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Ist Deutschland noch zu retten? Die unregierbare Republik

Was müsste getan werden, damit unser Land wieder eine zukunftsträchtige Perspektive erhält?

Klar, man könnte das Land „warm abreißen“ und dann wieder aufbauen, doch das hatten unsere Eltern und Großeltern schon und waren nicht sonderlich begeistert davon.

Welche Alternativen gibt es noch? Lohnt ein Umbruch, kann man mit wenigen entscheidenden Änderungen den abgewrackten Dampfer auf neuen Kurs bringen?

Joachim Widera im Interview mit Stefan Roth, einem unabhängiger Berater für krisensichere Investments und Wertmetalle.

Das Interview dauert rund 60 Minuten und wird unterhaltsam durch Musikbeiträge unterbrochen, da dies eine Radiosendung von Kanal Ratte war.

Herr Widera hat ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Die unregierbare Republik“ und der Unterzeile „Die Offenbarung einer politischen Katastrophe und der Weg aus ihr hinaus“. Der Klappentext offenbart, um was es ihm geht:

Ist Deutschland noch zu retten?

Die politische Klasse hat ein Netzwerk geknüpft, das unsere demokratische Ordnung für ihre Zwecke missbraucht. Werte und Normen werden zerstört. Multi-Kulti ist ein Desaster. Die Menschen leben auf sich alleine gestellt und der Stärkere gewinnt. Die Leistung des Arbeiters wird nicht mehr anerkannt zugunsten von Kapital und Wissen. Das Bildungssystem als Grundlage für das geistige und innovative Potenzial der Menschen ist seit den neunziger Jahren gehirntod. Unsere Leistungsgesellschaft zerbricht in arm und reich. Karriere hat heute nicht mehr viel mit Leistung gemein: Herkunft schlägt noch immer Leistung!

Die Politik reagiert aus Furcht gegenüber den Konzernen und Schuldgefühlen gegenüber den vermeintlichen Moralisten, die Deutschland seit Kriegsende moralisch unter Druck setzen und finanziell erpressen. Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht der Nachfolgestaat des Deutschen Reiches und somit auch nicht souverän bis heute, über seine eigene Souveränität zu entscheiden.

Nur eine neue Politik der Stärke kann Deutschland aus diesem Sumpf befreien. Konzepte und Visionen werden in diesem Buch dargestellt. Das Buch ist wie ein Roman geschrieben.

Man merkt, wir sind in einem Wahljahr, wenngleich es – resigniert betrachtet – wenig Sinn macht, das alte, kaputte System überhaupt noch weiterhin zu stützen, indem wir es mit einer Wahl bestätigen. Änderungen wird es sowieso kaum geben, wenn nicht noch ein Unglück bzw. „Zufall“ vor der Wahl zu Hilfe kommt.

Es müsste schon sehr viel passieren, damit das bisherige Farbendenken in schwarz, rot, grün, gelb, braun usw. bei einer Mehrheit der Bevölkerung in den Hintergrund tritt und die Menschen eine echte Bedarfswahl durchführen. Genügend alternative Parteien wird es wohl geben. Doch haben diese einzeln die Kraft, die 5%-Hürde zu nehmen und sich vor unmittelbarer Unterwanderung zu schützen?

Nun, solange es keine Revolution im Lande gibt, bleibt nur dieser Weg, solange er noch offen ist. Denkbar ist alles, auch eine weitere Einschränkung für „andere“ Parteien oder die Abschaffung der Direktwahlstimmen. Die jetzigen Machthaber haben in ihren Schubladen jede Menge Gemeinheiten liegen, die sie nach der Wahl still und heimlich umsetzen könnten.

Es bleibt also zunächst nur der bisherige, offizielle Weg. Dazu sagt Herr Widera treffend: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken – in Berlin. Doch die Menschen kommen dennoch erst zur Besinnung, „wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist“.

Widera ist in der Partei „Deutsche Zukunft“ zuständig für die politische Kommunikation. Da er klar die Politik als seine Zukunft sieht, sind seine Pläne in Berlin folgende vertrauensbildende Maßnahmen:

  1. Das Parlamentsgesetz muss geändert werden. Die Abgeordneten sollen nur noch abhängig sein von ihrem Gewissen und ihren Diäten. Nebentätigkeiten sollen Abgeordneten dann nicht mehr erlaubt sein.
  2. Die Einführung von Volksentscheiden, damit die Bürger entscheiden können, wo welches Geld eingesetzt oder gespart wird.

„Noch geht es den Menschen nicht schlecht“ – Herr Widera bringt es auf den Punkt. Wenn das Brot mal 1.000 € kostet, würde es wohl einigen dämmern. Die Menschen wollen die Wahrheit aber gar nicht hören.

So knallhart kann man das sagen – er hat vollständig Recht. Auch wenn es viel Frust beinhaltet – noch muss niemand aufgeben, es gibt noch genügend Chancen auf vielen Wegen. Wenn in ein paar Jahren alles im Eimer ist, dann können wir nochmals drüber nachdenken, aufzugeben. Doch ich bin mir sicher, dann wollen mehr Menschen etwas bewegen und dann kriegen wir das auch hin.

56 Replies to “Ist Deutschland noch zu retten? Die unregierbare Republik”

  1. Es gibt da ein interessantes Buch „Der Krieg in unseren Städten“ von Udo Ulfkotte

    Mit dem Thema sollte man sich auch mal beschäftigen, um die Wölfe im Schafspelz besser zu erkennen.

    http://www.google.at/search?hl=de&q=%22Der+Krieg+in+unseren+St%C3%A4dten%22&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de&aq=f&oq=

    http://info.kopp-verlag.de/index.php?id=27

    Johannes 16,13: Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.

  2. >Frohe Ostern.

    Beides, Weihnachten und Ostern, mit allen Sitten und Gebräuchen sind widergöttlich!
    Hinter jedem dieser Feste verbirgt sich der Widersacher mit seinen Götzen. An Weihnachten ist der Mittelpunkt der Weihnachtsbaum und Ostern ist es das Ei! – Sie dienen nicht der Verherrlichung Jesu Christi, sondern dem Verführer der ganzen Welt. Das ist der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satan, Offb. 12, 9. – Es ist der Fürst dieser Welt, Joh. 14, 30! – Er aber hat über Christus und alle, die Gott untertan sind, keine Macht, Jak. 4, 7-8,

    Siehe Beitrag 51hier:
    https://www.wahrheiten.org/blog/2009/04/08/was-sagt-uns-die-prophetie-der-bibel-ueber-die-aktuelle-krise/#comment-3537

    Roemer 1,18: Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.

  3. Lieber Herr Graf,
    Sie machen sich selbst krank. Bitte unterziehen Sie sich einer gründlichen Naturheilbehandlung … (frische Luft + Rohkost – Obst, Gemüse, Getreide – und reines Quellwasser, usw., usf.). Lesen Sie dazu und dabei Walter Sommer und Karl Heinz Baumgartl.
    Ich wünsche Ihnen rundum „Gesundung“ und mehr Lebensfreude…

  4. >Herr Graf,
    Sie machen sich selbst krank. Bitte unterziehen Sie sich einer gründlichen Naturheilbehandlung

    Ich finde, so unrecht hat Harold nicht. Wir wissen doch alle, dass es bei diesen Festen nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern nur darum möglichst viel Geld damit zu machen. Von den Süßigkeiten angefangen, die irgendwann dann faule Zähne provozieren, bis zu allen möglichen Geschenken. Dabei glauben doch nur die Kinder noch an den Weihnachtsmann und nur die Reichen an den Osterhasen. So lange die Republik noch hoppeln kann, kann sie auch dem Jäger entkommen denkt sie. So lange die Schüsse nur nach vorne auf das arme Getier losgehen, stimmt das viell.
    Wünsche Euch allen viel Spaß beim Eier suchen und keift Euch nicht immer so an hier. Das hilft uns auch nicht weiter.
    Was wir brauchen ist Freundschaft, Liebe und Einigkeit, denn Recht und Freiheit sind in Gefahr in diesem Land.

    Germanischer Heide – ein toller Name!
    Harold, warum hast Du Dir einen Adelstitel zugelegt?

  5. >Hinter jedem dieser Feste verbirgt sich der Widersacher mit seinen Götzen.

    Ok vielleicht sind die Feste durch Luzi versaut…
    Soweit ich weiß ist zur Wintersonnenwende Jesus geboren wie so manch anderer Großer vor ihm. Es gibt soweit ich meine in Ägypten eine sehr ähnliche Mythologie einer Gottheit mit verblüffenden Parallelen… Geburt zur Wintersonnenwende, Tot und Wiederauferstehung zur Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche… Es gibt da eine etwas geschmacklose Abhandlung in dem Film Zeitgeist, aber interessant allemal…
    Was ich sagen wollte ist: Ich glaube die Feste sind im Ursprung zum Würdigen unseres Lichbringers, den der uns unsere Göttlichkeit bewusstmachen kann, der uns aus der Finsternis helfen kann, der die Liebe Gottes auf die Erde gebracht hat, der einem hilft zu fühlen dass wir alle gar nicht so verschieden sind, vielleicht eine Erde und eine Menschheit, eine Schöpfung aus Liebe geboren…
    Seid im Segen! Frohe Ostern ;o)
    Und nicht vergessen: Liebe ist alles..

  6. Ist Toleranz nicht ein christliches Leitmotiv?
    Dachte ich jedenfalls, bevor ich mir die Kommentare des Herrn Graf durchgelesen habe.
    Menschen! Verdammt, es geht doch nicht darum an was man glaubt, sondern wie man seine ueberzeugungen in die Praxis umsetzt. Was hilft das gequassel?
    ACT AND LOVE AND ACT AND LOVE AND ACT AND LOVE.
    Da ist es doch voellig egal woher ich meine Motivation beziehe, ob nun von Mohammed, Jesus, lord Krishna, Thor, Zeus oder Franz Beckenbauer.

    Und wenn hier noch weiter nur gelabert wird in diesem Land, dann stehen wir bald ohne Unterhose da und fragen uns wieso denn niemand etwas unternommen hat…

    Jeder soll das machen, wovon er ueberzeugt ist und was sein HErz ihm zufluestert. Aber GEMACHT WERDEN MUSS ES. Sonst sind es leere Worte.

  7. >Soweit ich weiß ist zur Wintersonnenwende Jesus geboren

    Ist er nicht.
    Weihnachten ist ein rein satanisches Fest und hat mit Jesus nichts zu tun

     Weihnachten
     
    Weihnachten, gleichbedeutend mit „heilige Nacht“, führt zurück bis in das Jahr 354. Es ist ein namenschristliches Fest, an dem die Geburt Jesu gefeiert wird. Aus „Meyers Enzyklo-pädisches Lexikon“ Band 22, Seite 34, lesen wir dazu:
     
    … Kaiser Aurelian (270?275) ließ den „Geburtstag der unbesiegten Sonne“ („dies natalis Solis invicti“) am 25. Dez. feiern; das Christentum hat dieses Datum später für das Fest der Geburt Christi übernommen.
     
    Weihnachten hat also keinen göttlichen Ursprung. Es ist vielmehr die Übernahme eines Heidenfestes, das einen anderen Namen erhalten hat, und dem ein falsches Datum über die Geburt Jesu Christi zugeordnet wurde. Demnach wäre Jesus am 25. Dez. geboren und nicht, gemäß der Schrift, im Frühherbst. Den Heiden, die mit dem Sonnenkult vertraut waren, sollte mit diesem veränderten Evangelium die Annahme des Christentums erleichtert werden. Gott will aber ein Volk, das allein Ihm gehorcht und Seine Gebote beachtet! – Jesu bezeugte das vor den Pharisäern und Schriftgelehrten:
     
    … Weshalb übertreten Deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? …  Als Antwort aber sagte Er ihnen: „Weshalb auch übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? … Heuchler! Trefflich prophezeiet Jesaia von euch, da er sagt: Dies Volk, mit den Lippen ehrt es Mich, ihr Herz aber hat völlig genug weit weg von Mir. Eitler Weise aber verehren sie Mich, lehrend als Lehren die Vorschriften der Menschen.“
    Matth. 15, 1?9, Konkordante Bibel.
     
    Die Fragen, ob Christus am 25. Dez. geboren wurde und Weihnachten eine göttliche oder menschliche Lehre ist, müssen also für jeden Menschen, der Gott ehren will, von Bedeutung sein. – Allein Gottes Wort verschafft uns Sicherheit und nur aus diesem finden wir die richtigen Antworten. – Es gibt nicht eine Stelle in der Bibel, nach der es uns Menschen geboten wird, die Geburt Christi zu feiern. Auch finden wir in Seinem Wort keinen Hinweis über ein genaues Geburtsdatum Jesu. Vielmehr steht geschrieben:
     
    Es geschah aber in jenen Tagen, daß ein Erlaß ausging von dem Kaiser Augustus, anzuschreiben die gesamte Wohnerde. … Es zog aber auch hinauf Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, nach Judäa, in die Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, … mit Mirjam, dem ihm verlobten Weibe, die guter Hoffnung war. Es geschah aber, als sie dort waren, daß die Tage ihrer Entbin- dung erfüllt sind. Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, …
    Luk. 2, 1?8, Konkordante Bibel.
     
    Ferner berichtet uns die Schrift, daß Jesus zu Beginn Seiner Predigtzeit ungefähr 30 Jahre alt war, Luk. 3, 23. Er predigte 3 ½ Jahre, Dan. 9, 27, und starb im Frühjahr, am 14. Nisan, des Jahres 31 n. Chr., mit 33 1/2 Jahren. Demnach wurde Jesus im Frühherbst und nicht am 25. Dez. geboren. Es besteht also mit Seinem ursprünglichen Wort und dem am 25. Dez. gefeierten „Geburtstag der unbesiegten Sonne“ keine Übereinstimmung!
    Der „christliche Sonntag“ hat die gleiche Entstehung. Dieser, dem Mithraskult geweihte Tag, wurde am 7. März 321 durch Kaiser Konstantin zum Ruhetag im Römischen Reich
    benannt. Das Papsttum, das Christentum (Seite 1, zweiter Absatz), übernahm den Sonntag und setzte den von Gott gebotenen Ruhetag, den von Ihm auf den siebenten Wochentag festgesetzten Sabbattag, ab. ? Die urchristliche Gemeinde, welche nach der unverfälschten Lehre Christi lebte, feierte kein Weihnachtsfest, sie kannte keinen Weihnachtsbaum, sie hielt keine Geburtstagsfeier zum Gedenken der Geburt Jesu. Die Sonntagsheiligung war ihr unbekannt. Auch wußten die wahren Gottesdiener nichts von einer Sonntagsauferstehung Jesu; denn diese war, nach der Grundschrift, an einem Wochensabbat. – Unser Schöpfer warnt uns vor der Annahme heidnischer Lehre:
     
    So spricht der Herr: Ihr sollt nicht den Gottesdienst der Heiden annehmen … Denn ihre Götter sind alle nichts. Man fällt im Walde einen Baum, … und er schmückt es mit Silber und Gold und befestigt es mit Nagel und Hammer, daß es nicht umfalle.
    Jer. 10, 2?4, Luther Bibel (Micha 5, 12; Jes. 30, 9-10; Matth. 7, 22-23).
     
     
    Die Geburt Christi
     
    Und sie gebar ihren ersten Sohn     und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in  der Herberge.
    Luk. 2, 7, Luther Bibel.
     
    Von einem Stall, von Ochs, Esel, Kuh oder Schaf, von Stroh und Heu steht nichts geschrieben. – All das sind Menschenlehren, Matth. 15, 8-9! – Aus geschichtlichen Überlieferungen aber ist bekannt, daß vor den Herbergen, sie wurden auch Ausspannungen genannt, Plätze waren, wo die Reisetiere Unterkunft fanden. Aus Krippen, welche auf diesen Plätzen aufgestellt waren, bekamen die Tiere ihre Nahrung. Zu berücksichtigen ist ferner, daß im Grundtext das Wort „sonst“ nicht geschrieben steht. – Christus kam als Erlöser in die vom Satan verführte Welt für alle, die Seine Gebote halten und Seinen Glauben annehmen, Offb. 14, 12. So konnte Maria ihren Sohn nur in eine dieser unter dem freien Himmel stehenden Krippen gelegt haben:
     
    … weil in der Herberge kein Raum für sie war.
    Luk. 2, 7, Elberfelder Bibel (Konkordante Bibel).
     
    Den Hirten auf dem Felde verkündet der Engel des Herrn die Geburt Jesu mit den  Worten:
     
    Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
             Luk. 2, 12, Luther Bibel.
     
    Nach acht Tagen wurde das Kind beschnitten, und Es bekam den Namen Jesus, Luk. 2, 21.
    Von der Geburt an verblieben Maria und Joseph mit dem Kind 40 Tage in Bethlehem. Es
    waren die Tage der Reinigung. Danach zogen sie mit Jesus nach Jerusalem, um Ihn dort dem Herrn darzustellen, Luk. 2, 22 (3. M. 12, 1?4). ? Nur zwei Menschen aus ganz
    Jerusalem wurde die Geburt Jesu, unseres Erlösers, bekannt. Es waren Simeon und die Prophetin Hanna. Sie begegneten Ihm im Tempel. Hanna, die sich nicht von der Weihestätte entfernte, diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Flehen. Über Simeon erfahren wir, daß er fromm und gottesfürchtig war. Ferner berichtet uns die Schrift, daß das Kindlein und Maria in einem Hause weilten. Um welches Haus es sich handelte, wird nicht geschrieben. Luk. 2, 23?38; Matth. 2, 9?11. ? In diesem Zusammenhang lesen wir von den Weisen oder Magiern aus dem Morgenland.  So wurden in der damaligen Zeit Gelehrte und Wissenschaftler bezeichnet. Diese sahen im Morgenland den Stern des neugeborenen Königs. (Das Morgenland erstreckte sich zu jener Zeit auf die Gebiete von Euphrat und Tigris.)  Der Stern begleitete sie nicht auf ihrer Reise. Sie gingen auch nicht nach Bethlehem, sondern ihr Weg führte sie nach Jerusalem, Matth. 2, 1?2.
    Betrachten wir die damaligen Reisemöglichkeiten und den weiten Weg, dann muß davon ausgegangen werden, daß die Weisen eine lange Reise hatten. Wie lange sie nach Jerusalem unterwegs waren, steht nicht geschrieben.
     
    Vom König Herodes drohte dem Kind noch keine Gefahr, als Es dem Herrn im Tempel dargestellt wurde. Weder die Geburt Christi, noch Seine Stellung als neugeborener König, waren dem Herodes oder den Menschen in Jerusalem, außer Simeon und Hanna, bekannt. Die Weisen konnten also frühestens 40 Tage nach der Geburt Jesu in Jerusalem eingetroffen sein. ? Denn erst als die Weisen in Jerusalem waren und nach dem neugeborenen König fragten, erschrak der König und mit ihm ganz Jerusalem. Nun ließ er alle Hohenpriester und Schriftgelehrte versammeln und erforschte von ihnen, wo Christus geboren werden sollte, Matth. 2, 1?7.
     
    Mit List versuchte nun Herodes den Ort des neugeborenen Königs zu erfahren, um Ihm nachstellen zu können. Er sandte die Weisen nach Bethlehem und sagte: ..Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, daß ich auch komme und es anbete“, Matth. 2, 7?8.
    Die Weisen zogen aber nicht nach Bethlehem. – Nachdem sie den König verlassen hatten, erschien ihnen wieder der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten. Dieser ging jetzt vor ihnen her, bis daß er kam und stand oben über, wo das Kindlein war, Matth. 2, 9.
     
    und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
    Matth. 2, 11, Luther Bibel.
     
    Nun wurde den Weisen im Traum von Gott befohlen, daß sie nicht wieder zu Herodes gehen sollten. Auf einem anderen Weg zogen sie in ihr Land zurück, Matth. 2, 12.
    Die wahre Absicht des Herodes bestand darin, das Kind zu suchen um es umzubringen und nicht, wie er den Weisen sagte, Es anzubeten. Dem Joseph verkündete Er die drohende Gefahr durch Seinen Engel:
     
    Da sie aber hingezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir’s sage; denn Herodes geht damit um, daß er das Kindlein suche, es umzubringen. Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und
    entwich nach Ägyptenland und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: „Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.“
    Matth. 2, 13?15 (Hos.11, 1), Luther Bibel.
     
    Und da sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie wieder heim nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm.
    Luk. 2, 39?40, Luther Bibel.
     
    Die Weisen aus dem Morgenland (Matth. 2, 11) brachten dem neugeborenen König:
     
    1.      Gold, als Zeichen Seines Königamtes.
    2.      Weihrauch, als Zeichen Seines Hohenpriesteramtes.
    3.   Myrrhe, als Zeichen Seines Opfers.
     
    Verschiedene Religionen lehren, daß es drei Weisen waren, die aus dem Morgenland kamen und dem neugeborenen König die Ehre erwiesen. Auch gab man den „Dreien“ je einen Namen.- Nichts von all dem wird in der Schrift berichtet. Die Bibel nennt weder die Namen der Weisen noch gibt sie Auskunft darüber, wie viele es waren. Beides sind Erfindungen der Menschen.
     
    Das Weihnachtsfest kann vor Gott nicht bestehen. Es ist weder ein Gebot Gottes noch wurde Jesus an jenem Tag geboren. Es verherrlicht nicht den Schöpfer sondern allein das Geschöpf! – Es ist eine menschliche Lust, mit der die Welt vergeht, Matth. 15, 8?9:
     
    Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.
    1. Joh. 2, 17, Luther Bibel.

  8. @Graf
    Ich habe keine Probleme mit Menschen auf der Straße (wie Zeugen Jehovas) zu reden und zu diskutieren, was mich aber an solchen Menschen stört (und zu diesen zähle ich Sie), ist die Tatsache, dass auf der einen Seite Respekt und Tolleranz gepredigt wird, auf der anderen Seite jedoch krampfhaft versucht wird den ANDEREN zu bekehren. Sie können einfach nicht zulassen, dass andere Menschen eine andere Meinung haben. Sie sind von Ihrer Einstellung so überzeugt, dass sie gar nicht zulassen, dass Sie selbst auch falsch liegen könnten.
    Aus meiner Sicht (und auch da kann ich falsch liegen) ist jedoch die Religion eine dicke Wand, die einen daran hindert noch weiter in sein eigenes Inneres zu gelangen. Viele Menschen haben aber davor Angst und genau da setzt dann die Religion an. Nach dem Motto: „Beschäftigte Dich nicht mit Dir, wir machen das für Dich“. Was würden Sie sagen wenn Jesus hier schreiben würde, dass Sie total falsch liegen? Könnte es sein, dass Sie falsch liegen Herr Graf?

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