Esoterik als vermeintliche Lebenshilfe?
Dr. Lothar Gassmann, Theologe und Buchautor, war am 14.11.2009 zu Gast in der Sendung Treff am Kreuz des Offenen Kanals Berlin zum Thema „Esoterik als Lebenshilfe?“, zu dem er auch schon ein gleichnamiges Buch veröffentlichte. Die rund einstündige Sendung befasste sich mit der Frage, ob Esoterik eine Verbesserung unserer persönlichen Lebenssituation bieten kann und welche Täuschungen aus christlicher Sicht dabei die wesentliche Rolle spielen.
Esoterische Vielfalt erklärt Herr Gassmann gleich zu Beginn sehr anschaulich. Er vergleicht diese mit dem Effekt eines Prismas, bei dem alles auf eine gemeinsame Wurzel zurückgeht: Die vielen unterschiedlichen Farben stammen alle aus demselben Ursprung, dem weißen Licht, welches am Prisma in das Spektrum des Regenbogens aufgebrochen wird.
Nach Herrn Gassmanns Meinung beschreibt die Bibel diesen Ursprung in den vier Lügen der Schlange, welche diese im Paradies aufstellte, siehe 1. Mose 3,1-5:
- „Sollte Gott gesagt haben?“:
Hier wird zunächst die grundsätzliche Autorität des Schöpfers in Frage gestellt. - „Ihr werdet keineswegs sterben“:
Die Leugnung der Endgültigkeit des Todes wird heute von allen möglichen Religionen und Glaubensrichtungen, v.a. den fernöstlichen, in Form der Reinkarnationslehre betrieben. In Hebräer 9,27 schrieb Paulus jedoch, dass der Mensch genau einmal stirbt und danach vor das göttliche Gericht kommt. - „Ihr werdet sein wie Gott“:
Der Mensch habe angeblich das göttliche Wesen in sich, er könne selbst göttliche Potenziale freisetzen. Gott wird dabei nicht als Person betrachtet, sondern lediglich als eine Kraft oder Energie, welche in allem enthalten sei, was uns umgibt. Die Bibel sagt jedoch klar, dass Gott der Schöpfer ist. Auch schon rein logisch betrachtet ergibt sich daraus, dass der Schöpfer nicht identisch mit seiner Schöpfung sein kann, sonst hätte er sich selbst erschaffen müssen. - „Eure Augen werden aufgetan“:
Damit wird versinnbildlicht, dass die Menschen versuchen, eine Erleuchtung zu erlangen, sich quasi von unten nach oben entwickeln sollen. Dies könne durch übersinnliche Techniken erreicht werden, beispielsweise über „Bewusstseinserweiterungsprogramme“ oder Meditation.
Esoteriker glauben also, sie seien selbst Gott bzw. göttlich? Betrachten wir einmal ein plakatives und vielleicht etwas plumpes Beispiel. Stellen Sie sich vor, Sie sind Softwareentwickler an einer Universität und arbeiten zusammen mit hochqualifizierten Spezialisten an einem komplexen System für künstliche Intelligenz.
Möglicherweise werden Sie der Software tatsächlich eine rudimentäre Art menschlicher Züge beibringen können, sodass dieses pseudeointelligente System in der Lage ist, bestimmte Aufgaben zu übernehmen, etwa eine automatisierte Hotelrezeption, vielleicht sogar in Form eines menschlich aussehenden Roboters.
Doch selbst wenn das System eines Tages so ausgereift wäre, dass auf einem gewissen Niveau rudimentäre Unterhaltungen möglich sind, so würde es doch niemals von sich behaupten, sich selbst erschaffen zu haben. Und falls dies dennoch geschehen würde, so wüssten Sie natürlich, dass dies nicht den Tatsachen entspricht, weil Sie schließlich die im Hintergrund arbeitenden neuronalen Netze entsprechend programmiert haben.
Eine Form von künstlicher Intelligenz, welche sogar lügen kann, wäre zwar eine technologische Sensation, aber damit würde weder dieses System zu einer echten Persönlichkeit mit eigenem Bewusstsein, noch würde sie Ihnen jemals auch nur annähernd gleichgestellt sein. Es ist schlichtweg unmöglich, denn die alleinigen Schöpfer dieses „Wesens“ waren Sie und Ihre Kollegen. „Intelligenter“ als Sie alle zusammen kann dieses System am Ende daher niemals sein, genausowenig wie es sich selbst erschaffen haben kann.
Obwohl anhand eines solchen konkreten Beispiels die Sache völlig klar und logisch erscheint, hindert dies die Esoterik nicht daran, die Schöpfung grundsätzlich mit dem Schöpfer zu verwechseln. Dieser Irrglaube ist zwar in sich vollkommen unlogisch, weil Schöpfung nicht aus sich selbst heraus entstanden sein kann, aber leider befasst sich offenbar kein Esoteriker mit diesem Denkfehler.
Herr Gassmann erwähnte nach einem Filmausschnitt über einen Handleser, dass die Kirchen sämtliche okkulte Praxis ablehnen würden, wie Wahrsagerei, Hellseherei, Magie, Zauberei usw. Im Prinzip mag das stimmen, aber in der Realität sieht die Lage längst ganz anders aus.
Heute ist es in immer mehr Kirchen und Gemeinden sehr wohl üblich und sogar erwünscht, Meditation zu praktizieren. Auch „christliche“ Hochschulen bieten Meditationsräume, häufig sogar ökumenisch. Die Katholische Hochschulgemeinde Konstanz z.B. schreibt auf ihrer Website:
Meditationsraum der Universität Konstanz: K 328
An der Universität Konstanz gibt es einen Raum der Stille für alle, die hier arbeiten, um ihnen in der Betriebsamkeit des Hochschulalltags die Möglichkeit für eine spirituelle Unterbrechung zu geben.
Universitätsgeschichtlich waren solche Räume der Meditation früher selbstverständlicher als heute, denn nicht selten wurden die Hochschulen in Europa unmittelbar um eine Kirche oder Kapelle angelegt.
Der Verein zur Förderung der Meditation in der Evang.-Luth. Kirche e.V. in München treibt es brutal auf die Spitze, indem er folgende Absichten ganz offen äußert:
Warum Meditation fördern?
Die mystische Spiritualität ist in der derzeitigen kirchlichen Praxis in den Hintergrund geraten. Die Evangelische Kirche hat sich zu einer Kirche des Wortes entwickelt. Im Zentrum des Gottesdienstes steht die Predigt. Sie hat den Charakter der Unterweisung für die Gläubigen.
Heutzutage reichen aber vielen Menschen Worte allein nicht mehr aus, um ihre spirituelle Sehnsucht zu stillen. Sie suchen nach unmittelbarer Glaubenserfahrung und diese Suche führt zur Meditation.
Unter Meditation verstehen wir innerlich still zu werden, um sich für die letzte Wirklichkeit – für Gott – öffnen zu können. Das kann auf die unterschiedlichste Weise eingeübt werden, z.B. durch wache aufmerksame Betrachtung des Atems oder durch „innerliches Sprechen“ eines Wortes oder Namens (Mantras). Immer geht es dabei um das Finden der eigenen Mitte.
Was hat dieser fernöstliche Mantra-Okkultismus denn bitte in christlichen Kirchen zu suchen? Gibt es dafür gar einen biblischen Hintergrund? Wenn nicht, warum toleriert dann diese Kirche solchen unübersehbar esoterischen Einfluss und fördert ihn sogar noch? In seinem Flyer offenbart der Verein, wessen Geistes Kind er ist. Darin heißt es:
Es gibt viele Wege zu Gott.
[…]
Leider ist mystische Spiritualität, wie sie beispielsweise im Christentum des Mittelalters lebendig war, in der derzeitigen kirchlichen Praxis in den Hintergrund geraten. Hier sieht der Verein seine Hauptaufgabe: Meditative Übungswege weiterzugeben und wieder neu zu beleben.
Das ist absolut unbiblisch, denn die Bibel beschreibt nur einen einigen Weg zu Gott und nicht „viele Wege“. Noch krasser ist das – völlig willkürlich herausgegriffene – Angebot der katholischen Pfarrei St. Bernhard in Karlsruhe. Dort wird auf der Gemeindewebsite unter dem Titel „Spiritualität“ Esoterik pur geboten:
Exerzitien im Alltag – Gott suchen und finden in allem
[…]
Mitmachen kann jede/r, der/ die bereit ist, sich täglich eine gewisse Zeit für Meditation und Gebet freizuhalten und an den wöchentlichen Gruppentreffen teilzunehmen.
„Gott suchen und finden in allem“ ist eins zu eins die esoterische Bewusstseinslehre, von der auch Lothar Gassmann sprach – angeboten von einer „christlichen“ Kirche? Diese Gemeinde hat sogar einen eigenen Meditationsraum. Allerdings ist dies keine Ausnahme mehr, sondern offenbar längst die Regel. Fast alle Kirchen hängen inzwischen ganz stark dem Trend „Meditation“ und „moderne Spiritualität“ an, was auch immer sie wohl darunter verstehen mögen. Mit dem Gott der Bibel und seinem Wort hat das alles jedoch nichts mehr zu tun.
Aber sicher beschränken sich diese esoterischen Auswüchse nur auf die ach so böse katholische Kirche? Von wegen, selbst kleine Freikirchen – die allerdings erwiesenermaßen freimaurerischem Einfluss unterliegen – sind von diesen Einwirkungen betroffen, z.B. die Evangelisch-methodistische Kirche in Fürth berichtete über ihr Angebot:
Irische live Musik, Clownerie, Lagerfeuer, Stockbrot, Meditationsraum und Snacks waren unser Angebot. Und das Angebot wurde rege genutzt.
Auch die Einrichtungen dieser Kirche, wie etwa die „Swiss Methodist Hotels„, bieten Meditationsräume. Ob sich die Mitglieder dieser Gemeinden überhaupt dessen bewusst sind, was ihnen da untergejubelt wurde? Im Gespräch mit diesen Leuten zeigt sich immer wieder, dass die wenigsten sich darüber Gedanken gemacht haben und einfach ahnungslos einem Trend nacheifern.
Bemühen Sie einfach einmal eine Suchmaschine und suchen Sie nach „Meditationsraum“. Sie werden über das breite Angebot erstaunt sein, denn von den meisten Kirchen, vielen Heilpraktikern und Yoga-Studios, über unzählige esoterische Anbieter bis hin zu ganz offensichtlich okkultem Treiben ist alles mit von der Partie.
Wundern müssen wir uns darüber natürlich nicht, denn die „christlichen“ Kirchen und Religionen haben mit dem Glauben an unseren Schöpfer und die Bibel nur noch formal gewisse Ähnlichkeiten. Leider vermischen jedoch die meisten Nichtgläubigen diese Tatsachen und meinen, ein bibeltreuer Christ stünde gleichbedeutend auch für den kirchlichen Glauben. In der Regel ist das längst nicht mehr der Fall, da die Kirchen kaum noch weiter von dem entfernt sein könnten, was die Bibel eigentlich lehrt.
Die allermeisten Menschen in den Kirchen ahnen gar nicht, was sie da tun, wen sie in Wirklichkeit verehren und auch die Anbieter von Meditation und Co. in den Gemeinden sind sich nicht wirklich bewusst, welchem Geist sie hier folgen. Allen gemein ist jedoch, dass ihre Unwissenheit nicht Gottgegeben ist, sondern sie ganz leicht die Täuschung erkennen könnten, würden sie das Wort ihres Schöpfers einfach mal selbst studieren.
Meditation ist nur eines der vielen Elemente der Esoterik, jedoch eines der wichtigsten. In seinem Interview spricht Lothar Gassmann noch weitere Themen an, die alle für sich abendfüllend wären und daher immer nur kurz angerissen werden. Der Kern all dieser Täuschungen ist jedoch immer derselbe, wie anhand des Vergleichs mit dem Prisma klar wird.
Lassen Sie sich nicht von esoterischen Phänomenen oder irgendwelchen Bewusstseinssprüngen in 2012 in die Irre führen, denn diese ganzen Behauptungen stehen auf dünnem Eis und entstammen zumeist nur diversen Channelings. Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, der wahre Plan der Dinge hat ein absolut solides Fundament, dem Sie vertrauen können.

Ich möchte jeden warnen, sich mit solchen Praktiken und Lehren zu beschäftigen. Alles läuft darauf hinaus, dass man Kontakt mit der Dunkelheit bekommt. Es ist die höchste Stufe okkulter Praktiken, denn es zielt darauf hin, dass man den direkten Kontakt mit dem antichristlichen Geist sucht.
Wer sich mit dem Bösen befasst, der wird sehr schnell „Fallen“. Wer sich damit beschäftigt, derjenige gibt sich dem Bösen hin. Das Böse hat eine anziehende Fazination, der man sich entziehen muss und das bewusst. Es ist als wenn man an den Rand einer Grube geht. Wer sich zu sehr über das dunkle Loch beugt, der kann sehr leicht hineinfallen.
Wer das Böse unterschätzt, der ist schon verloren!
Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis. (Hiob 30,26)
Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen. (Sprüche 11,27)
Meidet das Böse in jeder Gestalt. (1.Thessalonicher 5,22)
Schaut das Böse nicht an, fasst es nicht an und voralem sprecht es nicht an.
Amen.
Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.
1966 hat Joseph Weizenbaum eine Software namens ELIZA geschrieben,
wobei die Nutzer teils nicht unterscheiden konnten ob es ein Mensch oder eine Software ist, mit dem sie sich unterhalten.
http://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA
der begriff „künstlicher Intelligenz“ scheitert an dem Begriff Intelligenz,
für den es keine einheitliche Definition gibt. Letztendlich läuft diese
ganze KI Geschichte meist auf Expertensysteme hinaus. Das sind
aber nur komplexe Regelwerke um eine Art „Intelligenz“ zu simulieren.
Esoterik / Exoterik
Plato, in his dialogue Alcibíades (circa 390 BC), uses the expression ta esô meaning „the inner things“, and in his dialogue Theaetetus (circa 360 BC) he uses ta exô meaning „the outside things“.
hier sehe ich den Ursprung des Begriffes „Esoterik“. Alles was danach
mit diesem Begriff veranstaltet wurde/wird lehne ich ab.
Ich finde es immer höchst erstaunlich wie vor den ganzen „schwarzen“ Mächten gewarnt wird, mit dem Argument, davon stünde ja nichts in der Bibel. Dann stelle ich mir jedoch die Frage warum niemand zur Sprache bringt, dass die Bibel, wie wir sie heute kennen eine Zusammenstellung von Evangelien ist, die von einem Papst im 2. Jahrhundert zusammengewürfelt wurden, bzw. gut ins Gefüge passten. Alles was zum Machtaufbau unträglich war, wurde aussortiert. Es waren schon damals Machtstrukturen die unsere Bibel formten und somit bleibt die Frage im Raum ob man wirklich noch davon ausgehen kann, dass die Botschaft Jesu in diesem Werk wiedergespiegelt wird.Das man sich mit Meditation in Konvergenz mit dem „Bösen“ begibt halte ich für eine sehr gewagte These. Jedoch ist der aufkommende NewAge-Spiritualismus auch zu hinterfragen, denn die meisten Menschen betreiben solche Dinge, weils Trendy ist und haben keinen Bezug zu den fernöstlichen Hintergründen. Natürlich ist es aber abstrakt zu äußern, dies wäre eine Kontaktaufbau zum Bösen. Sind dann alle „Satans Schergen“ außer der gute missionierende Christ? Lächerlich und Weltfremd mit einer ordentlichen Packung Menschenhass ist das. Mehr nicht und es führt zu dem gleichen wohin dieser Fanatismus immer geführt hat. Tod und Verderben im „Sinne“ der Religion!
#1 @Alles ist Anders
„Schaut das Böse nicht an, fasst es nicht an und voralem sprecht es nicht an.“
Dann dürfte kein gläubiger Christ mehr vor die Tür gehen, er/sie kein Radio oder Fernsehen mehr anmachen und er/sie nur noch die Bibel lesen. Denn diese Welt hier gehört dem Widerwirker. Und der Widerwirker ist keine Figur wie in einem Film, eine Gestalt mit Hörnern am Kopf, Pferdehuf usw., der in der von Flammen nur so züngelnden Hölle haust, sondern das Böse ensteht in unserem Gehirn, genau so wie das Gute bzw. es wird uns eingegeben.
Richter 9:23 sandte Gott einen bösen Geist zwischen Abimelech und die Bürger von Sichem; und die Männer von Sichem fielen von Abimelech ab,
„Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen;“
Was ist das denn anderes, als das Böse in seinem eigenen Geist besiegen zu wollen.
Und lieber Alles ist Anders, hin und wieder seine Meinung zu bösen Dingen zu äußern die den Köpfen anderer Leute entsprungen sind, macht einen Menschen deswegen noch lange nicht zu einem Verbrecher. Sondern so etwas ist eher, wenn auch leider oft der vergebliche Versuch, den guten Geist bei anderen hervorkommen zu lassen, damit das Böse auf dieser Welt nicht überhand nimmt, bevor Jesus wiederkommt. Doch der Geist des Bösen ist eben gerade dabei, die totale Kontrolle über die ganze Welt an sich zu reißen und zu versuchen das letzte Bißchen an gutem Geist auf dieser Welt auszurotten.
1.Könige 11:6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen des HERRN, und folgte dem Herrn nicht gänzlich nach, wie sein Vater David.
Und noch Alles ist Anders,…
Jesaja 5:20 Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!
„Gott wird dabei nicht als Person betrachtet, sondern lediglich als eine Kraft oder Energie, welche in allem enthalten sei, was uns umgibt.“
Wenn Gott so als Person dargestellt wird, dann sind wir wieder beim Schema F: Ein alter Mann mit Bart sitzt in einer Wolke auf seinem Thron. So durften wir als Kinder früher Gott im Religionsunterricht zeichnen und der ‚Priester‘ fand das gut. Niemand hat Gott je von Angesicht zu Angesicht gesehen. Gott wirkt als Kraft in Jesus und diese Kraft ließ/läßt Jesus Wunder tun. An vielen Stellen in der Bibel steht: Es kam der Geist des Herrn über jemand:
Richter 14:6 Da kam der Geist des HERRN über ihn, so daß er den Löwen zerriß, als ob er ein Böcklein zerrisse,
Hört sich zunächst gar nicht so gut an, oder auch hier:
1.Samuel 16:14 Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist von dem HERRN gesandt schreckte ihn.
Ein böser Geist von Gott gesandt bewirkte im ersten genannten Vers sogar Schutz gegen ein Raubtier.
Und im zweiten Vers bewirkte der böse von Gott gesandte Geist die Hinführung zu einer neuen Bekanntschaft und letztendlich sogar etwas Gutes.
„Die Bibel sagt jedoch klar, dass Gott der Schöpfer ist.“
Muß deswegen Gott eine Person sein?
4.Mose 27:16 Der HERR, der Gott der Geister alles Fleisches, wolle einen Mann über die Gemeinde setzen,
Was werden wir sein, wenn wir unseren Körper als Gefängnis für unseren Geist hinter uns gelassen haben? Hat Gott alle Dinge die es gibt mit seinen Händen geformt, so wie ein Auto zusammengebaut wird in der Fabrik oder verlief das auf eine Art und Weise, die wir Menschen uns gar nicht vorstellen können, weil das über unseren zur Zeit noch beschränkten geistlichen Horizont hinaus geht?
1.Johannes 3:2 Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist.
„Auch schon rein logisch betrachtet ergibt sich daraus, dass der Schöpfer nicht identisch mit seiner Schöpfung sein kann, sonst hätte er sich selbst erschaffen müssen.“
Johannes 1:10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
1.Korinther 2:10 hat Gott uns aber geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen der Gottheit.
Wer Gott erschaffen hat, wir wissen es nicht. Wir wissen nur, daß im Anfang dieser Schöpfung hier das Wort gewesen ist.
Johannes 14:6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
Wer Gott nicht über seinen Geist durch seinen Sohn kommend erkennt, der wird niemals zu ihm gelangen.
So ein Schmarr’n,
die Bibel im Ursprung lehnt die Reinkarnation nicht ab, die Textstellen wurden einfach umgeschrieben/entfernt, da sonst das Glaubenskonstrukt Kirche zusammenbrechen würde. Es finden sich nur noch wenig Hinweise in der heutigen Bibel auf die Reinkarnation.
Jeder kann sich rückführen lassen und diese Aussage prüfen. Wer es noch nicht getan hat, sollte dazu schweigen.
Gut und Böse … ist das nicht Schubladendenken?
Bestimmt kennen einige den Versuch, wo aus toter Materie unter bestimmten Bedingungen Leben entsteht, wo also selbst nur in Steinen das Göttliche innen ist. Noch Fragen?
Heute sehen immer mehr Menschen, dass, was sie sehen wollen.
@geipel
„…wo aus toter Materie unter bestimmten Bedingungen Leben entsteht“
Johannes 11:43 Und als er solches gesagt, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
„Noch Fragen?“
Yes! Wozu bräuchte ein Stein die Fähigkeit zwischen gut und böse unterscheiden zu können?
„Jeder kann sich rückführen lassen“
Wohin zurück? Wo bist Du denn dabei gelandet, wenn ich einmal fragen darf?
„Gut und Böse … ist das nicht Schubladendenken?“
Ne, das ist nur die geistige Grundsubstanz der Welt, auf der wir uns z.Z. befinden.
„Heute sehen immer mehr Menschen, dass, was sie sehen wollen.“
Dem stimme ich zu.
Dunkelheit umschreibt nicht nur das Böse sondern auch die Unwissenheit, die Dummheit, die Kleingeistigkeit, den Hochmut, die Arroganz nicht zu glauben, welche Mächte in dieser Welt wirklich wirken.
Schönen Tag noch ;D
Grundsätzlich muss ich dem Autor Recht geben.
Die NewAge-Agenda ist auf jeden Fall sehr ernst zu nehmen, Esoterik kann wirklich gefährlich sein, sollte man zu tief hineinschlittern.
Durch Esoterik herbeigeführte Psychosen, Neurosen, alles real. Die Anzahl an Menschen, die durch solche Praktiken im wahrsten Sinne des Wortes in die „Irre“ geführt wurden, ist absolut unüberschaubar geworden. Nicht umsonst gibt es mittlerweile Einrichtungen, wo sich Betroffene Hilfe holen können. Ich bin kein Atheist noch Agnostiker, was die Gründe für die Auslösung dieser Psychosen angeht jedoch skeptisch.
Es werden wohl nicht alle Menschen von „Dämonen“ oder Dunkelmächten befallen worden sein. Es wird in vielen Fällen schon ausreichen, dass sich jemand bloß lange genug einredet/einbildet, er hätte da „etwas“ aufgeschnappt was er nicht mehr los wird. Solche Gedanken lassen sensible Menschen schwer bis gar nicht mehr los und somit wachsen Paranoia und Angstzustände heran.
Dennoch möchte ich die Existenz dunkler (und natürlich auch guter) Mächte nicht leugnen, so wie es unsere rationelle Wissenschaft gerne macht, da wir in unserer Wahrnehmung einfach zu begrenzt sind, um diese beurteilen zu können. Und das ist wohl auch gut so!
Ich habe zwar die Bibel, bezeichne mich selbst aber nicht als „bibelfest“.
Mag sein, dass die Bibel mit vielem Recht behält, Unstimmigkeiten lassen sich meiner Meinung nach jedoch nicht von der Hand weisen.
Wie konnte Jesus seine Wunderheilungen vollbringen? Seine Taten erinnern doch schwer an die verpönte „Qauntenheilung“. Könnte man diesen Menschen nicht als einen „Meister der Quantenheilung“ bezeichnen? Jesus ist aus reiner Liebe für uns gestorben, genauso hat er auch aus reiner Liebe gehandelt, als er Menschen von ihren Lastern und Krankheiten befreit hat. Warum sollte es für uns „normale“ Menschen verboten sein, aus Liebe einen Angehörigen, eine nahestehende Person zu heilen? Das ist ein Widerspruch.
Schon klar, er wird als der Sohn Gottes bezeichnen. Aber als geschaffenes Wesen bin ich ebenso ein Kind/Sohn Gottes.
Und sagte er nicht, dass, wenn wir an ihn glauben, dieselben Wunder vollbringen können?
Ein weiterer Punkt wäre eben, wie schon genannt, die Reinkarnation.
Auch moderne Forscher der urchristlichen Lehrer bestätigen, dass diese am Anfang der Christenheit eine Säule im gesamten Glaubesgebäude war. Ohne sie hätte das Christentum jeder Logik entbehrt!
Wie wäre das Erdulden der furchtbaren Qualen, die der GROßTEIL der Menschen hier auf Erden erleiden müssen, zu rechtfertigen?
Wie könnte ein GÜTIGER Gott, im Gegensatz zu den strafenden Gottesbildern der z.B. Juden und Römer, dem einen Menschen ein erfülltes Leben schenken, den anderen in Afrika von Beginn seines Lebens an dazu verdammen, im Elend zu ersticken und nicht mal das Kleinkind-Alter zu erleben? Und das im großen Stil!
Wie haben die Verfasser der Bibel ihre Informationen hinsichtlich der Entwicklung des Erdengeschehens erhalten? Von Gott, aber dass er „direkt“ zu ihnen gesprochen haben soll…. Meinte man damit am Ende „gechannelte“ Botschaften, telephatisch durch Gott erhalten?
Wie auch immer, ein guter Artikel!
Gruß