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Auf zur Anarchie – oder wie nennt man nochmal Freiheit?

Bisher wusste nur eine kleine Minderheit Bescheid über das, was uns in den nächsten Jahren bevorsteht.

So allmählich kapiert nun die nächste Gruppe, was auf sie zukommt. Aber auch diese Gruppe ist noch so klein, dass es beispielsweise keinen sichtbaren Bank run mit langen Schlangen vor den Banken gab.

Es scheint jedoch nicht mehr viel zu fehlen, bis eine relevante Anzahl an Menschen erkennen, was passiert. Diese nächste Gruppe wird deutlich größer sein und wahrscheinlich die kritische Masse überschreiten – ab dann rollt die Lawine los.

Was bedeutet das? Man muss schon ganz schön blind sein, hat man auch jetzt noch nichts davon mitbekommen, dass unsere Finanz- und Wirtschaftswelt lichterloh brennt. Jedoch bedeutet fehlende Blindheit noch lange nicht, dass diese Menschen auch ein Gehirn haben, was sich in Gebrauch befindet.

In dem Moment, in welchem diese kritische Masse in der Bevölkerung jedoch am eigenen Leib spürt, dass etwas im Busch ist, platzt die Bombe und die Kettenreaktion wird nicht mehr aufzuhalten sein.

Wir sehen immer mehr, immer häufigere und immer drastischere Hinhaltetaktiken in unserer Regierung. Natürlich ebenfalls immer stärkere Beruhigungspillen mit vielen vielen Nullen dahinter – das kann man durchaus doppelt deuten.

Was wird hier los sein, wenn die Masse Bescheid weiß, am eigenen Leib spürt, dass ihr Vermögen futsch ist, dass das Einkaufen zum Problem wird und von jetzt auf nachher irgendwie gar nichts mehr funktioniert?

Mathias Freimann beschreibt es in seinem Artikel Drohende Anarchie? Wie rette ich mein Vermögen? folgendermaßen:

Dass den Vermögensverlust nicht jeder so willenlos hinnimmt, dürfte klar sein. Denn wie heißt es so schön: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Das heißt, dass die Rücksichtslosigkeit mit der die hart arbeitenden Kleinsparer und Häuslebauer enteignet werden, genauso rücksichtslos zurückschlagen wird. Wer seinen Vorsorgetraum verliert, wer sich selbst und seine Familie in Gefahr sieht, läuft Amok. Und solange diese Wut nicht gestoppt ist, werden Aufruhr, Rebellion und Ausnahmezustände zum normalen Alltagsszenario gehören.

Der Artikel ist sehr lesenswert und gibt einen kleinen Einblick in das, was durchaus im Bereich des Möglichen steht: Anarchie in Deutschland – und nicht nur dort.

Man kann nun den Tipps von Gerhard Spannbauers Krisenvorsorge folgen und privat hochrüsten. Doch ganz ehrlich – was will ich mit einer Armbrust gegen 20 wilde russische Aussiedler oder eine Horde panischer Familienväter tun, die auf der Suche nach Essen meine Bude einrennen?

Was mehr hilft ist es, die Nachbarn und ein möglichst breites Umfeld auf das Bevorstehende vorzubereiten. Denn wenn die sich den Keller vollpacken mit Nahrungsmitteln, dann hat man die schon mal nicht als potenzielle Besucher.

Ansonsten haben wir wohl kaum eine Chance, uns auf alles vorzubereiten. Wir können uns lediglich gedanklich darauf gefasst machen, dass es „Miteinander“ allemal besser ist als bei „Jeder gegen Jeden“.

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