Der große Tag naht, näher, am nächsten

© Robelio / PIXELIO

Ist heute der große Tag, an dem in der Finanzwelt das passiert, was viele seit Monaten befürchten und vorhersagen?

Oder wird das wieder der übliche Montag, der einem Wochenende folgt, an dem eine Bank in den USA pleite ging und sonst nichts geschieht? Bald wissen wir mehr.

So richtig spannend ist es ja schon lange nicht mehr, denn wenn man die ständigen Manipulationen gewohnt ist, was Dollar, Gold und Silber, Öl und die Aktienmärkte angeht, dann weiß man ja, es passiert eh nichts.

Dabei ist es doch klar: So wie sich die Situation zuspitzt und täglich verschärft, muss es knallen, laut und heftig und zwar in endlicher Zeit.

Vergleicht man die Pressemeldungen von vor 6-7 Monaten mit denen der letzten Tage, dann kann man schon staunen, welchen Wandel die Medien vollzogen haben und auch welche Leistung sie in Bezug auf die Bevölkerung vollbracht haben.

Deutschland schafft sich ab: »Deutschland wird immer ärmer und dümmer!«

Geburtenrückgang, Bildungs-Misere, wachsende Unterschicht und mangelnde Integration . wenn nicht bald etwas passiert, schaffen sich die Deutschen selbst ab. So lautet die provokante These, die Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch vertritt. »Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.«

Das “dumme Volk” durfte Anfang 2008 noch nichts von Rezession, Inflation, Teuerung oder gar Depression erfahren. Es musste erst langsam darauf eingestimmt werden. Und inzwischen ist das der Fall. Man kann das Wort Wirtschaftskrise ungeniert in den Mund nehmen, ohne länger verhöhnt zu werden – wobei die Leute das Thema natürlich noch lange nicht auf sich beziehen. Zunächst sind einmal andere dran.

Na klar, alle anderen triffts, uns hier dagegen nicht. Wir haben ja auch überhaupt keine Abhängigkeiten von irgendwelchen Dingen weltweit.

Einerseits freut es mich, dass es wahrscheinlich bald krasseste Erfahrungen zu erleben gibt. Doch es freut mich natürlich nicht deswegen, weil ich das unbedingt endlich erleben will, sondern weil die ganzen Besserwisser endlich sehen und spüren werden, dass wir keine Spinner sind mit unseren Ansichten und alle Systemgläubigen schön auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt werden – wenngleich ziemlich unsanft.

Ich würde gerne auf diese Krise verzichten. Das wollen übrigens auch alle unsere Politiker und Banker – aus Angst um ihren Allerwertesten. Daher tun sie auch seit Monaten alles dafür, um den Knall hinauszuzögern. Doch genau deswegen wiederum können wir nicht auf das große Gewitter verzichten. Der ganze Schmutz, Schleim, Müll und Abschaum muss weg, so richtig weggeputzt oder besser weggeputscht muss er werden.

Dann schauen wir mal, was die nächsten Stunden, Tage, Wochen und Monate bringen werden. Eines auf jeden Fall: Viele spannende Dinge, für die einen vorhergesagt, für den großen Rest dagegen “vollkommen unerwartet” – natürlich ;)

E-Mail:

Literatur zum Thema

468x60