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Staatspleite wird salonfähig

Nachdem sich nun auch Portugal in die Reihe von Island, Griechenland und Irland eingeordnet hat, ist das Thema Staatsbankrott näher als die meisten ahnen. Zwar wird in der Eurozone alles getan, damit es nicht zum Äußersten kommt, doch lässt sich das Unvermeidbare auf Dauer nicht abwenden.

Dämmert es den Menschen allmählich, dass wir bald Zeuge dessen werden, was uns bislang nur aus Geschichtsbüchern bekannt war? Ein österreichischer Professor für Wirtschaft sprach im Interview vom wahrscheinlichen Systemende noch in 2011.

Kann Deutschland wirklich pleitegehen? Und was geschieht dabei konkret? Diese Frage beschäftigt offenbar einige Menschen, denn ansonsten hätte Pro7 wohl kaum am 29.03.2011 einen 15-Minuten-Beitrag mit genau diesem Thema gesendet.

Eine durchaus gelungene Sendung, aber ob sie tatsächlich eine Wirkung in der Breite der Bevölkerung erzielt? Was werden die Bürger tun, wenn ihr Fürsorger, der mächtige und alles regelnde Staat, plötzlich nicht mehr dazu in der Lage sein wird? Wer denkt dieses Spiel wirklich bis zu Ende durch?

Es gibt nur wenige Menschen, welche diese Problematik offen ansprechen und eine glasklare Meinung dazu haben. Noch weniger erreichen diese dann unsere Medien, denn welcher Journalist möchte sich schon gern dieses Schreckensszenario für sich selbst ausmalen müssen?

Dennoch schaffen es immer häufiger echte Kritiker mit ihren unverblümten Ansagen in die Medien, wie beispielsweise der Österreicher Prof. Franz Hörmann von der Wirtschaftsuniversität Wien. Bereits im Herbst 2010 publizierte der Standard ein ausführliches Interview mit ihm, wobei Herr Hörmann in einer bis dahin nicht dagewesenen Klarheit die Fakten beim Namen nannte.

Am 31.03.2011 erschien erneut ein sehr lesenswertes Interview mit Herrn Hörmann in der österreichischen BezirksRundschau mit dem Titel „Staatsbankrott noch heuer“:

Alle Staaten werden zwangsläufig bankrott gehen, weil die Schulden gar nicht rückzahlbar sind. Das ist denkunmöglich, weil das Geld gar nicht vorhanden ist. Wenn man sagt, es liege auf den Sparbüchern, dann ist das eine Idiotie, denn als Zahlungsmittel ist es nicht vorhanden. Das ist ein Eintrag in eine Buchungszeile und sind Schulden der Banken.

Wie kommt es, dass derlei politisch inkorrekte Aussagen in dieser Offenheit publiziert werden? Prof. Franz Hörmann dazu im Interview mit Wahrheiten.org am 05.04.2011:

Wahrheiten.org: Herr Hörmann, wie häufig erschienen in der Vergangenheit ähnliche Publikationen wie im Standard oder der BezirksRundschau mit Ihnen als Gesprächspartner?

Prof. Hörmann: Vielleicht ein Dutzend? Ich habe sie nicht gezählt. Aber in meinen wissenschaftlichen Publikationen und Lehrveranstaltungen ist das schon seit Jahren ein heißes Thema.

Sind Sie schon lange eine Art Warner diesbezüglich oder wie kommt es, dass Sie mit diesem Thema in dieser ungewohnten Offenheit zu Wort kommen?

Ich habe mich in meiner wissenschaftlichen Laufbahn sehr bewusst aus den kommerziellen Geschäftsmodellen herausgehalten. Alle gutachterlichen Tätigkeiten, Aufsichtsratsmandate etc., die man in meinem Metier als Universitätsprofessor nebenbei ausübt, um sich die „Butter auf’s Brot“ zu verdienen, habe ich stets sehr konsequent auf ihre Nachhaltigkeit, Sinnhaftigkeit und eventuelle Schädlichkeit für andere Menschen hinterfragt.

Wenn man da einmal zu zweifeln beginnt, muss man einfach immer nach einem anderen Geschäftsmodell suchen, wenn man sich am nächsten Morgen noch im Spiegel betrachten will. Das ist zwar recht mühsam, es hält aber geistig fit und hilft, den Aufbau von Scheuklappen zu verhindern.

Glauben Sie, dass den Menschen allmählich bewusst wird, dass wir tatsächlich auf sehr große Schwierigkeiten in Bezug auf unser Währungs- und Wirtschaftssystem zulaufen?

Dies ist schon mehr Menschen bewusst, als man glauben würde. Die meisten sogenannten Verantwortungsträger wissen es genau, sie weigern sich aber, es öffentlich zuzugeben, weil sie Angst davor haben, damit erst recht die befürchtete Entwicklung einzuleiten, also eine sogenannte „Self fulfilling Prophecy“ auszulösen. Solange sie keine besseren Alternativen zum bestehenden System erkennen ist diese Reaktion durchaus verständlich.

Werden Sie inzwischen als eine Art Schwarzmaler von den sogenannten „Wirtschaftsexperten“ bezeichnet oder gar als Untergangsprophet?

Kann sein, dass mich einige Personen so bezeichnen, diese haben dann aber meine Interviews und Publikationen nicht vollständig gelesen, sondern bestenfalls die Überschriften. Ich biete ja immer auch eine bessere Lösung an. Im Falle des verzinsten Schuldgeldes etwa das dimensionslose Leistungsgeld in einem sozialen Netzwerk.

Wieso wird diese wichtige Warnung nicht im großen Stil mit entsprechender Dringlichkeit behandelt? Glauben die Experten tatsächlich, sie könnten unser heutiges System dauerhaft retten bzw. es gäbe gar keine Notwendigkeit dazu?

Einerseits fehlt den meisten „Experten“ der Blick für die Alternativen, weil sie Opfer des autoritären, auf Gehirnwäsche (= Auswendiglernen unter Notendruck) beruhenden Bildungssystems geworden sind.

Andererseits weiß natürlich auch niemand, wie sich die USA entwickeln werden und wie die amerikanische Elite reagieren wird, wenn etwa der Dollar als Leitwährung von einer anderen Währung oder einem Währungskorb abgelöst würde.

Wieviel Prozent der Bänker und wieviele der Wirtschaftsfachleute wissen, wie unser Geldsystem in Wahrheit funktioniert und kennen den bzw. die Fehler darin?

Wie es funktioniert müssten eigentlich 100% der Banker wissen, denn immerhin ist die Bilanzverlängerung in der Kreditvergabe Teil der offiziellen Ausbildung.

Es wird aber wohl der Wahrheit entsprechen, wenn ich behaupte, dass auch dieses Wissen nur indoktriniert (auswendig gelernt) wird und daher der tiefere Sinn dahinter (hier also die Schädlichkeit des verzinsten Schuldgeldes für die Kreditnehmer) wohl nur von 2%-5% wirklich verstanden wurde. Von außen ist das aber nicht erkennbar, denn wer weiß, wie es funktioniert, streitet das ab – Unwissenheit schützt schließlich vor Strafe.

Glauben Sie, dass wir es vielleicht mit einer Verschwörung zu tun haben oder ist das, was 1913 auf Jeckyll Island ausgeheckt wurde – die Gründung der Federal Reserve – damals gar nicht in dieser Tragweite geplant gewesen, wie wir es wohl bald erleben werden?

Als Wissenschaftler steht es mir nicht zu, über Verschwörungen zu spekulieren. Die wahren Absichten der Gründer der FED interessieren mich auch überhaupt nicht, denn schließlich leben diese Personen nicht mehr und ob ihre Nachfahren noch wissen, was ihre Väter dachten oder beabsichtigten bzw. diese Ziele heute selbst verfolgen, wird wohl ebenfalls niemals nachweisbar sein. Solche Überlegungen halte ich daher für Zeitverschwendung.

Wann und wodurch sind Sie denn selbst dahintergekommen, dass dieses sonderbare Geld-Schneeballsystem nicht so funktioniert, wie die allermeisten Menschen glauben?

Den ersten Verdacht erweckten bei mir Heinsohn und Steiger im Jahr 1996 mit ihrer Publikation „Eigentum, Zins und Geld – Ungeklärte Rätsel der Wirtschaftswissenschaften“. Diese Überlegungen haben die beiden Autoren ja letztlich zur Eigentumsökonomik ausgebaut, einer Theorie, die erklärt, weshalb die klassische Ökonomie nicht mit den realen Phänomenen in der Wirtschaft übereinstimmt, weil nämlich kein einziger Volkswirt den Unterschied zwischen den rechtlichen Begriffen „Besitz“ und „Eigentum“ respektiert.

Es gibt für Volkswirte nur „Eigentümer“ und das sind immer auch die Unternehmer – in der Volkswirtschaftslehre wird nie verpachtet, daher gibt es dort auch keine leistungslosen Einkommen. Auch die Geldschöpfung im Kredit war dort ein Thema. Danach hab‘ ich mich dann systematisch auf die Suche nach weiteren, glaubwürdigen Quellen begeben. Das war nicht ganz leicht, aber man findet schon einiges, wenn man gezielt danach sucht.

Warum hat sich in der Vergangenheit scheinbar niemand nach vorne gewagt und die Menschen über diesen hinterhältigen Weltgeldbetrug aufgeklärt? Oder kamen diese Leute einfach alle ums Leben, so wie wahrscheinlich John F. Kennedy?

Ob JFK die Öffentlichkeit über das Schuldgeldsystem aufklären wollte, können wir heute ebenfalls nicht beantworten. Ich glaube, dass ganz einfach alle Menschen, die das System so weit durchschaut haben, sofort auch die unzähligen Missbrauchsmöglichkeiten erkannt haben, die sich hier auftun.

Und danach haben sie natürlich auch kein Interesse mehr daran, dieses toll für Missbrauch geeignete System zu verändern und damit für diesen Zweck unbrauchbar zu machen. Es wahr wohl nicht Meuchelmord und Betrug, sondern schlicht Gier und Korruption, die hier die zentrale Rolle gespielt haben.

Was betrachten Sie als das Kernproblem, als den gefährlichsten Auslöser für den kommenden Zusammenbruch der Währungen?

Einfach den Vertrauensverlust. Wenn immer mehr Menschen sich weigern, Dollar oder Euro zu akzeptieren, dann wird dies das Ende sein. Heute las ich etwa in einem Internetforum, dass ab 4. Juli dieses Jahres elf US-Bundesstaaten nahe der kanadischen Grenze den kanadischen Dollar als Währung einführen wollen.

Wenn man dann noch weiß, dass etwa etliche mexikanische Banken sich weigern, Dollareinlagen anzunehmen und in zahllosen Geschäften Touristen dazu ermutigt werden, mit Euro anstatt Dollar zu bezahlen, dann sieht man schon, in welche Richtung das alles läuft.

Wer von unserer herrschenden Klasse in Politik und Bankwesen weiß vermutlich über das Bescheid, was uns bevorsteht? Weiß eine Angela Merkel davon, ein José Manuel Barroso oder ein Barrack Obama?

Was uns wirklich bevorsteht, weiß mit absoluter Sicherheit niemand, auch nicht die von Ihnen genannten Personen, da diese Situation in der menschlichen Geschichte einzigartig ist. Wir haben es nämlich inzwischen geschafft, dass praktisch die gesamte zivilisierte Welt ein und dasselbe Wirtschafts- und (Schuld-)Geldsystem verwendet.

Der Zusammenbruch dieses Systems wäre daher ein globaler und könnte auch nicht durch Rettungsleistungen einer abgekoppelten Region abgefedert werden. Wir können in dieser Situation tatsächlich nur auf die menschliche Kreativität zählen. Diese wird wohl darüber entscheiden, ob die Menschheit diesen Zusammenbruch wird überleben können.

Warum unternimmt keiner dieser Herrschaften etwas, um die Menschen auf die drohende Katastrophe vorzubereiten?

Weil sie einerseits nicht wissen, wie sie mit dieser Katastrophe umgehen sollen und andererseits glauben, solange keiner in der Öffentlichkeit darüber spricht, könne alles so fortbestehen wie bisher.

Dies ist aber ein gefährlicher Irrtum, da sich der Lebensstandard in den sozialen Schichten durch die verzinsten Schulden immer stärker auseinander entwickelt, was immer mehr Neid, Verzweiflung, Hass und Angst erzeugt.

Letztlich liegt darin auch ein gefährliches Gewaltpotential. Sich in dieser Situation auf strenge Gesetze und die Ordnungskräfte zu verlassen, während man den Zins sein zerstörerisches Werk fortsetzen lässt, könnte sich als historischer Irrtum erweisen.

Welches Ereignis wird Ihrer Vermutung nach das System zum Kollaps führen, was wird der Auslöser sein und womit könnte dann der Crash beginnen?

Sollte der Dollar als Leitwährung abgelöst werden, entweder durch eine andere Währung oder einen Währungskorb, dann würde dies in den USA eine Hyperinflation und damit wahrscheinlich einen Bürgerkrieg auslösen. Vor diesem Problem stehen jetzt auch die anderen Staaten und Staatenbünde:

Sollen sie den USA wertlose Zettel gegen Waren und Dienstleistungen abnehmen oder aber riskieren dass in den USA ein Bürgerkrieg ausbricht, wobei zu befürchten wäre, dass aus Angst und Verzweiflung die US-Eliten vorher noch einen auswärtigen Krieg anzetteln, um im Inland das Kriegsrecht ausrufen zu können.

Wird sich dies dann wie beim Dominoday fortsetzen und alle Staaten mit in den Abgrund reißen oder werden einige Länder dieser Pleitelawine standhalten?

Aus rein technischen Gründen werden dann, meiner Einschätzung nach, auch die anderen Währungen kollabieren, schon allein deshalb, weil die enormen Fluchtgeldmengen von diesen kleineren Währungsräumen keinesfalls aufgenommen werden können und dort zu absurden Verwerfungen führen werden.

Wer könnte der erste Kandidat sein, sind es die üblichen Verdächtigen wie Griechenland, Irland und Portugal oder droht die größte Gefahr von anderer Seite?

Die größte Gefahr geht eindeutig vom US-Dollar aus. Natürlich kommt auch der Euro wieder unter Druck, allein schon deshalb, weil sich dadurch dann der Dollar, zumindest gegenüber dem Euro, noch eine Zeit lang wird halten können.

Was werden Ihrer Ansicht nach die schwerwiegendsten Folgen sein, die auf uns in Deutschland und Österreich zukommen werden? Von welchen Konsequenzen werden wir vermutlich verschont bleiben?

Mit etwas Geschick müssten wir offene Gewalt und Bürgerkrieg verhindern können. Dazu ist es aber erforderlich, dass die Bevölkerung zeitgerecht vollständig aufgeklärt wird.

Zusätzlich muss sie daran glauben können, dass ein neues System zum Einsatz gelangen wird, das nicht wieder von den alten Eliten zum selben Missbrauch installiert wird, sondern das transparent und demokratisch funktioniert – ohne versteckte Schulden und ohne Zinsen.

Womit müssen andere Staaten rechnen oder wird es alle gleichhart treffen?

Staaten, die möglichst ganze Supply Chains für ihre Produkte abdecken, werden eindeutig im Vorteil sein, da es nicht zu so drastischen Versorgungsengpässen in der Realwirtschaft kommen wird. So gesehen sollte die EU eine gute Chance haben, mit geringen Schäden durchzukommen, vorausgesetzt, es gelingt uns, einen möglichst großen Teil der EU auf ein alternatives Währungssystem umzustellen.

Welche Art von Vorsorge sollte der Einzelne treffen?

Lebensmittel- und Treibstoffvorräte für 4-6 Wochen sind sicherlich eine gute Idee. Reparaturen oder Renovierungen sollten vielleicht auch jetzt noch durchgezogen werden, da es sicherlich 2-3 Jahre lang zu gewissen Engpässen kommen könnte.

Wie wird es nach dem Crash kurz-, mittel- und langfristig weitergehen?

Das neue politische System sollte der Basisdemokratie zum Durchbruch verhelfen. Wenn wir das Internet kompetent verwenden, werden Kooperationsmodelle und damit Synergie-Effizienzen möglich, die sich heute noch kaum erahnen lassen. So gesehen, könnte die Menschheit in der Tat einem „goldenen Zeitalter“ entgegengehen.

Vielleicht kennen Sie dieses Zitat von David Rockefeller:

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die ‚Neue Weltordnung‘ akzeptieren.“

Mit gewisser Wahrscheinlichkeit ist dieser Ausspruch nicht einfach nur leeres Gerede gewesen. Könnte der Zusammenbruch Ihrer Ansicht nach dazu genutzt werden, eine Weltregierung zu installieren?

David Rockefeller wird heuer 96 Jahre alt. Bei aller Wertschätzung – wie ernst nehmen Sie denn eine Aussage Ihrer Großmutter, wenn sie etwa gleich alt ist? Glauben Sie wirklich, Menschen in diesem Lebensabschnitt wüßten noch, wie die Welt funktioniert? 80% ihrer Lebenszeit wird von manifesten Gesundheitsproblemen aufgefressen und 19% von der Angst vor weiteren, neuen!

Wir sollten diesen Menschen einfach ihren Lebensabend gönnen und bei der Gestaltung der neuen Gesellschaft diese absurden Wortspiele wie „Neue Weltordnung“ einfach ignorieren. Immer, wenn Politiker diese Floskel in den Mund nehmen, ist es nichts anderes, als ein aus Furcht und konditioniertem Respekt exerzierter Kniefall vor Personen, die ihrer Meinung nach hinter den Kulissen die Fäden ziehen.

Was wäre denn, wenn die es gar nicht wären, die für diese Entwicklung tatsächlich verantwortlich sind? Dann hätten sich Generationen von Verantwortungsträgern und Verschwörungstheoretikern vor den Falschen gefürchtet!

Wie lange kann dieses System vermutlich noch am Leben erhalten werden bzw. wieviel Zeit geben Sie ihm noch?

Die letzte Möglichkeit wäre, dass die Staaten für ihre Schuldzinsen Geld überweisen, das sie nicht nur gar nicht haben (so wie ohnehin schon heute, da es ja erst den Steuerzahlern abgeknöpft werden muss), sondern das auch gar nicht doppelt gebucht wird, also staatlicher Buchhaltungsbetrug.

Aus mathematischer Sicht kommt der Crash noch heuer, ich tippe auf Juni oder Ende Oktober. Falls er dann ausbleibt, sollten wir aber jedenfalls in den Büchern der Staaten die Zinsbuchungen überprüfen!

Vielen Dank für das Interview.

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12 Kommentare zu “Staatspleite wird salonfähig

  1. Ich hoffe auch die aktuellen Politiker, werden dafür HART BESTRAFT, das sie geschwiegen haben, und alles so lange verschleppt haben.

    Ich schlage zehn Jahre Arbeit auf einer Baustelle vor. Nicht als Arbeitslager gedacht. Fair, mit 4 – 5 Stunden pro Tag, aber richtig im Schlamm und Lehm, und in einer Baubaracke wohnen.

    Grade denen feinen Pinkeln wird das ziemlich stinken.

    Laßt uns die Namen schon mal aufschreiben….

  2. Es ist eine Wahnsinnige Situation in der wir uns befinden. Nicht, weil die großen Volkswirtschaften niemals in der Lage sind das Geld an die Gläuber zurück zu zahlen, sondern weil es kein Geld mehr gäbe, wenn sie es täten. Man hört die Politiker immer von der Schuldenbremse reden. Aber Schulden zurück zahlen, das strebt keiner an… vermutlich weil es eine enorme Deflation zur Folge hätte und eine Weltwirtschaftskriese wie in den 1930ern noch übertrumpft werden würde.

    Der eigentlich einzige Ausweg ist: Neue Schulden machen, solange noch Bonität vorhanden ist – und das Problem um eine weitere Generation verschieben.

    Oder

    Alle Währungen der Welt erschaffen einfach massenhaft neues Geld, und zwar gleichzeitig. Hängen wir einfach sechs Nullen an jede Banknote, somit gäbe es keine wesentliche Schulden mehr und auch kein wesentliches Geldvermögen. Das würde uns eine Galgenfrist verschaffen.

    Oder (mein Favorit)

    Wir sprängen alle Banken in die Luft. Dann gibt es kein Geld mehr und es wird wieder mit echten Sachwerten gehandelt: Gold, Besitztümer, Land.


    Natürlich sind meine Vorschläge oben alle Quatsch und bringen sicher keine nachhaltige Lösung. Ich habe keine Ahnung wie eine neue Währung aussehen muss, damit diese funktioniert. Derzeit wird ja ein neues Bretton Woods System vorgestellt: http://ineteconomics.org/initiatives/conferences/bretton-woods

    Ich persönlich habe keine Ahnung was die Zukunft bringt. Sicherlich wird es ein Vorteil sein, wenn man sich gegen jede Eventualitäten absichert (besucht die Webseite: http://wahrheiten.krisenvorsorge.com). Ich habe für mich die Entscheidung getroffen wenigstens ein bisschen Vermögen in Edelmetalle zu retten. (Dabei fand ich die Websteite http://www.beautiful-metals.de wo man physisches Gold im Internet kaufen kann und ausgeliefert bekommt.) Wenn es ganz dicke kommt, dann wird vielleicht wieder mit Zigaretten getauscht. Oder halt mit Gold …

    Es bleibt weiter spannend!
    StundeNull

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