeitaltern zu schauen. Satans Feindschaft gegen Christum hat sich gegen dessen Nachfolger bekundet. Derselbe Haß gegen die Grundsätze des Gesetzes Gottes, dieselben trügerischen Pläne, durch welche der Irrtum als Wahrheit erscheint, menschliche Gesetze an Stelle des Gesetzes Gottes gebracht und die Menschen verleitet werden, eher das Geschöpf als den Schöpfer anzubeten, können in der ganzen Geschichte der Vergangenheit verfolgt werden. Satans Bemühungen, den Charakter Gottes verkehrt darzustellen, um die Menschen dahinzubringen, eine falsche‘ Vorstellung von dem Schöpfer zu hegen und ihn daher eher mit Furcht und Haß als mit Liebe zu betrachten, seine Anstrengungen, das göttliche Gesetz beiseite zu setzen und das Volk glauben zu machen, daß es von dessen Anforderungen frei sei; sein Verfolgen derer, die es wagen, sich seinen Täuschungen zu widersetzen, lassen sich in allen Jahrhunderten deutlich nachweisen. Sie können in der Geschichte der Patriarchen, Propheten und Apostel, der Märtyrer und Reformatoren wahrgenommen werden.“

    Markus 1,13: und er war allda in der Wüste 40 Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.

  6. >Die Personen, die sich Gold, Silber und Fluchtrucksäcke angeschafft haben zu ihrer Sicherheit, werden das ewige Leben nicht erreichen.

    Hör mal bitte Harold, ich habe weder Gold noch Silber, mir keinen Fluchtrucksack angeschafft, keine Nahrungsmittel gebunkert, lebe also in den Tag hinein mit großer Zuversicht. Auch wenn die Zeichen wie jetzt auf Sturm stehen.

    Sage mir bitte, kann man mich jetzt für blöd halten, habe ich inneres Gottvertrauen oder bin ich einfach nur zu sorglos.

    Dabei spüre ich auch noch eine innere Liebe zu etwas, dass ich nicht beschreiben kann. Sonst könnte ich bestimmt nicht so leben, wie ich es mache.

    Mache ich es nun richtig oder falsch?

  7. #47
    >Was soll der Blödsinn mit den Gewalttaten (41/44)? Dies ist psychologische Wahrheit. Genauso wer den Sex unterdrückt leicht zum Sexualtäter wird-

    @Wilhelm Landberger
    Aha, Du bist also ein Psychologe. In meinem Leben ist mir viel passiert, worüber ich zornig und wütend sein kann. Ich habe gelernt damit umzugehen. Habe die Erbärmlichkeit in denen erkannt, denen es Freude macht (oft aus Unwissenheit) anderen weh zu tun. Wegen solcher Kreaturen würde ich mich nicht selbst umbringen.

    Sex gehört zum Leben dazu wie das Essen eines Butterbrotes. Trotzdem sollte jemand nicht verzweifeln, wenn ihm dazu partnerschaftlich gesehen die Möglichkeiten fehlen. Aber wer Sex haben will, der bekommt ihn auch.
    Einen Sexualtäter schafft man eher dadurch, wenn man jemandem weh tut, indem man ihn erniedrigt. Sonst müßten alle die mal keinen Sex haben für längere Zeit Sexualtäter werden und das ist nicht der Fall. Leider zu wenig Platz hier zum Schreiben.

  8. >Hör mal bitte Harold, ich habe weder Gold noch Silber, mir keinen Fluchtrucksack angeschafft, keine Nahrungsmittel gebunkert,

    Damit habe ich dich nicht persönlich gemeint.
    Wenn ich dich nur persönlich ansprechen wollte, würde ich das nicht hier tun.
    Es gibt aber reichlich Personen, die dieses tun und gleichzeitig sagen, sie glauben an Gott und das vereinbart sich nun mal nicht miteinander.

    >also in den Tag hinein mit großer Zuversicht. Auch wenn die Zeichen wie jetzt auf Sturm stehen.

    Ellen G. White schreibt:
    „Von tausenderlei Dingen, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, müssen wir uns abwenden. Manches raubt Zeit und zwingt zu Nachforschungen und führt am Ende zu nichts. Anstatt unsere Aufmerksamkeit und Kraft nur wirklich Bedeutsamen zuzuwenden, werden sie oftmals an recht unwichtige Dinge Verschwendet. Neue Theorien vermitteln nicht unbedingt auch neues Leben.
    Die überall und zu allen Zeiten wichtigste Frage lautet:“Was hältst du von Christus?“ Ist er dein persönlicher Erlöser geworden? Allen die ihn annehmen, schenkt er die Kraft, Kinder Gottes zu werden.“Viele verlieren die lebendige Kraft des Beispiels Jesu aus den Augen, weil sie sich in lauter Theorien ergehen. Sie sehen ihn nicht mehr als den demütigen, sich selbst verleugneten Diener Gottes. Jeden Tag brauchen wir erneut seine belebende Gegenwart. Seine Selbstverleugnung und Hingabe müssen wir uns viel mehr zum Vorbild nehmen. Wir brauchen die Erfahrung, die Paulus in die Worte kleidete:
    19 Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; ich bin mit Christo gekreuzigt.
    20 Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben.
    21 Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben. Galater 2

  9. #48 anne

    >Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben für die hergibt, als sie noch seine Feinde waren.

    Das heißt also, wenn mich jemand angreift und ich wehre mich nicht, dann erfüllt es ihn nicht mit Zufriedenheit, wenn er mich getötet hat. Ich starb mit einem Lächeln der Liebe zu meinem Mörder auf den Lippen. Somit hat er seinen selbst erwählten Feind sich nicht selbst als solchen erkennen lassen und das macht den Mörder so fertig, das er gut wird?
    Dann sollte mal endlich ein angegriffenes Volk aufhören sich zu wehren, damit Frieden auf dieser Welt wird.
    Hätte man dann die Nazis gewähren lassen, wären sie dann nicht auch am Ende doch gut geworden? Das wäre doch schön, ein einziges großes friedliches Nazi-Reich und alle wären glücklich. Die sich nicht wehrten, wären ja alle tot und so hätten die Mörder keine Feinde mehr.
    Warum um Himmels Willen, haben sich dann die Allierten nur gewehrt. Da haben sie also einen grossen Fehler gemacht.

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