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Gelbe Karte für Brüssel?

Sie werden von Lobbyisten hofiert und gesteuert, gut geschmiert und leben in einer anderen, sehr realitätsfernen Parallelwelt. EU-Parlamentarier und -Kommissare samt ihrem gigantischen Machtapparat von zehntausenden Beamten und Mitarbeitern lassen es sich auf Kosten der Allgemeinheit gut gehen.

Aber sich die Blöße geben und immer nur faul herumsitzen, können diese Bürokraten natürlich nicht, daher muss dieser große Clan auch stets mit irgendwelchen sinnlosen und überflüssigen Aufgaben beschäftigt werden. Wie lange wird das wohl noch so funktionieren?

Auf diese Weise werden unzählige verrückte und höchst verstörende Ideen geboren, die Schlag auf Schlag und völlig ernst gemeint umgesetzt und in ständig neue und überflüssige Gesetze gegossen werden. Nicht nur Gurkenkrümmungen und der Stromverbrauch von Kaffeemaschinen werden reglementiert, sondern nahezu jeder Bereich unseres Lebens ist inzwischen betroffen. Hauptsache es klingt gut oder gutmenschlich und es sieht so aus, als ob in Brüssel tatsächlich gearbeitet wird. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ziehen hier alle am selben Strang.

Neben scheinbar rein bürokratischem Wahnsinn ersinnt die EU-Diktatur jedoch zunehmend auch bösartigste Maßnahmen, um unsere jahrhundertealten Kulturen in Europa allmählich zu zerstören und sämtliche Individualitäten in purer Gleichmacherei aufzulösen.

Dazu gehört auch der Genderismus, die Geschlechtergleichmachung. In perfekt getarnter Nachahmung des Kommunismus sollen Kinder immer früher von den Eltern entwöhnt und in staatliche Obhut gebracht werden, damit die Frauen mehr Zeit haben. Für was denn? Zum arbeiten natürlich. Die vielen Millionen von Arbeitslosen sind doch sonst so einsam.

Allerdings geschieht der indirekte Zwang, Frauen in die Arbeitswelt zu bringen, nicht allein aus Prinzip, sondern weil viele Familien mit einem Einkommen allein gar nicht mehr existieren können bzw. Familien heute bereits vermehrt zerstört sind. Dann muss auch Frau ran, um Geld heimzubringen. Und die EU meint es doch nur gut mit den armen Menschen, will ihnen Arbeit und Brot verschaffen. Die verantwortlichen Politiker sind jedenfalls so weit weg von der Realität, dass sie nicht merken, was hier schiefläuft.

Ebenfalls längst mit Lichtgeschwindigkeit im All verschollen scheinen die EU-Beamten des Verkehrsausschusses des EU-Parlaments. Der Focus schrieb am 24.06.2011 von der gewohnten Gleichmacherei und wie uns die EU auf die Rückkehr ins Mittelalter vorbereitet, denn Pferdekutschen fahren auch kaum schneller:

Der Bericht zur Straßenverkehrssicherheit in Europa enthält unter anderem die Empfehlung, Tempo 30 km/h als Regelgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften einzuführen.

[…]

Die Abgeordneten fordern zudem einheitliche Alkoholgrenzwerte im Straßenverkehr für ganz Europa. Damit würde Klarheit für die Bürger herrschen, und gleiche Vergehen würden nicht mehr unterschiedlich geahndet werden […].

Genau, wir brauchen endlich Klarheit im Verkehr, denn wer jeden Morgen von Griechenland aus über Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich, die BRD, Luxemburg und Belgien nach Holland zur Arbeit fährt, für den ist es natürlich sehr schwer, die vielen unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen und vor allem die Alkohollimits immer im Kopf zu haben. Ein ganz typischer und sehr häufiger Problemfall.

Der Begriff „Verkehrsausschuss“ bringt es eigentlich schon exakt auf den Punkt, mit was wir es hier zu tun haben: Mit einem Ausschuss an Leuten, die in der freien Wirtschaft zu nichts taugen. Blöd nur, dass diese Unfähigen nun alle anderen herumkommandieren dürfen und dafür Steuergelder im Überfluss erhalten.

Aber inzwischen regt sich vielfach Unmut in der Bevölkerung zahlreicher EU-Staaten, denn kein einziges Land ist freiwillig auf mehrheitlichen Wunsch seiner Bürger EU-Mitglied geworden. Kein Wunder also, dass die immer drastischeren diktatorischen Auswüchse auf steigenden Widerstand stoßen.

Dänemark geht noch einen Schritt weiter und demonstriert offiziell Ungehorsam, wenn auch nur in bescheidenem Ausmaß. Ab dem 5. Juli 2011 beginnen nämlich wieder – zumindest teilweise – die Grenzkontrollen, die seit Inkrafttreten des Schengen-Abkommens vor über zehn Jahren entfielen. Der Tagesspiegel erklärte am 01.07.2011 die konkreten Pläne:

Zunächst 30 zusätzliche Beamte sind für die deutsche Grenze abgestellt. Zum Jahresende sollen insgesamt in Dänemark 48 weitere Zollbeamte hinzukommen.

[…]

Insgesamt jedoch soll nur einer von 1000 Einreisenden kontrolliert werden, beteuert Kopenhagen […].

Dass diese paar Zöllner tatsächlich eine wirkungsvolle Maßnahme gegen den Zustrom von illegalen oder kriminellen Einwanderern darstellen, darf bezweifelt werden. Es scheint sich hier eher um einen kleinen Machtpoker zu handeln. Die Süddeutsche brachte das am 01.07.2011 genau auf den Punkt:

Zwar ist der Vorstoß vor allem symbolischer Natur. In Europa wurde er aber genau so aufgenommen, wie es die Rechtspopulisten der DF beabsichtigt hatten: als Angriff auf die im Schengen-Abkommen geregelte Freizügigkeit.

Es ist ein symbolisches Zeichen, ein erhobener Zeigefinger gegen Brüssel und dessen immer stärkere Bestrebungen, die gesamte Macht in Europa in wenigen Händen zu konzentrieren. Endlich wagt es ein Land, sich zu erheben und den Eurokraten die gelbe Karte zu zeigen.

Hinter dieser Aktion steckt – durch die Medien natürlich wieder in die übliche Schublade gesteckt – eine „rechtspopulistische“ Partei in Dänemark. Vor 20 Jahren wäre diese bescheidene Art von Heimatverbundenheit und Eigenschutz noch als völlig normal und legitim eingestuft worden, doch heute wird jedwede Kritik an diesem überbordenden Zentralismus mit akuter Faschismusgefahr als politisch inkorrekt abgestempelt.

Wie sehr ist die Welt doch schon in totalitärer Hand und die Menschen durch primitiv-populistische Manipulation verdorben worden. Dass diese Entwicklung nicht mehr lange so weitergehen kann wie bisher, liegt auf der Hand. Auch wenn es heute noch nicht wirklich danach aussieht, bald könnte die zentralistisch geprägte Entwicklung ganz schnell die Richtung ändern.

Die EU ist gefährlich, weil sie für machtgeile Irren eine ideale Plattform und die perfekte Möglichkeit bietet, legal das zu tun, was heute überall im Geschichtsunterricht verpönt wird, nämlich den geduldeten Weg in eine faschistische Großdiktatur.

Schön ist zwar, dass ein Ende dieses unsäglichen Experiments bereits in Sichtweite ist. Schade jedoch, dass alle sich abzeichnenden Auswege aus dem Dilemma nichts wirklich Gutes bringen werden, denn sowohl ein weltweiter wirtschaftlicher Zusammenbruch als auch mögliche Bürgerkriege und sonstige eskalierenden kriegerischen Konflikte dürften die Auflösung der EU begleiten. Wir kommen dann direkt vom Regen in die Traufe.

Warten wir ab, wieviele gelbe Karten Brüssel noch erhält, bis endlich die rote Karte gezückt wird. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Dieses Sprichwort gilt auch und ganz speziell für die EU. Genießen Sie einfach noch die letzten Monate, bis die Stimmung endgültig kippt.

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9 Kommentare zu “Gelbe Karte für Brüssel?

  1. Keineswegs überraschend.. „Nach einer am 17. Juni 2011 veröffentlichten GfK-Studie haben 91 Prozent der Bundesbürger kein Vertrauen in Politiker.“
    Und dabei ging es nicht um den einflusslosen Stadtrat um die Ecke, sondern um die wahrgenommenen großen Politmarionetten.
    In der Politik wird oft die Spieltheorie bemüht; nur so kann man zum Schluss kommen, dass kooperativ (EUdSSR) statt defekt (Einzelstaaterei) gespielt wird. Allerdings ist den Kleptokraten die Sache von Beginn an zu groß gewesen, nicht mal annährend alle Variablen (wie das Wahlvieh) wurden berücksichtigt. Wir alle entscheiden täglich tausende Male ohne die notwendigen Eckdaten zu kennen, aber wir spielen dabei nicht mit Milliarden Einheiten von Tauschmitteln und humanen „Ressourcen“.

    Wirtschaftlich müsste man das Szenario mal überdenken: Bringt es dem Konsum mehr, wenn alle per Lohn-Sozialismus a la Lafontaine ähnlich verdienen und das gleiche vorgesetzt bekommen, oder ist die Vielfalt an Geschmäckern, Stilen und Gemüsesorten ertragsreicher?

  2. Ein wahrer Artikel der mich schon wieder in meinem Denken bestätigt. Finde ich gut, dass man langsam aber sicher, endlich erfasst, was die Nutznießer von Bürokraten da oben eigentlich für uns…..für den normalen Menschen tun. Sie tun nämlich nichts Gutes.
    Die Diktatur schreitet voran und es wird an der Zeit sie zu stoppen.

  3. gurkenkrümmung… energiesparlampen…

    Ich habe eher das gefühl, dass sich die brüssler narrenkappen über die eu bürger lustig machen und eine art kasperletheater inszinieren:

    „wielange schlucken die eigentlich die dämlichsten anordnungen, die eu-schildbürger…?“
    Das ist nämlich das was es ist: wir werden verarscht :-)

  4. „Deutsche Richter machen mir Angst“ behaupten deutsche Richter.
    Daß ein deutscher Richter einem Kriminellen Angst macht, glaube ich nicht mehr. Aber daß ein Verwaltungsbeamter einem Menschen Angst macht, der ums Überleben kämpft, das kenne ich.
    Ich sag`s mal so:
    „gegen die heutigen Juristen und Gutachter waren Richter Freisler und Dr. Mengele Humanisten.“

  5. Jas paßt ja wieder 100%ig. Die Amtsschimmel in Brüssel wiehern mit den Bonzen in Berlin Paris und London um die Wette. Das Problem ist nur, dass auch in den Regionen in Deutschland bis in die kleinen Stadtparlamente ähnliches zu beobachten ist. Alles Paladine der grauen Eminenzen im Hintergrund. Wählen ist mittlerweise absolut sinnlos, denn es wechseln nur die Schweine die Tröge.
    Wir werden nicht daum hinkommen für uns selbst sorgen zu müssen, denn die wollen nur unser Bestes unseren Wohlstand, Recht und Freiheit.
    MFG:Martin

  6. Ja, so was aber auch …! Transitverkehr überwachen muß natürlich verboten werden, man könnte sonst damit vielleicht sogar Verbrecher jagen und dingfest machen, oder?!
    Aber 1 Millionen Mobilfunkdaten von der eigenen Bevölkerung auszuspitzeln, zu sammeln und auszuwerten ist dem polizeilichem und politischem Selbstverständnis nach erlaubt und legitim- siehe Dresden. Um indess bezüglich dieser „bedauerlichen Einzelfälle“ an eine Beschränkung innerhalb eines Bundeslandes zu glauben- ist ein Vergleich mit dem Glaube an den „Weihnachtsmann“ angebracht: Man glaubt, es gibt ihn, bis man erkennt, daß es Vati oder auch Mutti die ganzen Jahre über gewesen sind. Und zwar bei allen Kindern!

    Nun ja, jetzt erkennt man doch zumindst schon mal, warum ein ehemaliger Pop- Beauftragter einer Volkspartei sich als Umweltminister für ein Verbot älterer Handys einsetzte.

  7. Moin aus dem Norden,

    EU = Morgenthau Plan 2.0

    Wir wissen ja, daß die EWG -> EU nur gegründet wurde um Deutschland „nieder zu halten“. Das bestätigt ja sogar Herr Verheugen unverhohlen im „Gehirnwäsche-TV (TV = Totale Verblödung), einfach bei youtube.com „verheugen deutschland“ eingeben.

    Für den geplanten Morgenthau-Plan war damals (nach 1945) eben die Zeit noch nicht reif! Da hätte es zuviel Widerstände in den Völkern der Alliierten gegeben. Außerdem kannte man das Deutsche Volk, da war noch ’ne Menge Gewinn rauszuschlagen!

    Die BRD (Handlanger der weltweiten Verschwörer) arbeitet wie ein „Schweizer Uhrwerk“. Während alle anderen „Mitgliedsstaaten“ ja auch schon mal „gelbe Karten verteilen“ oder auch gar mal bei der gemeinsamen Währung nicht mitmachen (na ja, da wird dann halt auch mal das Volk gefragt – wenn auch solange „befragt“ wird, bis das Volk dann doch letztendlich zustimmt!), wird von der BRD blinder Gehorsam geleistet (sogar vorauseilend!!!).

    BRD = Besatzer Regime Deutschlands

    Da klagen doch tatsächlich viele „besorgte“ Deutsche über die Abgabe von Souveränitätsrechten an die EU (na immerhin mag man denken!), welche Souveränität muß man hier fragen? Die BRD kann keine dieser Rechte abgeben, denn sie hat diese Rechte nicht und hat sie nie gehabt!

    Wann merkt das der „Deutsche Michel“? Kann ich euch sagen: N I E!!!
    Wenn dieses Imperium EU zur „Hölle fährt“ (und das passiert sehr bald inkl. der BRD GmbH!), dann wird der „Deutsche Michel“ gern dem neuen Herrn (wer das wohl sein wird………., mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen). Wer mich kennt, weiß, daß ich unseren HERRN grundsätzlich GROSS schreibe, DIESEN meine ich nicht ;-). Aber tröste Dich „Deutscher Michel“ auch der Rest der Welt wird seine Knie vor diesem Herrn beugen (MIT VORAUS EILENDEM GEHORSAM!!!)

    GERMANY MUST BE PERISHED!!!

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