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Vom Dschihad-Terroristen zum verfolgten Christen – Teil 1

Nassim Ben Iman stammt aus einem arabischen Land und kam bereits im Kindesalter in die BRD. Seine genaue Herkunft hält er aus Sicherheitsgründen genauso geheim, wie seinen wahren Namen. Der Grund dafür ist, dass er früher praktizierender Moslem war, dem Islam aber inzwischen den Rücken gekehrt hat.

Doch warum muss ein freier Bürger hier bei uns um sein Leben fürchten, wo doch der Islam angeblich eine Religion des Friedens sein soll? Inwiefern steuert der Islam seine Anhänger und treibt sie sogar freiwillig in den Tod? Ein Aussteiger berichtet im Interview.

Herrn Imans Geschichte ist auch deswegen interessant, weil er einst als Moslem noch beabsichtigte, Dschihad-Kämpfer und Terrorist zu werden. Im Interview mit Wahrheiten.org vom 07.07.2011 beschrieb er seine frühere und heutige Situation. Nassim Ben Iman ist außerdem Autor des Buches „Der wahre Feind … warum ich kein Terrorist geworden bin„.

Wahrheiten.org: Herr Iman, wie alt waren Sie, als Sie zum christlichen Glauben fanden und wie genau ereignete sich diese, für einen Moslem höchst drastische Kehrtwende?

Nassim Ben Iman: Ich war damals noch junger Erwachsener. Dazu kam es durch meinen Kontakt mit authentischen Christen, die mir vor allem mit viel Liebe das Evangelium erklärt haben. Über einen sehr langen Zeitraum habe ich irgendwann die Erkenntnis gewonnen, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass es keine Erlösung gibt ohne ihn und so habe ich ihn als Herrn angenommen.

Wurde Ihnen dabei bewusst, dass es im Islam gar keine Erlösung gibt?

Der einzig sichere Erlösungsweg im Islam ist, als Dschihadist zu sterben. Alles andere ist nur Spekulation, denn ansonsten kann kein Moslem wissen, ob er jemals ins Paradies kommt. Auch dann nicht, wenn er immer ein vorbildliches moslemisches Leben geführt hat.

Als Moslem ist es dann eine enorme Herausforderung vom Denken und von den Emotionen her, wenn man beim Christentum an den Punkt gelangt, an dem es heißt, aus Gnade gerettet zu werden und nicht aufgrund von Taten, z.B. um für den Glauben zu sterben.

Wie funktioniert die Erlösung im Islam denn konkret?

Im Islam heißt es, sobald beim Märtyrertod der erste Tropfen Blut den Boden berührt, ist man im Paradies – ohne Jüngstes Gericht und ohne Rechenschaft über seine Sünden ablegen zu müssen.

Für alle Anderen gilt, sofern man überwiegend Gutes getan hat und Allah einem beim Jüngsten Gericht die Gnade gibt, man muss trotzdem noch durch die Hölle und für seine Sünden bezahlen, bevor man in den Himmel kommt.

Was war der eigentliche Auslöser dafür, was bewog Sie als Moslem, diesen folgenreichen Schritt zu gehen?

Von einem Auslöser zu sprechen ist schwierig, weil es ein ganzer Prozess gewesen ist. Ich traf mich mehrere Jahre mit einem Freund, der Jesus wirklich liebt und wir haben viele viele Stunden, teilweise mehrmals pro Woche, miteinander verbracht und über den Glauben geredet.

All die Zeugnisse, auch von anderen Christen, die Gespräche und letzten Endes die Gebete haben dazu geführt, dass ein Prozess ablief, bei dem mein Herz um 180 Grad gedreht wurde. Ich bin dann innerlich irgendwann zur Erkenntnis gekommen. Das ist etwas, was man nicht mehr unbedingt rational erklären kann, sondern Gott hat es mir ins Herz gelegt und mir die Verblendung als Moslem von den Augen genommen.

Welches war die entscheidende Botschaft, die Sie im christlichen Glauben im Gegensatz zum Islam fanden?

Die selbstlose Liebe Gottes, dass Jesus am Kreuz stirbt, obwohl er es gar nicht muss und dies für mich tut, obwohl ich ein Sünder bin, ist etwas, was im Islam undenkbar ist.

Auch die Liebe den Feinden gegenüber, „liebet Eure Feinde“, wie es in der Bergpredigt heißt, das ist alles völlig konträr zum Islam, wo es Rache gibt, wo man den Feind töten soll, wo man einen Nicht-Moslem belügen und betrügen darf.

Eine weitere Faszination ist Johannes 1,12: „Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden“. Das hat mich einerseits sehr geärgert, denn was maßen sich die Christen an, zu behaupten, sie werden Kinder Gottes. Im Islam kann ein Mensch Gott nicht einmal im Paradies sehen und die Christen behaupten, sie werden durch Jesus sogar Kinder Gottes. Andererseits hat mich das aber auch fasziniert und innerlich angezogen.

Wie reagierte Ihre Familie auf Ihre Bekehrung?

Die erste Zeit hielt ich das geheim, sodass meine Familie nicht wissen konnte, dass ich Christ bin. Ich habe also heimlich unter der Bettdecke mit Taschenlampe die Bibel gelesen, gebetet, Anbetungsmusik gehört – ganz klassisch versteckt, obwohl wir ja mitten in Deutschland waren.

Als ich im Rahmen meiner Ausbildung von zu Hause auszog, nicht mehr von dort abhängig und räumlich distanziert war, habe ich dann gesagt, dass ich Christ wurde und habe danach eine unbeschreibliche Verfolgung erleiden müssen – durch die eigene Familie. Von Kontaktabbruch bis hin zu Morddrohungen innerhalb der eigenen Familie.

Ich erzähle das ungern ausgiebig in der Öffentlichkeit aus Achtung meiner Familie gegenüber.

Warum müssen eigentlich all diejenigen so große Angst um ihr Leben haben, welche sich vom Islam abwenden?

Weil Mohammed sagte, es gibt nur eine Religion und das ist der Islam. Alle müssen zum Islam konvertieren und wer vom Islam abfällt, der muss getötet werden.

War Ihnen denn bewusst, dass der Schritt Ihrer Bekehrung nicht nur erhebliche persönliche Konsequenzen für Sie bedeuten, sondern auch direkt Ihr Leben in große Gefahr bringen würde?

Ja, das war mir von Anfang an bewusst. Von der islamischen Lehre her, war mir bewusst, welche Konsequenzen ich zu tragen habe. Was mir nicht bewusst war, dass ich auch noch Verfolgung innerhalb von christlichen Kreisen erleiden würde. Und zwar dafür, dass ich den Islam kritisierte und ökumenische Gottesdienste zusammen mit moslemischen Geistlichen Hochverrat an Christus nannte. Das gibt es wirklich, dass der Imam in der Kirche aus dem Koran vorliest.

Sie sprechen immer von Toleranz und Nächstenliebe, aber in Wahrheit ist es Hochverrat an Christus und an der biblischen Wahrheit. Dadurch habe ich mir innerhalb der christlichen Szene einige Feinde gemacht.

Diese Art von Verfolgung ist für mich wesentlich schwerer zu ertragen, als die Morddrohungen im Islam, denn von Letzteren wusste ich, dass mich das erwartet.

Haben Sie auch schon außerhalb Ihrer Familie Morddrohungen von moslemischer Seite erhalten?

Die bekomme ich leider in regelmäßigen Abständen. Es ist aber schwer abzuschätzen, was davon jetzt leere Drohungen und was ernstzunehmende Absichtserklärungen sind.

Kennen einige dieser Leute möglicherweise Ihre Identität?

Diese Frage kann der Verfassungsschutz, der die Szene beobachtet, sicher besser beantworten. Für mich ist es so, dass ich diesbezüglich nicht unbedingt alles wissen muss und auch nicht wissen will.

Manchmal sind Zusammenhänge ersichtlich, wo Morddrohungen mit einem bestimmten Ereignis in Verbindung stehen, beispielsweise mit der salafistischen Bewegung in Deutschland. Bestenfalls weiß das der Verfassungsschutz, der hat – glaube ich – einen guten Überblick.

Welche Gruppierung stellt hier die größte Gefährdung für Sie dar?

Eine konkrete Gefährdung gibt es von den Dschihadisten, speziell von den radikalen Islamisten in Deutschland. Über Umwege habe ich auch Drohungen aus Pakistan, aus dem Iran usw. erhalten. Aber diese Dinge sind sehr selten und sehr oberflächlich, während die radikalen Moslems innerhalb Europas – innerhalb Deutschlands insbesondere – wesentlich gefährlicher und ernstzunehmender sind.

Sie treten nicht unter Ihrem richtigen Namen auf, aus Angst vor moslemischen Rächern. Warum zeigen Sie sich jedoch in Wort und Bild auf Videos und in der Öffentlichkeit, ist das nicht noch viel gefährlicher?

Ja, es ist in der Tat sehr viel gefährlicher, aber ich habe, neben meiner aufklärenden Arbeit in Bezug auf die Islamisierung, einen Verkündigungsauftrag des Evangeliums und es ist sehr schwierig ohne Bild und ohne Ton, diesem Auftrag nachzukommen.

Der weitere Grund ist, dass in islamischen Kreisen oft behauptet wurde, einen Nassim Ben Iman gebe es nicht, das seien alles vom Westen ausgedachte Geschichten, um die Moslems schlecht zu machen. Anhand Bildern von mir kann man jedoch sehen, dass ich ein arabisches Gesicht habe und arabisch spreche und es mich wirklich gibt.

Inwiefern hat sich Ihr Leben seit Ihrer Bekehrung verändert? Haben Sie noch engere Kontakte zu gläubigen Moslems?

Nein, mittlerweile nicht mehr. Je mehr ich in die Öffentlichkeit gegangen bin, desto geringer wurde mein Kontakt zu gläubigen Moslems. Das heißt aber nicht, dass es nicht hin und wieder mal Kontakte und Begegnungen mit säkularisierten Moslems gibt, woraus sehr gute Gespräche über Jesus und den Glauben folgen und wonach sich andere Moslems sogar bekehren.

Auch in säkularisierten moslemischen Ländern, wie beispielsweise in Afrika, kann ich evangelisieren und missionieren. Aber der Kontakt zum harten Kern, zur Szene, in der ich mich vorher bewegt habe, besteht schon seit vielen vielen Jahren nicht mehr.

Erleben Sie seitens Moslems stets nur Hass Ihnen gegenüber oder gibt es auch Neugier und interessierte Fragen, vielleicht in Vier-Augen-Gesprächen?

Ja, es gibt interessierte und neugierige Fragen, aber es ist leider eine absolute Minderheit. Die deutliche Mehrheit ist empört, wütend und entsetzt, denn die allermeisten Moslems denken, man kann sich gar nicht vom Islam abwenden, weil der Islam so gut, heilig und vollkommen ist.

Nach dem üblichen Islamverständnis eines frommen Moslems passt Ihre Entscheidung also rein gar nicht in sein Weltbild?

Viele Moslems kennen den Islam dabei selber nicht, das stelle ich immer wieder fest. Sie betrachten familiäre und kulturelle Aspekte, die auch für Christen wirklich vorbildlich sind und denken, das ist Islam – ist es aber nicht.

Islam ist, dass Mohammed Leute vierteilen lässt, dass er ihnen den Kopf abhaut, dass er zum heiligen Krieg aufruft und es eine blutrünstige Geschichte ist. Das ist Islam. Die friedlichen Islamverse, die mal ihre Bedeutung zur Zeit Mohammeds hatten und später aufgehoben wurden, noch zur Zeit Mohammeds, das ist keine Basis, um grundsätzlich von einer friedlichen Religion zu sprechen.

Da viele Moslems das nicht wissen, sind sie empört und denken, wie kann jemand so eine edle, noble Religion verlassen.

Welches Bild hatten Sie vor Ihrer Bekehrung eigentlich von sogenannten „Ungläubigen“, also Nicht-Moslems, und wie hat sich dieses danach verändert?

Das Bild, was ich hatte, ist das, was man in Deutschland wahrnimmt: Unverheiratet zusammenleben und Kinder zur Welt bringen, Drogen und Alkohol, Freizügigkeit – also der moralische Verfall in erster Linie und die Lieblosigkeit und Kälte innerhalb der Gesellschaft hat für mich das Christentum dargestellt und geprägt.

Geändert hat es sich dann, als ich wahre Christen kennenlernte, wirklich wiedergeborene Christen. Als ich feststellte, dass diese das sogenannte „christliche“ Land sogar verurteilen, fing ich an, mir ein Bild zu machen, was der christliche Glaube wirklich ist.

Und das sah nachher ganz anders aus. Da gab es plötzlich Ethik, Moral, Verpflichtungen Gott gegenüber und den Glauben, dass es Gott gibt und die Bibel Gottes heiliges Wort ist, was von den normalen Namenschristen oft kritisiert oder sogar abgestritten wird.

Weiter zum zweiten Teil des Interviews.

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7 Kommentare zu “Vom Dschihad-Terroristen zum verfolgten Christen – Teil 1

  1. Ich glaube mit diesem Thema geht Ihr falsch um (Allgemeingültigkeit aufgrund einer Aussage), und Ihr setzt den Focus auf Terror, wo Ihn der Mainstream hinhaben will! Von einer Wahrheitsbewegung kann man besseres erwarten.

  2. https://www.wahrheiten.org/blog/2010/07/09/aids-neue-erkenntnisse-die-man-nicht-verschweigen-darf/

    http://www.alpenparlament.tv/playlist/329-staatliche-willkuer-wegen-virusleugnung-der-fall-seebald

    Auch ein Einzelschicksal, das so verlaufen ist wie es hier geschildert wurde, ist es Wert, öffentlich erwähnt zu werden, wenn der Betroffene sonst keine Möglichkeit hat, seine Geschichte mitzuteilen. Ungerechtigkeit gibt es überall, wo Menschenrechte nicht eingehalten werden. Deshalb muß man nicht gleich alles verallgemeinern. Dazu haben wir ja noch unsere eigene Urteilsfähigkeit!
    Verfolger und Verfolgte (aber auch anständige Menschen) wird man in (fast) allen Religionen aber auch Ideologien finden. Wichtig ist es, dass diese Menschen irgendwo Gehör finden. Zum Beispiel hier!

  3. Was wird das hier? Wieder mal Hetze gegen eine Gruppe,die eh schon an allen Enden der Welt von der Pax Judaica und ihren Proxy zugebombt und dezimiert wird?Und damit meine ich Moslem und Christen in den Ländern wie Iraq,Libanon,Palestina,Afghanistan,Pakistan,Jemen und so weiter.Jawohl auch Christen wenn auch in der Minderheit sind unter den meist zivilen Opfern dieser Genozid Kriege zu beklagen.
    Ihr solltet euch schämen so was hier zu bringen.Das er vom Isalm zum Christentum konvertiert ist begrüße ich,aber seinen Glauben sogleich zu missbrauchen und Politik gegen genau die falsche Gruppe zu machen ist unchristlich und hat mit dem Evangelium Jesu nichts zu tun.
    Ausserdem lest euch bitte diesen Artikel durch.Ist zwar in Englisch aber lest die Argumente unter dem Pabst Bild und recherchiert ob das nicht stimmt was da steht.
    http://mauricepinay.blogspot.com/2010/11/remnants-conspicuous-blind-spot.html

    Damit sage ich nicht das es dort nicht auch Gruppen gibt die den Zionisten dem Erzfeind Nr. 1 in die Hände spielen .Wir haben aber nicht das Recht uns in deren Angelegenheiten zu mischen mit dem Vorwand Menschenrechte zu schützen um in Wirklichkeit dort ein ziviles Blutbad nach dem anderen zu begehen.Diese Gleichgültigkeit,Heuchelei und Doppelmoral sind die Bestandteile aus der unsere Psuedo-Demokratie aufgebaut ist.

    http://www.youtube.com/watch?v=iK7SRYp4sBc&feature=channel_video_title

    http://www.youtube.com/watch?v=A7sDc1teeSw

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