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Lautes Knirschen im Gebälk – wie lange hält die Hütte noch?

Nach dem ruhigen Sommer 2010 scheint uns ein stürmischer Herbst bevorzustehen. Zumindest nach den Aussagen einiger „Terror-Experten“ und „Krisenpropheten“.

Bereits in den Vorjahren wurde immer wieder mit dem Zusammenbruch, einem Crash und den dazugehörigen Katastrophen gerechnet, doch die marode Hütte hielt erstaunlicherweise bisher allem Stand. Sie ist allerdings im Kern inzwischen so instabil, dass die Stunde der Wahrheit unaufhörlich näherrückt.

Der Wind beginnt auch bereits aufzufrischen, denn vor wenigen Tagen sprachen die USA eine Terror-Warnung für Europa aus. Viele Medien berichteten darüber, wie auch die NZZ am 04.10.2010:

In diesen weltweit gültigen Warnungen sind die üblichen Gefahrenzonen aufgelistet, etwa die Kriegsgebiete, das Horn von Afrika, Pakistan und andere. Neu ist nun, dass zurzeit auch Europa (vorläufig bis zum 11. Januar) als Gefahrenzone gilt, die es in den Augen der amerikanischen Regierung verdient, gesondert erwähnt zu werden.

Um was geht es den Amerikanern dabei? Wollen sie netterweise die Welt vor ihrem unberechenbaren Geheimdienst, der CIA, warnen? Oder ist es der Versuch, den Dollar zu stützen? Eine Kurzmeldung des Wall-Street-Journals vom 04.10.2010 bestärkt diese Überlegung:

Treasurys rose Monday as concerns about a potential terror threat in Europe drove many investors into the safe haven of U.S. government debt.

Dieser Umschwenk der Anleger auf den ach so sicheren Hafen der US-Staatsanleihen – demnächst neben dem Dollar ebenfalls als supergünstiges Heizmaterial in gepresster Form zu erwerben – könnte aber auch lediglich eine unerwartete Folgereaktion der vielen Chart-gläubigen Börsenmakler und nicht vordergründig geplant gewesen sein.

Main-Netz meinte dagegen am 05.10.2010, dass die Terror-Warnung gar dem Stimmenfang der US-Regierung dienen sollte. Na, wer wird denn sowas unterstellen wollen?

Vier Wochen vor der nächsten Parlamentswahlen warnen das State Department und das Heimatschutzministerium in Washington wieder einmal vor größeren Terrorgefahren. Besonders bei Reisen nach Europa bestehe eine »erhöhte Anschlagsgefahr«.

[…]

Auch vor den Wahlen von 2002, 2004, 2006 und 2008 registrierte die Regierung des damals amtierenden US-Präsidenten George W. Bush jedes Mal eine »dramatisch erhöhte« Anschlagsgefahr. […] »In Zeiten der Gefahr scharen sich Wähler vermehrt um die jeweilige Administration«.

Welch erstaunliche Zufälle. Irgendwie werden alle durchgeführten und angekündigten Terroranschläge immer von unzähligen solcher glücklichen Fügungen begleitet. Doch wurde jemals ein Terroranschlag wirklich vorher angekündigt? Wurde 9/11 etwa vorher bekannt gemacht? Die psychologische Wirkung eines Anschlags ist sicherlich viel verheerender, wenn dieser ohne Vorwarnung passiert.

Daher können wir nun fast sicher davon ausgehen, dass überhaupt kein Anschlag geschehen wird, erst recht keiner von echten Islamisten. Vielleicht werden wieder irgendwelche Unterhosenbomber oder mutmaßliche Schwarzpulvermischer mit Kinnbart „gerade noch rechtzeitig“ ertappt, bevor ihre selbstgebauten Bombenattrappen zischend in die Luft fliegen.

Dagegen hätte ein zweites 9/11 mit dieser Art der Vorankündigung eine neue Qualität. Allerdings würden dann selbstverständlich solche drängenden Fragen aufkommen, warum denn trotz dem konkretem Wissen über das Kommende nichts dagegen unternommen wurde.

Es ist davon auszugehen, dass bereits wenige Tage nach dem Wahltag am zweiten November 2010, die US-Regierung die Terrorgefahr wieder herunterstufen wird. Fraglich ist jedoch, klappt diese Art der Wahlmanipulation denn wirklich bei jeder US-Wahl? Sind die Amerikaner tatsächlich in der Mehrzahl so bescheuert? War das jetzt eigentlich eine rhetorische Frage?

Was auch immer an Terrorpropaganda verkündet oder sogar als Scheinanschlag durchgeführt wird, es ist ein Spiel mit dem Feuer. Denn auch wenn die derzeitige politische und wirtschaftliche Situation vermeintlich stabil wirkt, der Schein trügt gewaltig und es genügt schon ein winzig kleiner Auslöser, um eine richtige Katastrophe in Gang zu setzen:

Börsencrashs, Währungsabstürze, Bankfeiertage, geschlossene bzw. leergekaufte Supermärkte und Tankstellen, nationaler Notstand, Ausgangssperren – vieles ist denkbar. Unser hochempfindliches Geflecht an internationalen Verbindungen der Finanzmärkte, zahlreiche nur noch von Staaten gestützte Großbanken und ein noch niemals dagewesener Schuldenstand, sind sozusagen bis zum Rand mit Nitroglycerin gefüllte Bomben, die schon bei der geringsten Erschütterung hochgehen und dabei in einer Kettenreaktion alles im Umkreis zerstören würden.

Dollar und Euro dürften diese Explosion kaum überstehen, mit verheerenden Folgen. Nach einem Währungszusammenbruch oder einer Währungsreform können auch Probleme in der Energieversorgung entstehen, weil Öl und Gas u.a. bei uns großteils importiert werden müssen. Spätestens dadurch entsteht dann völliges Chaos, weil davon auch die Versorgung der Bevölkerungen abhängt. Ohne Geld mag die Welt noch irgendwie funktionieren, nicht aber ohne Nahrung und Energie.

Im schlimmsten Fall sehen wir sogar einen Krieg, vielleicht nur regional – im nahen Osten genügt auch nur ein kleiner Funke – aber möglicherweise auch weltweit eskalierend. Da können wir noch so rational überlegen, ob dies irgendwelchen Drahtziehern im Verborgenen nützt oder nicht, wir werden ab diesem Moment andere Probleme zu bewältigen haben.

Da wir gegen derartiges Geschehen faktisch nichts unternehmen können, außer uns im Kleinen etwas abzusichern, überkommt vermutlich den einen oder anderen eine gewisse Resignation. Stuttgart 21 und die vielen zehntausend Menschen dort machen zwar Mut, aber es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und sobald uns Szenarien mit globalen Auswirkungen beginnen zu überrollen, ist die jetzige erhoffte Revolution in der BRD sowieso zu Ende.

Wir wissen leider nicht, in welcher Art uns Ungemach bevorsteht, aber unser Gefühl und die Lage um uns herum signalisieren uns nichts Gutes. Vor einem heißen Herbst 2010 wurde schon vielfach gewarnt, z.B. von Trendforscher Gerald Celente, und andere spekulieren genau über diese Horrorszenarien und malen ihre Überlegungen wie dunkle Wolken ans Firmament.

Schaden kann es daher grundsätzlich nicht, sich zumindest nach eigenen Möglichkeiten auf die Ungewissheit vorzubereiten, indem Sie sich u.a. mit Lebensmitteln eindecken und weitere notwendige Dinge vorrätig halten. Ob dies im Ernstfall wirklich helfen wird, wissen wir nicht, doch lieber wenigstens den Versuch unternehmen, anstatt die Hoffnung gleich aufzugeben.

Zwar mögen manche sagen „es wird schon nicht so schlimm kommen“ und „danach geht es wieder aufwärts“, doch hier ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens, denn aus welchen Gründen sollte es aus dem Nichts heraus aufwärts gehen – ist das überhaupt geplant? Unbezweifelt laufen jetzt und in Zukunft lange geplante Programme ab, die zum Ziel die allmächtige Weltregierung haben.

Auch wenn scheinbar alles darauf hindeutet, dass die EU am Euro zerbrechen und auch die USA einem grausamen Ende entgegengehen werden, das Ziel der wahren Mächtigen war und ist die Zerstörung der Nationen und ihre Vereinigung unter einer zentralen Weltherrschaft, idealerweise unter der UNO, denn genau dafür wurde diese Instanz vor 65 Jahren geschaffen.

Ob sich – wie bisher schon mehrmals geschehen – auch diese aktuelle kritische Welle wieder glätten lässt ist ungewiss. Die Balken knirschen und krachen inzwischen an allen Ecken und Enden und das immer stärker. Irgendwann brechen sie auf einen Schlag und die ganze Hütte fällt in sich zusammen. Im besten Fall lässt sich der weltweite Kollaps nochmals um Monate hinauszögern – mehrere Jahre dürfte das schwerlich gelingen.

Wer daher in absehbarer Zukunft mit dem „Finale“ rechnet und grundsätzlich mit dieser kaputten Welt abgeschlossen hat, der hat sicherlich nichts zu verlieren, oder? Klug ist, wer sich von diesem Leben losgesagt und das wahre Ziel erkannt hat. Denn es hilft auch kein unverständliches Kopfschütteln über die Dinge, die da kommen werden. Sie werden kommen.

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9 Kommentare zu “Lautes Knirschen im Gebälk – wie lange hält die Hütte noch?

  1. Hallo,

    wo bleibt Euer Optimismus?

    Hier bei mir in Asien sieht es gut aus. Die Preise für Farmland sind extrem niedrig.

    Ich denke, wer jetzt in die richtigen Werte investiert, braucht sich um die Zukunft keine Sorgen zu machen.

    Klar fällt der US Dollar und andere Währungen denn dadurch verringert sich die Kreditschuld der Länder.

    Wer aber in Rohstoffe, Gold, Silber oder gutes Land investiert wird am Ende der Gewinner sein.

    Das der Staat in Deutschland Geld braucht wißt ihr doch und er holt es sich natürlich da wo noch etwas zu holen ist und das ist der vermögende Mittelstand.

    Kein Grund zur Panik.
    Viele weitsichtige Menschen werden rechtzeitig ihr Kapital umschichten.
    Der Rest wird irgendwann aufwachen wenn es zu spät ist.

    Alles kein Grund um das Leben nicht von der positiven Seite zu sehen.

    Michel aus Phnom Penh
    bauerinasien(ad)gmail.com

  2. Das Wasser im Froschepott wird immer heißer, nur merken es die Frösche nicht, weil die Temperatur langsam erhöht wird.
    Für mich ist Baden Würtemberg ein Pilotprojekt der NWO, wie weit sie mit den Untertanen spielen können, mit welcher Gegenwehr ist zu rechnen…!
    Ich sage nur Winnenden, Lörrach und Stuttgart Bahnprojekt, zufälligerweise alles im selben Bundesland, komisch, nicht wahr?
    Soll ich sagen wie es weitergehen könnte? Möglicherweise werden eines Tages Ordnungsamt oder Polizei, möglicherweise gar die BW von Haus zu Haus gehen und alle Waffen einsammeln, alles zu unserrem Schutz!
    Der „Beschützer“ ist oft der Zuhälter…

  3. Da muss ich unserem lieben Autor Recht geben, es knirscht im Gebälk – aber gewaltig. Es kann sicher zu jedem Zeitpunkt zum Einsturz kommen – viele Anzeichen werden immer deutlicher. Die Goldjungs sagen z. B. bei W.E., dass ein Goldpreisanstieg von 100 $ pro Tag ein Signal sein wird. Letztens waren es schon mehr als 30 $.
    Die Signale aus der geistigen Welt sind ähnlich kritisch, selbst wenn man hier einige Wichtigtuer abzieht.
    Die Natur gibt auch Hinweise – schaut mal abends/nachts in den Himmel.
    Deshalb werden die Dinge m.M.n. nicht so kommen, wie es einige Quellen vorhersagen.
    Die Eliten spielen ihre letzten Trümpfe aus. Vieles gelingt ihnen nicht mehr, so z. B. der Krieg gegen den Iran.
    Zum Kom. vom Martin: Stimmt, bei allen Fällen ist etwas Ungeklärtes dabei. Ist schon mal jemanden aufgefallen, dass alle Amokläufer an den Schulen, immer vorher in psychatrischer „Behandlung“ waren? Und während ihrer schrecklichen Taten konnten sie Fähigkeiten entfalten, wie sonst nur bei Profis.

  4. @überhaupt kein Anschlag

    na – darauf würde ich mich nicht verlassen. Für einen Anschlag sind noch viele Geheimdienste gut – und die Finanzinvestoren haben auch och genug im schwarzen Koffer, um so etwas zu finanzieren.
    Da muß nur noch ein NWO-Think-Tank die notwendigkeit erklären, oder ein PR-Institut einen derartigen Vorfall benötigen, und schon ist es passiert.
    Da wird dann nicht nur die Anzahl der Terrortoten – sondern sogar die Identität mit eingeplant.

    Deshalb gehe ich davon aus, daß ein beliebiger „Terroranschlag“ jederzeit passieren kann!
    mfg zdago

  5. Zum Gedanken, dass dies alles in einem Bundesland passiert.

    vor glaub ich 2 Jahren kursierte doch auf einigen Websites, dass sich verdächtig viele Fahrzeuge mit einer 666 auf dem Nummernschild haben in Baden Baden getroffen ….

    Aber das nur mal am Rande erwähnt.

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