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Wann fliegt der Geldsystem-Schwindel auf?

In der EU dreht sich inzwischen alles nur noch um die Rettung der Pleitekandidaten Griechenland, Irland und Portugal sowie weiterer Kandidaten. Den EU-Bürgern wird suggeriert, dass lediglich eine schlaue Lösung gefunden werden muss, um dieses Dauerproblem endlich final zu lösen.

In Wahrheit geht es den Machthabern jedoch nur noch um die Verlängerung der Existenz des Euro und unseres Schuldgeldsystems an sich. Eine grundsätzliche Rettung ist längst nicht mehr möglich, aber davon berichten die Medien nicht. Genau dies wäre jedoch ihre Aufgabe, um die Menschen davor zu warnen, was ihnen in Bälde blühen wird.

Beim Geld hört die Freundschaft auf, so ein Sprichwort. Allerdings behandeln die meisten ihr Erspartes eher stiefmütterlich. Das eigene Auto verleiht der Deutsche nicht gern in fremde Hände, das eigene Vermögen dagegen schon.

Es ist nicht unüblich, dass sich gerade Gutverdiener an Berater großer Finanzdienstleister wenden, um das vermeintlich Beste und Sicherste für Ihre Ersparnisse und ihre Altersvorsorge zu erhalten. Zumindest geschieht dies in gutem Glauben und die Anleger vertrauen fast blind darauf, eine hochwertige Leistung zu erhalten. Aber auch der kleine Sparer wird oft genug mit verlockenden Angeboten der Anlageberater geködert und erspart sich damit angeblich viel Arbeit bei gleichzeitig großem Profit.

Als Begründung, warum das eigene, oft durch schwere und unermüdliche Arbeit verdiente Geld so leichtfertig in die Hände von Finanz-„Experten“ gegeben wird, kommt in der Regel die Ausrede der großen Komplexität, des enormen zeitlichen Aufwandes und der fehlenden eigenen Kompetenz.

Vermögensanlage sei doch so kompliziert und wer den Markt und die Gesetze nicht im ständigen Überblick hat, der tut sich sehr schwer damit, die richtige Altersvorsorge, die beste Lebensversicherung und die ertragreichsten Fonds zu finden. Außerdem, wer kennt denn schon all die Steuertricks und weiteren Möglichkeiten, sein Geld erfolgreich anzulegen?

Dabei ist das alles eigentlich recht simpel, denn wer das hinterhältige Prinzip unseres Geldsystems verstanden hat, kommt schnell dahinter, dass er nur auf eines achten muss: Vorsicht vor der überall lauernden und schleichenden Enteignung. Diese geschieht über Steuern, Provisionen, Gebühren, Inflation und im schlimmsten Fall per Währungsreform. Jedoch droht diese Gefahr nur dann, wenn wir bei diesem großen Geldspiel mit Spielgeld auch entsprechend mitmachen.

Als noch vor wenigen Jahren, bis kurz vor der Lehman Brothers-Pleite 2008, die Welt des Papiergeldes für die allermeisten Investoren, Vermögensberater und sonstigen Finanzexperten in Ordnung war, wurde jede Kritik am Fehler des Geldsystems und seiner Sollbruchstelle als Schwarzmalerei oder gar Verschwörungstheorie verunglimpft.

Heute sieht die Lage etwas anders aus. Mehrmals sah das System bereits in den düsteren Abgrund und stand auf der Kippe. Diese Erkenntnis hat inzwischen auch auf einige bislang blinde Systemgläubige übergegriffen, was beispielsweise am 20.04.2011 in einem Artikel in der Welt beachtenswert deutlich in Worte gefasst wurde:

Anders als Papiergeld wie Dollar, Euro oder Yen können Gold und Silber von der Politik nicht beliebig gedruckt und vermehrt werden. Die Edelmetalle gelten daher vielen Anlegern als politische Unabhängigkeitserklärung. […] Es ist bemerkenswert, wenn mittlerweile nicht nur Crashgurus wie Roland Leuschel oder der Rohstoffexperte Jim Rogers dem klassischen Papiergeldsystem den Rücken kehren, sondern auch Mainstream-Investoren und Strategen.

Offenbar sind mittlerweile einige Journalisten nachdenklich geworden, nachdem tatsächlich eine immer größere Anzahl an Warnern öffentlich unterwegs ist. Zwar wird auch hier bisweilen nur munter nachgeplappert und ob diese wichtige Erkenntnis die Leser schlussendlich wirklich erreicht, ist ebenfalls fragwürdig. Doch in jedem Fall können wir einen Trend beobachten.

Was fangen die Menschen nun damit an, wenn sie lesen, dass ihr Geld möglicherweise in Gefahr ist? Der Normalbürger kennt doch gar keinen Ausweg und der Kunde des Anlageberaters wird zumeist aus Unwissenheit fälschlicherweise beruhigt mit Aussagen wie „jede Krise ist einmal zu Ende“. Wohl wahr – fragt sich nur, wie dieses Ende für die Anleger dann konkret aussehen wird.

Es fehlt nach wie vor die Erkenntnis in der breiten Masse, was das Kernproblem des Geldsystems ist. Die Menschen sind einerseits blindes Vertrauen gewohnt, weil ihnen im Ernstfall immer noch der Staat zur Hilfe kommt. Andererseits sind sie derart manipuliert, dass die Mehrheit sogar ein lächerliches Märchen über einen angeblich erschossenen Oberterroristen und dessen spontane Seebestattung glaubt. Im Grunde hoffnungslos.

Ein weiterer Blick in die Medien zeigt außerdem, dass die Erkenntnis über die prekäre Lage des Geldsystems noch längst nicht überall bei den Meinungsmachern angekommen ist. Ganz im Gegenteil, n-tv schrieb nämlich am selben Tag wie die Welt:

Der Goldpreis hat ein Rekordhoch erreicht und eine Anlage in das Edelmetall glänzt verlockend. Doch Verbraucherschützer warnen vor übereilten Käufen, denn es kann mit dem Preis auch schnell wieder bergab gehen.

Was der Verbraucherschützer in diesem Artikel vom Stapel lässt, ist an Naivität kaum zu überbieten. Ein Lineardenker, wie er im Buche steht. Die Frage ist nur, wer kann ihm einen Vorwurf machen? Die meisten Menschen – ob Finanz-„Experte“ oder nicht – haben eben in Sachen Geldsystem einfach keine Ahnung. Woher auch, der dahinterstehende Betrug wurde uns weder in den Schulen beigebracht noch wird er in den Medien offiziell beim Namen genannt.

Erst wenn den meisten Menschen beim Blick auf ihren Kontoauszug, die Preise an der Tankstelle und im Supermarkt unweigerlich klar wird, dass sie gerade quasi enteignet werden oder schon wurden, fängt ihr medial lahmgelegtes Großhirn wieder langsam an zu rattern. Vermutlich viel zu spät, um noch etwas retten zu können.

Aber es geht gar nicht nur allein um die Problematik des Vermögensverlustes, da viele Bürger gar nicht mehr über nennenswertes Vermögen verfügen, sondern um die ebenfalls weitreichenden Konsequenzen auf das gesamte Leben der Menschen durch diese Entwicklung. Massenarbeitslosigkeit, Versorgungsprobleme, hohe Kriminalität, massive Steuererhöhungen und extreme Inflation werden für viele ein nicht mehr enden wollendes Schockerlebnis werden.

Der Gedankensprung von unserem heute gewohnten und so bequemen Leben in dieses Horrorszenario ist für die Mehrheit kaum zu bewältigen. In ständigem Konsumrausch, mit belangloser Unterhaltung dauerberieselt und mit unzähligen Ängsten in Schach gehalten vegetiert Otto Normalbürger brav passiv vor sich hin. Eine Art Denkblockade verhindert bei den meisten Menschen, sich auch nur im Ansatz für derartige Überlegungen zu öffnen.

Nun wird sich zeigen, welchen Weg Griechenland wählen und welche Konsequenzen dies für den Euro haben wird. Egal welche Scheinlösung uns dazu von Seiten der EU- und der alternativlosen BRD-Führung präsentiert wird, gelöst wird damit kein einziges Problem. Im besten Fall ist ein zeitlicher Aufschub des Systemuntergangs gelungen.

Wir haben leider nur die Wahl zwischen einem schlimmen und einem noch schlimmeren Ende. Wer den Ernst der Lage kennt, hat immerhin die Chance, sich in gewisser Weise vor dem Schlimmsten zu schützen, aber der große Rest, die große Masse der Bevölkerung ahnt offenbar noch immer nichts von dem drohenden Ungemach.

Werfen Sie trotzdem nicht die Flinte ins Korn, denn vielleicht gelingt es Ihnen ja noch rechtzeitig, wenigstens einen einzelnen Freund oder einen Bekannten darüber aufzuklären, wo der Hund in Sachen Geldsystem begraben liegt. Völlig illusorisch dagegen ist es zu hoffen oder gar zu erwarten, dass die Medien die notwendige Kehrtwende einleiten werden. Und selbst wenn, wie lange würde es wohl dauern, bis den Leuten klar wird, was ihnen hier an Lügen angetan wurde?

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8 Kommentare zu “Wann fliegt der Geldsystem-Schwindel auf?

  1. Nur wer sich eingehend mit „unserem“ Zwangsgeldsystem und dem zentralsten aller Übel, dem Zentralbankenbetrug beschäftigt
    (den Marx im kommunistischen Manifest und im Kapital propagierte),

    kann die Rattenfänger und ihre Scheinlösungen erkennen,
    die uns angeboten werden, nachdem der US-Dollar und seine
    weltweiten Abkömmlinge wie Euro,Yen usw. kollabiert sind.

    Nur wenn die Menschen frei entscheiden können, was sie als Geld
    nutzen, haben wir die Basis für ein Leben in Freiheit.

    Wer Glasmurmeln oder wertlose Papierschnipsel weiterhin als Geld verwenden möchte, soll das tun.

    Aber es soll keiner mehr dazu mit staatlicher Gewalt gezwungen werden.

    Oliver Janich im Interview bei Alpenparlament.tv:

    http://www.parteidervernunft.de/node/1544

    Viele Grüße, F.B.
    PS: Freiheit bedeutet, alles tun zu können, solange man keinem
    Anderen schadet.

  2. Hoffentlich kracht das gesamte Geldsystem, mitsamt der Banken, Versicherungen und sonstigen mafiösen Unternehmen, derart zusammen, daß selbst Gott erbarmt! Die kompletten TEuroristen-Schauspieler sollen endlich die Wahrheit anerkennen – dank an diese Page!!! -, ihr Bündel schnüren und die Bühne verlassen!

    *eine kleine, wahre, persönliche Geschichte*
    Vor ca. 10 Jahren hatte ich dem Rheinland-Pfälzer Landesvater – viele werden ihn kennen – einen Beschwerdebrief geschrieben über den, damals frisch eingeführten, (T)Euro und dessen Auswirkungen. Obwohl dieser Landesvater in der „unmittelbaren Nachbarschaft“ von mir wohnt, hielt er es für notwendig seinen Sekretär antworten zu lassen: „Sehr geehrter Herr soundso, vielen Dank für Ihr Schreiben….. blablabla…… der Markt und die Wirtschaft (Bankenwesen) wird die Probleme der Euro-Umstellung schon zu lösen wissen…..“. Wie dies gelöst wurde kann ich in meiner SCHUFA ablesen.
    Geheiratet, 2001 ein Haus gebaut, 3 liebe Kinder bekommen, nie arbeitslos gewesen, ganz klassisch eben. Dennoch wurden uns durch dieses verkorkste Geldsystem (Banken) ganz, ganz miese Steine in den Weg gelegt – über die SCHUFA. Obwohl wir ein relativ hohes Familieneinkommen haben, möchte uns KEINE BANK DEUTSCHLANDS (!!!!!!!) unser Haus weiterfinanzieren. (an dieser Stelle würde ich wirklich gerne Namen nennen, wenn ich dürfte!) Die Enteignung unseres Hauses, durch die Bank (Geldsystem), wird nicht lange auf sich warten lassen!
    Aber eines ist sicher! – sit venia verbo – Der erste Bankvertreter der unser Haus begutachtet, bezüglich einer Zwangsversteigerung, wird am nächsten Morgen beim Frühstück fehlen.

    Ich hoffe für uns alle (Menschheit), dass dieser Geldspuk bald vorüber sein wird. Aber offensichtlich wind wir Deutsche immer noch viel zu naiv dies zu erkennen.

  3. Unser Geldsystem ist eigentlich nur ein legalisiertes Schneeball System.
    Schaut mal das Video vom Goldschmied Fabian: Gib mir die Welt plus 5%. Besser kann man es nicht erklären. Alles ist legalisierter Betrug!

  4. Der Geldsystemschwindel fliegt auf, wenn die gekaufte Presse sich an ihre eigentliche Aufgabe erinnert. Solange nur geschrieben wird was politisch korrekt ist, können wir uns nur durch alternative Medien informieren.

    Der Weg über die Mund zu Mund Aufklärung ist mühsam und dauert lange.

    Einzig andere Alternative ist der sicher kommende Zusammenbruch des Finanzsystems, der momentan immer noch erfolgreich verzögert wird. Vorbereiten und in Ruhe abwarten.

  5. >Wann fliegt der Geldsystem-Schwindel auf?

    Der Schwindel ist schon offenbart, doch es glaubt keiner. Erst wenn es die Mehrheit auch glaubt wird das Vertrauen in die Währungen zusammenbrechen, wie ein Kartenhaus. Doch das kann noch sehr lange dauern, weil alle Träume, Hoffnungen und Wünsche auf dem Geld begründet sind.

    Viele haben gar keine Alternative, die gleichwertig wäre, denn es ist eine Religion und die Menschen beten das Geld an. Nicht das sie vor dem Geld knien würden und es wörtlich anbeten, sondern sie würden ihr Leben für das Geld geben, bevor sie es wirklich aufgeben werden.

    Die Elite hat sich einen Traum mit ihrem Geld erfüllt. Sie haben sich einen Himmel auf Erden geschaffen, obwohl dieser Himmel wohl eher der Hölle ähnelt, doch das ist wohl Ansichtssache.
    Es ist in jedem Herzen und fast jedes Herz schlägt allein für das Geld und wenn wir ehrlich wären, müssten wir es bejahen.

    Ich bin froh sagen zu könne, dass mein Herz meinem Herrn Jesus Christus gehört und mein Schatz das Wort Gottes ist. Denn SEIN Wort ist das ewige Leben und SEIN Wort ist meine Heilung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

    Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes. (Matthäus 22,29)

    Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. (Römer 1,16)

    Amen.

    Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.

  6. Wenn bis 2014 (EU-weit) die fälligen 3 Billionen refinanziert sind und hunderte von Milliarden neue Schulden entstanden sind, dann sehen wir weiter.
    Ich denke, dass die 168 Milliarden Aufstockung für den Rettungschirm schneller verbraucht sein werden, als die Bareinlage von 22 Milliarden eingezahlt werden kann/wird.
    Sein wir ehrlich: Jeder weiß, dass es in einem Desaster enden wird.
    Aber wir möchten alle noch vorher schnell unser kleines Vermögen retten, bzw. in Sicherheit bringen.
    Ich habe für die bald ungültigen Euroscheine 2009/10 Gold und Silber gekauft und Ihr?
    Immobilien?
    Aktien?
    Wirklich gekniffen sind die kleinen Sparbuchbesitzer, die mit ihren fasst 5 Billionen die Zeche bezahlen müssen; egal ob durch eine Währungsreform oder galoppierende Inflation.
    Die Anderen machen dann dort weiter, wo sie vor der Währungsreform aufgehört haben.
    Altes Spiel, neues Glück, neues Geld, neue Milliardengewinne und neue Boni.
    Und der geplünderte Sparbuchbesitzer schaut zu und versteht wieder einmal die Welt nicht mehr und legt ein neues Sparbuch an.
    Nach 2 bis 3 Generationen, wird er die Welt wieder nicht verstehen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber
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