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Langeweile in Brüssel? Oder Vertuschung von Lobbyisten-Interessen?

Unsere hochqualifizierten, unterbezahlten und totgelangweilten EU-Wichtigtuer hatten wohl das Dach des Parlaments zu lange offen, sodass einige Tauben denen ins Hirn…

Das typische österreichische „Salzstangerl“ hat den EU-Heinis offenbar zuviel Salz im Teig und das ist ungesund meinen diese Damen und Herren. Nun, da ist wohl was dran, schaun wir uns doch die Österreicher an. Das waren früher ganz normale Menschen, doch jetzt haben sie diesen seltsamen Dialekt.

Die Diskussion in den Medien wurde zwar gleich wieder relativiert, aber das Thema bleibt: Die EU will bei Nahrungsmitteln vorschreiben, was gesund ist. Dass Brot bereits seit Jahrhunderten immer gleich gebacken wird und die Menschheit trotzdem noch lebt, stört die Schwachmaten offenbar nicht.

Entweder sind die EU-Politiker so unterfordert, dass sie aus Mangel an Arbeit verzweifelt nach Themen suchen, um die sich noch niemand bemüht. Oder aber sie sind so überfordert mit unseren richtigen Problemen wie Weltwirtschaftskrise, Banken- und Finanzcrash, Staatsbankrott, EU-Zerfall, Euro-Absturz, Korruption, Förderungs-Missbrauch usw., dass sie sich aufgrund ihrer mangelnden Kompetenz keine anderen Aufgaben zutrauen – außer den Salzstangerln:

Die EU hat es auf das Salzstangerl abgesehen – sie will verordnen, wie viel Salz im Gebäck sein kann, damit es als „gesund“ bezeichnet werden darf.

[…]

Das Salzstangerl wird in österreichischen Bäckereien seit Generationen gleich gebacken, doch nach einer neuen EU-Verordnung enthält es zu viel Salz.

[…]

Die EU möchte zur Gesundheitsförderung in Brot und Gebäck nur mehr einen Salzgehalt von 1,5 bis 1,7 Gramm pro Kilo Mehl. Das Salzstangerl liegt aber mit zwei Gramm knapp darüber.

[…]

Wenn die EU in Zukunft aber auch noch die Größe der Salzstangerl vorschreiben will – dann wollen sich die heimischen Bäcker wehren.

Warum gehen sie denn nicht jetzt schon auf die Barrikaden? Bereits diese Vorschrift ist mehr als lächerlich. Dieser EU-Schmarn wird einfach stillschweigend hingenommen. Wenn sich nie jemand wehrt, dann darf sich hinterher auch niemand beschweren.

Zwar wurde die Sache etwas relativiert, weil es nicht explizit um die Salzstangerl ging, aber das ändert nichts an deren grundsätzlichen Vorhaben:

„Es gibt keinen wie immer gearteten Anschlag der EU auf unser Salzstangerl“, rückt der steirische SPÖ-Europaabgeordnete Jörg Leichtfried heute entsprechende Medienberichte zurecht.

[…]

In Bezug auf Brot bedeute das, dass Brot mit einem hohen Salzgehalt unter Umständen künftig nicht mehr als `gesund` beworben werden dürfe. […]

Leichtfried: „Von einem Verbot von Salz in Gebäck oder gar einem Verbot von Salzstangen kann absolut keine Rede sein.“ Es gehe der EU darum, dass Konsumenten nicht in die Irre geführt werden.

Natürlich, es geht nur um uns Konsumenten. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob das wirklich der Fall ist? Aus welchem Grund setzen sich solche Pseudoregierungen wie die EU hin und zaubern derartigen Schwachsinn aus dem Hut? Weil sie es so gut mit der Bevölkerung meinen? Vielleicht gar weil sich jemand beschwert hat? Haben Sie denn schon einmal erreicht, dass sich die Politik bewegt, nachdem Sie sich beschwert haben?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es nichts anderes als Lobbyisten, die dahinterstecken, da es offenbar zentral um Werbeeinschränkungen geht. Das Argument mit der Gesundheit schreit geradezu danach, dass es lediglich als Alibi missbraucht wurde. Denn der Salzgehalt im Brot braucht mit Sicherheit kein EU-Gesetz, sondern dürfte auf dem Wichtigkeitsniveau des berühmten Sack Reis in China liegen.

Wie man zudem festlegen will, welche Salzmenge nun genau gesund ist und ab welcher Menge nicht mehr – legen das irgendwelche „Experten“ fest? Brauchen wir das?

Auch wenn wir uns über den EU-Reglementierungswahn immer beschweren – mit den Händen in den Taschen erreichen wir gar nichts und wirklich etwas dagegen unternehmen tut doch auch niemand. Wir lassen uns das einfach gefallen.

Zudem glauben wir, dass die Parlamentarier in Brüssel sich wirklich mit diesem lächerlichen Quatsch befassen. Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob sich hinter diesen abstrusen Regeln nicht vielleicht handfeste Interessen verstecken und diese lediglich „getarnt“ veröffentlicht werden? Tarnen bedeutet, dass man die Themen z. B. durch Überzeichnung oder veränderte Perspektive so offensichtlich ins Lächerliche zieht, dass keiner näher hinschaut.

Wer liest denn im Anschluss an solche Verkündungen die Gesetze durch? Vielleicht sollten wir das einfach einmal tun und erkennen dann, um was es wirklich geht.

Hoffen wir einfach, dass die EU bald Geschichte ist, lange kann es nicht mehr dauern. Hat jemand eine Idee, was wir danach mit den Typen in Straßburg und Brüssel anfangen sollen?

3 Kommentare zu “Langeweile in Brüssel? Oder Vertuschung von Lobbyisten-Interessen?

  1. UND ÜBER „CHEMTRAILS“ IMMER NOCH NICHTS VON DEN „MÄCHTIGEN“ ZU HÖREN ????? und HAARP ???
    Dies alles sind „kein Thema“ in der EU wat ???

  2. „…was wir danach mit den Typen in Straßburg und Brüssel anfangen sollen?“ Darf man Aufhängen schreiben?

  3. Ich würde niemals, weder von Gewalt noch von körperlichen Schmerzen zu diesen Menschen denken.

    Wenn die neue Gesellschaft da ist, bleiben nur noch die Fähigkeiten.
    Meine Fähigkeit habe ich auf:
    http://freieenergie-sammlung.blogspot.com/
    gesammelt (Hobbyseite)
    Wir sind dieses Jahr energieunabhängig :)

    Aber:
    Da reicht es für viele nur noch zum Müll wegbringen und zum Spargelstechen.
    Auch Lobbyisten werden dann also noch gebraucht werden.

    Denkt friedlich, denn die neue Gesellschaft wird friedlich sein.
    Das Internet wird der Ausgangspunkt sein.

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