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Ausstieg aus dem Hamsterrad: Endlich wieder frei – Teil 1

„Aus diesem System musst du – und deine Familie – ganz schnell raus!“

Diesen Entschluss fasste Herr L. Anfang 2008, nachdem er die Lügen des Systems plötzlich durchschaute. Binnen zwei Jahren baute er seine Existenz vollständig um, verzichtete auf die prestigeträchtigen Vorzüge seines bisherigen Postens und machte sich selbstständig, mit allen Konsequenzen für sich und seine Familie.

Einer, der sein Hamsterrad verlassen hat, berichtet im Interview.

Herr L. war jahrelang Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs in Süddeutschland und Chef über 100 Mitarbeiter. Als ihm unerwartet klar wurde, in welchem System er gefangen war, fällte er mit seinen gut 40 Jahren eine folgenschwere Entscheidung: Raus!

Er schmiss seinen gut dotierten Geschäftsführerposten hin, schichtete sein Vermögen in echte Werte um, pachtete eine zusätzliche Gartenfläche und hat seinen Lebensstandard auf das Wesentliche reduziert. Was sein gut situiertes Leben so ins Wanken brachte und welche Herausforderungen er bewältigen musste, erklärte Herr L. am 15.11.2010 im Interview mit Wahrheiten.org.

Wahrheiten.org: Herr L., Sie haben im Frühjahr 2008 damit begonnen, Ihrem ganzen Leben eine radikale Kehrtwende zu geben. Auf was basierte bis dahin Ihre damalige Realität?

Herr L.: Bis 2007 war meine einzige Quelle für politische und wirtschaftliche Informationen die örtliche Tageszeitung, die Radio- und TV-Nachrichten und diverse TV-Magazine und -Sendungen.

Ich denke, damit unterschied ich mich nur wenig von Otto Normalbürger in Deutschland bzw. auf der Welt. Ich muss zu meiner Rechtfertigung sagen, dass ich beruflich zu dieser Zeit extrem eingespannt und auch ständig auf In- oder Auslandsdienstreisen war.

Damit waren Sie wohl in bester Gesellschaft. Gab es ein bestimmtes Thema, durch welches Sie auf die Dinge hinter dem Vorhang aufmerksam wurden?

Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit der Zeit des Dritten Reiches, nicht nur durch alte und auch aktuelle Literatur, sondern auch durch Kontakte mit der Generation, die das noch erlebt hat. Die Diskrepanz zwischen den Aussagen der Zeitzeugen und der in den Medien veröffentlichten Darstellung dieser Zeit wurde dabei in meinen Augen immer größer.

Ich selbst sträubte mich innerlich, mich dem Schuldkult, der in Deutschland betrieben wird, zu unterwerfen. Dass bei dem ganzen perfiden Spiel vorrangig finanzielle Gründe im Vordergrund stehen, war mir schnell klar.

Ich bezog deshalb vor einiger Zeit auch das Internet in meine Recherchen ein. Und dort ist es gerade durch die freie Blogger-Gemeinde möglich, unzensiert zu lesen, dass viele Andere auch so denken.

Und wie das so geht, kam ich über das Thema Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg ganz schnell zu den anderen Themen der Wirtschaft, Politik und Finanzen. Ich bin wahrlich kein Verschwörungstheoretiker, aber da fügten sich in meinem Kopf die eigenen Erfahrungen mit den Berichten der anderen zu einem absolut schlüssigen Gesamtbild zusammen, so dass ich wirklich im Nachhinein sagen muss, dass das für mich regelrecht eine Offenbarung war.

Was war das Erste, das Ihnen daraufhin ganz klar bewusst wurde und was Sie dann in Ihrem Leben in Konsequenz sofort ändern mussten?

Wie ich dann zum ersten Mal die exponentiellen Kurven der Guthaben und Schulden auf der Welt sah, sagte mir mein Verstand – verbunden mit mathematischen Grundkenntnissen -, dass das nicht mehr lange so weiter gehen kann. Das Tüpfelchen auf dem i war dann die Erkenntnis, dass ALLE Banken Geld aus dem Nichts schaffen. Halten Sie mich für einfältig, aber bis 2007 habe ich wirklich geglaubt, dass Banken Geld VERLEIHEN.

Mir war ganz schnell klar, auf welcher Seite des Systems ich stand: Auf der Seite derer, die sich ihr Leben lang abrackern wie der Hamster in seinem Rad, ohne wirklich von der Stelle zu kommen.

Der Entschluss reifte sehr schnell: „Aus diesem System musst du – und deine Familie – ganz schnell raus!“

Bei den meisten Menschen, die zum ersten Mal an irgendeiner Stelle hinter die Kulissen des Systems blicken können, landen innerhalb kürzester Zeit immer mehr Erkenntnisse über die Lügen der Welt auf ihrem Tisch. War das bei Ihnen genauso? Mit welchen Themen kamen Sie dabei in Berührung?

Sie haben recht: Das Lügengebäude, das sich ganz schnell vor mir aufbaute, wurde immer größer. Wie gesagt, die erste Lüge, mit der ich konfrontiert wurde war die ALLEINschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg.

Der nächste Punkt war der 11. September 2001. Glauben Sie mir, als Ingenieur, der sich mit Materialkunde und Statik auskennt, habe ich schon lange an der physikalischen Möglichkeit gezweifelt, dass ein Flugzeug bzw. ein Kerosinbrand, den Einsturz eines solchen Gebäudes verursachen kann. Und dann gleich zwei Mal am gleichen Tag. Das war gegen alle Wahrscheinlichkeit! Ich habe meine Worte beim Betrachten der ‚Live‘-Fernsehbilder damals noch im Ohr:

„Das sieht verdammt nach einer kontrollierten Sprengung aus und zwar einer perfekten!“

Da lagen Sie unbewusst schon ganz richtig mit Ihrer Einschätzung. Fehlte Ihnen hier der Zündfunke für das Verständnis?

Genau. Wie ich dann noch – allerdings nur im Internet – von Gebäude 7 erfuhr, war dieses Thema für mich abgehakt!

Als nächstes kam diese CO2-Kampagne. Auch hier konnte ich als Ingenieur den Mechanismus nicht verstehen, wie dieses absolut harmlose Gas, welches noch dazu nur in Spuren in unserer Atmosphäre vorkommt, diesen vermeintlichen Erwärmungseffekt hervorrufen soll. Selbst ein guter Freund, ein Doktor der Physik, konnte mir den Effekt nicht beschreiben, geschweige denn erklären.

Es ging dann Schlag auf Schlag: Die ‚moderne‘ Medizin und damit im Zusammenhang Krebs, die Vogel- und die Schweinegrippe. Alles passte einfach zusammen und ins gleiche Schema.

Wie gingen Sie damit um? War das für Sie ein Schock oder nahmen Sie das alles eher gelassen zur Kenntnis?

Ein Schock war das für mich nicht. Im Gegenteil. Es war eine Herausforderung! Endlich war der ‚Feind‘ ausgemacht und die Ausarbeitung einer Strategie konnte beginnen!

Das klingt, als hätten Sie nur darauf gewartet, Ihr Leben umzukrempeln. Hatten Sie damals keine schlaflosen Nächte?

Ich wundere mich heute noch, wie ruhig ich das alles durchgezogen habe. Ich muss allerdings zugeben, dass ich ab und zu von Panikattacken heimgesucht wurde. Nicht wegen der Größe der Aufgabe, sondern aus Angst, dass die Zeit nicht mehr reicht.

Welches Thema hat sie damals persönlich am heftigsten getroffen und warum?

Ganz klar das Thema Finanzen und Bankwesen. Am Geld geht leider nichts vorbei. Es erkauft uns unsere Lebensgrundlage. Es betrifft also jedermann.

Ich halte dieses perfide ‚Spiel‘ für ein so abgrundtief scheußliches Verbrechen, weil es die Existenzgrundlage und sogar die Existenz von Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen gefährdet.

Inwiefern hat sich dies dann auf Ihren Beruf und Ihren Arbeitsplatz ausgewirkt?

Wie Sie wissen, war ich angestellter Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit ca. 100 Mitarbeitern. Die Zielsetzungen des Eigentümers an mich waren klar: Verdoppelung des Umsatzes und Verdreifachung des Gewinns alle fünf Jahre. In manchen Branchen mag das ja zu erzielen sein, aber nicht im Maschinen- und Anlagenbau, in dem wir tätig waren.

Gingen mit diesen Wahnsinnsanforderungen nicht auch manchmal „unmenschliche“ Entscheidungen einher?

Um den jedes Jahr – mit Recht, wegen der wahren Inflation – wiederkehrenden steigenden Gehaltsforderungen der Mitarbeiter nachkommen zu können, mussten auf der anderen Seite Mitarbeiter freigesetzt werden, um das Erreichen der Unternehmensziele nicht zu gefährden.

Wurde Ihnen zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass Sie im Hamsterrad gefangen waren und das übliche Spiel wie in den meisten Unternehmen mitspielten?

Ja, an das Hamsterrad habe ich zu dieser Zeit sehr oft denken müssen.

Dadurch, dass ich auch persönlich sehr viel vertrieblich mit anderen Firmen, Lieferanten wie Kunden, im In- und Ausland zu tun hatte, wurde mir schnell klar, dass es in anderen Firmen auch so oder ähnlich läuft. Und das ungeachtet von Branche und Land.

Es musste sich also um ein systemisches Problem handeln.

Haben Sie daraufhin irgendwelche Konsequenzen gezogen?

Ja, ich habe ab diesem Zeitpunkt der Erkenntnis begonnen, meinen Ausstieg zu planen!

Wer sich im Hamsterrad befindet und dann endlich aussteigen kann, muss meist auch seine finanzielle Situation komplett neu ordnen. Was haben Sie diesbezüglich alles unternommen, um nicht mehr länger Sklave des Systems zu sein?

Zuerst einmal stand für mich sehr schnell fest, dass nur eine freiberufliche Tätigkeit nach dem Ausstieg aus dem System in Frage kommen würde. Ein Wechsel zu einer anderen Firma in ein Angestelltenverhältnis wäre der berühmte Wechsel vom Regen in die Traufe gewesen.

Ich habe dann schon, noch während meiner Zeit als Angestellter, begonnen, erste Edelmetallbestände aufzubauen. Sie können sich nicht vorstellen, was für ein erhebendes Gefühl es war, zum ersten Mal im Leben eine Goldmünze in der Hand zu halten. Zu wissen, dass hinter diesem Stück Metall die Schuld von niemandem mehr steht, ist heute für mich nach wie vor ein Hochgefühl.

Ihren Firmenausstieg haben Sie strategisch sehr weise und besonnen vollzogen. Der „golden handshake“ war aber sicherlich nicht nur eine gute, sondern zudem auch eine äußerst mutige Entscheidung. Was machte Sie so sicher, alles hinzuschmeißen?

Mein provozierendes Verhalten dem Eigentümer gegenüber fiel zufällig mit der Pleite der Lehmann-Bank zusammen. Unseren Eigentümer, der zu diesem Zeitpunkt massiv an der Börse und in anderem Papier investiert war, ergriff eine regelrechte Panik. In einer solchen Zeit wollte er nicht von unloyalen Mitarbeitern umgeben sein, und ließ seinen Stellvertreter ein Gespräch über die Trennungsmodalitäten mit mir führen.

Ich konnte den ‚golden handshake‘ auf die Höhe eines Jahresgehalts inklusive Bonus verhandeln, wohl wissend, dass das System 50% dieser Summe erst einmal einbehalten würde!

Hatten Sie dabei keine Bedenken im Hinblick auf diese fehlende Einnahmequelle oder wussten Sie schon, was danach kommt?

Das Ganze lief mit einer Gelassenheit und gleichzeitiger Zuversicht ab, dass ich hier das einzig Richtige tue. Zukunftsängste waren mir allerdings schon immer fremd, da ich immer nach dem Motto handle: „Jeder ist seines Glückes Schmied…“

Ein Selbstständiger muss erst einmal lernen damit umzugehen, dass er nicht unbedingt mit einem gleichmäßigen monatlichen Gehalt pünktlich auf seinem Konto rechnen kann. War das eine große Umstellung für Sie?

Im Normalfall müsste ich jetzt sagen Ja. Es ist wirklich keine leichte Sache, auf seinem Konto unregelmäßige Geldeingänge zu verzeichnen, vor allem wenn der Rest regelmäßig abgebucht wird.

Aber in meinem Fall war das kein Problem:

Ich bin ja erst einmal in die weichen Arme unseres eng gesponnen Sozialnetzes gefallen: Ich bekam sofort erst einmal den Höchstsatz an Arbeitslosengeld. Und das jeden Monat vorschüssig und pünktlich. Das habe ich auch mit einem gewissen Gefühl an Befriedigung genommen, da ich in dieses System seit 20 Jahren Höchstsätze einbezahlen musste und ich so wenigstens einen Bruchteil wieder sah.

Ich machte dann noch eine bezahlte viermonatige Weiterbildung in Richtung meiner angestrebten Selbstständigkeit und erhielt danach noch ein Jahr lang Gründungszuschuss in gleicher Höhe.

Was haben Sie mit Ihrer Abfindung gemacht?

Sofort nach Überweisung des ‚golden handshakes‘ habe ich ALLES in Edelmetallen angelegt. Parallel dazu hatte ich alle kapitalbildenden Lebensversicherungen erst beliehen und dann gekündigt. Auch dieses Geld wurde in wahre Werte konvertiert.

Mittlerweile kann ich mich zurücklehnen, denn die Performance der Edelmetalle seit 2008 ist ja hinlänglich bekannt.

Weiter zum zweiten Teil des Interviews.

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13 Kommentare zu “Ausstieg aus dem Hamsterrad: Endlich wieder frei – Teil 1

  1. Ich denke auch ,das dieser Mann nur dadurch aussteigen konnte da er vorher gerafft hatte, sich auf Kosten anderer bereichert.
    Normal sterbliche BRD- Arbeitssklaven können ihren Peinigern nicht entfliehen.
    Alles schon geschickt eingefäldet von den NWO-Strategen !

  2. Poster Blackfeet hat absolut recht.
    Die Masse wird nicht die notwendige Startsubstanz haben um real auszusteigen.
    Die werden dann die Gärten plündern und die Stallhasen.
    Mit Gold komms t du nicht weit. Kriegt es einer mit lebst du gefährlich.

  3. Alles schön für ihn ,aber was macht der Hartz4 Empfänger, in einer
    deutschen Großstadt. Jeder ist seines“ Glückes Schmied“, aber
    nur mit goldenem Handschlag und in Grimms Märchen.

    Maranatha

    Thomas

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