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Behördliches Institut kann keinen offiziellen Nachweis für Existenz von Meningitis liefern

Aufgrund eines aktuellen Falles von angeblicher Meningitis startete ich eine Anfrage an die örtliche Gemeinde. Diese konnte natürlich nicht fachgerecht antworten, sondern leitete die Anfrage an das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung weiter.

Die Antwort von dort wiederum war lediglich eine „Klarstellung“, dass die anderen Kinder im Kindergarten, in welchem der verstorbene 3jährige war, keiner „Zwangstherapie“ unterzogen wurden.

Dennoch war es so, dass sämtliche Kinder dieses Kindergartens vorsorglich mit starkem Antibiotikum behandelt wurden – „freiwillig“ zwar, aber bei Angst- und Panikmache kann man von Freiwilligkeit nur bedingt sprechen.

Zunächst einmal bedaure ich sehr, dass der kleine 3jährige so tragisch gestorben ist. An was er wirklich gestorben ist, kann ich nicht sagen. Jedenfall an Meningitis wahrscheinlich nicht, denn die Beweislage der Behörden ist schlichtweg ein Witz.

In der Antwort der Kreisverwaltung wurde ich ebenfalls nur weiterverwiesen. Es wurde das Robert-Koch-Institut und das Nationale Referenzzentrum für Meningokokken in Würzburg als Ansprechpartner genannt.

Folgende Fragen stellt ich beiden Instituten:

1) Bitte liefern Sie mir den behördlichen und wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit einer Meningitis-Impfung.

2) Bitte liefern Sie mir den behördlichen und wissenschaftlichen Nachweis der Existenz des Meningitis-Krankheitserregers.

3) Bitte liefern Sie mir den behördlichen und wissenschaftlichen Nachweis einer Ansteckungsgefahr durch den Meningitis-Krankheitserreger.

4) Wie lange ist die Inkubationszeit von Meningitis?

5) Ist Meningitis eine meldepflichtige Krankheit?

6) Warum wurde die Verabreichung von Antibiotikum nicht auf Eltern und Erzieher ausgeweitet?

7) Bitte informieren Sie mich über die behördliche Entscheidungsgrundlage, aufgrund derer die Kreisverwaltung zu den beschriebenen Maßnahmen, Antibiotikum und Impfung, dringend geraten hat.

Hintergrund meiner Fragen war, fundierte Beweise für die Wirksamkeit der Impfung sowie Nachweise über die Ansteckungsgefahr zu bekommen, da wir selbst Kinder in einem Kindergarten in der Nähe haben. Ich will unsere Familie keiner „Zwangstherapie“ unterziehen lassen, ohne mich vorher zu informieren.

Die Antwort vom Nationalen Referenzzentrum für Meningokokken kam noch am selben Tag:

Ich versuche im folgenden, Ihre Fragen nach der von Ihnen vorgegebenen Reihenfolge zu beantworten. Zunächst würde ich jedoch gerne den Begriff Meningitis näher eingrenzen.

Meningtitis bezeichnet die Entzündung der Hirnhäute. Diese kann eine infektiöse Ursache haben. So können eine Reihe von Viren und Bakterien Hirnhautentzündungen hervorrufen. Mögliche virale Erreger sind z.B. Coxsackieviren, ECHO-Viren, FSME und andere. Mögliche bakterielle Erreger sind z.B. Pneumokokken, Meningokokken, B-Streptokokken, und andere.

Ich nehme an, dass sie sich mit Ihrer Anfrage auf einen Fall eines Knaben in der 43. Kalenderwoche aus dem Landkreis Germersheim berufen, bei welchem im Labor des Städt. Klinikum Karlsruhe Meningokokken der Serogruppe B nachgewiesen wurden. Dieser Meningokokkenstamm wurde an uns weitergeleitet und wird unter der Nummer MZ340/08 geführt.

Zu Ihren Fragen:

1) In Deutschland gibt es seit 2006 eine generelle Impfempfehlung gegen Meningokokken der Serogruppe C mit sog. Konjugatimpfstoff. Die Wirksamkeit des Konjugatimpfstoffs wurde belegt nach der ersten Impfkampagne im Vereinigten Königreich 1999. Hier zeigte sich nach Einführung der Impfkampagne eine Reduktion der Erkrankungsrate (Inzidenz) von 2/100.000 auf ca. 0,2/100.000 Einwohner. In weiteren Ländern (NL, Irland) gab es ähnliche Beobachtungen. Diese Beobachtungen sind im Dokument 1 im Anhang zusammengefasst (beachte bes. Abbildung 1).
Beachten Sie bitte, dass es gegen Meningokokken der Serogruppe B (wie in o.g. Fall) *keine* lizensierte Impfung gibt!

Um einen Impfstoff anbieten zu können, muss dieser vom Bundesgesundheitsamt zugelassen werden. Diese Zulassung sollte doch aufzutreiben und mir zu übermitteln sein. Stattdessen erhalte ich eine Statistik (in englisch), die niemals als Beweis, schon gar nicht als behördlicher Nachweis betrachtet werden kann.

Außerdem, versuchen Sie einmal von Ihrem Arzt den Beipackzettel einer Impfung zu erhalten. Ich wette, Sie erhalten ihn nicht. Ebenfalls erhalten Sie keinerlei Bestätigung dafür, dass Ihnen die Impfung nicht schadet und dass Sie die Impfung zu 100% davor schützt, an der geimpften Krankheit zu erkranken.

Worin besteht denn dann der Sinn einer Impfung?

2) Es gibt, wie oben schon angedeutet, eine Vielzahl von Meningitiserregern. Bei Meningokokken wurde erstmals 1887 vom österreichischen Pathologen Weichselbaum (Weichselbaum, A. (1887). Über die Aetiologie der akuten Meningitis Cerebrospinalis. Fortschr Med 5, 573–587.) ein ursächlicher Zusammenhang zwischen diesem Bakterium und dem Auftreten von Meningitis hergestellt. Wie Sie sich vorstellen können, hat sich dieser Zusammenhang in den letzten 121 Jahren mehr als erhärtet. Der Platz reicht hier leider nicht aus, um alle Belege chronologisch aufzulisten. Zusammenfassend steht ausser Frage:
Meningokokken können Meningitis verursachen. Das Referenzlabor für Meningokokken, an welchem ich arbeite, beschäftigt sich mit dem Nachweis und der Typisierung von Meningokokken aus menschlichem Material.

Da der „Platz nicht ausreicht“ wird auch hier auf einen Nachweis der Existenz verzichtet. Ich soll also einfach blind glauben, dass der Erreger existiert? Spinnen die? Was ist das, ein Kasperletheater oder ein behördliches Institut?

3) Meningokokken können übertragen werden und Erkrankungshäufungen verursachen. Insgesamt sind Erkrankungshäufungen aber glücklicherweise selten. Von 100 Fällen kommt es in Deutschland in maximal 5 Fällen zu Folgeerkrankungen. Besonders Haushalts- oder Familienangehörige des Falles haben ein erhöhtes Risiko, angesteckt zu werden (vgl. Dokument 2 im Anhang). Bei Meningokokken der Serogruppe A, welche in Deutschland nicht (mehr) vorkommen, sind sogar Pandemien (sich über Kontinente ausbreitende Erkrankungswellen) beschrieben.

So, die Antwort auf die Frage der Ansteckungsgefahr ist „Meningokokken können übertragen werden“. Können? Und wo ist hier der Nachweis? Das Dokument (wieder in englisch) ist der nächste Witz.

4) Die Inkubationszeit beträgt im Schnitt 4 Tage. Sie reicht von 1 Tag bis 14 Tage.

5) Die Meningokokkenerkrankung ist nach §7 des Infektionsschutzgesetzes meldepflichtig.

6) Die Gabe von Antibiotika nach einem Einzelfall dient in erster Linie der Vorbeugung von Erkrankungsfällen in der selben Famile bzw. im selben Haushalt. Hier ist das Risiko ungleich höher, als bei anderen Kontakten (z.B. Lehrern oder Erziehern). Es ist aber auch so, dass durch öffentlichen Druck (Presse) und Panik (teilweise verständlich, teilweise durch Panikmache), oft mehr Antibiotika verabreicht werden, als dies durch wissenschaftliche Erkenntnisse belegbar wäre. Meningokokken sind im Vergleich mit Tuberkulosebakterien oder Grippeviren eher schwer übertragbar und bevorzugen Personen unter 25 Jahren.

Puh, da hat also jeder Glück, wenn er 25 Jahre alt wird. Ab diesem Geburtstag machen die Mikroben einen weiten Bogen um diese Personen. Super, müssen sehr intelligente Mikroben sein, wenn sie das Alter so genau abschätzen können, ich kanns bei vielen Menschen nämlich nicht genau erraten.

7) Da ich keine Einsicht in die behördlichen Unterlagen Ihrer Kreisverwaltung habe, kann ich keine Aussagen über jedwege Entscheidungsgrundlage machen.

Ich hoffe, Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für weitere Fragen zu Meningokokken stehe ich auch telefonisch zu Ihrer Verfügung.

Mit freundlichem Gruß, Ihr
Johannes Elias

Dr. med. Johannes Elias
Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie Nationales Referenzzentrum für Meningokokken Institut für Hygiene und Mikrobiologie Universität Würzburg Josef-Schneider-Strasse 2, Bau E1 97080 Würzburg

Zählen Sie mal die Worte „können“. Ich finde in dieser Antwort keinen einzigen Nachweis, keinen Beweis nichts. Es ist nur leeres Geschwafel und Blabla.

Ich hatte ausdrücklich nach behördlichen und wissenschaftlichen Beweisen gefragt und nicht nach Vermutungen. Aufgrund von Vermutungen werde ich unter Garantie keinerlei Maßnahmen ergreifen, insbesondere dann nicht, wenn mir nicht einmal die Zusammensetzung, Nebenwirkungen, Gefahren und die Wirksamkeit einer Impfung nachgewiesen werden kann.

Meine Empfehlung an Sie: Fragen Sie immer nach, lassen Sie sich alles von Ärzten und Gesundheitsämtern schriftlich bestätigen und alle Unterlagen aushändigen. Sobald Sie hier auf Widerstand oder Ungereimtheiten stoßen: Finger weg!

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8 Kommentare zu “Behördliches Institut kann keinen offiziellen Nachweis für Existenz von Meningitis liefern

  1. Was würden Sie als Beweis gelten lassen?
    Da jeder Mensch letztlich einzgartig ist, sind solche medizinischen Aussagen zwar statistisch möglich, aber auf den Einzelfall nur begrenzt anwendbar. Insofern müßte ich den guten Doktor in Schutz nehmen.

    Da es in der modernen Medizin allerdings nicht mehr auf die Gesundheit des Kunden, sondern auf die Gewinnmaximierung ankommt, der aus der Sicht der Industrie alles, auch Gesundheit und Leben der Patienten, unterzuordnen ist, ist ihre Empfehlung zu tiefstem Mißtrauen gegenüber den Ärzten durchaus berechtigt.

    Aus Neugierde würde es ich trotzdem interessieren: wie sollte ein solcher Beweis aussehen und wo sind seine Grenzen?
    mfg zdago

  2. @zdago
    wie wär´s denn mit den „Kochschen Postulaten“ ?

    „Die Kochschen Postulate

    Die Kochschen Postulate gelten weltweit als anerkannte Kriterien zum Nachweis von infektiösen oder parasitären Erregern, welche Krankheiten verursachen.
    … so müssen sich jene drei Postulate erfüllen lassen, deren Erfüllung für den stricten Beweis der parasitären Natur einer jeden derartigen Krankheit unumgänglich nothwendig ist:

    1.) Es müssen constant in den lokal erkrankten Partien Organismen in typischer Anordnung nachgewiesen werden.

    2.) Die Organismen, welchen nach ihrem Verhalten zu den erkrankten Theilen eine Bedeutung für das
    Zustandekommen dieser Veränderung beizulegen wäre, müssen isolirt und rein gezüchtet werden.

    3.) Mit den Reinculturen muss die Krankheit experimentell wieder erzeugt werden können. “

    diese drei Schritte MÜSSEN protokolliert und fotografiert werden.

    Amadeus

  3. @amadeus
    ok – danke !
    Der Schluß wäre also, daß die Erkläungen für die berühhmte Meningitis und die Impfungen weniger im medizinischen Bereich als vielmehr ind der geplanten Gewinnspanne der Pfarmakonzerne liegen.

    Wie steht es damit:
    Hier zeigte sich nach Einführung der Impfkampagne eine Reduktion der Erkrankungsrate (Inzidenz) von 2/100.000 auf ca. 0,2/100.000 Einwohner. ?
    Mir ist durchaus bekannt, daß es – auch in der Medizin – Dinge gibt, die funktionieren, obwohl sie (zur Zeit) niemand überzeugend erklären kann. Also erklärungsunabhängig: funktioniert die Impfung ?
    mfg zdago

  4. Nun – gegen was willst Du Dich denn impfen lassen, wenn es den Erreger nicht gibt?

    Klärt das Deine Frage, zdago?

    Es gibt bis heute keine einzige Impfung, zu der ein Wirksamkeitsnachweis existiert – abgesehen von irgendwelchen manipulierten Statistiken.

  5. @zdago

    die Senkung der erkrankungsrate von 2 auf 0,2 pro 100000 ist schon aus diesem Grund Mumpitz, weil der Großteil einer Meningitis gar nicht erkannt wird.
    Desweiteren stimmen diese Zahlen nicht weil: wenn man die erkrankungsrate von 2 pro 100000 senkt, dann müßten ja bei einem 80 MIo Volk 1600 Fälle pro Jahr auftreten, es wird aber nur von einigen hundert gesprochen. Ebenso taucht Meningitis vermehrt nur in einigen Monaten auf, das spricht doch eher für 2 Fälle pro Hunderttausend im Juli und 0,2 Fälle pro 100000 im Januar. Wäre doch möglich ?
    praktische Fangfrage : Wie genau sieht 0,2 Erkrankter aus?
    Meinst Du es waren 1 Erkrankter auf eine halbe Million geimpfter oder hat da jemand geschätzt.
    Desweiteren solltest Du Dir mal anschauen was die Diagnose einer Meningitis so hergibt. Da steht z.Bsp. auch der übel ansteckende Sonnenstich drin selbstverständlich gepaart mit den Test ELISA und Westernblot, welche in Ihren Beipackzetteln auch noch von einer falschen positiven Aussage sprechen bei z. Bsp. Kreuzreaktionen.
    Ebenso muß bei FSME regelmäßig nachgeimpft werden.
    Fangfrage: Wenn am Tag der nachimpfung nicht auszuschließen ist, daß noch einige geimpften Antikörper aktiv sind, was machen diese alten geimpften Antikörper mit den neuen eingeimpften Virusfragmenten?
    Zählt man vor der Impfung die Antikörper ab und gibt dann einen Überschuß an Virusfragmenten per neuer Impfung rein ?
    Wie macht man das ????

    Amadeus

  6. Also ich hatte eine Hirnhautentzündung in einem sehr schweren Stadium, da ich vor 24 Jahren einen sehr unfähigen Hausartzt hatte. Und ich wäre daran fast zugrunde gegangen. Die Prognosten standen nicht gut, und nach den Prognosen der Ärtzten würde ich im Rollstuhl sitzen, da mein Nervensystem zu stark beschädigt sein könnte. Aber ich hatte Glück. Nach 3 Tagen künstlichen Koma war ich über den Berg.

    Ich war zwar 4 Jahre alt, und bekam nicht so viel mit. Aber was mir meine Eltern erzählten, hört sich gar nicht witzig an. Das ist eine nicht zu unterschätzende Krankheit, die durchaus tödlich enden kann.

    nun mal zu was anderem:

    Ich glaube zwar auch nicht alles was ich aufgetischt bekomme, aber ich prüfe es mit dem Satz: “ Ist das wirklich Rechnerisch möglich ? “ aber so Haarsträubende Geschichten in denen kleine Kinder absichtlich getötet werden, um mit einem Impfstoff den großen Reibach zu machen, hört sich schon ein bischen an den Haaren herbeigezogen an. Wo es doch so viel leichtere und moralisch vertretbarere Möglichkeiten gibt euch das Geld der Tasche zu ziehen.

    Glaubt nicht sondern denkt !

    Grüße

  7. wann hat ulla gesundheitsministerin öffentlich zugegeben, dass es bisher noch keinen direkten nachweis eines jeglichen virus medizinisch festgestellt wurde?

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