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Unsere Kinder – wehrloser Rohstoff einer kaputten Gesellschaft

Ein aktuelles Gerichtsurteil sorgt zukünftig dafür, dass unsere Kinder weiterhin die Schwächsten bleiben und sie noch rücksichtsloser umhergestoßen werden dürfen – höchstrichterlich und rechtsstaatlich abgedeckt.

Doch der Staat müsste diesen schwierigen Spagat überhaupt nicht wagen, wären sich die Eltern von heute Ihrer Pflichten und Verantwortung bewusst, anstatt wie wehende Fähnchen willenlos im Wind des persönlichen Wohlergehens zu flattern. Wir hören die leisen Rufe: Wer steht noch zu uns Kindern?

Vor genau 50 Jahren, 1961, lag die Scheidungsrate in der BRD noch bei 10,8%. 2009 betrug sie dagegen 49,1%. Zahlen, die eine sehr deutliche Sprache sprechen über unsere Gesellschaft und deren Entwicklung.

Von wem geht die Initiative zur Trennung eigentlich vermehrt aus? Sind die Männer für die heutigen hohen Scheidungsraten verantwortlich oder eher die Frauen, wie oft behauptet wird? Wie die Augsburger Allgemeine am 23.06.2010 berichtete, hat dieses Gerücht über mehrheitlich weiblich getriebene Scheidungen durchaus Hand und Fuß:

Wenn sich ein Paar scheiden lässt, ist meist die Frau die treibende Kraft. Wie sich jetzt herausstellt, ist dies ist nicht nur Stammtischgeschwätz, sondern mittlerweile wissenschaftlich von Forschern vom Europäischen Zentrum für Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mittels einer internationalen Studie belegt.

Um dies einmal konkret anhand von Zahlen zu veranschaulichen, sei hier ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 01.05.2008 erwähnt:

In den meisten Fällen reichen die Frauen die Scheidung ein: In Stuttgart gab es 703 Antragstellerinnen und nur 475 Antragsteller, in nur 51 Fällen reichten beide Ehepartner die Scheidung ein.

Rund sechs von zehn Scheidungen werden durch Frauen initiiert. Warum ist das so? Weil Frauen früher genügsamer oder unterdrückter waren als heute? Das könnten Gründe sein, aber die Frage ist, ob diese Genügsamkeit und der Kampf gegen die, vielleicht auch nur vermeintliche Unterdrückung heute wirklich nur dem weiblichen Egoismus gewichen sind oder ob die Frauen nicht eher von außen zu ihrem neuen Anspruchsdenken gedrängt werden.

Ein kurzer Blick auf die große Anzeigetafel der Massenmanipulation lässt dabei das Thema „Gleichberechtigung“ blinkend aufleuchten. Frauen stehen sicherlich nicht rein zufällig im Vordergrund der meisten Marketingmacher in der Konsumwirtschaft, denn sie sind leicht zu beeinflussen und sehr zuverlässig zu „kaufen“. Die Unzahl an Witzen über das Einkaufsverhalten der Damen kommt schließlich nicht von ungefähr.

Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und Gleichstellung der Frauen sind ein unübersehbarer Trend, dem nach den Ehen in erster Linie unsere Kinder zum Opfer fallen. Sie müssen sowohl die Scheidung ihrer Eltern verkraften als auch anschließend den weitgehenden Verlust ihrer Mütter in der Rolle einer echten Mutter hinnehmen, weil diese nun zusätzlich noch die Versorgerrolle übernehmen muss.

Scheiden tut weh, besonders den Kleinsten. Auch wenn im Tierreich nicht selten die Erziehung des Nachwuchses vom ganzen Rudel übernommen wird, so ist das dennoch nicht identisch auf den Menschen übertragbar, weil unsere Sippe eben nicht aus Krippe, Kindergarten und Hort besteht, sondern eigentlich die frühere Großfamilie darstellt, welche bei uns weitgehend ausgestorben ist.

Damals wurden Scheidungen aus gutem Grund verachtet. Früher haben die Frauen ihre Männer hauptsächlich deswegen nicht verlassen, weil sie – abgesehen von der gesellschaftlichen Ächtung – ganz alleine für sich hätten sorgen müssen. Doch berufstätige Frauen waren damals unüblich, genauso wie eine Berufsausbildung. Wovon hätten sie also leben sollen? Ihre Lage wurde durch uneheliche Kinder noch mehr verschlimmert, ihr Ruf unrettbar beschädigt. Wer wollte so eine Frau noch haben? Schon alleine Witwen hatten kein leichtes Leben.

Dank diverser Hängematten und einem dicken Sozialnetz ist das Verlassen des Partners für Frauen heute deutlich leichter. Zum einen sind immer mehr Frauen berufstätig bzw. verfügen über einen erlernten Beruf oder können zumindest verschiedene bezahlte Tätigkeiten ausüben. Wer nur sehr geringe Ansprüche hat, der muss nicht einmal arbeiten.

Aber diesen Weg verbauen die Gerichte nun immer mehr, von der gehirngewaschenen Gesellschaft ganz zu schweigen. Starke Frauen sind angesagt, Gleichberechtigung und Gleichstellung lehren die Männer das Fürchten. Wer vom starken Geschlecht sich dagegen wehrt, wird als widerwärtiger Macho abgewatscht.

Bei den Männern waren die Begleitumstände früher ebenfalls anders. Zwar war das persönliche Ansehen nach einer Scheidung längst nicht so schwer beschädigt wie bei einer Frau und auch eine neue Partnerin zu finden lag sicher fast immer im Bereich des Möglichen.

Doch welcher Mann mochte sich schon nach einigen Jahren Ehe plötzlich wieder bei seiner Mutter einfinden, die seine Sachen wusch und ihn bekochte, denn dazu waren Männer aufgrund der klaren Arbeitsteilung damals kaum in der Lage und auch eine entsprechende Infrastruktur fehlte gänzlich. Männer gingen arbeiten, ernährten die Familie, und die Frauen waren für den Haushalt und die Kinder zuständig.

Dass sich die Frauen in dieser Rolle untergeordnet und minderwertig vorkommen, wurde ihnen erst im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer stärker eingehämmert. Wohlgemerkt, es gab immer schon Machos und Emanzen, die sich aber nur bedingt ausleben konnten. Denn beide Seiten, Ehefrauen und -männer waren sich durchaus ihrer gegenseitigen Abhängigkeit bewusst und hatten eine liebevolle Achtung voreinander und vor ihren Aufgaben.

Wer das nicht glaubt, möge seine Groß- oder Urgroßeltern einmal dazu befragen und dann ein Vergleichsbild zur 68er Generation einholen. Das Ergebnis dürfte nur wenig überraschen, genauso wie das Ergebnis der heutigen Erziehung niemanden mehr verwundern kann.

Nachvollziehbare Gründe für Scheidungen gab es auch früher schon, doch dazu gehörten beispielsweise wohl eher die Alkoholiker und Schlägertypen in den Partnerschaften und nicht die neue, junge Sekretärin des Ehemanns oder der gutaussehende Sportfreund der Ehefrau, was definitiv zu den häufigsten Auslösern einer modernen Scheidung zählt.

Neue Besen kehren zwar gut, aber sie nutzen sich genauso ab, wie die alten auch. Außerdem haben sie ebenfalls querstehende Borsten, die sich natürlich nicht alle auf den ersten Blick offenbaren und daher zunächst eine vermeintliche Verbesserung mittels einer neuen Beziehung erhoffen lassen.

Eine weitere Problematik bleibt die Fähigkeit zum Überschreiten der Schwelle einer Trennung. Hat es ein Partner erst einmal gewagt, sich von einem Ehepartner zu trennen, bleibt diese Hemmschwelle auch in Zukunft niedriger als zuvor. Schließlich könnte ja nochmals ein Besserer vor der Türe stehen. Insofern bezeichnen viele Menschen ihren Partner heute direkt als Lebensabschnittsgefährten.

Das Wohl ihrer Kinder interessiert viele Paare dabei überhaupt nicht oder höchstens noch peripher. Schließlich geht es in erster Linie um das eigene Leben, dem sich die Kleinen notgedrungen anpassen müssen und daher auch nicht wirklich berücksichtigt werden.

Wen wundert es bei all dem noch, dass in Bezug auf das Scheidungsrecht auch hier das Geld die größte Rolle spielt? Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs degradiert die Kinder nochmals eine Stufe nach unten, denn um diese kann sich doch anstatt der Eltern auch irgendjemand anderes kümmern. Die Welt schrieb dazu am 02.08.2011:

Der Bundesgerichtshof (BGH) verpflichtet geschiedene Alleinerziehende mit einem Grundschulkind in aller Regel zum Vollzeitjob, wenn für das Schulkind eine Betreuungsmöglichkeit besteht.

Sicherlich gibt es auch etliche schwarze Schafe unter den Alleinerziehenden, welche es sich bequem machen und sich dabei nur bedingt für ihre Kinder interessieren. Mit etwas Raffinesse lässt sich so durch Unterhalt und diverse Leistungen vom Staat vortrefflich leben.

Meistens sind es ja die Mütter, bei denen die Kinder nach der Scheidung bleiben. Abgesehen davon, dass eben Frauen häufiger diesen Trennungsschritt wählen, ist es sehr traurig, dass nun in den Fällen, wo sich die Mutter vielleicht wirklich ehrlich um ihr Kind bemüht, trotz aller widrigen Umstände, der Staat den Kindern einen zusätzlichen Schlag versetzt mit diesem Urteil.

Die wahren Leidtragenden sind und bleiben in jedem Fall unsere Kinder. Viel fehlt nicht mehr, um sie bald offiziell nur noch als Rohstoff der Gesellschaft einstufen zu können. Nachdem mit aller Macht versucht wird, die „altmodische“ Vater-Mutter-Kind-Familie zu zerstören und durch eine pervertierte Familienstruktur zu ersetzen, zählen Kinder schon heute lediglich noch als eine Art Gut, was jederzeit kreuz und quer adoptiert und freigegeben werden darf.

Eine sogenannte „Familie“ aus zwei Müttern oder zwei Vätern wird mittlerweile mit der „altmodischen“ Variante auf dieselbe Stufe gestellt, obwohl die verschwulten Paare niemals eigene Kinder haben können. Frei nach dem Motto: „Meine Papas sind schwul – und das ist auch gut so.“

Alleine schon aus diesem Grund müsste jedem vernunftbasierten Menschen – also nur noch einer kleinen Minderheit der Bürger – klar sein, dass die Schwulenehen keineswegs den Anspruch auf völlige Gleichstellung in der Gesellschaft haben können, denn wie sieht ihr konkreter Beitrag zum Fortbestand unseres Volkes aus? Oder ist das etwa eine der Absichten, dass die Sicherung des Fortbestandes dadurch bewusst gestört wird?

Wie sich diesbezüglich Sodom und Gomorrha aus der grünen Latrine heraus erneut lautstark und schon beinahe gewaltbereit zu Wort melden, zeigte ein Bericht von Queer.de vom 02.02.2011:

„Regenbogenfamilien brauchen die Gewissheit, dass ihnen ohne Vorbehalte begegnet wird und nur das Kindeswohl im Zentrum steht, wenn es z.B. um Pflegschaften geht. Die Rechte von Intersexuellen müssen respektiert werden.“

[…]

Auf Bundesebene will eine Regierende Bürgermeisterin Renate Künast „weiter Druck machen für die volle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, eine Reform des Transsexuellenrechts und die Schärfung des Antidiskriminierungsrechts“.

Da können diese Perverslinge noch so laut rufen und fordern, weder die Biologie noch die Natur und Schöpfung sowie ihr Schöpfer lassen sich davon beeindrucken. Dass sie ihre Gelüste auf Kosten der Kinder ausleben, ist dagegen eine besondere Widerwärtigkeit und höchst verabscheuenswürdig.

Sich an den Schwächsten und Unschuldigsten der Gesellschaft zu vergreifen und sie zu misshandeln, ist das größte Verbrechen der Menschheit. Dieser Gleichstellungswahn mit all seinen Folgen, die pervertierte Sexualisierung der Welt und die Zerstörung der Familien durch die Gerichte tragen bereits Früchte – allerdings keine genießbaren.

Daher möge sich jeder, der sich in seiner familiären Situation mit dem Gedanken trägt, sich von seinem Partner oder seiner Partnerin zu trennen, genau überlegen, was er seinen Kindern damit antut. Das Leben kann manchmal hart sein und wochenlang aus Montagen bestehen, doch in genau diesen Situationen sollte sich jeder dem ursprünglichen Versprechen seinem Ehepartner gegenüber erinnern: In guten wie in schlechten Tagen…

Wer sich in Gedanken mit einer möglichen Trennung von seinem Partner auseinandersetzt und sich dabei nicht wirklich in die Kleinsten hineinversetzt, sondern nur aus eigenem Interesse handelt, der möge sich der Verantwortung für sein Handeln bewusst werden, denn er wird dafür eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden.

22 Replies to “Unsere Kinder – wehrloser Rohstoff einer kaputten Gesellschaft”

  1. zu 6 – Kaphorn

    Es gibt ein Völkerstrafgesetzbuch von 2002, abzurufen beim Bundesjustizministerium.
    Danach gäbe es keinen deutschen Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Gutachter bis zum Polizisten und Verwaltungsbeamten, der nicht mit 1-5 Jahren Haft belegt wäre wegen Rechtsbeugung, Parteiverrat, Prozeßbetrug, Falschgutachten, unterlassener Hilfeleistung u.ä.
    Bei Völkermord bzw. „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ wären auch Politiker straffällig. Zivilrechtlich schadenersatzpflichtig wegen Unterlassung und Pflichtverletzung ohnehin.

    Kennt jemand noch das Petitionsrecht aus dem alten Grundgesetz ?
    Muß man sich wundern, was alles passiert ?

  2. @ Erford Erlich
    Nun, die Zuordnung ist leider mißlungen, es handelt sich um keine Adventistenlehre. Diese wissen nichts vom Geschrei um Mitternacht, um dies hier noch einmal zu erwähnen.
    Überhaupt fällt ja auf, daß Gläubige heute zuallererst darum bemüht sind, den anderen in irgendeine Schublade zu packen und ihm ein Etikett aufzukleben. Statt dessen sollte man vielmehr am Wort der Schrift überprüfen, was der andere sagt. Prüfet alles… Nicht: Etikettiert alles.

    Sehen Sie, das ist das Problem, daß Menschen sich ihre eigene Deutung über zentrale Bibelstellen, speziell zur Endzeit, machen und eingestandenermaßen dabei gar keine Sicherheit haben, sondern von Vielleicht reden. Erinnert stark an Mt 7 und die Sandbauweise.

    Die Adventisten haben sich eingeschlossen in ihrem Dogma vom Sabbath, den sie noch nie geistlich verstehen konnten. Sie folgen einer (falschen) Prophetin und haben damit den Heidenapostel verlassen (andernorts schon ausführlich dargelegt), ohne daß es sie überhaupt (be) kümmert. M.a.W. sie folgen falschen Lehren gemäß Gal 1:8-9. Man kann sie dort genauso wenig herausholen wie einen Katholiken aus seiner Papst- und Marienanbetung. Erstaunlich, wie leicht sie es damit dem Teufel gemacht haben. Und woran liegt es? Sie verlassen alle das Wort der Schrift – auf die eine oder andere Art. Sie verstehen alle nicht, was DAS WORT ist.

    Mich verwundert, daß Sie einfach so sagen können, in Mt. 25 seien keine zwei Gruppen zu erkennen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Man muß kein Christ sein, um in den Törichten eine Gruppe und in den Klugen eine andere Gruppe zu erkennen. Das ist selbsterklärend, offenkundig und zweifelsfrei. Sie sagen, wenn man Christ ist, ist man Christ, da gäbe es keine Unterschiede. Gerade diese Bibelstelle räumt ja mit diesem Irrtum (einer falschen Lehre) gründlich auf. Diesen Unterschied gibt’s eben doch, daher diese Worte, diese Ausführungen des Herrn Jesus selbst. Wozu soll er sie denn sonst gemacht haben?
    Seine Worte sind bekanntlich nicht verhandelbar, weil Er selbst DAS WORT ist, siehe Joh 1. Erst wenn wir nichts dagegen sagen, was Anti-Christ, nämlich Anti-Wort wäre (!), denn Christus ist DAS WORT, haben wir überhaupt die Chance, in die Tiefen der Offenbarung des Wortes einzudringen. Wer aber meint, es eigenmächtig deuten zu dürfen, der bewegt sich auf gefährlichem Terrain.

    Übrigens spielt sich die Szene nicht im Himmelreich ab. Sonst könnten die Jungfrauen ihm ja nicht entgegengehen. Sie gingen ein zur Hochzeit, nicht zum Abendmahl. Und die Tür wurde verschlossen. Siehe Joh 10: Was ist die Tür?
    Wenn es nicht zwei Gruppen wären, wie kann es dann sein, daß er zu der zweiten Gruppe, den Törichten sagt: Ich kenne euch nicht. Wie kann es sein, daß sie einfach draußen bleiben müssen, wenn sie keine zweite Gruppe sind? Ich kann Ihrer Logik nicht folgen.

    Antichrist ist nicht unsere mangelnde Hingabe, wie Sie es beschrieben haben, sondern die fehlende Hingabe erfolgt aus unserer alten Natur, die überhaupt erst durch das Wort in und nach der neuen Geburt überwunden werden kann. Was durchs Fleisch geboren ist, ist Fleisch (Joh 3), was vom Geist Gottes geboren wird, ist Geist, und nur der, auf den das zutrifft, kann das Reich Gottes überhaupt sehen.

    Antichrist ist spätestens seit Martin Luther, dem großen REFORMATOR, für jeden wahrhaft protestantischen Christen eine Selbstverständlichkeit: DER PAPST, der PAPISMUS, ROM, der VATIKAN, DER RÖMISCHE KATHOLIZISMUS. Dazu ist hier sehr viel geschrieben & bewiesen worden. Wer das nicht weiß, wer das nicht glaubt, ist kein Protestant. Schlimmer noch, der Feind hat ihm das Fell sozusagen über die Augen gezogen.

    Die angesprochene Kraftprobe hat nichts zu tun mit dem Bemühen, ein christliches Leben zu führen bzw. unser Leben hier zu verleugnen, damit wir das ewige Leben gewinnen. Denn der in euch ist, ist stärker als der in der Welt ist.
    1.Joh 4:4 Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist.
    Allerdings muß man einräumen, daß den Bösewicht nur überwunden hat, wer tatsächlich von neuem geboren ist.
    1.Joh 2:14 Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennet den Vater. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennet den, der von Anfang ist. Ich habe euch Jünglingen geschrieben; denn ihr seid stark, und das Wort Gottes bleibt bei euch, und ihr habt den Bösewicht überwunden.

    Der Apostel sagte nicht: Eure eigenen Lehren bleiben bei euch.

    Und an diesem letzten Vers scheitern so viele Christen: 1.Joh 5:18 Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten.

    Sehen Sie an diesem Beispiel, daß es tatsächlich zwei Kategorien gibt? Diejenigen, die dazu Amen sagen können, und die anderen, die Mühe damit haben, weil sie von ihrem tatsächlichen Leben, das sie ja bestens kennen, überführt werden?

  3. @ 12 Hartmut

    Wir verstehen uns nur teils, macht aber nichts. War trotzdem erbaulich, sich mit Ihnen zu unterhalten.

    „Diese wissen nichts vom Geschrei um Mitternacht, um dies hier noch einmal zu erwähnen.“

    Da sind sie aber im Irrtum.

    „Ich kann Ihrer Logik nicht folgen.“

    Damit haben und hatten viele andere auch schon ihre Probleme. Die Logik der Hebräer ist auch eine gänzlich andere und mit der haben auch sehr viele ihre Probleme. Dabei lohnt es sich sehr, sich damit einmal eingehend zu befassen.

    „Mich verwundert, daß Sie einfach so sagen können, in Mt. 25 seien keine zwei Gruppen zu erkennen.“

    Ich sprach nicht von zwei Gruppen von irgendwas, sondern von zwei Gruppen Christen, die es nicht geben kann. Denn wahre Christen kann es nur einmal geben.

  4. Hallo Erford Erlich,
    ich glaube, Sie haben eine große Chance vertan.
    Und die Mühe für nichts geachtet, die ich für Sie aufgewandt hatte.
    Nennen Sie das eine christliche Einstellung?

  5. Erstaunlich mit was für einer verquasteten Logik hier argumentiert wird, der Artikel hört sich nach einer Recherche eines Reporters aus den 60 Jahren an. Das Hochhalten der verlogenen Familientradition, die ganzen anachronistischen Denkansätze und moralischen Überlegungen dazu und noch dazu die Seite ‚Wahrheiten‘, machen schnell klar, es geht nicht um Wahrheiten sondern um dogmatische Ansätze und die Kinder werden nur vorgeschoben um ein moralisches Druckmittel zu haben.
    Kinder ist es generell völlig egal ob Mutter, Vater, Onkel, Tante, die Dorfgemeinschaft, Schule, Hort oder schwule Ehepaare sich um sie kümmern. Wichtig ist dass Sorgfaltspflicht, Konsequenz und liebe zum Mitmenschen vorhanden sind, dann kann die Funktion des ‚Erziehers‘ von jedem übernommen werden. Familie wird viel zu wichtig genommen, gerade von jenen die patriachalische Strukturen wünschen, wobei sie selber an der Stelle des Diktators stehen würden die Uhr lieben gerne zurückdrehen. Und ich habe mit meine Grosseltern gesprochen, es gab Ohrfeigen, wenig zu essen und viel Arbeit. Kinder hatte man um sie ausbeuten zu können und heute das selbe Lied von diesen Kinderschützern, es geht ihnen darum, dass jemand ihre Rente zahlt, mehr ist nicht dahinter. Für eine Gesellschaft kann jemand, der keine Kinder bekommt, genauso wichtig sein wie jemand der eine Großfamilie züchtet, das sollte eigentlich jedem klar sein. Wie verschwurbelt und gehirngewaschen muss man den sein um solchen stupiden Bockmist zu verzapfen.
    Nichts glauben sondern selber prüfen, das Motto dieser Seite würde ich dringend anraten, die in diesem Artikel getroffenen Äusserungen sind mit Sicherheit nicht auf dem eigenen Mist gewachsen, allzuoft habe ich diese Argumentationsketten schon im Internet angetroffen und meist stecken bösartige zu kurz gekommene Egozentriker dahinter. Diese krude Denke kommt ja nicht von ungefähr, da muss schon auch der Rest des Denkapparates und der Person dazu passen.

    In diesem Sinne fröhliche Wahrheiten, auch wenns nur die eigenen sind !

  6. zu 15

    Na ja, hier hat sich jemand zu Recht für sein verqueres Leben verurteilt gefühlt und geglaubt sich verteidigen zu müssen. Wen will er damit beeindrucken?
    Dieser Menschentyp war schon vor 2000 Jahren prophezeit worden:

    2.Tim 3:1-3 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, wild, ungütig …

    Mehr dazu zu sagen, erscheint überflüssig, bis auf dies: Und die Bibel hat doch Recht!

  7. #15 CCR Creedence Clearwater Revival
    Oder besser COR=Club of Rome?! Was Sie da schreiben ist definitiv die Denke des Sprachrohrs der selbsternannten Weltelite. Sie sind ein Lamm, welches seinen Schlächter preist.

  8. zu 17 Bleibt zu hoffen, daß der Mensch mit diesem interessanten Kürzel als Pseudonym noch Manns genug ist, sich auch das feed back auf seinen unqualifizierten Beitrag anzusehen. Das kann man ja beim staatlich verhängten Genderismus (Vergeßt euer Geschlecht, ihr seid ein Neutrum!) nicht mehr einfach voraussetzen.

    Mir fiel dazu ein Zitat ein, ungefähr so:
    Es ist sehr schwer, einen Menschen dazu zu bringen, eine bestimmte Sache zu verstehen, wenn sein Gehalt, seine Freundschaften, seine gesamte Lebensplanung davon abhängen, daß er es n i c h t versteht.

    Es bedarf etwas Besonderem, wenn jemand die Kraft hat, sich aus allem Falschen zu lösen und ein ganz anderes Leben zu beginnen.

  9. @ 14 Hartmut

    „ich glaube, Sie haben eine große Chance vertan.“

    Werden wir sehen…

    Sie sind auf bestimmte Punkte meiner Rede gar nicht eingegangen, sondern halten dafür lieber mit der Antichristenkeule dagegen. Kenne ich so auch von anderen, die gerne Keulen schwingen, gleich welcher Art, und denen die Antworten auf unliebsame Fragen fehlen, die nicht zu ihrer Sicht passen.
    Für mich muß sich niemand Mühe machen, bin Selbstdenker.

    Bin zwar kein Adventist, aber bezüglich zum Geschrei dieser Glaubensgemeinschaft um Mitternacht und daß sie angeblich nichts davon wissen, noch dies:

    Aus „Der grosse Konflikt“ von E.G. White, Kapitel 40, Seite 597 meiner Fassung dieses Buches: „…. Und die blassen, zitternden Lippen derer, die an ihrem Glauben festgehalten haben, brechen in Siegesgeschrei aus.
    Es ist mitten in der Nacht, da Gott seine Macht zur Befreiung seines Volkes offenbart…..“

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