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Esoterik als vermeintliche Lebenshilfe?

Viele kennen sie als „Licht und Liebe“-Mystik oder als „moderne Spiritualität“, aber die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was wirklich hinter der Esoterik steckt.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich diese Lehre in ihren schier unzähligen Facetten immer weiter ausbreitet und längst auch die Kirchen unterwandert hat. Doch auf was lässt sich der Esoteriker tatsächlich ein, wenn er die scheinbar großartigen Möglichkeiten einer vermeintlichen Bewusstseinserweiterung und die vielschichten Lebensverbesserungen nutzen möchte? Kann Esoterik vielleicht sogar gefährlich sein?

Dr. Lothar Gassmann, Theologe und Buchautor, war am 14.11.2009 zu Gast in der Sendung Treff am Kreuz des Offenen Kanals Berlin zum Thema „Esoterik als Lebenshilfe?“, zu dem er auch schon ein gleichnamiges Buch veröffentlichte. Die rund einstündige Sendung befasste sich mit der Frage, ob Esoterik eine Verbesserung unserer persönlichen Lebenssituation bieten kann und welche Täuschungen aus christlicher Sicht dabei die wesentliche Rolle spielen.

Esoterische Vielfalt erklärt Herr Gassmann gleich zu Beginn sehr anschaulich. Er vergleicht diese mit dem Effekt eines Prismas, bei dem alles auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeht: Die vielen unterschiedlichen Farben stammen alle aus demselben Ursprung, dem weißen Licht, welches am Prisma in das Spektrum des Regenbogens aufgebrochen wird.

Nach Herrn Gassmanns Meinung beschreibt die Bibel diesen Ursprung in den vier Lügen der Schlange, welche diese im Paradies aufstellte, siehe 1. Mose 3,1-5:

  1. „Sollte Gott gesagt haben?“:
    Hier wird zunächst die grundsätzliche Autorität des Schöpfers in Frage gestellt.
  2. „Ihr werdet keineswegs sterben“:
    Die Leugnung der Endgültigkeit des Todes wird heute von allen möglichen Religionen und Glaubensrichtungen, v.a. den fernöstlichen, in Form der Reinkarnationslehre betrieben. In Hebräer 9,27 schrieb Paulus jedoch, dass der Mensch genau einmal stirbt und danach vor das göttliche Gericht kommt.
  3. „Ihr werdet sein wie Gott“:
    Der Mensch habe angeblich das göttliche Wesen in sich, er könne selbst göttliche Potenziale freisetzen. Gott wird dabei nicht als Person betrachtet, sondern lediglich als eine Kraft oder Energie, welche in allem enthalten sei, was uns umgibt. Die Bibel sagt jedoch klar, dass Gott der Schöpfer ist. Auch schon rein logisch betrachtet ergibt sich daraus, dass der Schöpfer nicht identisch mit seiner Schöpfung sein kann, sonst hätte er sich selbst erschaffen müssen.
  4. „Eure Augen werden aufgetan“:
    Damit wird versinnbildlicht, dass die Menschen versuchen, eine Erleuchtung zu erlangen, sich quasi von unten nach oben entwickeln sollen. Dies könne durch übersinnliche Techniken erreicht werden, beispielsweise über „Bewusstseinserweiterungsprogramme“ oder Meditation.

Esoteriker glauben also, sie seien selbst Gott bzw. göttlich? Betrachten wir einmal ein plakatives und vielleicht etwas plumpes Beispiel. Stellen Sie sich vor, Sie sind Softwareentwickler an einer Universität und arbeiten zusammen mit hochqualifizierten Spezialisten an einem komplexen System für künstliche Intelligenz.

Möglicherweise werden Sie der Software tatsächlich eine rudimentäre Art menschlicher Züge beibringen können, sodass dieses pseudeointelligente System in der Lage ist, bestimmte Aufgaben zu übernehmen, etwa eine automatisierte Hotelrezeption, vielleicht sogar in Form eines menschlich aussehenden Roboters.

Doch selbst wenn das System eines Tages so ausgereift wäre, dass auf einem gewissen Niveau rudimentäre Unterhaltungen möglich sind, so würde es doch niemals von sich behaupten, sich selbst erschaffen zu haben. Und falls dies dennoch geschehen würde, so wüssten Sie natürlich, dass dies nicht den Tatsachen entspricht, weil Sie schließlich die im Hintergrund arbeitenden neuronalen Netze entsprechend programmiert haben.

Eine Form von künstlicher Intelligenz, welche sogar lügen kann, wäre zwar eine technologische Sensation, aber damit würde weder dieses System zu einer echten Persönlichkeit mit eigenem Bewusstsein, noch würde sie Ihnen jemals auch nur annähernd gleichgestellt sein. Es ist schlichtweg unmöglich, denn die alleinigen Schöpfer dieses „Wesens“ waren Sie und Ihre Kollegen. „Intelligenter“ als Sie alle zusammen kann dieses System am Ende daher niemals sein, genausowenig wie es sich selbst erschaffen haben kann.

Obwohl anhand eines solchen konkreten Beispiels die Sache völlig klar und logisch erscheint, hindert dies die Esoterik nicht daran, die Schöpfung grundsätzlich mit dem Schöpfer zu verwechseln. Dieser Irrglaube ist zwar in sich vollkommen unlogisch, weil Schöpfung nicht aus sich selbst heraus entstanden sein kann, aber leider befasst sich offenbar kein Esoteriker mit diesem Denkfehler.

Herr Gassmann erwähnte nach einem Filmausschnitt über einen Handleser, dass die Kirchen sämtliche okkulte Praxis ablehnen würden, wie Wahrsagerei, Hellseherei, Magie, Zauberei usw. Im Prinzip mag das stimmen, aber in der Realität sieht die Lage längst ganz anders aus.

Heute ist es in immer mehr Kirchen und Gemeinden sehr wohl üblich und sogar erwünscht, Meditation zu praktizieren. Auch „christliche“ Hochschulen bieten Meditationsräume, häufig sogar ökumenisch. Die Katholische Hochschulgemeinde Konstanz z.B. schreibt auf ihrer Website:

Meditationsraum der Universität Konstanz: K 328

An der Universität Konstanz gibt es einen Raum der Stille für alle, die hier arbeiten, um ihnen in der Betriebsamkeit des Hochschulalltags die Möglichkeit für eine spirituelle Unterbrechung zu geben.

Universitätsgeschichtlich waren solche Räume der Meditation früher selbstverständlicher als heute, denn nicht selten wurden die Hochschulen in Europa unmittelbar um eine Kirche oder Kapelle angelegt.

Der Verein zur Förderung der Meditation in der Evang.-Luth. Kirche e.V. in München treibt es brutal auf die Spitze, indem er folgende Absichten ganz offen äußert:

Warum Meditation fördern?

Die mystische Spiritualität ist in der derzeitigen kirchlichen Praxis in den Hintergrund geraten. Die Evangelische Kirche hat sich zu einer Kirche des Wortes entwickelt. Im Zentrum des Gottesdienstes steht die Predigt. Sie hat den Charakter der Unterweisung für die Gläubigen.

Heutzutage reichen aber vielen Menschen Worte allein nicht mehr aus, um ihre spirituelle Sehnsucht zu stillen. Sie suchen nach unmittelbarer Glaubenserfahrung und diese Suche führt zur Meditation.

Unter Meditation verstehen wir innerlich still zu werden, um sich für die letzte Wirklichkeit – für Gott – öffnen zu können. Das kann auf die unterschiedlichste Weise eingeübt werden, z.B. durch wache aufmerksame Betrachtung des Atems oder durch „innerliches Sprechen“ eines Wortes oder Namens (Mantras). Immer geht es dabei um das Finden der eigenen Mitte.

Was hat dieser fernöstliche Mantra-Okkultismus denn bitte in christlichen Kirchen zu suchen? Gibt es dafür gar einen biblischen Hintergrund? Wenn nicht, warum toleriert dann diese Kirche solchen unübersehbar esoterischen Einfluss und fördert ihn sogar noch? In seinem Flyer offenbart der Verein, wessen Geistes Kind er ist. Darin heißt es:

Es gibt viele Wege zu Gott.

[…]

Leider ist mystische Spiritualität, wie sie beispielsweise im Christentum des Mittelalters lebendig war, in der derzeitigen kirchlichen Praxis in den Hintergrund geraten. Hier sieht der Verein seine Hauptaufgabe: Meditative Übungswege weiterzugeben und wieder neu zu beleben.

Das ist absolut unbiblisch, denn die Bibel beschreibt nur einen einigen Weg zu Gott und nicht „viele Wege“. Noch krasser ist das – völlig willkürlich herausgegriffene – Angebot der katholischen Pfarrei St. Bernhard in Karlsruhe. Dort wird auf der Gemeindewebsite unter dem Titel „Spiritualität“ Esoterik pur geboten:

Exerzitien im Alltag – Gott suchen und finden in allem

[…]

Mitmachen kann jede/r, der/ die bereit ist, sich täglich eine gewisse Zeit für Meditation und Gebet freizuhalten und an den wöchentlichen Gruppentreffen teilzunehmen.

„Gott suchen und finden in allem“ ist eins zu eins die esoterische Bewusstseinslehre, von der auch Lothar Gassmann sprach – angeboten von einer „christlichen“ Kirche? Diese Gemeinde hat sogar einen eigenen Meditationsraum. Allerdings ist dies keine Ausnahme mehr, sondern offenbar längst die Regel. Fast alle Kirchen hängen inzwischen ganz stark dem Trend „Meditation“ und „moderne Spiritualität“ an, was auch immer sie wohl darunter verstehen mögen. Mit dem Gott der Bibel und seinem Wort hat das alles jedoch nichts mehr zu tun.

Aber sicher beschränken sich diese esoterischen Auswüchse nur auf die ach so böse katholische Kirche? Von wegen, selbst kleine Freikirchen – die allerdings erwiesenermaßen freimaurerischem Einfluss unterliegen – sind von diesen Einwirkungen betroffen, z.B. die Evangelisch-methodistische Kirche in Fürth berichtete über ihr Angebot:

Irische live Musik, Clownerie, Lagerfeuer, Stockbrot, Meditationsraum und Snacks waren unser Angebot. Und das Angebot wurde rege genutzt.

Auch die Einrichtungen dieser Kirche, wie etwa die „Swiss Methodist Hotels„, bieten Meditationsräume. Ob sich die Mitglieder dieser Gemeinden überhaupt dessen bewusst sind, was ihnen da untergejubelt wurde? Im Gespräch mit diesen Leuten zeigt sich immer wieder, dass die wenigsten sich darüber Gedanken gemacht haben und einfach ahnungslos einem Trend nacheifern.

Bemühen Sie einfach einmal eine Suchmaschine und suchen Sie nach „Meditationsraum“. Sie werden über das breite Angebot erstaunt sein, denn von den meisten Kirchen, vielen Heilpraktikern und Yoga-Studios, über unzählige esoterische Anbieter bis hin zu ganz offensichtlich okkultem Treiben ist alles mit von der Partie.

Wundern müssen wir uns darüber natürlich nicht, denn die „christlichen“ Kirchen und Religionen haben mit dem Glauben an unseren Schöpfer und die Bibel nur noch formal gewisse Ähnlichkeiten. Leider vermischen jedoch die meisten Nichtgläubigen diese Tatsachen und meinen, ein bibeltreuer Christ stünde gleichbedeutend auch für den kirchlichen Glauben. In der Regel ist das längst nicht mehr der Fall, da die Kirchen kaum noch weiter von dem entfernt sein könnten, was die Bibel eigentlich lehrt.

Die allermeisten Menschen in den Kirchen ahnen gar nicht, was sie da tun, wen sie in Wirklichkeit verehren und auch die Anbieter von Meditation und Co. in den Gemeinden sind sich nicht wirklich bewusst, welchem Geist sie hier folgen. Allen gemein ist jedoch, dass ihre Unwissenheit nicht Gottgegeben ist, sondern sie ganz leicht die Täuschung erkennen könnten, würden sie das Wort ihres Schöpfers einfach mal selbst studieren.

Meditation ist nur eines der vielen Elemente der Esoterik, jedoch eines der wichtigsten. In seinem Interview spricht Lothar Gassmann noch weitere Themen an, die alle für sich abendfüllend wären und daher immer nur kurz angerissen werden. Der Kern all dieser Täuschungen ist jedoch immer derselbe, wie anhand des Vergleichs mit dem Prisma klar wird.

Lassen Sie sich nicht von esoterischen Phänomenen oder irgendwelchen Bewusstseinssprüngen in 2012 in die Irre führen, denn diese ganzen Behauptungen stehen auf dünnem Eis und entstammen zumeist nur diversen Channelings. Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, der wahre Plan der Dinge hat ein absolut solides Fundament, dem Sie vertrauen können.

35 Kommentare zu “Esoterik als vermeintliche Lebenshilfe?

  1. @Rodin

    „Da es keine unsterbliche Seele gibt, die den Tod des Körpers überlebt, existiert nichts, was nach dem Tod in einer Feuerhölle gequält werden könnte. Die von Gott verheißene Auferstehung ist aber eine Zusicherung dafür, daß die Toten zum Leben kommen werden.“

    Wenn absolut nichts mehr von einem Mensch nach seinem Tod da sein würde, so als ob er niemals gelebt hätte, warum soll dann für dieses Nichts eine Auferstehung vorgesehen sein? Und warum sollen Menschen denn dann versuchen ein gottgefälliges Leben zu führen, wenn am Ende ihres Lebens doch ein Nichts von diesem Mensch übrig bleibt? Das ist nicht logisch und die Bibel wäre dann wirklich nichts anderes Humbug. Oder eben eine mit sehr viel Raffinesse erdachte Geschichte, um die Menschen unterjochen zu können.

    Und die „Auferstehung“, wenn man sie dann überhaupt so nennen darf, wäre dann doch höchstens eine NEUschöpfung aus dem absoluten Nichts.

    Ich sehe es so: Der Mensch ist nach der Bibel eine lebendige Seele und ihm wohnt ein Geist (eine Kraft) inne. Die lebendige Seele stirbt, doch der Geist besteht weiterhin. Kann aber der Geist eines Menschen auch schon während des Lebens der lebendigen Seele, das Fleisch nur Fleisch sein lassen und sich von ihr trennen, evtl. nur für ganz kurze Zeit? Ich denke, daß dies möglich ist, indem der Wille eines Menschen oder die Unterdrückung des Willens von anderer Seite (z.B. einem Hypnotiseur) dies veranlaßt. Z.B. wenn sich jemand auf ein körperlich sehr schmerzvolles Erleben bewußt einstellt und durch die Trennung von Geist und Körper dann der Schmerz vollständig unterdrückt werden kann. So etwas habe ich an mir selbst schon erlebt. Deshalb denke ich, der Wille eines Menschen kann unglaublich viel bewirken.

  2. @Martin

    „Ich hoffe nun ists klarer!?“

    Ja. Da wäre ich fast schon von Dir sehr enttäuscht gewesen. Aber was reißt Du denn hier auch auf die Schnelle 8 Jahre Deines Lebens ab, ohne einen Hinweis für mich dazulassen, wo Du den Kleister versteckt hast, um die neue Tapete entsprechend zu würdigen?

    „Seinen Segen Dir!“

    Danke, für Dich auch!

  3. @Rodin

    „Interessanterweise verglich Jesus den Tod mit Ruhe und Schlaf.“

    In der Bibel wird, meine ich, davon gesprochen, daß wir einmal in die Ruhe (Gottes) einkehren werden, was ich als ewigen Sabbat bezeichnen möchte; ewiges Sabbat halten mit Gott.

    Offb 1,10Ich befand mich i[m] Geist in des Herrn Tag und hörte hinter mir [eine] laute Stimme wie [die einer] Posaune sagen:

    Konnte der Johannes über die Kraft Gottes, also über den ihm innewohnenden Geist etwa schon für kurze Zeit in des Herrn Tag gelangen?
    Und könnte das auch einem anderen Menschen quasi so ganz zufällig passieren, so für ganz kurze Zeit, ohne daß er sich erklären könnte, was überhaupt da mit ihm geschehen ist?

    Ist deshalb das mit Hypnose (und Rückführung) für Menschen gefährlich, weil dann ihr Geist vielleicht von einem Dämon in Besitz genommen werden kann und Gott später nicht mehr an sie herankommt, um sie in einer GUTEN Neuschöpfung „wieder auferstehen zu lassen“?

  4. Hallo Rodin,

    einen Hinweis möchte ich noch zu bedenken geben. Es gibt auch die Geschichte von Lazarus. Nicht der den der Herr hat ins Fleisch zurückgeholt sondern die des armen Lazarus aus Lukas 16,19-31:

    Lk 16,23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.

    Und dann einige Verweise zum Feuersee und der Totenauferstehung:
    1Kor 15,55 «Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?»

    Offb 20,15 Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen.

    Hier eine Stelle wie es sich mit dem Feuersee verhalten wird:
    Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo auch das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Hallo Jochen,

    das der Geist aus Gott über Dich kommt kann gut passieren. Aber nur wenn Du Ihn suchst. Und da Du es tust ist dein Zeugnis glaubwürdig.

    Und genauso kann durch Meditation und Hypnose ein anderer Geist über einen kommen.

    Und der Geist den man empfängt der leitet einen.
    Und da liegt die große Gefahr.
    Und allzuleicht lässt man sich vom Irrtum umstoßen und man fällt ins Verderben ohne es anfangs zu realisieren.

    Drum prüft die Geister ob sie aus Gott sind!

    Gottes Segen Euch allen,

    Martin

  5. @Rodin

    Sieh mal diesen Vers unten. Ich glaube keinesfalls, daß unser Gott der Liebe es so meint, daß ein Vater seinen Sohn schlagen soll. So aber haben es viele Menschen (Priester) verstanden und schon konnten die Mißhandlungen von Kindern „im Namen Gottes“ durch Priester usw. losgehen.

    Sprüche 29:17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Ruhe verschaffen und deiner Seele Wonne bereiten.

    Ich glaube vielmehr, daß hier „Sohn“ ein Synonym ist für Satan, das Böse, den bösen Geist in uns. Gelingt es dem Mensch, diesen „Sohn“ in sich, bestenfalls ganz unter Kontrolle zu bringen, dann hat der Mensch sich Ruhe und Frieden verschafft und er ist dann wirklich bereit, den Sabbat mit Gott zu halten.
    In der ganzen Bibel geht es immer nur um den guten und den bösen Geist in uns und den ständigen Kampf zwischen diesen zwei Mächten. Zum Glück steht aber auch schon nach der Bibel fest, welche Macht am Ende siegen wird.
    Die Frage bleibt nur immer wieder offen, warum muß dieser ganze lange Kampf sein, warum muß es unter den Menschen Gewinner und Verlierer geben?
    Werden in den Verlierern die bösen Dämonen für alle Zeiten gebannt und wie unter ‚Beton und Stahl‘ versiegelt?
    Werden die Menschen sozusagen von Gott zu etwas benutzt, was er selbst als der Gott der Liebe nicht zu tun vermag, weil er sonst seine von ihm selbst erstellten, universalen Gebote brechen würde? Nämlich die Ermordung („Du sollst nicht morden!“) eines seiner ‚geistigen‘ Söhne (Satan), der ihm nicht gehorchen will?

  6. Hallo Jochen,

    „Sprüche 29:17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Ruhe verschaffen und deiner Seele Wonne bereiten.
    Ich glaube vielmehr, daß hier “Sohn” ein Synonym ist für Satan, das Böse, den bösen Geist in uns.“

    Es ist aber auch ein Bild auf uns hier und heute:

    1Kor 11,30 Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen;
    31 denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden;
    32 werden wir aber vom Herrn gerichtet, so geschieht es zu unserer Züchtigung, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.

    Oder noch besser im Hebräer:
    Hebr 12,4 Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf wider die Sünde
    5 und habt das Trostwort vergessen, womit ihr als Söhne angeredet werdet: «Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst
    6 Denn welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er geißelt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.»
    7 Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?
    8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, derer sie alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr ja unecht und keine Söhne!
    9 Sodann hatten wir auch unsere leiblichen Väter zu Zuchtmeistern und scheuten sie; sollten wir jetzt nicht vielmehr dem Vater der Geister untertan sein und leben?
    10 Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, nach ihrem Gutdünken; er aber zu unsrem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.
    11 Alle Züchtigung aber, wenn sie da ist, dünkt uns nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; hernach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die dadurch geübt sind.

    Und sicher ist auch das nur das Böse unter Strafe steht. Also wenn wir böse sind empfangen wir Züchtigung. Und das böse verüben wir, wenn wir den Weg das Ungehorsams gehen, den Weg des Satan…

    Also wenn wir uns nicht selbst richten wird es ein anderer tun ;-)

    Aber wenn wir unsere Schuld bekennen ist der Herr treu und gerecht und reinigt uns von unserer Ungerechtigkeit.

    LG

  7. Religionen haben im Ursprung die Wahrheit, wurden aber umgeschrieben und missbraucht von der Dunkelseite. Gleiches gilt für Esotherik. Dort wird mit Suggestionen und falschen Lehren been nur auf die Dunkelseite gelenkt. Beim Channeling weiss man nunmal nicht, wen man anruft.

    Viele Leute wie ich, die kaum etwas über Esotherik lesen, spüren Spiritualität in sich, wenn man sie erstmal nur bereit ist zu erkunden. Allgemein sind Begriffe wie Esotherik und Spiritualität inzwischen derart unscharf, dass sie komplett inhaltlich verwischt werden.

    Aber was red ich. Esotheriker denken in Esoschienen, Religionszugehörige in Religionen. Das das alles nur Konzepte sind die von der jeweiligen herrschenden Macht verfremdet wurden, interessiert ja nie. :D

  8. #25

    @Martin und Rodin und an meinen persönlichen Stalker

    „Und sicher ist auch das nur das Böse unter Strafe steht. Also wenn wir böse sind empfangen wir Züchtigung. Und das böse verüben wir, wenn wir den Weg das Ungehorsams gehen, den Weg des Satan…“

    Was haben z.B. kleine Jungs Böses getan, die von katholischen Priestern und anderen Perversen sexuell mißbraucht wurden und an diversen Orten wahrscheinlich immer noch mißhandelt werden?

    Was haben all die Menschen (Kinder und Jugendliche) Böses getan, die jedes Jahr plötzlich wie vom Erdboden verschwinden oder schon verschwunden sind und nach deren Verbleib sogar die Polizei nach kurzer Zeit nicht mehr forscht?

    Was haben friedliebende Demonstranten – Beispiel Stuttgart – böses getan, die nur ihr vom Staat gegebenes Recht in Anspruch genommen haben, ihre Meinung öffentlich kund zu tun, wenn sie von wildgewordenen „Gesetzeshütern“ verprügelt und mit diversen Sachen beschossen werden?

    Was habe ich Böses getan oder all die anderen deutschen jungen Männer, wenn der Staat uns in den letzten 60 Jahren zur Sklaverei heranzog, und uns sogar dazu erziehen wollte, Gottes Gebot „Du sollst nicht morden“ zu brechen und uns alle unter Androhung von 5 Jahren Gefängnis zu perversen sadomasochistischen Musterungs-Doktorspielchen kommen ließ, um uns dabei sogar Frauen nackt vorzuführen?

    In unserer von Satan regierten Welt wird das Gute unter Strafe gestellt, nämlich der uns von Gott gegebene Wille FREIE MENSCHEN zu sein.

    Satan und seine Handlanger sind böse und sie sind es auch auf dieser Welt, die die Guten züchtigen. Und das Wort Gottes wird so verdreht, daß vor allem die Christen sich das gefallen lassen sollen, ohne irgend einen Mucks von sich zu geben.

    „Also wenn wir uns nicht selbst richten wird es ein anderer tun ;-)“

    Ja, ich hoffe sehr, daß die Bösen dieser Welt ihre Strafe auch noch bekommen werden.

    Hinweis in eigener Sache:

    Ich werde hier und auch woanders in Zukunft (als Jochen) nicht mehr schreiben können, denn ich habe einen STALKER am Hals, der mich verfolgt, überprüft was ich schreiben und mir dann sogar unverschämte Emails schreibt. Seine Emails lese ich nicht mehr, dies nur, falls er heute wieder mitliest.
    Solltest Du Martin oder Rodin oder jemand anders mit mir privat Kontakt aufnehmen wollen, dann leitet Rolf Eure Emails gerne an mich weiter.
    Wer Jesus folgt, darf anscheinend aus Sicht anderer (betrifft jetzt meinen persönlichen Stalker, der meint die Weisheit für sich gepachtet haben), seine eigene Meinung zum Geschehen auf dieser Welt nicht (öffentlich) kundtun.

    Matthäus 5:44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;

    Da ich keine Feinde habe, brauche ich sie auch nicht zu lieben. Ich liebe aber meine Nächsten, auch so einen Stalker mit verwirrtem Geist und ich bitte bei Gott für ihn, daß er seinen Irrtum noch erkennen möge, bevor es für ihn zu spät ist.

  9. Abend lieber Jochen,

    ich hoffe Dein „Kumpel“ ist nicht bösartig und lässt Dich im großen und ganzen in Frieden.

    Möge der Herr die Sache in seine Hand nehmen und leiten nach seinem Sinn und zu seiner Herrlichkeit und möge er Dir auch Deinen Raum zurückgeben dass er (der Stalker) ablässt von Dir.
    Und wenn die Sache einen Grund hat möge er die Erkenntnis bei ihm oder bei Dir beschleunigen damit wieder Frieden bei Dir einkehren kann.

    Möge Seine schützende Hand Dich beschirmen!
    Amen.

    Ich werd das ins Gebet mit nehmen heut abend.

    Was ich über die Züchtigung schrieb ist aus der Schrift und bezieht sich auf unsere Beziehung zum Herrn. Er züchtigt grecht und zu unserem besten.

    Die Welt ist nicht gerecht, dann wäre ja die Wiederkunft unseres Herrn unnötig. Und da sie ungerecht ist freuen wir uns ja um so mehr auf seine Erscheinung.

    Wenn du sagst und haderst weil viele zu Unrecht leiden,
    wie war es denn bei unserem Herrn?
    Hat er zu recht gelitten?

    Was sagt er jedoch über Leid?
    Selig sind diejenigen die in meinem Namen leiden…

    Nun, sicher kennen die oben angeführten Personnkreise den Herrn nur zum Teil (wenn überhaupt). Ich kanns Dir nicht besser beschreiben.

    Mein Gedanke (persönlich) ist dass durch Leid in der Welt der Wunsch nach einem Ausweg gestärkt wird…

    Dämmerts?

    Die Welt ist böse und der Herr kommt zu retten was verloren war. Nun muss nichts verloren sein da wir durch Glauben gerettet werden…

    Wenn der Herr die Menschen vom bösen retten will muss er doch auch das böse zulassen und offensichtlich werden lassen damit wir uns entscheiden können durch die Erkenntnis.

    So hab ich das Elend für mich erklärt. Seh es nur als Auslegung.

    Wenn etwas ist oder aber auch nur so, Rolf kann Dir meine Mailadresse auch gern geben.

    Alles Gute,

    Martin

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