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Na Ihr Schwaben, schon die Kanister gefüllt und Wasserfilter bestellt?

320 Städte und Gemeinden werden von der Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen mit Wasser versorgt. Einige Zahlen dazu:

Leitungsnetz 1.700 km Länge, Betonleitungen mit bis zu 2,25 m Durchmesser, 29 Wasserbehälter mit einem Gesamtinhalt von rund 500.000 m³, jährliche Wasserentnahme des Bodensees ca. 135 Mio. m³.

Vorausbezahlte Miete des Cross-Border-Leasing-Investors für 30 Jahre: $841 Mio.

Der Südkurier schrieb am 16.10.2008:

2002 schloss der Verband einen Cross-Border-Leasing-Vertrag mit einem amerikanischen Investor ab. Insgesamt geht es bei dem Leasinggeschäft um 841 Millionen Dollar. Eine der amerikanischen Banken, über die das Millionen-Geschäft abgewickelt wurde, steht mittlerweile in einem schlechteren Ranking. Nun muss sich der Verband nach einer neuen Bank umschauen.

Hm, soviele liquide Banken gibt es zur Zeit nicht mehr. Also wird hier mal wieder der Staat einspringen müssen – demnächst, jetzt noch nicht, man hat das ja ausgeschlossen und muss erst etwas Gras über die Lüge wachsen lassen.

Es ist also durchaus sinnvoll, sich Gedanken über die Wasserversorgung bzw. eine geeignete Notfallabsicherung zu machen, sofern man das leckere Wasser aus dem Bodensee bekommt. Denn zunächst mal geht es um Geld, um viel Geld, und erst in zweiter Linie um die Versorgung der Bevölkerung.

Natürlich wird das so nicht stehengelassen und das Gegenteil behauptet. Doch vielleicht ist es ja besser, sich nicht auf Aussagen von Behörden oder gar der Regierung zu verlassen. Denn die eine oder andere Lüge soll sich schon mal bis in die Politik geschmuggelt haben. Im Zweifel kann man seine Kanister später immer noch ausleeren.

Immerhin, im Ernstfall gibt es noch eine andere Lösung: Die Schwaben haben einige Brauereien, also einfach von Wasser auf Bier umsteigen. Zähneputzen ginge ja noch, nur was zum Duschen nehmen oder für die Waschmaschine? Die Brauereien verwenden für ihr Bier meist Wasser aus eigenen oder anderen Quellen, daher ist das nicht direkt gefährdet.

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