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Keine deutschen Steuergelder für Verluste von Privatbanken?

Unsere liebe Bundesregierung beruhigt uns klar und deutlich: „Keine deutschen Steuergelder für Privatbanken“.

Ist das nicht toll? Wir haben standhafte, ehrenwerte Männer und Frauen in unserer Regierung, die niemals unsere schwer erarbeiteten Steuergelder einfach so für Verluste von Privatbanken opfern würden.

Niemals, auch dann nicht, wenn es den Regierungsmitgliedern an den Kragen gehen könnte…

So ehrenwerte, so konsequente, so lobenswerte Politiker haben wir also! Ist das nicht einfach fantastisch?

Die Tagesschau schrieb gestern:

Die Bundesregierung hält ein Rettungspaket für in Schieflage geratene Privatbanken nach US-Vorbild in Deutschland nicht für notwendig. „Für uns gibt es in den Verantwortlichkeiten und in den Auswirkungen Unterschiede, sodass aus Sicht der Bundesregierung eine solche Maßnahme, wie sie die USA jetzt getroffen haben, nicht notwendig ist“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in Berlin. Der deutsche Finanzmarkt sei von den Turbulenzen weniger betroffen.

Nun, ich würde ja meinen Allerwertesten darauf verwetten, dass sie es doch tun, nämlich unsere Steuergelder für solch ein Verbrechen hergeben werden.

Und unter Garantie werden sie das auch tun, wenn abzusehen ist, dass es ihnen an den Kragen geht. Welche Wahl habe sie dann noch? Meinen Sie, die Damen und Herren geben dann einfach ihren Rücktritt bekannt und überlassen das System sich selbst? Und was haben sie zu verlieren? Richtig: Alles! Also werden sie auch alles tun, damit das nicht passiert.

Sie werden es schön versteckt und verpackt tun. Es wird nicht „Bankenrettung mit Steuergeldern“ genannt werden, sondern „Notfallfonds zur Stabilierung krisengeschüttelter Banken“ oder so ähnlich.

Ja, drucken Sie sich ruhig die Website aus und hängen Sie sie über Ihren Schreibtisch. Das Papier wird sicher nicht vergilben, bis es vollkommen überholt sein wird.

Ich wäre dafür, Berlin endlich umzubenennen – zumindest das Regierungsviertel: Münchhausen träfe es doch viel besser.

2 Replies to “Keine deutschen Steuergelder für Verluste von Privatbanken?”

  1. Die IKB Bank wurde doch bereits vom Staat gestuetzt was den Steuerzahlen 9-11 Milliarden gekostedt hat.

    Es wird sich nichts aendern wenn sich der „Deutsche Michel“ wieder Zuhause gemuetlich mit einem Bier ans TV setzt und nur jammert.

    Sehr einmal wie die Franzosen bei Streiks etc. auf die Strasse gehen.

    Meine Konsequenz vor ueber 10 Jahren war
    „Raus aus Deutschland“!

    Lebe jetzt in Asien.

    Freundliche Gruesse aus Fernost

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