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Eintritt zum Himmel – eine kostenlose Freikarte für jeden?

Was kostet der Zutritt zum Himmel? Kann man sich diesen erkaufen? Wieviele gute Taten muss man in seinem Leben vollbringen, damit sich die Tür öffnet?

Mit genügend Punkten sind Sie dabei. So zumindest lässt der Titel des Films „6000 Punkte für den Himmel“ vermuten. Aber wie erreichen Sie diese Punktzahl, was sind die Bedingungen? Spielt es eine Rolle? Glauben Sie überhaupt an das Leben – oder den Tod?

Die übliche christliche Fiktion, pure Angstmacherei, unsinnige Logik – das sind einige der typischen Reaktionen auf die Aussagen, wie sie in diesem kurzen Film von Pier07 dargestellt wurden. Der Kommentar des Lesers Jochen auf der Website zum Film lautete:

Ich selbst glaube nicht an Gott und auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Für mich zählt allein das, was ich aus meinem Leben JETZT mache, da für mich danach nichts mehr kommt!

Ungeachtet dessen sehe ich die gleichen Probleme, die auch einige andere sehen: Gottglaube aus Angst und nicht aus Überzeugung, Kriminelle dürfen in den Himmel, da sie ja an Jesus glauben.

Und die Leute die meinen, dass das ja so vollkommen in Ordnung wäre, müssen sich mal an den Kopf fassen. Letztlich ist das System von Himmel und Hölle immer mit Angst in Verbindung zu bringen. Niemand will freiwillig in die Hölle, also würde ein Mensch – sofern er an diese Dinge glaubt – alles tun, um auch bloß in den Himmel zu gelangen. Und die, die dann nicht aus Angst vor dem Resultat handeln, sind mit Sicherheit die wenigsten…

Eine Frage an Jochen: Hast Du eine Privathaftpflicht-Versicherung? Schnallst Du Dich im Auto an? Hältst Du Dich an Geschwindigkeitsbeschränkungen? Bleibst Du bei geschlossener Bahnschranke oder an einer roten Ampel stehen? Schreibst Du niemals die PIN-Nummer auf Deine EC-Karte? Schließt Du Deine Wohnungstüre ab? Hast Du einen Feuerlöscher im Haus?

Warum das alles, wenn Du doch nur im „Jetzt“ lebst? Hat das nicht auch etwas mit „Angst“ zu tun, sorgst Du nicht selbst in Deinem Leben aus diesem einfachen Grunde vor? Schon für die kleinsten Kleinigkeiten im Alltag sorgen Menschen wie Jochen – wie eigentlich jeder von uns – vor, um auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein.

Vorsorge vor den Folgen des kommenden großen Finanzcrashs beispielsweise betreiben ebenfalls immer mehr Menschen. Der Keller wird gefüllt mit lange haltbaren Lebensmitteln und diversen Utensilien, um im Falle eines Falles nicht hungern zu müssen oder um sich notfalls gar gegen ungebetene Gäste zur Wehr setzen zu können. Auch das persönliche Sparvermögen wird von Euro in Gold und Silber umgeschichtet, um der drohenden Gefahr von Inflation und Währungsreform entgehen zu können.

Zum Schutz vor Krankheiten geben wir hohe Summen aus. Unser Gesundheitssystem – abgesehen vom Betrug der Pharmariesen – steht uns mit an jedem Ort und jederzeit verfügbarem Rettungsdienst, notfalls sogar per Hubschrauber, zur Verfügung. Wir haben Zusatzversicherungen für die Zähne, eine Pflegeversicherung, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen und vieles mehr.

Die meisten Menschen investieren einen erheblichen Teil ihres Einkommens für ihre persönliche Rundumvorsorge, einfach nur, um ganz sicherzugehen. Natürlich sind Kranken- und Pflegeversicherung heute genauso Pflicht wie das Anschnallen im Auto. Zuwiderhandlung wird sogar bestraft.

Dennoch würden fast alle Menschen, selbst ohne gesetzliche Verpflichtung, diese Vorsorgemaßnahmen freiwillig ergreifen – weil sie ihnen wichtig erscheinen? Man könnte auch sagen, sie tun das nur aus reiner Angst vor einem persönlichen Schaden, oder etwa nicht? Was ist denn der eigentliche Grund von jeglicher Vorsorge – ist es die eigene Überzeugung? Oder ist es nicht vielmehr die oben von Jochen so verpönte „Angst“?

Stellen Sie sich vor, ein Freund von Ihnen, der bei Ihrer Hausbank arbeitet, würde Ihnen im Vertrauen von der drohenden Pleite seines Arbeitgebers berichten und Sie auffordern, Ihr Sparvermögen umgehend abzuheben. Höchstwahrscheinlich würden Sie ihm glauben und handeln – sicher ist sicher. Den Wert dieser Vorwarnung wissen Sie aber erst hinterher zu schätzen, wenn es tatsächlich so gekommen ist und die Bank pleite ging.

Nun stellen Sie sich einen anderen Freund vor, der kürzlich ein Nahtod-Erlebnis hatte. Dieser versichert Ihnen, selbst gesehen zu haben, dass es nach dem Tod nicht zu Ende ist, sondern es genau so aussieht, wie in der Bibel beschrieben. Obwohl es bei diesem Thema nicht nur um drohenden Geldverlust geht, sondern um einen nicht fassbaren – weil unendlich langen – Zeitraum, wiegeln Sie ab und sagen: „Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod“.

Die vielen bewiesenen Geschichtsfakten der Bibel, ihre historische Überlieferung, lückenlos erfüllte Prophetien, zahllose gläubige Menschen zu allen Zeiten, sogar unter Inkaufnahme des Verlusts ihres Lebens, erstaunliche Übereinstimmungen der Gegenwart mit den Voraussagen der letzten Tage dieser Erde – was wäre, wenn nun doch mehr an diesem Thema dran ist, als viele behaupten?

Wer vermag das Risiko abzusichern oder nur abzuschätzen, welches derjenige eingeht, der all diese offensichtlichen Beweise ignoriert und darauf beharrt, dass entweder nach dem Tod alles zu Ende ist, alles von neuem beginnt – Reinkarnationslehre – oder sowieso jeder automatisch gerettet ist, weil wir alle selbst Gott sind, wie es New Age und Esoterik lehren? Sind schlussendlich nicht auch alle diese Ansichten nur eine Art von hoffnungsvollem Glauben?

Eine häufige Antwort darauf lautet, dass man einen solchen Gott nicht wolle, der seine eigenen Geschöpfe nicht von sich aus errettet, sondern zerstört. Das könne unmöglich der wahre Gott sein. Nun ganz einfach: Wenn wir wirklich einen freien Willen haben, dann können wir uns auch gegen Gott entscheiden, nur das wäre echter freier Wille. Die Konsequenz daraus ist, dass Gott uns diesen Willen lässt und wir damit aus eigener Entscheidung verloren sind.

Haben wir dagegen keinen freien Willen, muss alles vorherbestimmt sein. Welchen Sinn ergibt dann unser Leben? Was wären wir mehr als Marionetten in einem Spiel, welches wir weder durchschauen noch beeinflussen können? Wäre das nicht eine höchst seltsame Theatervorstellung?

Es gibt zudem „prominente“ Opfer der freien Willensentscheidung. Auch Luzifer mit Gefolge hatte sich mit seinem freien Willen gegen Gott gestellt und wurde so zum „gefallenen Engel“. Natürlich lautet die Standard-Antwort darauf, dass man daran genausowenig glaube. Betrachten Sie sich jedoch aufmerksam die heimliche Weltelite, denn schon die noch unterhalb der Illuminaten-Pyramide eingeordneten Freimaurer verehren eben diesen Luzifer. Die oberen der geheimen Weltherrscher glauben nicht nur an ihn, sondern wenden diese, angeblich nicht vorhandene, satanische Macht sogar an.

Herr Weber aus dem Film wurde völlig überraschend mit dieser Situation konfrontiert. Er wachte hinterher aus seinem Traum auf. Doch was wäre, wenn es die Wahrheit ist? Haben wir auch an dieser Stelle vorgesorgt und eine „Versicherung“ abgeschlossen? Das müssen wir glücklicherweise nicht, genausowenig, wie uns die Angst regiert, denn es gibt für jeden eine kostenlose Freikarte – aber nur, wer sie freiwillig möchte.

Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Johannes 3,16

90 Kommentare zu “Eintritt zum Himmel – eine kostenlose Freikarte für jeden?

  1. Wäre es daher vernünftig, zu behaupten, weit kompliziertere Konstruktionen wie das Auge, das Gehör und das menschliche
    Gehirn setzten keinen intelligenten Konstrukteur voraus?

    1) Astronomen sagen, die Temperatur im Kern der Sonne betrage
    15 000 000 °Celsius. Lehnen wir diese Aussage ab, weil wir uns eine
    derart starke Hitze nicht vorstellen können?

    2) Man sagt, die Ausmaße unserer Milchstraße seien so gewaltig, daß
    ein Lichtstrahl, der annähernd 300 000 km in der Sekunde zurücklegt,
    100 000 Jahre benötigen würde, um sie zu durchqueren. Kann unser
    Sinn eine solche Entfernung wirklich erfassen? Und doch zweifeln wir
    nicht daran, weil es von wissenschaftlichen Beweisen gestützt wird.

    Was ist vernünftiger anzunehmen — daß das Universum das Werk eines lebenden, intelligenten Schöpfers ist oder daß es einfach durch Zufall
    aus einer leblosen Quelle ohne intelligente Anleitung entstanden sein
    muß?

  2. Nicht wenige nehmen letzteres an, weil sie sonst das Dasein eines Schöpfers anerkennen müßten, dessen Eigenschaften sie nicht völlig verstehen können.

    Doch es ist allgemein bekannt, daß Wissenschaftler weder die Wirkungsweise von Genen, die das Zellwachstum steuern, noch die Funktion des menschlichen Gehirns völlig verstehen. Wer würde aber deren Vorhandensein leugnen?

    Sollten wir wirklich erwarten, alles über eine Person wissen zu können,
    die so erhaben ist, daß sie das unermeßlich große und kompliziert gestaltete Universum hervorbringen konnte?

    Zwischen den Kirchen der Christenheit und dem wahren Christentum besteht ein großer Unterschied. Die Christenheit hat die Menschen unterdrückt, doch durch das Christentum ist dies nicht geschehen. Die Christenheit hat Kriege geführt, nicht aber das Christentum.
    Die Christenheit hat versäumt, für eine geeignete sittliche Anleitung
    zu sorgen. Nicht so das Christentum. Gottes Wort, die Bibel, unterstützt
    die Christenheit nicht.

  3. Wie die Bibel berichtet, tadelte Jesus die geistlichen Führer seiner Zeit mit den Worten: „Geschickt setzt ihr das Gebot Gottes beiseite, um an eurer Überlieferung festzuhalten. . . . so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig“ (Markus 7:6-13).

    Wird irgendwo in der Bibel gelehrt, es gebe ein Fegefeuer oder eine Feuerhölle? Viele Theologen der Christenheit würden diese Frage heute verneinen.

    Die New Catholic Encyclopedia erklärt:
    „Die katholische Lehre vom Fegefeuer beruht im Grunde genommen auf Tradition und nicht auf der Heiligen Schrift.“

    In dem Werk A Dictionary of Christian Theology wird mit Bezug auf die Hölle gesagt: „Bemerkenswerterweise finden wir im N[euen] T[estament] die Lehre vom Höllenfeuer nicht als Bestandteil der urchristlichen Lehre.“

  4. Der älteste Teil der Bibel ist älter als alles andere religiöse Schrifttum der Welt.

    Die Thora oder die ersten fünf Bücher der Bibel, das Gesetz, das Moses unter Inspiration schrieb, geht bis in das 15. und 16. Jahrhundert v. u. Z. zurück. Die Niederschrift des Rigweda des Hinduismus (eine Sammlung von Hymnen) wurde um 900 v. u. Z. abgeschlossen, und darin wird kein Anspruch auf göttliche Inspiration erhoben.

    Die als „Dreikorb“ bezeichnete buddhistische Textsammlung datiert aus dem 5. Jahrhundert v. u. Z. Der Qur’ān, den Gott durch den Engel Gabriel übermittelt haben soll, ist ein Produkt des siebten Jahrhunderts u. Z.

    Das Buch Mormon, das angeblich ein Engel namens Moroni in den Vereinigten Staaten Joseph Smith ausgehändigt hat, stammt aus dem
    19. Jahrhundert.

  5. Wenn einige dieser Werke, wie behauptet wird, von Gott inspiriert
    sind, dann dürfte das, was sie in bezug auf religiöse Anleitung zu
    bieten haben, den Lehren der Bibel nicht widersprechen, die ja die ursprüngliche inspirierte Quelle ist.

    Außerdem sollten sie einige der brennendsten Fragen der Menschen beantworten.

  6. 01
    Vor der Sintflut, nachdem Noah in die Arche gegangen war,
    machte Gott hinter ihm zu und schloß die Gottlosen aus; sieben
    Tage lang setzten die Menschen ihre gleichgültige, vergnügungssüchtige
    Lebensweise fort und spotteten der Warnungen eines drohenden
    Gerichts, ohne zu wissen, daß ihr Schicksal entschieden
    war. „So wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns“
    (Matthäus 24,39), sagte der Heiland.

  7. 02
    Still, unbeachtet wie ein Dieb
    um Mitternacht wird die entscheidungsvolle Stunde kommen, in
    der sich das Schicksal jedes Menschen erfüllen und die den sündigen
    Menschen angebotene göttliche Gnade auf immer entzogen
    wird … In derselben Stunde, da der Geschäftsmann sich ganz dem
    Gewinnstreben hingibt, da der Vergnügungssüchtige seine Befriedigung
    sucht und die Modepuppe ihren Schmuck anlegt, kann der
    Richter der ganzen Welt den Urteilsspruch aussprechen: „Man hat
    dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden“. (Daniel 5,27)

    Der Abschluß der Gnadenzeit
    http://haroldgraf.blog.de/2010/04/19/abschluss-gnadenzeit-8407077/

  8. gut. eben. danke.
    die Versicherungen werden uns nichts nützen, wenn sie selber einstürzen, wenn auch nur metaphorisch
    und ich bin jetzt schon gespannt, wie es sich anfühlt auf wasser zu laufen ))
    auch wenn das evtl nicht klappt, es wird schon cool „on the other side of 2012“
    v.a. ohne die Nerver dauernd ))

  9. Es gibt den Koran, die Bibel und noch so vieles mehr!

    Es gibt aber auch Donald Duck oder Mickey Mouse! Es gibt Hegel, Kant und Schelling,…

    ,…Physikbücher, Chemiebücher, Literatur über Quantenphysik und Bücher über das Spiegelgesetz…

    Von der Bibel weiß man nur daß Sie von vielen Menschen immerwieder umgedichtet wurde, an die Ausdrucksweise der Zeit angepasst wurde, an die Geschehnisse der Gegenwart usw. usw.

    Von all den restlichen Büchern weiß ich, daß Sie von einer Person geschrieben wurden und niemals verändert wurden.

    Will Gott etwas von mir dann muß er sich verständlich machen, sonst verstehe ich Ihn ja nichtmal und dafür ein Propagandawerk für die Massen heranzuziehen ist wohl eher unverständlich!

    Glaubst Du heutzutage ernsthat an mehr als das „Material und seine Folgen“ bist Du Terrorist,…denn ich rede von Überzeugung und Glaube, nicht von Mittärerschaft.

    Holt Gott die Guten auf diese Art in den Himmel? Durch das Erleben von Tot, Schmerz usw. ? ? ?

  10. …des Weiteren möchte ich bemerken, daß ich weder auf Gott noch auf meine Mutter, auf Luzifer noch auf meinen Vater angewiesen war, bin oder sein werde.

    Ich entscheide was geschieht, was ich erlebe und wenn man/frau nicht genug entscheidet, dann liegt das wahrscheinlich daran daß der Mensch auch noch Anderes zu tun hat als eine vordergündige Illusion anzubeten und täglich um Vergebung zu bitten,…das Ganze an jemanden gerichtet von dem man NIX – NÜSCHT – ÜBERHAUPTNIX weiß und niemals wußte?

    …ich fahre kein Auto, ich schimpfe sehr sehr viel, ich esse Gemüse und trinke Leitungswasser,…

    …es gibt Leute die trinken aus Überzeugung und um den Konsum zu schwächen keine künstlichen Säfte sondern nur Leitungswasser…es gab diese Leute auch dort wo es URAN im Trinkwasser gibt in Oberösterreich zum Beispiel wo Einiges im Untergrund verseucht ist…

    …waren diese Leute gut oder schlecht oder warum ist das geschehen?

    poahhh*,…..WIR WERDEN SEHEN WAS GESCHIEHT !!!

    Gruß

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