© Rita Thielen / pixelio.de

Crash auf Raten: NWO im Kriechgang durch die Hintertür

Immer wieder scheint es so, als stünde das gesamte Weltfinanzsystem ganz kurz vor dem Abgrund und es genüge das leiseste Lüftchen, um ihm den finalen Todesstoß zu versetzen. Doch bislang konnte dies noch jedes Mal verhindert werden. Anstatt im freien Fall, wird das System serpentinengleich in kleinen Etappen Stück für Stück abgerissen.

Indem die Krise nicht auf einen Schlag alles zerstört, sondern die Menschen sich ganz allmählich an den Abwärtstrend gewöhnen können, bleiben die meisten ruhig und abwartend im Sessel sitzen, denn „die da oben“, die Regierungen und die Politik, die werden das Problem schon irgendwie in den Griff bekommen. Wirklich?

Auf diese raffinierte Weise werden die Menschen im Laufe der Monate und Jahre zu immer größeren Zugeständnissen bereit und härten regelrecht ab, was neue Krisennachrichten betrifft. Die Wahrnehmung derer, welche sowieso kaum auf dieses Geschehen achten, kann so mit wenig Aufwand gedrosselt und umgeleitet werden.

Erinnert Sie dies an etwas? Natürlich, denn genauso funktioniert der Trick mit dem gekochten Frosch. Anstatt das Tier direkt in kochendes Wasser zu werfen, aus welchem er sofort heraushüpfen würde, wird er in ein Gefäß mit kalter Flüssigkeit gesetzt. Ganz langsam und unmerklich wird nun die Temperatur erhöht, sodass sich der Frosch der minimalen Änderung jeweils prima anpassen kann. Wenn er dann plötzlich den Braten riecht, ist es bereits zu spät und er ist servierfähig.

Ähnlich funktioniert der Trick auch bei versteckten Benzinpreiserhöhungen über lange Zeiträume: Jeden Montag wird der Sprit zwei Cent teurer und freitags wieder einen Cent billiger. Um zu verhindern, dass akribische Beobachter das Spiel durchschauen, werden Zeitpunkte und Änderungen variiert. Das Ergebnis bleibt selbstverständlich dasselbe.

Was langfristig für steigende Preise und größere Gewinne sorgt, funktioniert natürlich auch umgekehrt: Fällt der DAX von 6.300 auf 5.900 Punkte, ist die Panik groß. Steigt er aber anschließend wieder auf 6.250, scheint die Welt wieder in Ordnung. Dieses Börsenspielchen wird nun solange wiederholt, bis der gewünschte Wert erreicht wurde.

Der wesentliche Vorteil dieser Vorgehensweise ist eine Gewöhnung der Marktteilnehmer an dieses Auf und Ab und ein Verschleiern des langfristigen Trends sowie das Verhindern eines abrupten Kollapses. Außerdem wird auf diese Weise die Aufmerksamkeit der Medien gesenkt, denn wenn es wieder einmal runter geht wissen die „Experten“ ja längst, dass die Werte bald danach wie üblich steigen.

Auf immer und ewig funktioniert diese Strategie natürlich nicht, aber bei entsprechender Variation dieser gezielten Änderungen kann damit die große Masse der Betroffenen doch ziemlich lange getäuscht werden.

Das gilt auch für die meisten „wachen“ Menschen. Diese haben zwar längst schon die Nase voll von den korrupten Banden in Politik, Finanzwelt und Konzernen und wünschen sich lieber heute als morgen den Totalzusammenbruch und den damit verbundenen Machtverlust dieses verbrecherischen Lumpengesindels.

Aber diesen Gefallen werden sie uns wohl nicht tun, denn sie haben – trotz zahlreicher anderer Annahmen – offensichtlich das Geschehen im Kern noch fest unter ihrer Kontrolle. Und aus welchem Grund sollten sie sich ihr noch funktionierendes System denn selbst unterm Hintern wegschießen? Das ergibt keinerlei Sinn.

Was ist dann genau der Plan hinter diesem langfristig zerstörerischen Geschehen? Betrachten wir einmal das eigentliche Ziel der ganzen Aktion, die sich bereits über Jahrzehnte und vielleicht im ganz großen Gesamtbild noch viel länger hinzieht: Es geht ganz schlicht und ergreifend um die Schaffung einer Neuen Weltordnung.

Der Weg zu diesem Ziel führt über die allmähliche Verarmung und Verelendung der Massen unter Zuhilfenahme von Zerstörung der Währungen und der Nationen, von Kriegen und Unruhen, von Hunger und schlussendlich Massensterben. Infolgedessen werden automatisch die Rufe nach einer starken und rettenden Hand, einer neuen und stabilen Währung, erschwinglichen Wohnungen und Nahrung, Arbeit und Frieden ertönen. Wenn dann weltweit die Massen um Hilfe schreien, ist der große Moment der „Retter der Neuen Weltordnung“ gekommen.

Zu welchen Kompromissen und Zugeständnissen wird wohl ein Familienvater irgendwo auf der Welt bereit sein, wenn er dadurch seine Familie wieder ernähren kann? Das ist das Ziel, die Menschen zum freiwilligen Ruf nach einer neuen, angeblich gerechten und friedlichen Gesellschaft zu zwingen, ohne dass sie dies durchschauen. Es gibt keinerlei Grund anzunehmen, warum dieser Plan nicht funktionieren sollte, zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

Das Ergebnis kennen wir bereits in groben Zügen: Die Neue Weltordnung mit einer Weltregierung, einer Weltwährung und einigen Zugaben wie beispielsweise einem Weltfinanzsystem, einer Weltpolizei, einem Weltgericht und einer Weltreligion.

Einige wesentliche Kernthemen der Weltregierung werden die Friedenssicherung und Nahrungsversorgung sein. Um Krieg und Hunger vorzubeugen, bietet sich eine weltweite Entwaffnung und der Einzug aller nationalen Massenvernichtungswaffen sowie die Umverteilung aller verfügbaren Produkte zur Grundversorgung an, was dazu führen wird, dass alle Menschen sehr sehr arm sein und sich nicht mehr trauen werden, sich gegen dieses neue System aufzulehnen. Die allermeisten werden weder die Kraft noch die Zeit haben, derartiges zu planen oder umzusetzen.

Das Traurige an der ganzen Geschichte: Viele Menschen glauben, sie könnten durch irgendwelche kleinen Aktionen und Ideen den erwünschten Umbruch in Richtung einer neuen freien Welt erreichen. Aber zum einen fehlt sämtlichen Gruppen und Grüppchen dafür das nötige Kleingeld sowie insbesondere die Macht über Medien und Politik, und zum anderen werden sie ebenfalls bald alle in die Knie gezwungen werden, weil sie nur noch um das eigene Überleben kämpfen.

Berufsoptimisten dagegen meinen, die Macht der Masse muss nur gebündelt werden und schon sind sie alle zusammen stark. Oder etwa nicht? Wie sollen denn diese vielen kleinen und nicht selten zerstrittenen Haufen vereint werden? Wer bestimmt, in welche Richtung gegangen wird? Wenn jeder in eine andere Richtung zieht, kommt der Kahn sicher nicht vorwärts. Hier lauert die Gefahr, einer fanatischen Traumideologie zu verfallen.

Das Gegenteil dieser „Einheit von Vielen“ wird geschehen, nämlich sozusagen die Eurozone im Kleinen. Denn wie sich bereits jetzt unter den Euro-Staaten ein „rette sich jeder selbst, wer noch kann“ andeutet, trifft das dann auch auf die unzähligen Gegenbewegungen und Gruppen zu.

Ohne eine stabile Währung in einer kollabierenden Wirtschaft, einer von zunehmenden Unruhen geschüttelten Gesellschaft und einer von existenziell bedrohten und mit persönlichen Problemen überrollten Masse an Menschen wird es sehr schwer werden, gegen das zwar sterbende, aber immer noch übermächtige System anzukämpfen, weil dieses alles mit in die Tiefe reißen wird.

Es ist eine Illusion anzunehmen, mit genügend Engagement könnte ein Neuanfang, ein alternativer Plan oder gar ein politischer Umbruch mit einem völlig anderen Geld-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem umgesetzt werden. Das gelingt allerhöchstens im Kleinen, in unabhängigen Selbstversorgerkommunen, die weit abseits vom Schuss unbeachtet von der Öffentlichkeit zusammenhalten. Das kann in gewissem Umfang funktionieren, aber darauf verlassen sollte sich niemand, schon gar nicht im großen Stil.

Soll das also heißen, es gibt keine Lösung, sich aus dem bevorstehenden NWO-Schlamassel zu befreien? In Form eines verträumten freiheitlichen neuen Staates sicherlich nicht, denn die Macht der Länder wird ja bereits seit Jahrzehnten mehr und mehr zurückgeschraubt und zentralisiert. Wer glaubt hier ernsthaft, es mit der Macht der Elite aufnehmen zu können?

Sollen wir jetzt etwa gleich resignieren? Nun, die Frage ist doch, wer kämpft hier eigentlich gegen wen? Ist der David dem Goliath wirklich gewachsen? Oder eine andere Frage: Welcher Gelegenheitsschachspieler würde es ernstlich wagen, sich mit einem Kasparow zu messen und sich gar anmaßen, gegen ihn siegen zu wollen? Der Profi ist ihm gedanklich immer mindestens ein halbes Dutzend Züge voraus, er hat schlichtweg keine Chance.

Wir können uns den Vorausblick der Elite wahrscheinlich gar nicht wirklich vorstellen, weil wir darauf trainiert sind, in unserem Leben nur wenig konkret in die Zukunft zu planen. Wer weiß denn schon, was er heute in einem Jahr beruflich, familiär oder in anderer Hinsicht konkret vorhat oder verändern wird – ganz zu schweigen von Planungen in fünf oder zehn Jahren?

Die heimliche Machtelite der Welt weiß es dagegen im Detail, Jahrzehnte im Voraus. Einzig der konkrete Terminplan wird gegebenenfalls etwas geschoben, aber durch diesen strategischen Planungsvorteil sind diese Leute dem Volk grundsätzlich stets weit überlegen. Es ist tatsächlich wie beim Schach: Gegen einen Profi kann ein Amateur niemals gewinnen, weil es sich nämlich um kein Glücksspiel handelt, sondern um pure Strategie.

Sie finden das entmutigend? Sicherlich, irdisch betrachtet ist das keine schöne Perspektive, langfristig der Sklaverei ins Auge zu blicken. Allerdings befinden wir uns doch bereits heute in dieser Lage. Wir haben lediglich noch sehr lange Fußfesseln, die wir nur dann spüren, wenn wir uns aus dem uns zugestandenen Freilaufgehege herausbewegen wollen.

Zum Trost: Wir – und auch die Elite – befinden uns auf demselben Schiff Erde, welches stark Leck geschlagen hat und nicht mehr zu retten ist. Der Kahn wird am Ende unweigerlich sinken, auch wenn bisher höchstens ein bisschen Schlagseite zu spüren ist, was die meisten Menschen aber noch nicht einmal wahrgenommen haben.

Es gibt zwar genügend Rettungsboote für jeden, aber der Kapitän vom Schiff Erde, der Herr der Welt, versucht um jeden Preis, die Fahrgäste von ihrer Errettung abzulenken, weil er nicht alleine sterben möchte. Und er wird leider einen großen Teil der Mitfahrenden tatsächlich bis zum Schluss täuschen und mit in den Abgrund reißen können.

Eine absurde Geschichte? Nein, es ist die – für viele sehr bittere – Realität. Aus diesem ganzen Dilemma gibt es am finalen Ende nur einen einzigen Ausweg. Schauen Sie bitte nicht weg.

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19 Kommentare zu “Crash auf Raten: NWO im Kriechgang durch die Hintertür

  1. Moin,
    leider läßt der Artikel als auch die Kommentare weitgehend die Sicht der verfahrenen Dinge so stehen wie sie sind, schauen weitgehend nur zurück und Änderung sei nahezu nicht möglich…? Oder doch?
    Natürlich bewegt sich nichts, wenn alle nur auf die Schlange stieren, das ewig Schlechte ständig kritisieren, selber aber nicht gestaltend in Bewegung kommen. Es ist auch richtig und wichtig festzustellen, daß durch die brutalen Eingriffe DERER die Brudervölker Europas mittels Bruderkrieges wie Revolution der Besten beraubt wurden und diese heute fehlen bzw. ihr Wirken in den vergangenen Jahrzehnten nicht regulierend hat wirken können. Mit der dadurch auszubremsenden Reeducation wurde ein Erwachen des übrig gebliebenen Restes der Bevölkerungen schwerlich möglich, um zu einem uns gemäßen neuen geistig-kulturellen Denken wie Handeln zu finden, um die Fundamente reparieren bzw. erneuern zu können.
    Aber hier wie andernorts schreiben sich genügend Menschen die Finger wund, man muß feststellen, daß einige gar wissen müssen, wohin es gehen müßte!
    Warum finden diese Wenigen nicht ohne jede Voreingenommenheit zusammen, fangen klein an mit nach vorn gerichteten Gedanken und Modellen? Nur so werden sie – wir – offene vor allem junge Menschen mit nehmen können, um es zu einer Erneuerung wie Rückbesinnung nordisch europäischer Werte kommen zu lassen!
    Der Themen sind genug, mit denen man Antworten gebend eine restlos neue Welt von Morgen vorerst theoretisch-programmatisch durchkonstruierend entwerfen müßte. Mit einem klaren und deutlichen Entwurf für dieses Haus von Morgen würde man sehr wohl kluge Menschen zusammenführen können. Nur dieser Anfang muß gemacht werden. Um das Gestern wissend muß in einem derartigen Kreis positiver Erneuerer nur die Neugestaltung im Vordergrund stehen!

    Grundsätzlich sollte klar sein, daß allein durch die Veränderungen in der Wirtschaftswelt durch die ständige weitere Mechanisierung wie Automatisierung der produktiven Arbeitsvorgänge es immer weniger „Arbeitsplätze“ geben wird. Zwar hat sich durch fast 50-jährige Nichtberücksichtigen dieser Tatsache ein innerer Druck aufgebaut, der über kurz oder lang zu größten Schwierigkeiten führen muß! Völlig unabhängig von dem derzeitig geplanten oder gar natürlichen Weltwirtschaftscrash, stückchenweise (s. Artikel) oder plötzlich….
    Die Themen?:
    A. Anfänglich steht die Umsetzung von GG Art. 146, s. Carlo Schmidt!
    Souveränität, nicht mit Gewalt, aber mit Köpfchen mittels
    Volksbewegung….
    1. Automatisierung und ihre Folgen. Umbau der Wirtschaft
    2. Verlagerung von Zulieferindustrie ins flache Land. Damit
    Besiedelung des Ländlichen Raumes – LR – mit jungen Familien.
    Entrümpelung der Städte. Nutzung verlassener Industrieflächen!
    3. Kurze Wege zur Arbeit – Verringerung von Verkehr, Arbeit kommt
    zum Menschen. Freiraum für Familie
    4. Mehr Kinder werden im LR `natürlich kritisch groß`; Überschaubare
    Schulen im Dorf mit mehr Achtung der kleinen Individualisten…
    Kinder müssen in der Natur aufwachsen mit Musik wie händischem
    Erleben!
    5. Frachtverkehr per Bahn! Bei straffer Leitung in Verbindung mit
    modernen Frachtführungssystemen ist sie genau so schnell
    wie leistungsfähig wie der alles erstickende LKW-Verkehr! Nur
    Nahtransport (Verteilung, Baustoff, etc.) via LKW.
    6. Deutlich erhöhte Zulagen auf Fernprodukte, welche grundsätzlich in
    der Region erstellt werden können, z. B. Milchprod.; fremde werden
    deutlich beaufschlagt, also für Spezialitäten! Deutliche Verringerung
    des Verkehrs.
    7. Regionalisierung aller nur möglichen Sparten von Produkten,
    Energieerzeugung z. B. Müllbeseitigung vor Ort – Pyrolyse mit bis zu
    70% Energieausbeute, KW; Müll ist sinnvoll weg, Kreislaufwirtschaft!
    Einsatz neuerer Techniken.
    Weg vom Bioenergiewahn, nur natürliche, sinnvolle biologische
    wie technische Lösungen können unserer Zukunft den Weg weisen.
    Überschaubare mittelständische Bauernhöfe für mehr Vielfalt im LR.
    Der Mensch in einem derart eng besiedelten Land wie D hat
    Anspruch auf diese Vielfalt wie Überschaulichkeit. Wir brauchen
    keine westlichen Kolchosen mit Zerstörung von Natur u. Vielfalt!
    8. Neues Geld mit einer rechtlich absolut strengen Absicherung gegen
    Mißbrauch, lebenslange Haft! Dann kann selbst reines Papiergeld als
    gesicherte Urkunde immer einen anerkennenden Wert halten
    und damit für eine wahrhaftige Wirtschaft als Mittler stehen.
    9. Ewiges Wachstum ist nicht möglich. Diese Einsicht muß berechtigt
    zur Beruhigung aller Abläufe Gewicht erhalten. Der Mensch muß und
    kann vor allem wieder zur Ruhe kommen, s. o., sein Sein in diesem
    seinem Leben mittels Erleben in familiärem wie gesundem Umfeld
    erfahren, erfassen!
    Diese Zeilen sind so runtergeschrieben, erheben nicht den Anspruch der alleinigen Wahrheit, sondern sind zur Diskussion wie Anregung dahin geschrieben – ich hoffe, der Eine oder Andere wäre bereit zu folgen…!

  2. #11 Scheersbeek.
    Regional und National sollte wieder mehr Gewicht bekommen, das währe sehr zu begrüßen. So wie ich Sie verstanden habe, setzen Sie sich auch für die Stärkung der regionalen Landwirtschaft, Produkte und Resourcen ein. 100% Zustimmung. Aber es soll nicht bedeuten, dass man dazu gezwungen wird nur so zu leben, die Entscheidung soll jeder für sich treffen können und dürfen.
    Für die Bevorzugung eines bestimmten Transportmittels gibt es keinen plausiblen Grund als das den Menschen und den Markt allein entscheiden zu lassen. Die elektifizierte Eisenbahn hat übrigens mit den schlechtesten spezifischen Kraftstoffverbrauch von allen gängigen Transportmitteln. In Benzin umgerechnet ist es ca 4L/Person pro 100km bei Vollbesetzung. Das ist sehr viel. Besser wäre es gewesen man hätte alles bei Dieselmotoren gelassen, modernere Motoren entwickelt, oder lieber auf sparsame Gasturbinen gesetzt.Wenn ich mit einem moderem PKW mit 4 Personen reise, komme ich auf 2-2,5L/Person pro 100km. Bei dem Flugzeug,zb einer Boeing 737-800 komme ich auf 3L/Person pro 100km, teilweise sogar noch darunter und das bei fast 900km/h. Ein Turboprop,zb eine ATR 72 kommt auf 1,2-1,6L. Der gute Omnibus schlägt aber alle um Längen. Bis zu nur 0,6L/Person pro 100km sind möglich. Alle diese Angaben beziehen sich auf das jeweils vollbesetzte Fahr/Flugzeug im Routinebetrieb. Ohne Staus oder Wartezeiten. Bei der Bahn eregibt sich noch ein anders Problem, speziell die aufwendige Streckenführung, nur geringe Radien und Steigungen sind möglich und die vielen Bahnhöfe,Tunnel,Brücken, Weichen, Drehkeuze, Schienen, da auch kein Überholen möglich ist. Die Bahn ist nur ein eindimensionales Transportmedium und benötigt eine riesige und teuere Infrastuktur. Der mobile Kraftfahrverkehr ist da wesentlich flexibler und sinnvoller, man fährt von Haus zu Haus. Man bedenke auch den Jobmotor LKW und Bus. Jeder Bus oder LKW braucht mindestens einen Fahrer. In Bezug auf zubetonierte Flächen schneidet das Flugzeug am Besten ab, da es nur Flughäfen, sprich die Parkposition, Rollwege und Startbahn braucht,denn die Luftstraßen brauchen nicht asphaltiert zu werden.
    MFG:

  3. Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Bin aber nicht sicher, ob es wirklich völlig aussichtslos ist. Ich stimme voll und ganz zu, dass es eine long term strategy bei denen da oben gibt und zwar über Jahrzehnte zu verstehen!

    Da ich im Computerbereich tätig bin, war ich schon sehr früh auf die alternativen Medien aufmerksam geworden. Vielen ist es noch unbekannt. Ich erinnere mich, dass es mit anderen Dingen wie Ebay genauso war. Das war anfangs völlig unbekannt und erst lange nachdem wir Computerleute es wussten, kam die Masse an Computernutzern nach. Heute weiss eigentlich jeder was Ebay ist, fragt man hingegen jemanden auf der Strasse er solle Dir mal die Adresse einer alternativen Mediensite nennen, dann glaube ich, dass nur 50 % derzeit so etwas kennen.

    Sprich: Mehr Aufklärung unserer Mitbürger wäre schon hilfreich. Und damit meine ich persönlich dazu stehen. Und genau letzteres fällt mir auf ist bei uns in Deutschland schlecht ausgebildet. Ich sehe wie die Mehrheit auch unter denen welche alternative Sites lesen doch stark systemkonform denken was die Zivilcourage betrifft. Es sind wenige die den MUT haben offen dem anderen zu sagen: Ja, ich finde die Website xxx wirklich super, der sagt wenigstens was Sache ist. Wir sollten uns also da selber ein bisschen an der Nase fassen und fragen: Sind wir mutig in der Gesellschaft, stehen wir mit unserem Ich wirklich hinter den alternativen Medien? Bei Ebay etc. war das mit der Ausbreitung damals kein Problem. Klar, ist ja auch eine recht neutrale Sache die fast alle erfreut.

    Will aber noch etwas anderes erwähnen, gerade als Computermann. Es wurde diskutiert, dass derjenige der einen Plan hätte den er der Allgemeinheit verschweigen würde überlegen und im Vorteil wäre. Dem will ich entgegnen, dass ausgerechnet ich, der logisch orientierte ITler an die „Macht der menschlichen Anomalie“ glaube. Diese wird unterschätzt. Die Grossen können nur grob anhand wissenschaftlich-psychologischer Erkenntnisse planen. Kommt hingegen die menschliche Anomalie unerwartet dazwischen, kann das die besten Konstrukte stürzen. Und diese Anomalie taucht häufiger auf als man denkt und entwickelt sehr schnell und unerwartet Alternativen. Religiöse Menschen würden vielleicht Seele oder Gottesführung dazu sagen.

    Und damit sind wir beim 2. Teil. Nehmt doch Fukushima. Hat die Elite das vorausgesehen, im Griff gehabt. Allein wie die Medien zuerst genau darüber berichteten, so dass alle es erfahren haben, zeigt doch dass „Gott“ die Medienhoheit bei so einem gigantischen Ereignis hatte. Erst danach kam der „Möchtegern Gott Mensch“ und fing an seine Medien in seinem Sinne zu manipulieren, weitere Berichte zu verschweigen weil es nicht in seinen Plan passt. Wessen Plan war aber schon längstens gelaufen?

    Die Elite kann einen grossen Plan haben, er wird aber am Ende an der menschlichen Anomalie und unerwarteten Ereignissen im Falle scheitern. Ein Mensch der an einen Gott glaubt würde sagen: Gott wird eingreifen! Und wie er dann eingreift, über die Anomalie des Menschen oder das bombastische Grossereignis, das ist eigentlich egal. Ein Atheist wird hingegen eher von der These ausgehen, dass der Mensch sich selbst und vielleicht auch die Erde kaputt macht. Ziemlich hoffnungslos. Am Ende wird der Mensch aber in beiden Sichtweisen zu dem zurückkommen was er in diesem Universum wirklich ist, war und immer sein wird: Ein Staubkorn!

  4. Antwort zu Martin6078:
    Ich bin dabei einen restlos neuen Drehkolbenmotor zu kreieren…. Der Kolbenmotor ist trotz aller Anerkennung der innovativen Leistung z. Zt. seiner Erfindung auf Grund seiner relativ schlechten Ausnutzung der vorhandenen Verbrennungsdrücke gegenüber einer Drehkolbenmaschine eindeutig benachteiligt. Ich bin also da mitten drin… Außerdem bedingt das Schauen auf die Verbräuche in den Dimensionen einer Rockefellerbrille eine sehr einseitige beschränkte Sichtweise. Alternative, ja mit hho – also Knallgas am Motor produziert – zwischen 30% bis inzwischen mehr als 50% Einsparung der ölbasisbedingten Kraftstoffe wären und sind heute schon Wirklichkeit…
    Trotzdem gibt es zur Debatte Bahn kontra Individuallösung einige Negativa wie Positiva auf beiden Seiten. Z. B. hält ein Eisenbahnwaggon 2 mal 20 Jahre während ein LKW in gut laufenden Speditionen nach 4 bis 6 Jahren sein Zeitliches sieht… Der Arbeitsplatz LKW-Fahrer oder gar des eines Nachtspediteurs ist von der sozialen wie finanziellen Seite nicht gerade überaus erstrebenswert! Und es bedingt Streß und nochmals Streß für ihn wie für die liebe Umwelt.
    Die heutige Hektik könnte aber auf Grund der so weit fortgeschrittenen zur Verfügung stehenden technischen Lösungen bei richtiger Lenkung der Dinge eingegrenzt werden. Statt dessen schauen wir zu, wie sich unser Leben immer weiter verkompliziert – und dabei unser wie das Leben unserer Kinder auf der Strecke bleibt! Mit Leben, Erleben, hat das wenig mehr zu tun.
    Die Mechanisierung, Automatisierung oder gar der Roboter sollte doch eigentlich Entlastung in unser Leben bringen, oder nicht?
    Aber genau das gestrige „Arbeitsplatzdenken“ gebiert die Festlegung auf schnelles Verbrauchen und die dadurch entstehende Hektik.
    Das Morgen muß sich wieder festmachen an wahrhaft Nachhaltigem, und das bitte nicht im Rockefellerschem Sinne interpretiert, sondern wie es gut deutsch vom Inhalt tatsächlich zu nehmen ist – nachhaltig!
    Mit einer sinnvollen Regionalisierung würde sich vieles erledigen, vereinfachen und damit für Ruhe und damit Raum fürs Wesentliche öffnen.
    Die meisten Landwirte sind bei ihrem heutigen Kampf um ihre Höfe, zeitlich und damit mental überhaupt nicht in der Lage über den Tellerrand zu schauen. Sie laufen mit ihren Entscheidungen nur hinterher – darum die vielen naturzerstörenden Biogasanlagen. Um diese energetischen Negativanlagen überhaupt und auch trotz der überbordenden Subventionierung über die Vergütung am Laufen zu halten, werden sie veranlaßt Land dazu zu pachten mit deutlich höheren Konditionen. Damit wird dem Melker wie dem Kornbauern das Land entzogen und auf der anderen Seite bilden sich westliche Kolchosen, Großbetriebe, Wachsen oder Weichen. Der Kredit für die Anlage hält den Betriebsleitern am Band – ganz im Sinne der Rockefellerdenke. – Als Bio-Bauer auf Eiderstedt erlebe ich das direkt…

    Nebenbei hörte ich das Violinkonzert von Beethoven gespielt von David Garrett….
    So grüßt Horn

  5. # 15 Martin 60789

    Wozu einen neuen Motor?! Der genialste Motor der je entwickelt wurde ist der Stelzermotor (Google). Besteht aus nur einem einzigen beweglichen Teil und verbrennt alles. Die Lobby hat seine Einführung verhindert.

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