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Schafe – nichts als schlafende Schafe um uns herum

Kennen Sie zufällig ein Schaf? Hatten Sie schon einmal persönlichen Kontakt zu einem Schaf? Gemeint sind weniger die flauschigen „Rasen-Mäher“ als vielmehr die meisten Menschen um uns herum.

Als Schafe werden zur Zeit diejenigen betitelt, die sich vom Schafhirten oder auch Bundeskanzler genannt, in die Irre leiten lassen. Dies tun die Schafe jedoch in vollstem Vertrauen auf ihren Hirten. Sie würden niemals denken, dass er sie verraten würde.

Und damit endet auch schon der Vergleich zwischen den echten Schafen auf der Wiese mit ihrem Hirten und den meisten Menschen mit ihren Führern. Denn in unserem Gedankengebilde ist der Schäfer kein alter Mann, der sich liebevoll um seine Herde kümmert. Ein solcher Hirte würde seine Schafe niemals verraten. Er würde vielmehr jedes einzelne retten, wenn es sich denn verletzt oder verirrt hätte.

Schafe wurden und werden häufig als unschuldige und reine Tiere gehandelt. Sie gelten bei Juden und Moslems als halal bzw. koscher. Hier passt das Bild noch, denn wenn man das Volk als Schafherde betrachtet, ist es schon eine friedliche und gutgläubige Herde im großen und ganzen.

Stichwort Herde: Das ist das Problem der Schafe. Sie leben in einer Herde und lassen sich daher unglaublich leicht durch den Herdentrieb steuern. Man kann daher mit wenigen Hunden, eine ganze Herde unter Kontrolle halten. Nur ganz selten haut ein Schaf ab, weil es einen eigenen Willen hat – das könnte man dann als schwarzes Schaf bezeichnen – manche auch als Blogger oder gar Terroristen.

Als normales Schaf aus seiner Herde auszubrechen ist ungemein schwierig. Wurden die meisten Schafe doch von anderen Schafen aufgezogen und haben daher alle Angewohnheiten der Elternschafe einfach ungeprüft übernommen.

Dies funktioniert auch bei den Menschen exakt so. Die wenigsten Menschenschafe werden als kritische Wesen erzogen, die alles hinterfragen und ständig die Hunde bemühen sollen – die Hunde von Schäubles Ministerium.

Falls Sie vorhaben, ein solches Schaf aufzuklären und vom Herdenzwang zu befreien, dann sollten sie es vorher von seiner Herde behutsam trennen bzw. es vor der Trennung sanft darauf vorbereiten. Denn ansonsten wird es vielleicht panisch reagieren und weitere Versuche werden danach von vornherein scheitern.

Zudem müssen Sie dem Schaf zeigen, dass es auch ohne Hirte überleben kann und es sich ohne Hundeüberwachung viel freier leben und weiden lässt.

Das eine Schaf lässt sich leicht davon überzeugen, weil es sich auf der neuen Weide auf Anhieb heimisch fühlt. Andere Schafe wiederum sind nicht aus der Herde zu trennen, diese müssen zusammen mit den engsten anderen Schafen zusammen aufgeklärt werden.

Die übrigen Schafe, leider die große Mehrheit, müssen wir leider dem Hirten überlassen, der sie regelmäßig zum Scheren und später zur Schlachtbank führt.

Viele der Schafe haben leider nie eine Chance gehabt, von den anderen saftigen Weiden in Freiheit zu erfahren. Und andere Schafe der Herde haben sich freiwillig für das Leben in der Herde mit Hirte und Hunden entschieden. Für sie ist diese angebliche „Freiheit“ in Ordnung, weil sie nichts anderes kennen.

Machen Sie das Richtige mit jedem einzelnen Schaf. Jedes einzelne zählt und ist wichtig. Kommen genug freie Schafe zusammen, können diese die Herde und die Hunde komplett durcheinanderbringen und dem Hirten auf einen Schlag abjagen.

Das schöne hierbei ist, der Herdentrieb wird bei der Flucht vor dem Hirten ebenfalls einsetzen und der Hirte wird vollkommen machtlos alleine mit seinen Hunden zurückbleiben. Er hat weder Macht noch genügend Mittel, um die Herde wieder einzufangen.

Ist es nicht gut zu wissen, dass diese bösen Hirten eigentlich nicht in der Lage sind, die Schafe unter Kontrolle zu halten, wenn die Schafe das nicht wollten?

Und ist es andererseits nicht erschreckend, wie sich die Schafe freiwillig und treudoof dem Hirten unterordnen, ohne dass dieser besondere Gewalt oder Druck anwendet?

5 Kommentare zu “Schafe – nichts als schlafende Schafe um uns herum

  1. So funktioniert das meiner Meinung nach nicht.
    Wer gegen das System aufbegehrt, enthemmt (brutalisiert) sich selbst, wird letztlich zu dem was er bekämpft. Die einzige Möglichkeit, welche ich seh, ist die Flucht. Wenn also die westliche Welt allmählich verrückt spielt, Koffer packen und möglichst weit weg.

  2. Flucht ist möglich oder nicht. Im globalen Mechanismus eher nicht. Also sollten die Schafe dem Herdentrieb folgen und nicht fliehen, sondern … Tja, da muss wohl diesmal der (die) Hirte(n) dran glauben. Also los, Ihr Schafe! (Apropos: Früher hieß das mal Revolution.)

  3. Solange Sie nur nicht glauben- mit Blick auf diese ganze Seite- mit dem Rücken zur Herde zu stehen, während Sie blöken und grasen, würde Sie bereits zu etwas anderem machen als einem schwarzen Schaf. Sie definieren sich genauso über den Hund und den Hirten und die anderen Schafe, soll das die versteckte Pointe dieses Artikels sein?

  4. Das Schaf ist ein gefundenes Fressen, was ist bitteschön der natürliche Schutzmechanismus dieser vermeintlich treudoofen Viecher.
    Wie konnte es in unserer ach so harten Ellenbogengenwelt von Dawin überhaupt überleben?
    Hat es etwa tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel Geschlossen, oder lehrt uns das Unschuldslamm womöglich, dass die Gerechten, Ehrlichen und Treuen sich am Ende doch durchsetzen.

  5. “ Wer ein außerordentliche Mitglied einer Schafherde sein will, muss vor allem ein Schaf sein ! “
    von Albert Einstein

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