© Gerd Altmann / pixelio.de

Unabhängige Medien: Echt alternativ oder nur altklug-naiv?

Wir alle wissen es längst: Die Konzern-Massenmedien lügen und betrügen uns an jeder Ecke. Denen noch etwas zu glauben ist der pure Wahnsinn, auch wenn ihnen tatsächlich unzählige Millionen Bürger blind vertrauen.

Doch wer weiß dann wirklich, was läuft? Wer kennt die wahren Hintergründe? Wer entlarvt die Lügner und Betrüger unserer Welt? Wem können wir noch vertrauen? Wem, wenn nicht der Wahrheitsbewegung und ihren Publizisten? Doch leider lauert auch hier dieselbe Gefahr, welche blinder Glaube eben immer mit sich bringt.

„Wir werden immer mehr“ sagen viele überzeugte Anhänger der sogenannten Wahrheitsbewegung. Das ist schön und eine begrüßenswerte Entwicklung. Aber bedeutet diese Entwicklung denn zwangsläufig, dass mit der wachsenden Anzahl der Personen auch die Wahrheit selbst größer wird und die gesamte Bewegung sich unweigerlich positiv entwickelt?

Was sind die tragenden Säulen dieser Bewegung von Menschen, denen die offiziellen Lügen zum Hals heraushängen? Die Massenmedien sind es keinesfalls, Parteien auch nicht und auch von sonstigen Vereinigungen ist strategisch nichts zu erkennen. Es sind in der absoluten Mehrzahl einfach nur unabhängige Gleichgesinnte, welche sich im Kern dadurch verbunden fühlen, dass Sie keine Lust mehr auf das Beherrscht-Werden durch das „System“ haben, wobei sie sich in vielen Details durchaus breit auffächern.

Somit kann jeder „Aufgewachte“ als eine Art Säule betrachtet werden, was dem Gesamtgebilde eine erhebliche Stabilität verleiht, denn um es zum Einsturz zu bringen, genügt es nicht, nur ein paar wenige tragende Säulen zu entfernen. Im Prinzip eine sehr gute Voraussetzung.

Dennoch gibt es einige aus diesem Kreis, welche vermeintlich mehr Gewicht und mehr Kenntnisse besitzen und deswegen auch mehr Verantwortung tragen wollen oder sollen. Gemeint sind die zahlreichen Publizisten. Ob diese pauschalen Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und die Schreibenden an der Front das blinde Vertrauen der meisten passiven Anhänger wirklich verdienen? Es erinnert nicht zufällig an das vorherige Verhalten der Masse, als dieselben Leute noch den Systemmedien vertrauten.

Welche Voraussetzungen sind eigentlich notwendig, um publizistisch als Blogger oder unabhängiger Journalist loslegen zu können? Die technischen Mittel sind heute selbst für Laien leicht zugänglich. Ein Blog kann binnen Minuten von jedem eröffnet werden, der seinen PC einigermaßen sicher beherrscht, ohne auch nur einen müden Cent dafür bezahlen zu müssen.

Soweit die Technik, allerdings ist das gerade einmal die halbe Miete, denn vorrangig geht es schließlich um Inhalte. Und hier beginnt der kritische Teil, denn zwar genießen wir alle – noch – offiziell die Meinungsfreiheit, aber wo sind die Grenzen zwischen der persönlichen Meinung und der objektiven Information?

Ein Vergleich mit den Massenmedien ist in diesem Falle schwierig, da die großen Blätter und Fernsehsender alle den Anspruch haben, Leser und Zuschauer zu informieren und weniger Meinungen zu verbreiten. Letztere werden daher immer speziell gekennzeichnet. Natürlich soll damit nicht behauptet werden, Mainstream-Journalisten würden keine Meinung bilden, das tun sie durchaus, sowohl absichtlich und unterschwellig als auch unbewusst. Es sind eben zu 99% Auftragsschreiberlinge.

Wir können uns bei den Massenmedien sicherlich keineswegs darauf verlassen, dort objektive Informationen zu erhalten, auch wenn dies von deren Seite munter propagiert wird. Jedoch liefert der Artikel eines unabhängigen und aufgewachten Publizisten nicht zwingend die bessere Wahrheit, nur weil sie aus Prinzip völlig konträr zur Aussage einer großen Tageszeitung oder einer Fernseh-Nachrichtensendung ist. Schon gar nicht dann, wenn über die fachliche Qualifikation des Autors kaum etwas bekannt ist.

Einige der entscheidenden Fragen sind, warum jemand überhaupt mit dem Publizieren begonnen hat, welche Voraussetzungen er dafür besitzt und welche Ansichten er dabei vertritt. Nicht wenige der Blogger begannen aus derselben Motivation heraus: Sie suchten und fanden ein Ventil, um den unglaublichen Wahnsinn während und nach dem Aufwachen irgendwie zu verarbeiten. Erstaunlich ist, welche teilweise hervorragenden Plattformen sich daraus im Laufe von Monaten und Jahren in etlichen Fällen entwickelt haben.

Im Gegensatz zum Mainstream sind die alternativen Medien nur zu einem kleinen Anteil echte Lieferanten von gänzlich neuen Informationen. In der Mehrzahl handelt es sich bei den unzähligen Beiträgen um Zusammenfassungen, Betrachtungen aus anderen Blickwinkeln und die – durchaus wichtige – Kombination und Bewertung von bereits vorhandenen Informationen plus eben viel eigene Meinung, die aber nur selten als solche gekennzeichnet wird. Als Extra-Bonus, welcher den Massenmedien völlig fehlt, liefern Sie zahlreiche „Verschwörungstheorien“ in der Bandbreite von extrem dümmlich bis höchst realistisch.

Auf Seiten der passiven Teilnehmer der Wahrheitsbewegung, also der Leser und Artikel-Kommentatoren, besteht bedauerlicherweise sehr häufig kein Unterschied zum unaufgewachten Publikum der großen Medien. Da wird geschimpft, beleidigt, unterstellt, alles besser gewusst und böse verleumdet. Wenigstens muss sich hier niemand umstellen.

Dabei kennt jeder die enttäuschende oder auch beleidigende Situation: Sie möchten ein Schlafschaf über die Klima-Lüge, den 11. September 2001 oder ähnliche verbrecherische Machenschaften aufklären und werden nur als Verschwörungstheoretiker betitelt. Ein Unding, nicht wahr? Doch genau derselben Art von Herabwürdigung bedienen sich leider nicht wenige dieser Aufgewachten, indem sie nämlich zu – in ihren Augen – „ungewohnten“ oder aus dem üblichen „gegen den Mainstream“-Schema fallenden Artikeln sinngemäß solche Kommentare schreiben:

„Jetzt ist er gekauft, übernommen oder unterwandert worden. Hier lese ich nichts mehr.“

„Der war mir schon immer suspekt, er ist sicher ein Agent, Spion, Überläufer oder Spalter.“

„Wie kann er sich gegen das Thema xy äußern, wo wir doch alle längst wissen, dass es ganz anders ist? Für wen arbeitet er, wer bezahlt ihn wohl?“

Solche Äußerungen auf Kindergartenniveau gibt es über nahezu jeden Wahrheitspublizisten. Je bekannter eine alternative Website oder ein Blog wird, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass sich irgendwann jemand bei einem bestimmten Thema auf die Füße getreten fühlt und mit wilden Beschimpfungen um sich schlägt, weil seine persönliche Überzeugung einfach widerlegt oder unerlaubterweise in Frage gestellt wurde.

Genau wie im Mainstream ist es nämlich auch bei den alternativen Medien verpönt, sich der allgemeinen Glaubensrichtung zu widersetzen. Die einfache Regel lautet: Immer das Gegenteil der offiziellen Meinung ist wahr. Im Grunde ist diese Einstellung so verkehrt nicht, sie ist jedoch zu trivial formuliert, denn wie wir anhand von Naturgesetzen erkennen können, kann diese Regel gar nicht grundsätzliche Richtigkeit besitzen. Es liegt an jedem Einzelnen, die Dinge immer selbst zu prüfen, auch wenn das höchst anstrengend sein mag.

Leider ändert sich das Konsumverhalten in Bezug auf Informationen vieler sogenannter Aufgewachter durch den Aufwachprozess selbst überhaupt nicht. Wurde vor dem einschneidenden Aha-Effekt blind dem Fernsehen und den „seriösen“ Nachrichtenmagazinen fast alles geglaubt, so erhalten anschließend die meisten sogenannten unabhängigen Medien dasselbe blinde Vertrauen. Dem Herdentrieb folgend wird dadurch von den Leuten zu vielen Themenbereichen eine Art Parallelwelt aufgebaut, ohne dass überhaupt ein eigenes substantielles Wissen dahinter liegen würde.

Wagt es ein Autor, diese alternativen Dogmen zu kritisieren oder in Frage zu stellen, erntet er den eben beschriebenen Missmut seiner Leser, teilweise auf brutalste Art. Dadurch sind manche Blogger wegen dieses teils unkritischen und stets zustimmend hinterhertrottenden Publikums leider sogar in der Lage, Mitstreiter aus den eigenen Reihen zu diskreditieren.

Um selbst nicht angegriffen zu werden oder um möglichst viele Leser zu erhalten, bedienen sich manche Schreiber des primitiven Mittels der Denunzierung. Dabei werden diejenigen Kollegen aufs Korn genommen, welche sich den allgemeinen Ansichten widersetzen oder die – aus welchem Grund auch immer – den Neid auf sich ziehen.

Außerdem gibt es einige Publizisten, die ganz offensichtlich der Meinung sind, die Wahrheitsbewegung quasi anzuführen, über die besten und wichtigsten Informationsquellen zu verfügen, den umfassendsten Gesamtüberblick zu besitzen, am penibelsten zu recherchieren und einen grundsätzlichen Informationsvorsprung für sich beanspruchen, durch welchen sie andere Ansichten entsprechend herablassend verunglimpfen dürfen. Erschreckend ist in diesen Fällen, wie ergeben die jeweilige Leserschaft ihren „Führern“ folgt. Wo besteht hier eigentlich noch ein Unterschied zu den so verhassten Massenmedien und den brav nickenden Schlafschafen?

Jeder Leser hätte im Grunde die Aufgabe, die ihm vorliegenden Informationen stets zu überprüfen und sie nicht nur deswegen einfach zu glauben, weil sie sein Lieblingsblogger veröffentlichte. Wer aber prüft schon selbst nach, ob das Gelesene und Behauptete tatsächlich stimmt? Mangels Zeit und Fachwissen ist das in vielen Fällen gar nicht möglich. Aber ist blindes Vertrauen dann wirklich die zwingende Konsequenz?

Ein weiteres Problem dieser Art Hörigkeit ist der spontane Glaubwürdigkeitsverlust, denn liegt ein Autor subjektiv betrachtet einmal mit seiner Meinung angeblich daneben, fällt nicht selten sein gesamtes Schaffen in Ungnade bei manchem Leser. Da Letzterer das vermeintliche Fehlverhalten aber gar nicht wirklich beurteilen kann, weil er nämlich nie selbst prüft, wirft er einfach das gesamte vorherige Vertrauen in die Tonne und bekräftigt seinen Unmut außerdem noch lautstark. Wenn das mal kein original Schlafschafverhalten ist?

Wer von den Wahrheitspublizisten hat denn die endgültige Wahrheit? Keiner, auch Wahrheiten.org hat sie nicht, das sagt schon der Untertitel „Nichts glauben – selbst prüfen!“. Es ist auch nicht die Aufgabe der unabhängigen Medien, jetzt die Ersatzposition der Lügenmedien einzunehmen und es ist erst Recht nicht die Aufgabe der Leser, sich weiterhin genauso passiv wie zu ihren Schlafschafzeiten zu verhalten und brav das zu glauben, was gerade angesagt ist, was die bevorzugte Website publiziert oder was die meisten anderen auch „glauben“.

Wir, jeder von uns, haben die Aufgabe, die Dinge zu prüfen, selbst zu prüfen. Dabei müssen nicht alle immer zum selben Ergebnis kommen, denn das wird nur selten der Fall sein, weil der Wissens- und Bildungsstand viel zu unterschiedlich ist. Es geht hauptsächlich darum, ein Gefühl dafür zu erhalten, welche Informationen für uns jeweils relevant sind und wie wir sie verifizieren können. Alles können wir eben nicht prüfen.

Die Behauptung, es gäbe stets mehrere Wahrheiten ist eine Lüge. Es gibt definitiv zu jedem Thema nur eine einzige Wahrheit, doch die entscheidende Frage ist, wie lautet sie? Darum geht es, das muss jeder für sich herausfinden. Mit Hilfe der alternativen Medien, aber auch mit allen anderen Quellen.

Was macht nun einen wirklich aufgeklärten Menschen aus? Ist es die Wahl der Medien, sodass er seine Informationen nun anstatt von der Tagesschau und vom Spiegel ausschließlich von Webseiten der unabhängigen Medien bezieht? Nein, denn damit bleibt er ja genauso passiv wie zuvor und muss weiterhin das glauben, was ihm vorgekaut wird. Sich dann als „aufgewacht“ zu bezeichnen ist lächerlich.

Jeder hat die Pflicht, sich selbst zu informieren und nicht blind alles zu glauben, was ihm präsentiert wird. Weder den etablierten Massenmedien noch den alternativen Medien darf er glauben, sondern er wird leider den beschwerlichen Weg gehen und die Dinge selbst in die Hand nehmen müssen. Die Verantwortung für die Beurteilung von Informationen auf ihre Richtigkeit kann und darf nicht einfach und bequem auf die Publizisten der Wahrheitsbewegung abgeschoben werden. Was passiert, wenn Verantwortung einfach abgetreten wird, sehen wir an unseren sogenannten Volksvertretern.

Woran erkennen wir schlussendlich die Wahrheit? Daran, wie viele Menschen einer bestimmten Aussage Glauben schenken? Sind wir dann auf der sicheren Seite, wenn möglichst viele Gleichgesinnte unsere Überzeugung teilen? Oder könnte es nicht auch umgekehrt sein, dass sich viele Fliegen durchaus einmal irren? Die Antwort lautet „es kommt darauf an“. Darauf nämlich, was wahr ist und das hat rein gar nichts damit zu tun, wieviele Anhänger eine bestimmte Anschauung hat oder nicht.

Glauben Sie nichts, prüfen Sie alles, jeweils nach Ihren Möglichkeiten. Wer nicht selbst prüft, findet niemals die Wahrheit, denn er muss immer anderen glauben.

17 Kommentare zu “Unabhängige Medien: Echt alternativ oder nur altklug-naiv?

  1. Selbst prüfen, was
    Wahrheit sein könnte. Wie das machen ohne Fachwissen und womöglich tiefere Hintergrundinformationen?.

    Ich muss mich auf mein Gefühl dabei verlassen, aber auf welches Gefühl.
    Natürlich sind Fakten die Grundlage. Aber auch da ist oft nicht zu erkennen, ob es wirklich sich so verhält oder so ist.

    Was ist Wahrheit. Dies hat schon einmal ein bedeutender Mensch jemand noch bedeutenderen gefragt. Aber er erhielt daraufhin keine Antwort. Denn derjenige, der gefragt hatte, hatte offensichtlich keine Liebe zu diesen Menschen. Liegt hierin der Schlüssel.?

    Somit muss Wahrheit mit Liebe in Verbindung stehen. Aber wie?.

    Meine Antwort ist. Erkennen von Wahrheit hängt zusammen mit dem Grad der Liebe, die ich in mir habe zu anderen. Habe ich gar keine Liebe, erhalte ich keine Antwort. weil ich keine Liebe habe und somit die Wahrheit auch nicht erfassen und begreifen und verstehen kann. Denn Wahrheit und Liebe bilden wahrscheinlich eine Verbindung, wie Lüge und Bosheit wieder eine eigene Verbindung darstellen.

  2. Ich bedanke mich für diesen beeindruckenden Artikel.
    Ich habe aber mit einigen Wörtern als Attribute so meine Abneigungen und mag sie nicht, dazu gehört zb. auch „Alternative“, da dieses Wort durch die Ökobewegung quasi“beschlagnamt“ wurde. Man sollte über ein anderes Attribut für die Wahrheiten-Finder-Seiten nachdenken, aber bitte nicht das.
    Vielleicht hat ja jemand eine Idee für ein aussagekräftiges unverschlissenes Word dafür…
    Ich persönlich überprüfe aus möglichst vielen (unabhängigen) Quellen, auch aus den Massenmedien, wobei letztere nicht unabhängig sind. Mir reicht aber bei denen ein bestimmtes Wort oder ein Rumgedruckse, ein Rumeiern bei bestimmte Themen um da nachzuhaken. Als Beispiel möchte ich hier „Climategate“ nennen. Die dt Medien haben zwar die Veröffentlichungen der Daten zwischen den Klimaforschungsistituten und deren E-Mailverkehrs bekanntgegeben, aber mehr nicht. Die haben sodann sofort die Schlafschafe auf die Illegalität der Veröffentlichungen eigespurt. Die Brisanz der veröffentlichten Daten, welche als Konsequenz die Klimakatastrophe als Hoax, als bewußte Täuschung entlarvt hat hat man“vergessen“ zu erwähnen!
    Niemand hat die Wahrheit gepachtet oder wie der Verfasser dieses Artikels richtig erkannte ein ungeprüftes Anrecht auf glauben.
    Ich bin der Meinung, man sollte immer wachsam sein und auch bei unseren Wahrheitsplattfarmen auch skeptisch sein und bleiben.
    Man sollte auch so fair sein Dinge, die einem sehr suspekt und unglaubwürdig sind auch überprüfen und sich das anzuhören, ob da vielleich doch was dran ist oder ist, oder ob es doch nur geistiger Sondermüll ist.
    Als Beispiel möchte ich hier die Mondlandungen nennen. Viele Leute glauben das nicht, ich kann es nachvollziehen. Obwohl ich nicht mitgeflogen bin, kann ich alles wissenschaftlich, technisch und mathematisch nachprüfen, dass es möglich ist, bzw war. Die vielen ungekärten Dinge und Geheimnisse lassen aber auch den Schluss zu, dass da was nicht stimmen kann, bzw dass was verheimlicht wird. Die Wahrheit ist offensichtlich, die Mondflüge sind zwar real, aber was man dort gefunden und gesehen hat möchte man geheimhalten. Ich nenne: Disclosure Projekt in deutsch. Es ist sehr lang aber es lohnt sich:
    http://www.youtube.com/watch?v=z97WBLxVMww
    Da ich mich schon seit Kindesbeinen, bin jetzt 57Jahre mit Hochtechnologie,Raumfahrt, Kerntechnik usw interessierte und intensiv damit beschäftige kann ich in diesem Fall betreffend der RaumfahMFGrt, spezielll der Mondlandungen sagen: Eine bewußte Täuschung der Öffentlichkeit in Bezug auf einen Realen Start Richtung Mond und die Bestechung aller Beteiligten einschließlich der damaligen Sowjetunion wäre komplizierter und teuerer gewesen. Ich kann aber sagen, dass es der Plan der Illuminaten war, bzw des Club of Rome die Mondlandungen eines Tages in das Reich der Fabel zu verbannen…
    Da es so viele andere Disziplinen gibt, wo wir angelogen werden zb. bezüglich Geld, Terror, Umwelt, Gesundheit, Nahrung usw. ist es nötig alles zu überprüfen wenn man wirklich wissen möchte was los ist. Aber man stößt schnell an seine Grenzen, weil man nicht auf jedem Gebiet bewandert sein kann und sucht sich seine Schwerpunkte, die man vertieft.
    Der eine für den Beweis der Erdöllüge, der NGM, Klimalüge, Geheimgesellschaften, Terror, Banken und Finanzen usw. Somit können wir auf diesen Seiten unser Wissen anderen mitteilen, aber auch mitgeteilt bekommen ähnlich als wenn man gemeinsam ein Megapuzzle zusammensetzt.
    MFG:

  3. Ich stimme ihrem Artikel über chemtrails nicht zu, schätze
    jedoch ihre Arbeit.Für die Qualität meines Wissens, Denkens und Handelns
    bin ich selbst verantwortlich.

    Ist der ankonditionierte Zwang zu homogenen Meinungen unüberwindlich?
    Haben wir noch den Mut, Fragen zu stellen?
    Haben wir noch die Kraft zu prüfen?
    Können wir noch eigenverantwortlich entscheiden?
    Wir sind als freie Menschen geboren worden.
    Wisst Ihr noch, was Freiheit ist?

    http://www.freiwilligfrei.de/

  4. Auf einer alten VHS-Videocassette habe ich aus den 90ern eine Doku gefunden über Bill Gates und Computerfortschritte. Damals war „digital“ noch ein Zukunftswort und gerade in den Hollywood-Kinderschuhen. Ein berühmter Regisseur sagte im Rahmen dessen, er sei entsetzt, was man alles darstellen könne, man kann nichts mehr glauben und es müsse eine „Wahrheitspolizei“ geben. Damals war es eine Sensation, wenn Forrest Gump gegen einen nicht vorhandenen Tischtennisball schlug oder Clint Eastwood in Line of Fire sich selber aus einem alten Film in den neuen projeziert sah. Heute in Zeiten von Matrix, Herr der Ringe & Co lächeln wir milde darüber.

    Zur Journaille: Die Krux ist ganz einfach: Ein Journalist muss auch Miete zahlen. Aufwändig recherchierte, investigative Artikel sind teuer und ohne Erfolgsgarantie. Erfolge kommen aber durch gute Netzwerke zustande. Heißt: Um im Bundestag Interviews führen zu dürfen, muss man brav linientreu schreiben, sonst gibt es keine Termine mehr und das wäre das vorprogrammierte „Aus“.

    Allerdings: Sowohl George W Bush als auch Palin sind in den USA die Tausenden (!) von Radio-„Piratensender“ mehrfach zum Verhängnis geworden, die lokal senden und eben ehrlich und wenig beeinflusst ihre Kritik äußern, was sich auf Zustimmung bei Volk und Wahl auswirkte.

    Ulfkotte allerdings außerdem nicht umsonst Bücher wie „So lügen Journalisten. Der Kampf um Quoten und Auflagen“. Jeder Hinterhof-Idiot muss doch mittlerweile mitbekommen, dass irgendwelche Kampfszenen in der Tagesschau Konserven von vor x Jahren sind, oder in Afghanistan Journalisten zugaben, dass die Pressebegleiter selber kaputte Panzer anzündeten, um davon posieren zu können und, und, und. Der US-Sender ABC flog seinerzeit damit auf, einen Tanklaster für die Schlagzeilen in die Luft gejagt zu haben. Die „Gräueltaten“ der Irakis in der Säuglingsstation im 2. Golfkrieg wurde von der Londoner Werebfrma Hill&Knowlton inszeniert. Man kann selber bald in Brockhaus-Stärke über den Beschiss schreiben…

    Mein Fazit: Man kann gar nicht so viel fressen wie man kotzen möchte.

  5. Als Kind lernte ich „Lügen haben kurze Beine“. Leider hat es nicht
    immer Gutes gebracht die Wahrheit zu sagen.
    Diese Erfahrung haben gewiss auch einige Leser hier gemacht.
    So lehrt das Leben.
    Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen…
    Es ist unmöglich DIE gesamte Wahrheit zu kennen. Schlimm ist nur,
    wenn ich andere von meiner „Wahrheit“ überzeugen will und bei
    Nichtanerkennung mein Gegenüber ( hier auch Blog, Truther usw.)
    diffamiere statt selbst bzw. gemeinsam zu suchen.

    Ich hatte schon nette Mailkontakte und habe von anderer Seite einen
    Abbruch hinnehmen müssen wg. einem ( 1 ) Streitpunkt.
    Naja, was solls. Ich denke selbst und wenn mir Dinge/ Ereignisse
    nicht rund erscheinen suche ich nach Antworten.
    Schnell merkt man dabei, ob es sich nur um kopierte „Tatsachen“
    oder auch eigene Recherche in den Texten verbirgt.
    Inzwischen habe ich jedoch auch meine Angst abgelegt,
    was ich für sehr wichtig halte.

    Gott gebe uns die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht
    ändern können,
    den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    Christoph Friedrich Öttinger (1702 – 1782)

  6. Ich kann mich dem verfasser des Artikels grösstenteils anschliessen. Es wird immer schwieriger, die Wahrheiten in den diversen und vielfältigen Bloggs zu registrieren. Zum Einen geht es um die unglaubliche Vielfalt der verschiedenen Themen, die zur korrekten Erassung und Beurteilung ein enormes Fachwissen vorraussetzen. Um bei allen Themen den Wahrheitsgehalt überprüfen zu können, müsste man schon nahezu ein Universalgenie sein.
    ich bin vor geraumer Zeit auf die Phänomenologie gestossen und halte diesen Ansatz für äusserst lohnend (der Begriff ist übrigens nicht geschützt, also jeder kann sich als Phänomenologe bezeichnen). Was macht einen Phänomenologen aus? Man muss einen Unterschied zwischen Glauben, Wissen und für möglich halten machen. Wenn man also auf eine Behauptung stösst und man diese nicht konkret widerlegen kann, muss man sie für möglich halten und als Option aufrecht erhalten. Nun kann man sich entscheiden, ob einem dieses Thema wichtig ist. Falls nicht, belässt man es dabei und hält es einfach für möglich. Man kann es also auch weiter verbreiten, sollte aber darauf achten, dass man nur die Möglichkeit der Echtheit in Betracht zieht. Bei grösserem Interesse wird man sich selbst auf die Suche begeben und sich Wissen aneigenen, um die gehörte These beweislich zu untermauern. Wie bereits erwähnt ist es bei der Vielzahl der verschiedenen Themen schwierig für den Einzelnen alles in Erfahrung zu bringen. Die logische Konsequenz ist das spezialisieren auf einzelne Themengebiete.
    Manchmal glaubt man aber auch einfach gerne, was einem die alternativen medien bieten, denn oft sind es dinge, die man schon lange gespürt hat. und das ist auch der Kern des Glaubens, ein gefühl des Vertrauens. Natürlich neigen wir dazu, dass wir menschen, denen wir vertrauen auch mehr glauben schenken. Im Gegenzug sei erwähnt, dass es uns Menschen nahezu unmöglich ist, etwas zu glauben und als Wahrheit zu akzeptieren, wenn dieses von einer Person, der wir Misstrauen, ausgesprochen wird. Der Wahrheitsgehalt spielt dabei eine untergeordnete Rolle! Deshalb hier wieder die Empfehlung einen schritt zurück zu machen, seinen eigene Unwissenheit akzeptieren und nur die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, das vereinfacht den Umgang mit den diveresen Themen erheblich. Ausserdem kann man somit alle Themen auch einfach verbreiten, denn es geht in erster Linie darum, die Menschen auf die vielzahl der Ungereimtheiten aufmerkssam zu machen. Jeder einzelne wird die gehörten dinge entsprechend bewerten und zu dem schluss kommen, ob er diese glaubt, weiss oder nur für möglich hält. Dem ein oder anderen Thema wird derjenige dann mehr aufmerksamkeit schenkne und sein Wissen in Diesem vertiefen.
    Durch diesen Umgang mit Themen und Phänomenen bewahrt man sich selbst auch davor, enttäuscht zu werden, sollte man bemerken, dass man etwas Falsches geglaubt hat, denn man hat es lediglich für möglich gehalten, bis der Beweis oder Gegenbeweis gefunden wurde. Des weiteren erhält man sich ein gewissen Abstand und muss dadurch auch nicht jeden Blogger verteufeln, wenn er mal etwas Falsche für wahr missinterpretiert hat. man blaibt damit auch unangreifbar, da man ja nur die Möglichkeit in Betracht zieht. In Gesprächen mit kontroversen Einstellungen schützt es einen auch davor, dass sich die Fronten verhärten und die Person gegenüber ist viel eher geneigt, deine Ansichten anzuhören und sie gegebenfalls zu überprüfen und das ist es doch, was wir im wesentlichen erreichen wollen: Nichts glauben, sondern selber den Dingen auf den Grund gehen.

  7. Ich erinnere mich noch dunkel an das letzte Jahrtausend. Damals musste man noch stundenlang suchen, wenn man mal ne Seite mit richtigen Hintergrundinformationen finden wollte. Aktuelles gabs so gut wir gar nicht.
    Als Beispiel: ich fand mal eine Seite mit der Kopie verbotener Bücher van Helsings. Freute mich riesig, ein Schmankerl!, habe anderthalb Tage am Stück gelesen bis ichs durch hatte.

    Hier wird dann schnell der wesentliche Unterschied zu heute sichtbar – der heutige Journalisten-Revolutzer will möglichst aktuell sein, sieht sich wohl häufig stetiger Kritik und in direkter Konkurenz selbst zu Gleichgesinnten.
    Dabei wird dann gern eins vergessen:
    Wie eine Sache wirklich war, zeigt sich, gerade für Außenstehende, sehr oft erst nach einiger Zeit, meistens wenn alles längst vorbei ist und man die Folgen tragen muss.
    Hinzu kommt noch das gewissenlose Anpreisen von Verbrechervereinen wie Facebock oder Gockel. Ganz zu schweigen von der Panikmache in aufreißerischen Artikeln mit zweifelhaften Quellen um die eigene Seite interessanter zu machen.

    Ich wünschte mir wieder Blogs die den Ereignissen der Geschichte auf den Grund gehen und daraus neue Erkenntnisse für die heutige Situation gewinnen. Ich glaube sogar, dass es Blogs dieser Qualität noch irgendwo gibt, die aber leider in der Schwemme der Pseudowahrheitssucherseiten untergehen.

    In diesem Sinne mal ein Tipp an die Wahrheitsblogger: Lasst euch nicht vom Tempo in der Lohnsklavenwelt einlullen. Ist ja klar, dass das mal auf die anständigen Leute abfärben musste, wenn man sich ständig mit Scheiße beschäftigt, fängt man halt selber irgendwann an zu stinken. Darum: Bleibt unabhängig und macht was euch am Herzen liegt und scheißt auf den Rest, auch die dummen Kommentare…

  8. Dachte ich mir doch, lieber RF,

    das der ChemtrailsArtikel noch Nachwirkungen hat.
    Manchmal ist es eben besser, sich auf seine eigenen Augen und Ohren zu verlassen, als irgendwelchen Mix aus Lüge und Wahrheit zu diskutieren.
    Weder Technik-, Medizin- noch Geschichtsbüchern kann man heute die Wahrheit entlocken. Wie das bei der Bibel ist … löst gleich wieder Diskussionen aus.

    Ich weiß auch von den systemtreuen Schreiberlingen, dass etliche ganz anders wollen, wenn sie nur könnten.

    Insofern war beispielsweise die Darstellung über den 26. schon ok. Man weiß eben nicht genau – gut.

  9. Ja da ist was wahres dran an dem Thema.
    Schade das die im meinem Alter alles glauben und abkaufen was denen vorgelebt wird…

    LG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.