© Tidus9 / PIXELIO

Sparen: Eine schwäbische Tugend nicht für jedermann

„Schaffe, schaffe, Häusle baue und ned nach de Mädle schaue“ – so lernten es die Schwaben. Vielleicht nicht gerade an den staatlichen Schulen, aber zumindest durch Eltern und Großeltern aus dem Ländle. Das war früher.

Nicht umsonst ist das Volk mit dem Sprachfehler aus dem Süden in der Vergangenheit führend gewesen, was Wohlstand, Erfindergeist und eine gesunde Skepsis anbelangt. Dabei ist das Sparen eine reine Willensfrage, denn Möglichkeiten mit dem Vorhandenen besser zu haushalten, hat jeder.

Erstellen Sie sich doch einmal eine Liste Ihrer monatlichen und jährlichen Ausgaben. Vermutlich werden Sie erstaunt sein, welch hohe Basiskosten Sie monatlich mit sich herumschleppen. Vielen Menschen ist nämlich gar nicht bewusst, wohin ihr knappes Geld überhaupt fließt und den Aufwand, dieses zu analysieren und schließlich diesbezüglich Verbesserungsmaßnahmen zu ergreifen, scheuen die meisten gänzlich.

Denken Sie dabei u.a. an folgende Punkte, wobei diese Liste nicht vollständig sein kann:

  • Miete
  • Nebenkosten wie Strom, Gas und Heizöl
  • Telefon- und Internetanschluss, Mobiltelefon
  • Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtsschutzversicherungen
  • Lebens-, Berufsunfähigkeits-, Unfall-, Renten- und Direktversicherungen
  • Krankenversicherung
  • KFZ-Wartung, Steuer, Haftpflicht- und Kaskoversicherung
  • Garage, Tiefgaragen- oder PKW-Stellplatz
  • Vereins- und sonstige Mitgliedschaften wie Fitnessclub, Sportvereine, ADAC usw.
  • Zeitungs-, Zeitschriften- und Online-Abonnenments
  • Babyschwimmen-, Kindergarten- und Musikschul-Beiträge
  • GEZ- und Pay-TV-Gebühren
  • Spenden
  • Girokonto und Kreditkarte
  • Sparanlagen, VWL-Sparen
  • Kreditzinsen und Tilgung

Die Posten Miete, Strom und Heizung kann sich kaum jemand gänzlich einsparen, es sei denn, er zieht zu seinen Eltern ins Heim und darf dort kostenlos wohnen. Bei uns ist dies weniger üblich als in zahlreichen anderen Ländern. Aber selbst in EU-Staaten wie Italien ist diese Art der Kostensenkung zwangsläufig noch, oder wieder, weit verbreitet.

Auch wenn Sie sich in Ihrer Wohnung wohlfühlen und keine Lust auf Umzug haben, schauen Sie einmal in die Zeitung oder ins Internet und machen Sie sich ein Bild vom lokalen Wohnungsmarkt. Ein Umzug muss kein Vermögen kosten und Sie sparen ab dem ersten Tag Geld, wenn die neue Wohnung günstiger ist. Das gilt auch für die Nebenkosten, diese müssen Sie natürlich im Gesamtkostenvergleich unbedingt mit berücksichtigen.

Eine kleinere Wohnung mag vielleicht auf den ersten Blick wie ein Rückschritt wirken, doch die finanziellen Einsparmöglichkeiten sind enorm. Dazu kommt, dass Sie sich aus Platzmangel von überflüssigen Gegenständen trennen „dürfen“. Schlussendlich bedeutet eine kleinere Bleibe auch weniger Aufwand an Betriebskosten und Sie müssen weniger putzen.

In manchen Fällen kann ein Wohnungswechsel auch noch dazu genutzt werden, die Entfernung zum Arbeitgeber zu verringern und daraufhin das Auto zu verkaufen oder Zeit und Geld für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln einzusparen.

Viele Menschen haben jahrelang denselben Telefon- und Internetanbieter und nutzen alte Tarife und Preise. Die Anbieter geben in der Regel Preisvorteile nur über neue Verträge an ihre Kunden weiter, erwarten Sie daher nicht, dass sich Ihr Provider freiwillig bei Ihnen als Bestandskunde meldet und Ihnen einen günstigeren Tarif anbietet. Dies tut er meistens erst dann, nachdem er Ihre Kündigung erhalten hat.

Ähnliches gilt für Ihr Mobiltelefon. Es ist inzwischen problemlos möglich, zu einstelligen Centbeträgen SMS zu senden und mobil zu telefonieren, ohne dafür Grundgebühren bezahlen zu müssen. Prepaid-Tarife bieten zudem große Flexibilität, weil Sie dabei keine langfristige Bindung eingehen.

Vermeiden Sie auch, ein neues Handy von Ihrem Anbieter über einen monatlichen Betrag zu mieten. Günstiger ist es, sich sein Wunschgerät selbst am Markt zu besorgen und es dann länger als nur 24 Monate zu benutzen. Wer freiwillig einen Vertrag für Apples Spy-Phone über 50 € monatlich abschließt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Eine Privathaftpflichtversicherung ist wichtig, um uns vor ruinösen Kosten durch eigene Fehler zu schützen. Wer nicht viel besitzt, braucht auch keine Hausratversicherung und Rechtsschutzversicherungen sind nicht nur teuer, sondern alles andere als zuverlässig. Versicherungen sind schließlich keine Sozialunternehmen. Sie wollen Geld verdienen, übernehmen also immer nur die Kosten, die sie zwingend übernehmen müssen.

Den gesamten Bereich Altersvorsorge können Sie sich unmittelbar sparen, dieses Geld ist nämlich weg und Sie sehen es nie wieder. Sie könnten das Geld auch in kleinen Scheinen vom Konto abheben und damit ein Feuer machen, das gäbe wenigstens noch etwas Wärme und Sie wüssten dann, was damit angestellt wurde.

Stoppen Sie daher sämtliche dieser Einzahlungen, kündigen Sie Ihre Lebensversicherungen und legen Sie den ausbezahlten Rückkaufswert in Edelmetallen an. Nehmen Sie lieber das bisschen Verlust durch die vorzeitige Auflösung der Verträge in Kauf, anstatt das gesamte angesparte Vermögen demnächst zu verlieren. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, können Sie dazu bei Bedarf auch die Unterstützung professioneller Anbieter in Anspruch nehmen, da auf diesem Wege manchmal sogar mehr zurückkommt und Sie keinen großen Aufwand damit haben.

Auch wenn Sie die oben genannten Kostenpunkte fast alle zur Disposition stellen können – selbst die Miete – einen Posten können Sie zumindest in der BRD nicht loswerden: Ihre Krankenversicherung. Als Angestellter bleibt Ihnen keine Wahl, denn die Einsparmöglichkeiten sind selbst bei einem Versicherungswechsel nur minimal.

Als Selbstständiger können Sie sich zumindest eine private Krankenversicherung nach Wunsch wählen. Dabei gibt es allerdings erhebliche Unterschiede. Sie können sich in Spartarifen durchaus für etwa 100 € monatlichen Beitrag grundabsichern, wenn Sie auf den ganzen Schnickschnack wie Chefarzt, Einzelzimmer und Facharzt ohne hausärztliche Überweisung verzichten. Jedoch bietet keine Kasse einen Tarif an, welcher die extrem teuren „Krebsbehandlungen“ wie z.B. Chemotherapie ausschließt. Ohne diese wären Krankenversicherungen problemlos im Bereich von 30-50 € monatlich möglich.

Außerdem, wollen Sie sich wirklich unbedingt von einem Chefarzt behandeln lassen, der bereits die oberste Position innehat, sich daher für seine weitere Karriere nicht mehr sonderlich anstrengen muss und der oft gar nicht mehr die notwendige Handfertigkeit besitzt, wie ein junger, noch aufstrebender Kollege? Besser ist es sowieso, um Mediziner einen weiten Bogen zu machen und sich selbst mit dem Thema zu befassen, dann benötigen Sie einen Arzt nur im wirklichen Notfall.

Nicht nur das Handy, selbst Kreditkarten sind als Prepaidkarten erhältlich, meist zu denselben Kosten einer normalen Kreditkarte. Wer unbedingt eine Kreditkarte benötigt, kann damit verhindern, unüberlegt und spontan Geld auszugeben, denn nur das zuvor auf das Kartenkonto überwiesene Geld kann auch ausgegeben werden.

Dies hat einen weiteren Vorteil, denn bei Verlust oder Diebstahl einer solchen Karte kann Ihnen niemals mehr Schaden entstehen, als Sie Guthaben auf dem Kartenkonto haben. Allerdings kann es sein, dass bestimmte Anbieter eine solche Prepaid-Kreditkarte nicht anerkennen. Dies sollten Sie gegebenenfalls im Vorfeld erfragen.

Sämtliche anderen Abokosten auf Ihrer obigen Liste sollten Sie für sich auf Sinnhaftigkeit hin überprüfen. Selbst wenn Sie nur fünf Positionen um 10 € im Monat reduzieren können, sparen Sie damit schon 600 € im Jahr.

Ein Durchschnittsbürger kann seine ständigen Kosten insgesamt jährlich um etliche hundert Euro reduzieren, wenn er konsequent alle persönlichen Einsparmöglichkeiten ausschöpft. Vermutlich werden viele dieses freigewordene Geld nun anderweitig investieren wollen. Das ist natürlich möglich, beispielsweise in Form von Edelmetallen, womit das Vermögen in eine beständigere Form gebracht wird.

Sofern Sie ein Kreditsklave sind, sollte jedoch Ihr erster Gedanke sein, zunächst alle Ihre Schulden schnellstmöglich zu tilgen. Nicht nur die eingesparten Zinszahlungen, sondern vor allem das Gefühl, von jeglicher Gefahr seitens des Kreditgebers befreit zu sein, werden Sie aufatmen lassen.

Wer keine Kredite zurückbezahlen muss, für den bietet sich nach der drastischen Reduktion der Ausgaben auch eine ganz andere Chance: Das Senken der Einnahmen. Für manchen mag das zwar seltsam klingen, auf leicht verfügbares Kapital zu verzichten. Doch Sie können sich auf diese Weise auch einfach mehr freie Zeit „kaufen“, wenn Ihr Arbeitgeber sich auf eine Verringerung Ihrer Arbeitszeit einlässt. Zudem sind Ihre Ansprüche im Falle des Verlustes Ihres Arbeitsplatzes bereits deutlich heruntergefahren, sodass Sie notfalls auch weniger gut bezahlte Stellen annehmen können.

Ganz wesentlich ist auch unbedingt die Erkenntnis, dass Geld als solches nicht glücklich macht. Es beruhigt zwar, wie der Volksmund sagt, aber wer genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und keine Gläubiger hat, der besitzt zunächst einmal alles, was er zum Leben benötigt. Alles andere ist ein zusätzliches Extra, was uns in der heutigen Konsumgesellschaft nicht selten allein schon durch den Gruppenzwang aufgeschwätzt wird.

Wer wenig hat, ist kaum abhängig und und noch weniger von außen beeinflussbar. Schauen Sie sich Ihr Umfeld an: Fast alle sind Kreditsklaven, welche zwingend fünf Tage die Woche arbeiten und ihrem Chef blind dienen müssen, um ihren eigenen Wohlstand aufrecht erhalten zu können. Schon aus Prestige-Gründen strampeln sich diese Menschen täglich im Hamsterrad ab und merken nicht, dass sie ihre Freiheit schon längst verkauft haben, verkauft an den „Herrn der Welt“ und den Mammon.

Zwar sind heute auch die meisten Schwaben in diesem Wohlstandsgefängnis eingesperrt, gleichwohl ist ihre frühere Tugend ein Schlüssel zur gedanklichen Freiheit: Das Sparen. Nur eben nicht, um dadurch reich zu werden, sondern um frei von den Dingen der Welt zu werden und den eigentlichen Sinn des Lebens erkennen zu können. Machen Sie regen Gebrauch davon, bald wissen Sie, warum. Nutzen Sie Ihre kostbare Zeit lieber sinnvoller, als nur zu arbeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Neues Geld braucht das Land – bräuchten alle Länder Seltsam, wie plötzlich unsere hochgelobte EU-Einheitswährung attackiert wird, nachdem doch eigentlich alles in bester Ordnung ist - angeblich. Zwar...
Von A wie ADAC bis Z wie ZDF: Nur noch Lügen, Betrug und Manipulation Die neuesten Beiträge von crash-news.com: NSA, CIA und Co: 5.000 Wiener Würstchen spionieren um die Wette Von A wie ADAC bis Z wie ZDF: Nur ...
Wirtschaft auf schneller Talfahrt: Massenentlassungen nehmen zu Die neuesten Beiträge von crash-news.com: Gold: Die einzige Währung, die nicht schuldenbelastet ist Wirtschaft auf schneller Talfahrt: Masse...
Wahlkampf- und Aktionismuspolitik: GPS-Überwachung von Gefährdern gefordert Die neuesten Beiträge von crash-news.com: Der Geist ist aus der Flasche entkommen – Explodiert bald die Inflation? Wahlkampf- und Aktionismu...
Späte Einsicht oder Raffinesse? Finanzminister warnt vor Inflationsgefahr Die neuesten Beiträge von crash-news.com: Privatinsolvenz: Ein Immobilienkredit kann jedem das Genick brechen Späte Einsicht oder Raffinesse...

10 Kommentare zu “Sparen: Eine schwäbische Tugend nicht für jedermann

  1. @Ramona

    Thema falsch verstanden :) Motto hier: „Wenn man endlich mal aufhören würde sich das Leben unnötig schwer zu machen“ (würde man auch sehen wie einfach alles sein darf = pers. Anmerkung) ;)

  2. „…strampeln sich diese Menschen täglich im Hamsterrad ab…“

    Zu dieser Gruppe Menschen gehöre ich nun wirklich nicht, aber dass ich mich hier in diesem Land wirklich frei fühle, kann ich ehrlich gesagt trotzdem nicht behaupten. Denn man kann auch eines Menschen Seele einsprerren und nach meinem Glauben sind wir Menschen ja lebendige Seelen.
    Die Gedanken sind auch nicht richtig frei, denn man darf noch lange nicht alles öffentlich verbreiten, was man denkt, im großen wie im kleinen Kreis.
    Was bleibt, ist vielleicht unser Geist, der noch frei ist. Vielleicht sollte man darauf aufbauen…

  3. Dieser Artikel ist einfach nur in die Tonne zu werfen und entbiert jeder wissschfl. Grundlage. Ein Beispiel wäre das mit dem Arzt: Ich wurde schon häufig durch junge Ärzte behandelt die bei der Behandlung viele Fehler gemacht haben und dann musste der Chefarzt es wieder hinbiegen. Ohne Frage das Gesundheitssystem in Deutschland ist nicht gerade das Beste, aber Pauschalaussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Und warum soll man sich für die Altersvorsorge Edelmetalle anlegen? Die Preise sind momentan exhorbitant groß und sind Krisenzeiten wird es wohl auch schwer sein ein Klumpen Gold für etwas Essbares einzutauschen. Auch wenn es gerade an den Finanzmärkten sehr schlecht auszieht…guckt man sich die ENtwicklung der vergangenen Jahrzehnte an, dann wird man feststellen dass bisher jede Krise vorübergegangen ist. Und auch wenn der Geldkreislauf und die Kredite einen „versklaven“ so kann jeder selber entscheiden über er sich seiner mündigen Freiheit bedienen will

  4. Den Artikel finde ich ich nicht so schlecht wie hier kommentiert wird.
    Wobei ich es als Schwabe dem Verfasser schon Übel nehme, dass das
    „Wir können alles auser Hochdeutsch“ als „Sprachfehler“ bezeichnet
    wird. ;-)
    Trotz des Spareifers sind die Schwaben (neben den Bayern und Hessen),
    die wirtschaftlich stärksten Bundesländer und somit Transfer-Länder für
    die restliche BRD. Ohne die Schwaben und Bayern wäre Deutschland
    schon längst Pleite!

  5. 5 Zero-11
    „Was fürn Sche** Artikel, da kann ich mich ja gleich unter die Brücke setzen.“

    @Zero-11
    In Kürze könnte Dir die Möglichkeit dafür wie von selbst eröffnet werden. Anonyme Motzer sollten sich selbst zum Klo runterspülen.

    Wenn Du bessere Artikel verfassen kannst, welche die Leute tüchtig aufrütteln, so melde Dich bei mir. Ansonsten sei einfach still.

    @6 Dieter Kirschmann

    Dass mit dem Sparen in Bezug auf die Schwaben finde ich auch eine ungerechtfertigte Verallgemeinerung. Es gibt überall Leute die gut sparen können, oft weil ihnen einfach nichts anderes übrig bleibt.

    Was den “Sprachfehler” angeht, kann ich mir vorstellen, dass selbst ein Schwabe beim behördlichen Fachchinesisch mit den Ohren wackelt. Der Sprachfehler sitzt GEWOLLT im System fest. Daraus ist er zu tilgen!

  6. ich lebe berufsbedingt in Wien. Ein teures Pflaster in Europa. Trotzdem sind meine größten Kostenpunkte monatlich meine Reptielien und Schildkrötenaquarien/Terrarien, ein kostenpieleiges Hobby, dass wir uns allerdings ohne Probleme leisten können.
    Die Miete inkl. Wasser, Heizung, Strom in unserem 2 Personen- 9 Tiere- 50+ Fische haushalt beträgt weniger als 190€ proMenschen (menschlichem) Kopf und wir leben hier sicherlich nicht wie die letzten . Auch in Wien möglich.
    Inklusive Ernährung, Telefon und Kleidung. Versicherung geben wir pro Kopf weniger als 400 Euro an Lebenhaltungskosten in einer der teuersten Städte Europas aus.
    Wir ernten häufig neidische Blicke, wenn wir im Feundes/Bekanntenkreis erwähnen, dass wir keine Kredite am Laufen haben (extremes Einsparungspotential) und welchen Lebensstandard wir uns einfach von dem Verdienten leisten ohne großen Aufwand.
    Naja doppeltes Einkommen keine Kinder spielen auch eine Rolle, aber sicherlich haben auch Familien Sparmöglichkeiten

  7. Also als erstes mal nochmals zu dem „Sprachfehler“ der Leute in dem Süden. Ich selber bin mit diesem Sprachfehler geboren und will mal eins klar stellen: Schwäbisch ist kein Sprachfehler sondern ein vielschichtiger Dialekt für intelektuell hochstehende Menschen wir für das einfache Volk.
    Das Geheimnis der schwäbischen Sparsamkeit bzw. Effizienz liegt sicher nicht im Geiz sondern in der kontrollierten Asgabe von Mitteln und im Zusammenhalten und im Abhold sein von allem wo man sinnlos Geld ausgeben kann wie Karnevall, Fernreisen usw. Auch das Zusammenhelfen und das creative Zusammenwirkenlassen von Mitteln und Besitz spielen eine Rolle. Fäng an beim Essen, es wird fast nichts weggeworfen, auch wenn der Apfel nicht mehr ganz glatt an der Schale ist usw. An den Neid gewisser Lebemenschen haben wir Schwaben uns gewöhnt. Auch im schwäbischen gibt es solche Charaktere, die mit allem immer fertig werden und nichts haben. Aber in manch anderen Gegenden ist das möglicherweise mehr present. Dazu hat das Geldausgeben auch etwas mit Politik zu tun. Ich empfehle hier die Länge der Regierungszeit der einzelnen Parteien mit der Landesverschuldung zu kombinieren dann ist klar wer nicht haushalten kann. Natürlich kann jeder selber intelligent sparen, Geld hat selten jemand als sozialversichuerungpflichtiger genug, wenn ich mehr hätte würde ich mir vielleicht ein anderes Auto kaufen, aber so muß das jetzt noch ein paar Jahre laufen… Sparen hat mit Intelligenz zu tun, nur wer denkt kann sparen, wer nur denken lässt und konsumiert kommt nie zu etwas!
    Und wer nichts für andere übrig hat hat auch wenn er dann mehr hat immer noch nicht genug. Als darwinistische Egomanen behalten wiralles für uns und frisst das Geld letztendlich unser Hirn. Aber bei den reichen kann man das sparen lernen. Und die sind oft geizig.
    Mein Großvater, sicher kein reicher Mann sagte: Wenn nichts übrig ist dann hat es nicht gereicht!
    Vielleicht sollten wir unsere Begierde und das was es in uns weckt besser kontrollieren dann kann man viel Geld sparen wie z.B. keine Werbung mehr anschauen….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.