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Blindes Vertrauen in die Obrigkeit – Lemminge bereit zum Untergang

An Börsenhändlern und Kleinanlegern erkennt man sie mustergültig: Die schier grenzenlose Obrigkeitshörigkeit.

Den Menschen wurde das eigenständige Denken und Handeln längst abtrainiert. An deren Stelle stehen nun Glaube und Hoffnung in Regierungen und „Experten“, die großteils gar nicht wissen, was sie da tun und zudem auch keine Chance mehr haben, das System an sich zu retten.

Letztlich bleibt den Oberen nur noch eines: Hinauszögern, so lange es geht. Doch die Zeit wird knapp.

Man könnte die derzeitige Situation am besten mit folgendem Bild vergleichen:

Auf dem Hof vor einem 10stöckigen Wohnhaus, dessen Dachstuhl lichterloh in Flammen steht, rennen die Bewohner wie wild umher. Sie schreien nach der Feuerwehr, nach Feuerlöschern, nach Hilfe und Rettern.

Plötzlich erscheint der Bürgermeister und ruft ins Megafon: Bitte Ruhe meine Damen und Herren, die Feuerwehr ist unterwegs und wird den Brand sofort unter Kontrolle haben. Keiner muss sich Sorgen um seine Wohnung und sein Hab und Gut machen.

Was passiert? Es kehrt schlagartig Ruhe ein, wir leben schließlich in Vollkaskohausen. Das Feuer breitet sich inzwischen immer weiter aus, längst brennt das obere Drittel des Hauses – dort oben ist nichts mehr zu retten. Doch im Vertrauen darauf, dass die Feuerwehr in Kürze eintreffen und das Haus vor der völligen Zerstörung retten wird, warten alle Bewohner geduldig. Einige sind sogar so blind im Vertrauen auf die Worte des Bürgermeisters, dass sie zwischendurch noch Einkaufen gegangen sind.

Und tatsächlich, der Bürgermeister hatte Recht, plötzlich ist das Martinshorn der Feuerwehr zu hören. Kurze Zeit später steht sie auf dem Hof. Ein kleines rotes Auto mit einer zehn Meter langen Leiter und einem Trupp von fünf Mann.

Auch jetzt noch vertrauen die meisten den Worten des Bürgermeisters, jedoch sind zwei Familien aus den unteren Stockwerken ins Haus gelaufen, um noch ein paar Gegenstände aus ihren Wohnungen zu holen, bevor das Feuer auch die letzten unteren Etagen erreicht.

Als die anderen realisieren, wie diese Bewohner noch ein paar Dinge aus dem Haus tragen, bricht Panik aus, doch niemand kommt jetzt mehr ins Haus, denn das Treppenhaus steht bis unten in Flammen.

So ähnlich steht es auch um den Euro, die EU und deren Bewohner, die Bürger. Die meisten Menschen vertrauen den Worten ihrer Regierungschefs, denn wem sollten sie auch sonst glauben? Etwa den „so negativen Krisenpropheten“? Die Regierung wurde schließlich von ihnen selbst gewählt. Daher gehen sie eigentlich zu Recht davon aus, dass diese auch ihre Interessen vertritt.

In unserer über Jahrzehnte aufgebauten Vollkasko-Gesellschaft wurde uns jedoch von Geburt an das Abgeben jeglicher Verantwortung eingetrichert. Dafür gibt es „Volksvertreter“, Versicherungen und staatliche Vollversorgung. Egal was geschieht, man kann sich scheinbar gegen alles absichern und für den unerwarteten Rest tritt dann der Staat in seiner Allmacht ein. Manche dieser Sicherungsmaßnahmen erfüllen durchaus ihren Zweck, denn der ursprüngliche Gedanke einer gemeinschaftlichen Vorsorge auf Gegenseitigkeit, bewahrt den Einzelnen im Unglücksfall vor Schlimmerem. Denken Sie beispielsweise an eine Haftpflichtversicherung oder einfach nur an einen Feuerlöscher.

Leider führte dieser Weg in die falsche Richtung. Es gibt heute nichts, was man nicht auch versichern könnte. Einzig gegen Korruption und Lügen gibt es noch keine Versicherung, dabei wäre das ein echt innovatives Angebot.

Nun, schlussenendlich entrinnt niemand der eigenen Verantwortung, denn das was uns Regierungen und Versicherungen anbieten, ist fast immer nur Augenwischerei. Welch böses Erwachen wird es sein, wenn die Besitzer von Lebensversicherungen demnächst erkennen werden, was mit ihren jahrelangen Einzahlungen geschehen ist und sie erkennen, wohin dieses Geld in Wirklichkeit geflossen ist?

Richtig, sie werden wie gewohnt nach dem Staat rufen. Genau diejenigen, welche sie in diese Lage gebracht haben, werden sie um Hilfe bitten. Man kann es der Masse kaum verübeln, denn sie ahnt nicht, welches gemeine Spiel mit ihr getrieben wird. Außerdem ist das Vollkasko-Denken den jüngeren Generationen von Geburt als regelrechte Naturgesetzmäßigkeit anerzogen worden. Es gibt für sie also keinen Grund, dieses in Frage zu stellen, es ist ein essentieller Teil ihrer Lebensgrundlage.

Wo kämen wir denn hin, wenn die Menschen ihre Verantwortung selbst in die Hände nehmen würden? Eben. Daher war auch dieses Rettungspaket nötig, welches die EU-Regierungen in Panik am Wochenende geschnürt haben. börse.ARD.de berichtete dazu am 10.05.2010:

EU-Schutzschirm steigert die Börsenlaune

In der Not rückt man näher zusammen. Und die Not ist groß, es geht schließlich um das Überleben des Euro. Deshalb haben die EU-Finanzminister nun einen gigantischen Rettungsschirm für klamme Mitgliedsländer aufgespannt. Die Börsen versetzt das in euphorische Stimmung.

Die Börsen selbst haben keine Stimmung, insofern ist diese Aussage irreführend. Aber die Menschen an den Börsen glauben eben der Obrigkeit. Es sind fast ausschließlich Menschen aus der Vollkasko-Generation, die auf solche „Zeichen von oben“ warten und hoffen und wirklich fest daran glauben. Da kann die Hütte noch so brennen, die Zusicherung des baldigen Eintreffens der Feuerwehr genügt, um nicht nur die Angst vor dem Feuer zu beseitigen, nein, die Menschen gehen sogar los, um Farbe für ihre Wohnung zu kaufen, anstatt sich nach einer neuen Bleibe umzuschauen.

Es ist wirklich irre. Offenbar herrscht nicht nur blindes Vertrauen in die gesamte Obrigkeit, sondern auch die Dummheit vieler Menschen scheint grenzenlos zu sein. Vielleicht ist es auch die Gier, zumindest was die Trendumkehr an den Börsen betrifft. Anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen, um sich aus dem brennenden Haus zu verabschieden, drängeln sich die Investoren um freie Wohnungen in selbigem.

Aber wie lange wird diese scheinbare Löschungaktion greifen? Den Fachleuten ist schon lange klar, das Haus ist nicht mehr zu retten. Lediglich ein kleines Hinauszögern ist noch möglich, doch der Glaube an die Fähigkeiten der Oberen scheint ungebrochen. Der Artikel des Spiegels vom 10.05.2010 demonstriert dies deutlich:

Das gigantische Rettungspaket der EU zeigt Wirkung: Der Dax schießt in der ersten Handelsstunde mehr als vier Prozent in die Höhe, der Kurs des Euro steigt. Kanzlerin Merkel sieht sich bestätigt: „Wir schützen das Geld der Menschen in Deutschland.“

[…]

„Dieses Paket dient der Stärkung und dem Schutz unserer gemeinsamen Währung“, sagte Merkel am Montag in Berlin. „Wir schützen das Geld der Menschen in Deutschland.“ Dieses Paket sei notwendig, weil es eine Attacke gegen den Euro gegeben habe. „Es ist einmalig in der Geschichte des Euro und der Europäischen Union.“

Was für eine Lüge! Nicht das Geld der Wähler wird geschützt, sondern nur der eigene Hintern, der Sessel, auf dem dieser ruht und die sonstigen Privilegien. In einem von Beginn an zum Scheitern verurteilten System wie unserer Finanzordnung von Attacke zu sprechen, ist ein unglaublicher Witz. Jedoch kann so auf einen scheinbar Schuldigen mit dem Finger gezeigt werden und am Ende ziehen damit Merkel und Co ihren Kopf ganz elegant aus der Schlinge.

Die Titanic sinkt, die Kapitäne wissen längst Bescheid, wollen aber die Massenpanik vermeiden. Doch das Einzige, was ihnen noch möglich ist, liegt in der Verzögerung des Offenbarwerdens des gesamten Ausmaßes dieser Katastrophe. Das Sinken des Schiffes an sich können sie nicht mehr verhindern. Man muss sich wirklich fragen, ob denen da oben das klar ist, denn was nützen die besten Verschleierungstaktiken, wenn das Undenkbare gar nicht aufgehalten werden kann?

Spätestens dann, wenn sich die Titanic ein letztes Mal aufbäumt und die Masse der Menschen ins eiskalte Wasser stürzen wird, ist das Spiel aus. „Rette sich wer kann“ wird dann den Obrigkeitsglauben bis in die Grundfesten erschüttern. Oder auch nicht, denn die meisten Menschen kennen es gar nicht anders. Sie haben nicht gelernt zu schwimmen, weil sie darauf vertrauen, im Ernstfall einen Rettungsring zugeworfen zu bekommen. So ihre blinde Hoffnung.

Es ist traurig, dass wir tatsächlich an einen solchen Punkt gelangen müssen und die Menschen nur zu einem sehr geringen Teil aufwachen werden. Der Glaube an die Herrschenden der Welt, an die Macht der Obrigkeit, scheint wirklich völlig unerschütterlich zu sein. Er wird dazu führen, dass sich die Ertrinkenden an die ihnen zugeworfenen Rettungsringe aus massivem Eisen klammern werden. Die Aufschrift dieser Rettungsringe lautet übrigens „Neue Weltordnung“.

34 Replies to “Blindes Vertrauen in die Obrigkeit – Lemminge bereit zum Untergang”

  1. Der Artikel zeigt die Wahrheiten. Deshab verweise ich auf http://www.zds-dzfmr.de, mit der Bitte an alle, diesen Link zu lesen, damit Sie aufwachen und vielleicht ihr Eigenes Leben noch retten können.

    Für Wahrheit und Recht !

  2. @Tim:

    Bitte fang nun nicht noch an, an Dir zu zweifeln, das wäre das schlimmste an allem. Wir müssen wie ein Fels in der Brandung dastehen, unerschütterlich und voll Vertrauen in unser Überleben und Weiterleben. Auch mir fällt es manchmal schwer, dafür habe ich ein schönes Bild, welches ich mir als Hintergrundbild nehme, um in Zeiten meines Frustes und nicht-mehr-an-Besserung-glauben-können Phasen wieder an meine innere Kraft erinnert werde.

    @Alle:

    heute habe ich zum ersten Mal Geständnisse oder Verlautungen über den Euro-Crash gehört/gelesen. Die Medien fangen an uns kleine Warnungen zukommen zu lassen. Natürlich nicht ohne die üblichen Beschwichtigungen, alles sei nur halb so schlimm….

    hhhhhmmmmmm……….

  3. tja so wie es aussieht werden wir um eine währungsreform nicht herumkommen. wann sie letztendlich kommt vermag ich nicht zu sagen aber die anzeichen sprechen eine deutliche sprache.in kürze…….www.alienargus.com

  4. Bitte mal lesen:http://www.denkmalnach.org/download/Svali_die_Illuminaten.pdf
    besonders hier „Regierungsprogrammierung“. Ich vermute, daß es bei uns auch einige Opfer gibt. Diese können nichts dafür, daß sie das tun und sagen, was sie tun und sagen.
    Nur ein Aufdecken dieser Machenschaften von Strafverfolgungsbeamten, die nicht bei den Illuminaten involviert sind, kann dem Spuk ein Ende bereiten. Es braucht Beweise und Zeugenaussagen für diese entsetzlichen Dinge, damit die Täter verurteilt werden können. Damit es vor allem alle Welt weiß! Es müssen alle wissen, daß rund um die Welt geeignete Kandidaten gefoltert und vergewaltigt werden, quer durch die Gesellschaft. Vor allem wissen die Opfer nicht, daß sie Opfer sind. ES KANN JEDER SEIN! Theoretisch muß sich jeder fragen, bin ich ein Mörder und weiß es nicht?!
    Professionell betrieben, kann man aus jemand Passendem alles machen, einen Christen, einen Nazi, einen Kommunisten, einen Mörder.
    http://www.mind-control.psychoprobleme.de

  5. Da hilft eben kein biblisches, realitätsfernes Gefasel!
    Wenn ab dem Säuglingsalter ein Kind systematisch über Jahre/Jahrzehnte hinweg und gezielt grausamster, extremster, perversester, sadistischster Folter und Vergewaltigung ausgesetzt wird, um aus ihm einen menschlichen Roboter zu machen, helfen nur Beweise, damit die Täter in den Knast kommen.
    Wenn Sie da, Herr Graf, fleißig beten, hilft das dem Kind/Erwachsenen nicht!
    Wenn herauskommt, daß hohe Regierungsbeamte eben solch ein Prozedur durchlaufen haben (sie wissen es selbst nicht, da sie amnestisch dafür sind), wird sich schon was ändern! Ich hoffe es inständig! Nur das kann die Wende bringen!
    Mit der Bibel und Gebeten bewirken Sie da nichts! Das braucht handfeste Polizeiarbeit!

  6. 15 Uta
    „Es müssen alle wissen, daß rund um die Welt geeignete Kandidaten gefoltert und vergewaltigt werden, quer durch die Gesellschaft. Vor allem wissen die Opfer nicht, daß sie Opfer sind. ES KANN JEDER SEIN! Theoretisch muß sich jeder fragen, bin ich ein Mörder und weiß es nicht?!“

    @Uta
    Ich bin beeindruckt! Du hast meine Zustimmung.
    Der Ausdruck „Mörder“ ist aber etwas hart. Ich würde dafür einfach „Täter“ einsetzen.

    (P.S. würde mich freuen, wenn wir unsere kleinen Differenzen beilegen könnten. Einverstanden? LG Jochen)

    (P.S. II Deine Antworten nach meinem „Vietnam Kommentar“ habe ich gar nicht erst gelesen.)

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