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Tschüss Freiheit – Willkommen totale Kontrolle!

Das Implantat hört mit – Seinen Ausweis wird der Mensch schon bald nicht mehr in der Hand tragen, glauben RFID-Chip-Entwickler, sondern unter der Haut. Was vielen wie eine düstere Überwachungsutopie erscheint, hat längst begonnen. Außer Häftlingen lassen sich immer mehr Menschen auch freiwillig „chippen“.

Willkommen in der Zukunft: Türschlösser an den Pforten sind einem Scanner gewichen, ein Funkchip im menschlichen Arm sendet das digitale „Sesam-öffne-dich“. Der Barcode ersetzt Schlüssel, Kredit- und Versichertenkarten. Mit ihm, dem Chip, wird bargeldlos gezahlt. Sogar Skifahrer können gefunden werden, die von einer Lawine verschüttet wurden. Nur seinen Arm sollte man dabei nicht verloren haben.“

So einfach und lapidar wird uns das nun also mitgeteilt. Im Spiegel. Viele Vorteile, hohe Sicherheit, alles ganz toll und bequem. Aber vor allem eines: Unausweichlich.

Wird der Funkchip im Arm Vorschrift für jeden, dann kann man die Entscheidung, ob man sich anonym bewegt oder nicht, gar nicht mehr selbst fällen, denn Anonymität ist damit endgültig Geschichte.

Selbst die größten System-Gläubigen hier im Land müssten eigentlich spätestens jetzt diverse Zweifel bekommen.

Wollen Sie sich wirklich ständig überwachen lassen, auch wenn Sie das gar nicht mitbekommen? Ein Chip im Arm, der drahtlos unbemerkt ausgelesen werden kann, macht genau das möglich. Die persönliche totale Überwachung ist kein Science-Fiction mehr, sie wird grausame Realität.

Die elektronische Identität ist auf den ersten Blick nicht mehr als eine 16-stellige Nummer. Sie wird genau einmal vergeben und ermöglicht Zugang zu einem passwortgeschützten Bereich, in dem die elektronische Identität vervollständigt werden kann.

Adresse, Kontodaten, Medikamente, Blutgruppe oder Krankheiten können dort hinterlegt werden – wie es dem Nutzer beliebt. Eine winzige Antenne am Chip funkt diese Daten in den Äther.

Was da alles hinterlegt werden „kann“, fantastisch. Selbst Krankheiten, na wenn das nicht toll ist. Da kann die Krankenkasse dann sofort sehen, dass Herr Müller ziemlich viele Zigaretten raucht, ständig in der Lieblingskneipe rumhängt und ihm mal kurzerhand die Leistungen einschränken oder die Selbstbeteiligung erhöhen.

An einem Lesegerät, etwa einem PC mit Internet-Anschluss oder einem Handy, können sie empfangen werden, falls dieses sich innerhalb der Reichweite von zehn Metern befindet.

Reichweite 10 Meter? Na super. Merken Sie was? Sie können diesem System nicht mehr entkommen. Es muss nur an bestimmten Stellen wie Eingängen ein Scanner aufgestellt werden – unsichtbar für jeden Menschen – und eine lückenlose Protokollierung ist möglich:

  • Im Supermarkt
  • An der Tankstelle
  • Bus, Bahn, U-Bahn, S-Bahn, Flughafen…
  • Einkaufsstraßen
  • Öffentliche Gebäude, Behörden
  • Kneipen, Restaurants
  • Krankenhäuser, Ärzte
  • Kino, Theater, Fußballstadion…
  • usw.

Wer sich weigert, den Chip zu implantieren, der wird über kurz oder lang Nachteile bekommen. Die Bezahlung wird nur mit diesem Chip möglich sein in vielen Geschäften, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nur für Chipinhaber, tanken und fliegen dürfen auch nur Menschen mit dem Ding im Arm. Damit ist es möglich, Chip-Verweigerer quasi immobil zu machen, sie sogar verhungern zu lassen.

Ich mag gar nicht weiterdenken, was das bedeutet. Es gibt nur einen Weg: Das darf so nicht passieren. Wenn sich genügend Menschen weigern, das „Spielchen“ mitzuspielen, dann kann die Regierung das nicht gegen die große Masse durchsetzen.

Payback und Co. sind für viele selbstverständlich. Schon diese Karten öffnen die Tore zur Konsumüberwachung. Aber sie sind freiwillig. Dieser Chip im Arm dagegen ist weit mehr. Der Chip ist das tatsächliche Ende der Freiheit!

Übrigens, dieses Thema wurde schon vor vielen Jahrhunderten vorausgesagt:

Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
Offenbarung 13, 16-17

Hier wird zwar von Malzeichen „auf“ Hand oder Stirn gesprochen, aber es gibt bereits unsichtbare Tätowierungen, die man dafür später auch verwenden könnte.

Wer hat das Recht, uns so einzuengen, in ein Überwachungssystem zu zwängen und alles was wir tun und lassen so lückenlos zu überwachen? Unsere Frau vielleicht? Wegen mir ;) Aber unser Staat? Beim besten Willen nein, niemals!

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