Phänomen Medizinforschung: Gutes ist schädlich und umgekehrt

© Martin Gapa / pixelio.de

Neues aus der Glaskugelmedizin: Was angeblich krank macht, kann andererseits auch gesund sein – oder im Gegenteil. Wie das funktioniert? Die moderne Schulmedizin macht’s möglich.

Wenn es eine Branche gibt, die das Unmögliche schafft, dann ist es die Pharmabranche mit ihrer Medizin-„Forschung“. Hierbei können sowohl die Grenzen der Ethik, der Physik als auch der Logik jederzeit in alle Richtungen überschritten werden – dort wird fast so ungeniert gelogen, wie in der Politik.

Die Schulmedizin schlägt gern mit der Keule um sich, wenn es um Hausmittelchen geht, denn damit ist schließlich kein Reibach zu machen. Der vorbildliche Patient sollte stattdessen stets an die Pharmaindustrie denken, einen der ganz großen Wirtschaftszweige und Arbeitgeber im Lande. Ein gewissenhafter Arzt wird sich ebenfalls gerne an seine Luxusreise oder das neue iPhone erinnern, welches ihm sein Haus- und Hofpharmalieferant gesponsert hat.

Neben den bewährten und tatsächlich wirksamen Hausmitteln, meist auf pflanzlicher Basis, gibt es natürlich auch jede Menge Unsinn, besonders aus dem esoterischen Bereich, der in der sogenannten Alternativmedizin Verbreitung findet. Dort steckt dann zwar keine wirkliche Industrie dahinter, aber auch dabei halten natürlich ein paar Leute im Hintergrund die Hand auf und verdienen kräftig mit.

Daher ist die Kritik von Seiten der Schulmedizin in einzelnen Bereichen nicht einmal ganz verkehrt, denn über die Wirksamkeit oder besser Sinnlosigkeit von Empfehlungen, wie etwa bei Vollmond bestimmte Mittelchen zu meiden oder deren besondere Wirkung genau zu diesem Zeitpunkt zu nutzen, lässt sich vortrefflich streiten.

Insofern würde die Schulmedizin auch niemals auf die kuriose Idee kommen, Empfehlungen auszusprechen, wie etwa morgendliches Rauchen zu meiden, weil es angeblich besonders „krebserregend“ sein soll. Oder vielleicht doch? Was schrieb denn beispielsweise die Bild-Zeitung am 09.08.2011:

Raucher, die früh am Morgen direkt nach dem Aufstehen zur Zigarette greifen, haben ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs und Tumoren des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches als Raucher, die die erste Stunde des Tages ohne Zigarette auskommen.

Das besagen angeblich zwei Studien. Hätten Sie gedacht, dass sich diese bislang noch immer unerforschten und vor allem unverstandenen Krankheiten nach der Uhrzeit richten? Steckt da möglicherweise gar eine höhere Intelligenz dahinter und Krebs ist ein eigenständiges Lebewesen? Die Schulmedizin wird jetzt offenbar zur Voodoo-Medizin.

Heilpraxisnet berichtete am 08.08.2011 etwas ausführlicher über diesen angeblichen Zusammenhang:

Dabei stießen die Forscher auf einen signifikanten statistischen Zusammenhang zwischen dem Zeitraum, der morgens nach dem Aufstehen bis zur ersten Zigarette vergeht und dem Krebsrisiko. Je kürzer dieser ausfällt, umso höher die Gefahr einer Krebserkrankung, so die vereinfachte Zusammenfassung der aktuellen Ergebnisse.

Ist das nicht phantastisch? Mit diesem Wissen ist es nun erstmals möglich, völlig ohne Krebsangst zu rauchen. Wie das funktioniert? Sollten Sie Raucher sein, warten Sie nach dem Aufstehen einfach so lange mit dem Rauchen, bis Sie wieder schlafen gehen. Abgesehen davon, Rauchen erzeugt keinen Lungenkrebs, das ist ein Ammenmärchen. Gesund ist es allerdings trotzdem nicht.

Was würden wir nur ohne die moderne Krebsforschung tun? Vielleicht gesund bleiben? Zumindest aber untherapiert und wer möchte das schon. Die Pharmaindustrie bestimmt nicht. Daher müssen in regelmäßigen Abständen auch immer wieder „neue Erkenntnisse“ her und in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Um dabei möglichst große Aufmerksamkeit zu erregen, sollte unbedingt der Angstfaktor mit im Spiel sein. Idealerweise wird ein vermeintlicher Krankheitsauslöser so gewählt, dass er auf sämtliche potenzielle Kunden – quasi die gesamte Bevölkerung – gleichermaßen zutrifft. Dafür dienen heute insbesondere die erfundenen Krankheitserreger namens „Viren“, bestens bekannt aus Funk und Fernsehen unter den Stichworten Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, BSE, Ebola und vielen weiteren Stars.

Weil diese Krankheiten aber so wenig pathogen sind und die Masse der Bevölkerung davon leider nicht betroffen ist, wählten einige schlaue Geschäftsmänner unter den Schulmedizinern einen neuen Weg: Die – zwar niemals als krankmachend bewiesenen – Viren sollten nun plötzlich auch noch für Krebs verantwortlich sein.

Das mag soweit auch irgendwie ansatzweise logisch klingen in den unwissenden Ohren der in stetiger Krankheitsangst gehaltenen Bevölkerung. Panik vor all dem, was klein und unsichtbar ist, nämlich den ach so gefährlichen Mikroben, ist ideal, um niemals einen echten Nachweis für seine Behauptungen liefern zu müssen.

Leider kümmern sich die meisten Menschen nicht um die wahren Hintergründe, aber selbst ohne intensive Nachforschung müssten dem ein oder anderen Selbstdenker gewisse Zweifel kommen, wenn er die folgende Meldung von biotechnologie.de vom 10.08.2011 liest:

Indem gezielt modifizierte Krankheitserreger verabreicht werden, soll das Immunsystem wie bei einer Impfung aktiviert werden. Bestimmte Botenstoffe der Erreger sollen dabei Immunzellen gezielt an den Ort des Tumors locken.

[…]

Da wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben – dieser Eindruck könnte beim Lesen der Projektskizze entstehen. Forscher um Siegfried Weiss, dem Leiter der Arbeitsgruppe Molekularen Immunologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, wollen Krebspatienten durch die Gabe von krankmachenden Keimen heilen.

Nochmal langsam zum Mitschreiben: Die uns ansonsten üblicherweise von montags bis sonntags als krankmachend, gefährlich und die Menschheit bedrohend verkauften Mikroben sollen nun urplötzlich zur Genesung von Krebs helfen, der wiederum von  krankmachenden, gefährlichen und die Menschheit bedrohenden Mikroben ausgelöst worden sein soll?

Sie dürfen diese neuen „Erkenntnisse“ und den sich daraus scheinbar ergebenden Widerspruch nicht zu eng auslegen, schließlich handelt es sich um hochbezahlte und äußerst kompetente Wissenschaftler, welche sich diesen Schmu ausgedacht – Pardon, welche diese bahnbrechenden Entdeckungen gemacht haben.

Übrigens, hinter biotechnologie.de steckt unsere Bundesregierung, namentlich das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ja, da staunen Sie, nicht? Von wegen ein unendlich aufblasbarer Rettungsschirm wäre schon das höchste der Gefühle, nein, unsere Regierung ist überall ganz vorne mit dabei, wenn es um die Zerstörung der Gesellschaft, des Wohlstandes, der Kultur, des gesunden Menschenverstandes und eben auch der Gesundheit geht. Da wird kein Feld ausgelassen, was nicht irgendwie verwüstet werden kann.

Wo wir gerade beim Thema Gegensätze sind: Zuviel Kaffee ist ungesund, das weiß jeder. Doch halt, nein, die Medizin-„Forschung“ hat auch hier andere Erleuchtungen erhalten, wie unikosmos.de am 22.05.2011 zu berichten wusste:

Die Teilnehmer der Studie, die täglich sechs und mehr Tassen Kaffee getrunken hatten, hatten ein um 20 Prozent geringeres Prostatakrebs-Risiko. […] Die gute Nachricht der Studie ist aber in jedem Fall: Der nützliche Effekt tritt auch bei koffeinfreiem Kaffee ein.

Und es kommt noch besser: Nicht nur normaler und entkoffeinierter Kaffee, sondern auch Kaffeefilter, Kaffeemaschinen und insbesondere Kaffeefahrten senken das Krebsrisiko signifikant, wie der Autor dieses Artikels in einer eben durchgeführten Studie im Selbstversuch herausfand.

Wer hätte es gedacht: Es handelt sich wieder einmal um reine Statistiken, beliebig fälsch- und manipulierbar, denn mehr steckt wie gewöhnlich natürlich nicht hinter solchen medizinischen Erleuchtungen.

Wirklich wissenschaftlich überprüfbare Erkenntnisse gibt es in der Schulmedizin dagegen überhaupt keine. Stattdessen werden von dieser Seite andere, tatsächlich wissenschaftlich exakt reproduzierbare Naturgesetze und deren Entdecker als Scharlatan und Wunderheiler verschrien. Allen voran die Germanische Heilkunde. Dabei könnte es so einfach sein, jedoch schaufelt Dr. Hamers Entdeckung eben nicht genug Geld in die Pharmakassen.

Es ist wirklich erstaunlich, was diese Medizin-„Forschung“ alles zustande bringt. In keiner anderen Branche oder Wissenschaftsrichtung gibt es neben den herkömmlichen Manipulationen eine derart dreiste Ethik. Üblicherweise sind nämlich nur Lügen in einer Richtung vertreten, wie z.B. in der Klima-„Forschung“. Die Schulmedizin bildet hier jedoch eine Ausnahme:

Was die einen „Forscher“ als gefährlich nachgewiesen haben wollen und damit die Menschen regelmäßig in Angst und Schrecken versetzen, wird von ihren Kollegen schlicht und ungeniert ins Gegenteil verkehrt und dann als angebliche Therapie verkauft. Dreister geht es wohl kaum.

Ein wirklich höchst beeindruckendes und effizientes Abkassiersystem haben sich die Hintermänner der Pharmalobby hier ausgedacht, denn wo sonst können schon mit einer Lüge gleich zweimal die Taschen vollgemacht werden? Und das auch noch mit vollkommen gegensätzlichen „Forschungs“-Ergebnissen. Alle Achtung vor diesem unglaublichen Betrugsmodell.

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Literatur zum Thema Gesundheit

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8 Kommentare

  1. am 19. August 2011 um 17:30 1 LIMMY

    Hallo zusammen,

    ich lese schon eine geraume Zeit hier mit und nun möchte ich mich auch einmal bedanken. Die Beiträge sind einerseits sehr gut geschrieben und hier und da mit bissigem Humor gespickt. Klasse und bitte weiter so!
    Über die Pharmamafia noch weitere Worte zu verlieren wäre wie Wasser an den Rhein zu tragen.
    Den Menschen muß einfach klar werden, dass unser ganzes System auf maximalen Profit ausgelegt ist. Was würden gesunde Menschen da für einen Beitrag leisten können – eben keinen.
    Interessanterweise behaupten viele dies zu wissen, beobachtet man jedoch deren Verhalten scheint ihre Angst meist wieder die Oberhand zu gewinnen.
    Wir Blogger können nur immer wieder informieren und hinweisen in der Hoffnung es finden sich Menschen die daraufhin wieder selbst zu denken beginnen. Nicht nachquatschen – sondern selbst denken. Darüber würde ich mich freuen.

    LG LIMMY

  2. am 20. August 2011 um 11:27 2 Karl-Heinz

    Guten Morgen.

    Ich habe gerade einen Artikel gefunden, der meine laienhafte Vorstellung von Ernährung und der Bedeutung von Enzymen stützt.

    Siehe Kommentar 4

    Gott hat uns so perfekt erschaffen, dass unser Organismus jeglichen Körper-Baustoff selbst synthetisieren kann und zwar perfekter als jedes Arzneimittel.

    Wissen ist Macht –
    Ich konnte erst ein -ja- zur Ernährungsumstellung finden, als ich verstand, wie der menschliche Organismus funktioniert.

    Die bloße Behauptung – das ist gesund – reichte da nicht aus.
    Sonst wäre ich bestimmt ein Opfer der Geschäftemacher geworden.

    Übrigens:
    Die meisten Humanmediziner und Ernährungsberater haben von Ernährung kaum Ahnung. Es fehlen ihnen die Grundlagen der Mikrobiologie. Da können Sie eher einen Tierarzt fragen. Der hilft dem Bullen, mit geänderter Ernährung, auf die Kuh – nicht mit Viagra.

    Hier der link:
    http://www.rottmeyer.de/enzyme...fwechsels/

    Die Pharmapropaganda kann nur durch Wissen gebrochen werden. Bitte hinterfragen sie alles.

    Ein schönes Wochenende

    Karl-Heinz

  3. am 27. September 2012 um 08:17 3 Irmgard

    Man kann ganz einfach sagen, unsere Schulmedizin weiss nichts.
    Sie stochert nur im Dunkeln rum.
    Die Schulmedizin weiss nicht wie sogenannte Krankheiten entstehen
    und wie sie geheilt werden können.
    Dr. Hamer, der das wissenschaftlich nachgewiesen hat, wird verunglimpft,
    Scharlatan genannt, verfolgt, gedemütigt und ins Exil vertrieben, obwohl
    er auch da nicht in Ruhe gelassen wird.
    Ich kann nur jedem ans Herz legen, sich mit den wissenschaftlichen
    Erkenntnissen von Dr. Hamer zu beschäftigen und er wird sich frei
    und unabhängig von der Schulmedizin fühlen.
    Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, Kenntnis schafft Unabhängigkeit.

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