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Sammeln wie die Hamster – das kommt bald nach Deutschland!

„Ach was, Krise, wir haben hier alles im Überfluss, das Essen wird nicht ausgehen und kein Supermarkt wird panisch leergekaufte Regale haben“.

Soso, dann werfen Sie mal einen bescheidenen Blick nach Island. Dort gibts zwar heißes Wasser für lau, Kochen wäre also weniger das Problem, aber mit dem Essen selbst wirds gerade eng.

Was heißt eng, die Leute haben offenbar in schierer Panik die Lebensmittelläden leergekauft und erleben gerade Preissteigerungen von 50%.

Kann uns das vielleicht doch auch blühen?

Die Isländer stürmen die Supermärkte:

„Die letzten Tage waren verrückt“, berichtet Johannes Smari Oluffsson, Manager eines Bonus-Supermarkts in Reykjavik. Die Discount-Lebensmittelkette hat nur noch für zwei Wochen Waren auf Lager. Danach werden die Supermarktregale wohl leer bleiben, es sei denn Bonus erhält Zugang zu Devisen, erläutert der Manager.

Die Isländer müssen für Waren bereits tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Obst und Gemüse, das fast vollständig importiert werden muss, sind in den vergangenen Monaten um etwa 50 Prozent geklettert, berichtet Steinunn Kristinsdottier aus Reikjavik, die mit einem voll geladenen Einkaufswagen aus dem Bonus-Supermarkt kommt. „Den Leuten macht die Situation etwas Angst. Sie wissen nicht, was passieren wird“, erläutert sie.

Das passiert, weil dem Land nun Devisen fehlen. Damit ist der weltweite Handel quasi unmöglich. Die Isländische Krone ist allein in den letzten Tagen und Wochen regelrecht abgestürzt – dieses Geld will jetzt niemand mehr.

Eine verzwickte Situation. Was würde in diesem Fall hier in Deutschland geschehen? Solange es noch Länder außenherum gibt, die im Gegensatz zu Island zu Lande erreicht werden können, ist es zunächst weniger schlimm. Aber was nützt es, wenn die Grenzen zwar noch offen sind, die Nachbarländer aber zusehends selbst in Not geraten und die Lebensmittel einfach nicht mehr herausrücken werden?

Was ist, wenn der Euro zerbricht und die Nachbarländer die anderen Währungen oder eben den Euro nicht mehr annehmen? Dann bleibt nur das Tauschgeschäft mit werthaltigen Dingen, Gegenleistungen oder Edelmetallen.

Daher schauen Sie zu, dass Sie sich noch den Keller vollladen, solange es alles noch im wirklichen Überfluss und zu günstigen Preisen gibt. Selbst das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz empfiehlt grundsätzlich immer einen Notvorrat – ganz unabhängig von der aktuellen Krise.

Sie können sich mit dieser Art von Vorsorge nicht anfreunden? Nun, dann bitte später keine Beschwerden, wenn der Magen Tag und Nacht durchknurrt. Mit vollem Magen hungert es sich jedoch viel leichter.

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