© geralt / PIXELIO

Jahrzehntealte Lüge offenbart: Es gibt keinen Weihnachtsmann!

Fast 100% der Bevölkerung der BRD sind seit Jahrzehnten Opfer einer großangelegten Lüge:

Ihnen wurde von kleinauf erzählt, dass an Weihnachten der Weihnachtsmann kommt und Geschenke bringt.

Nun ist Schluss mit dieser Lüge! Unzählige Menschen haben sich über Jahre hinweg damit befasst und dem angeblichen Weihnachtsmann aufgelauert – bisher immer ohne Erfolg.

Wenn auch Sie ein Opfer dieses Massenbetrugs waren – vermutlich durch Ihre eigenen Eltern – helfen Sie mit, diesen Schwindel aufzudecken.

Alle Jahre wieder kommt dahas Christuskind – halt, was jetzt, Weihnachtsmann? Christkind? Nikolaus?

Können Sie sich noch an Weihnachten in Ihrer Kindheit erinnern? Welche Geschichten hat man Ihnen erzählt?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich eines Tages plötzlich nicht mehr verstand, was jetzt der Unterschied zwischen Nikolaus und dem Weihnachtsmann war. Denn jahrelang gab es den Nikolaus und das Christkind und dann kam was neues dazu: Der Weihnachtsmann.

Das Komplizierte für mich war, dass er genauso aussah wie der Nikolaus. Gab es nun zwei davon und ich wusste das die ganze Zeit nicht? Oder kam der Nikolaus am Heiligabend nochmal?

Außerdem nicht den Knecht Ruprecht zu vergessen. Vor diesem Genossen hatten nicht wenige Kinder Angst – manche natürlich vollkommen zu Recht. Vermutlich sind einige von ihnen durch den Kindheitsschock später kriminell geworden, z.B. Anlageberater und Banker. Ach so, noch sind diese Berufe ja nicht kriminalisiert, das dauert noch etwas.

Dass es nicht ohne weiteres hingenommen wird, wenn man sich den Lügen widersetzt, zeigt dieser Bericht aus Großbritannien vom 13.12.2008:

Weil sie ihren Schülern den Glauben an den Weihnachtsmann zu nehmen versuchte, ist eine Lehrerin in England gefeuert worden.

Wie machen Sie das heute? Was erzählen Sie Ihren Kindern? Erzählen Sie ihnen vom echten Nikolaus, der gar keinen roten Mantel trug und in Wirklichkeit in Myra in der Türkei wohnte? Erzählen Sie ihnen von der Geburt Jesus Christus? Oder vom Weihnachtsmann? Was ist mit dem Osterhasen?

Es gibt seit unserer Kindheit immer wieder seltsame neue „Bräuche“ wie etwa Halloween, die wir in unserem Kulturkreis zuvor nicht kannten und mit denen sich viele Menschen auch nicht anfreunden können. Viel von diesem „Kram“ kam und kommt aus dem, uns immer um Jahre vorauseilenden Amerika.

Man darf heute jedoch fragen, ob das wirklich alles immer so toll und fortschrittlich ist, was von diesem einstigen Land der Freiheit importiert wurde. In 99% der Fälle handelt es sich doch sowieso nur um reinen Kommerz.

Wenn wir uns heute anschauen, mit welchen Lügen wir tagein, tagaus konfrontiert sind, mit welch riesigem, organisiertem Betrug und welche Macht die Lügenbarone weltweit haben – können wir uns hier aus unserer eigenen Verantwortung so einfach rausstehlen und unseren Kindern diese seltsamen Märchen erzählen?

Natürlich muss jeder selbst entscheiden, was er seinen Kindern erzählt. Doch meine Meinung ist, dass man Menschen nicht das Gefühl geben darf, dass Lügen – welcher Art auch immer – legitim sind.

Mancher mag mir nun entgegnen „ja dann darf man auch keine Märchen erzählen“. Es geht nicht allein darum, dass diese Weihnachtsmanngeschichten als legitime Lügen bereits Kleinkindern eingetrichtert werden und damit das Schwindeln für die Kinder saisonfähig wird. Vielmehr geht es darum, dass man Kindern eine wahrscheinlich viel größere Freude machen kann und Weihnachten für sie viel fröhlicher gestalten kann, wenn man ihnen erklärt, was wirklich dahinter steckt.

Sind Kinder an Weihnachten glücklicher, weil sie glauben, dass ein Weihnachtsmann ihnen die Geschenke gebracht hat? Ein Weihnachtsmann, den sie überhaupt nicht zuordnen können aus den vielen verkleideten Typen von Weihnachtsmärkten, Kaufhäusern und Kindergärten? Welcher ist denn nun der Echte, der aus Karstadt oder der vom Sportverein? Und warum sieht man ihn nie zu Hause am Heiligabend? Was hat es mit den Rentieren auf sich? Und woher weiß er, was der größte Geschenkwunsch war?

Erklären wir unseren Kindern doch einfach die Wahrheit – wir fordern das allerorten von unseren Mitmenschen und der Politik. Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Viele Erwachsene wissen das schon selbst nicht mehr, weil ihnen das nie von den Eltern richtig erklärt wurde. Warum haben die Kinder einen Adventskalender? Was bedeutet überhaupt Advent?

Wenn wir unseren Kindern klarmachen, dass man sich an Heiligabend gegenseitig Geschenke macht, weil man sich in der Familie liebt und die wichtigste Geburt der Menschheit feiert, dann bezieht man die Kinder viel stärker mit ein. Sie möchten auch gerne etwas malen oder basteln, um es zu schenken. Und das aus eigenem Antrieb. Dazu brauchen sie keinen Nikolaus oder Weihnachtsmann.

Versetzen Sie sich einmal kurz in Ihre Kindheit zurück: Hätte Ihnen etwas gefehlt, wenn der Glaube an den Mann im roten Mantel mit dem angeklebten Bart nicht gewesen wäre? Ich denke, Kinder können sehr gut mit der Wahrheit umgehen und die Wahrheit von Weihnachten ist alles andere als „schlimm“.

Behandeln wir unsere Nachfolgergeneration doch so, wie wir uns am liebsten selbst behandelt fühlen: Mit Respekt, Wahrheit und Liebe.

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest und einen wunderschönen Heiligabend.

4 Kommentare zu “Jahrzehntealte Lüge offenbart: Es gibt keinen Weihnachtsmann!

  1. Ich halt mich eigentlich mit Kommentaren zurück. ABER: Wenn jemand die Wirklichkeit des Weihnachtsmannes hinterfragt, sollte er im selben Augenblick nicht die Jesus-Geburt als Wahrheit darstellen. Bitte mal mit dem System „Kirche“ befassen. Danke!

  2. Das würde ich nun gar nicht in einen Topf werfen. Die Jesus-Geburt fand zwar nachweislich auch nicht an Weihnachten statt, weil das von der Empfängnisdauer her nicht hinkäme, aber dass Jesus geboren ist, ist eine Tatsache. Übrigens kommt bei uns zu Hause der Weihnachtsmann. Es ist immer ein Bekannter, der sich verkleidet. Viel schöner, als wenn die Eltern gleich von vornherein die Illusionen nehmen. Mit der knallharten Wahrheit werden die Kids noch früh genug konfrontiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.