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Für eiskalte Tage: Holzmieten – eine prima Investition und auch noch schön

Holz wird in Zeiten von Mangel an Öl und Gas wieder ein sehr wichtiges Heizmaterial werden. Im Moment fällt der Ölpreis zwar immer tiefer in den Keller, aber der Schein trügt.

Das kann ganz schnell ins Gegenteil umschlagen, z. B. beim Crash des Dollars durch Abverkauf der Staatsanleihen. Vielleicht erleben wir das schon diesen Winter.

Es ist daher sinnvoll, sich rechtzeitig mit Holz einzudecken, da dieses zunächst einige Monate lang trocknen muss. Wie man diese Trocknung nicht nur praktisch, sondern auch noch ästhetisch anspruchsvoll gestalten kann, sollten Sie sich einmal genauer anschauen.

Die Familie Siebert aus Chemnitz hat dazu eine ziemlich coole Website ins Leben gerufen mit dem Namen www.holzmiete.de.

Natürlich kann man sein Holz auch herkömmlich in Holzbeigen einfach lieblos am Haus entlang stapeln, aber das kann ja jeder. Wer nicht so viel Platz am Haus hat oder es mal ganz anders trocknen lassen will, der sollte sich überlegen, in seinem Garten eine sogenannte Holzmiete anzulegen.

Der Vorteil ist, man benötigt keine Wand oder End-Befestigungen, um das Holz anzulehnen. Die Holzmieten sind komplett freistehend, dies wird durch deren Kreisform erreicht.

Auch das Thema Abdeckung ist kein Problem, da man die Holzmieten mit etwas größeren Holzscheiten vor Regen und Schnee schützen kann.

Wie man eine solche Miete baut, beschreiben die Sieberts folgendermaßen:

1. Unterlage und Durchmesser

Als erstes legt man eine Folie auf den Boden die etwas grösser ist als der gewünschte Durchmesser der Holzmiete. Anschließend mißt man sich die Mitte der Folie aus und steckt einen Schraubenzieher durch die Folie in den Boden. An diesem binden Sie einen Strick oder ein Seil.

Nun übertragen Sie mit einer Schmiege den gewünschten Radius der Miete auf den Strick oder das Seil, und binden an dessen Ende einen Foliestift (Edding). Laufen Sie einmal um die Mitte herum und malen mit gespanntem Strick einen Kreis auf die Folie. Achten Sie darauf das die Folie schön glatt liegt. Die Holz-Miete soll ja am Ende auch schön rund werden! Damit sich auf der Folie kein Wasser sammeln kann, sticht man mit einem alten Messer im Abstand von ca. 20cm Löcher hinein.

2. Gelände ausgleichen

Suchen Sie sich nicht so dicke Holzscheite und legen diese auf die aufgemalte Linie (Quer zum Mittelpunkt). Das ist die Auflage des äußeren Ringes. Beginnen Sie nun zu stapeln, mit dem äußeren Ende auf die quer liegenden Holzscheite. Die Konstruktion sollte sich wegen der Statik etwas nach innen neigen. Das gleiche noch einmal für den inneren Ring. Versuchen Sie dabei das Gelände auszugleichen.

Nach dem Spalten mit einer Spaltaxt oder einem Holzspalter beginnt das aufstapeln zu einer Miete.

3. Aufstapeln und vollwerfen

Beim aufstapeln des äußeren Ringes müssen die Holzscheite etwas überstehen. Nach einem halben Meter schauen Sie von weitem, und schlagen mit der Rückseite der Spaltaxt die überstehenden Holzscheite ein. So das eine schöne glatte Wand entsteht. Nach oben hin sollte sich die Miete leicht nach innen neigen damit das Bauwerk nicht einstürzt. Den entstehenden Hohlraum in der Mitte werfen Sie mit gehacktem Holz voll. Um genügend Holz zu spalten benutzen Sie einen Holzspalter oder wer wie ich die Handarbeit bevorzugt eine Spaltaxt. Die unter der Miete herausragende Folie können Sie mit einem Cuttermasser bündig abschneiden.

4. Dach aus Holz

Wenn Sie die gewünschte Höhe erreicht haben werfen Sie die Mitte so voll, daß sich ein Haufen auftürmt. Suchen Sie für den Dachüberstand etwas längere Holzscheite und lassen diese ca. 10cm überstehen. Die Neigung des Daches sollte nicht so steil sein. Legen Sie nun die Scheite als Holzschindel bis zur Spitze auf. Das Wasser kann so gut ablaufen, und nun sollte das Holz mindestens zwei Jahre lagern.

Damit nix passieren kann, bauen Sie sich ein schönes stabiles Gerüst drumrum. Mit der richtigen Bauanleitung für eine Holzmiete wird man zum Holzmeister
Bauanleitung einer Holzmiete

5. Freude und Bewunderung

Nachdem nun das Holzkunstwerk vollbracht ist, spüren Sie innere Freude und Zufriedenheit. Die Bewunderung von interessierten Mitmenschen macht selbstbewußt und steigert das Ego ungemein. Wer nichts verspürt sollte keine zweite Holzmiete bauen.

6. Technische Daten

Unsere fertige Holzmiete, in manchen Regionen auch als Holzfinne bekannt, hat ein Volumen von 13,38 m³ und errechnet sich aus dem Rauminhalt eines Kegelstumpf und eines Kreiskegel. Der Kegelstumpf hat einen Durchmesser unten 3,00 m oben 2,86 m und einer Höhe von 1,60 m. Das Dach als Kreiskegel hat einen Durchmesser von 3,00 m und einer Höhe von 1,10 m. Mit der Software ‚ Formel X ‚ kann man die Berechnung komfortabel durchführen.

Sie finden auf der Website aber nicht nur Tipps und Informationen zum Thema Holz als Brennstoff, sondern auch eine beeindruckende Galerie von Holzmieten anderer Leser.

So, dann mal ab in den Wald und losgehackt! Von nix kommt nix und vor dem warmen Ofen friert es sich einfach leichter.

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4 Kommentare zu “Für eiskalte Tage: Holzmieten – eine prima Investition und auch noch schön

  1. Wenn es wirklich einmal zu Versorgungsengpässen oder sogar einem kompletten Zusammenbruch kommt und selbst die Steckdose keinen Strom mehr liefert, bleibt tatsächlich nur noch Holz als Wärmequelle für die kalten Winter in Deutschland, da ohne Strom oder Öl und Gas nicht einmal Wärmepumpen laufen.

    Nicht jeder ist Hausbesitzer und die meisten Menschen wohnen einfach nur irgendwo zur Miete. Kaum eine Wohnung hat noch einen echten Kamin geschweige denn einen Abzugsschacht, weshalb ein offenes Heizfeuer in der Wohnung von den meisten Menschen sowieso kaum machbar sein dürfte.

    Für Hausbesitzer jedoch mit angrenzendem Wald und einem Kamin mit Abzugsschacht sind Holzscheite sicherlich eine Lösung – für den Fall der Fälle.

  2. Ich könnte mir vorstellen, dass auch einige Tiere hier drin eine Bleibe finden?! Kleine Mäuschen oder so sind da sicher keine Problem, aber kann es auch sein, dass sich Tiere oder gar Ungeziefer hier einnisten, die man dort nicht haben will?

  3. Wir haben oft Ratten dort. Aber wir nehmen immer unseren Hund mit – der hat sie dann in kurzer Zeit vertrieben und kommt auch gerne mal mit einer Ratte im Maul wieder zu uns zurück.

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