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Die Schweizerinnenmacher – Vom Zebra bis zum Elter

Die Stadt Bern hat eine ab sofort gültige Regelung an alle Mitarbeiter der Stadt erlassen, welche die Gleichstellung von Frau und Mann zum Ziel hat. Worte wie Fußgängerstreifen oder Vater und Mutter sind nicht mehr gestattet, sondern Zebrastreifen und „Elter“ müssen verwendet werden.

Als Nicht-EU-Land kann die Schweiz hiermit eine sofortige Aufnahme in die EU ohne irgendwelche Auflagen beantragen. Vorbildlich, liebe Schweizer – oder besser Schweizerinnen – die Bananenkrümmungsmesser in Brüssel freuen sich schon auf Euch.

Ob diese skurrile Anweisung ein ziemlich verspätet gezündeter Aprilscherz war – die Berner sind in der Schweiz nämlich als langsam bekannt – oder nur das Ergebnis viel zu wenig ausgelasteter Staatsdiener? Die schweizerische „Bild“-Zeitung Blick berichtete am 04.06.2010 vom „Sprach-Irrsinn“ in Bern:

Anweisung an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bern: Ab sofort müssen Texte geschlechtergerecht formuliert werden.

[…]

«Mit dem Wort Fussgängerstreifen sind nur die Männer gemeint», sagt Nadine Wenger, Projektmitarbeiterin bei der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann in Bern. ­Zebrastreifen dagegen sei ein neutraler Begriff.Weitere Wörter wie Anfängerkurs, Führerausweis und Mannschaft stehen auf dem Index.

[…]

Und auch die Liste der «diskriminierenden Wörter» ist länger. Statt Vater oder Mutter sollte man laut Bund besser «der Elternteil» oder «das Elter» schreiben. «Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich», sagt Isabel Kamber, Stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch.

Einige weitere der sanktionierten Begriffe sind

  • Mannschaft wird zu Team
  • Benutzerhandbuch wird zu Bedienungshandbuch
  • Besucherparkplatz wird zu Gästeparkplatz
  • Lehrerzimmer wird zu Pausenzimmer

Das wirklich Lustige an diesen Genderismusplan ist, dass die Berner Behörde diesen Unsinn völlig ernst meint. Wie Blick in einem weiteren Artikel vom 05.06.2010 ergänzt, haben wohl ausgerechnet einige Damen älteren Semesters in der schweizer Regierung diesen lächerlichen Vorstoß zu verantworten:

Die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin (57) hat sich als damalige Präsidentin der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur intensiv mit dem Sprachengesetz auseinandergesetzt. […] Heute findet Riklin den Sprach-Irrsinn daneben: «Wahrscheinlich waren wir uns dieser Auswüchse nicht bewusst», sagt sie.

[…]

Für den Sprach-Irrsinn machte sich eine Nationalrätin besonders stark: Die Aargauer SP-Politikerin Doris Stump (60). In der Sommersession 2007 pochte Stump darauf, dass der Bundesrat in Artikel 7 verpflichtet wird, notwendige Massnahmen zu ergreifen. […] Auf ihrer Webseite macht die SP-Politikerin ihre Mission klar: «Feminismus ist kein kurzfristiger Arbeitsauftrag.»

Doris Stump hat sich das Thema Genderismus offenbar zur Lebensaufgabe gemacht, wie sie schon auf ihrer Website deutlich sichtbar mit dem Menüpunkt „Gender Studies“ demonstriert. Unter „Sexistische Werbung“ schreibt sie:

In der Schweiz häufen sich Tötungen von Frauen durch ihre Ehemänner oder Freunde, ist häusliche Gewalt ein in allen Gesellschaftsschichten verbreitetes Verbrechen, werden immer wieder sexuelle Übergriffe bei Kindern aufgedeckt.

[…]

Deshalb habe ich mit einem Vorstoss ein Verbot sexistischer Werbung gefordert. Der Vorstoss wird vom Bundesrat abgelehnt, wurde vom Parlament noch nicht behandelt.

Das klingt nach eigener leidvoller Erfahrung, was natürlich eine üble Sache ist. Dennoch muss die Frage gestattet sein, ob man auf Basis von Einzelfällen eine ganze Stadt bzw. ein ganzes Land in den Irrsinn treiben darf? Andererseits, wenn man an 9/11 denkt, dann ist diese Methodik nicht wirklich neu.

Kathy Riklin, die oben genannte CVP-Nationalrätin, welche heute dem Sprach-Irrsinn selbst kritisch gegenübersteht, hat jedoch noch eine andere interessante, eine „grüne“ Seite: Greenpeace-Kontakte, CO2-Klimalügen-Propaganda, sogar den Ober-Eisenbahn-Klimawahnsinn-Ingenieur Pachauri traf sie schon persönlich.

Es mag zwar eine oberflächliche Klassifizierung sein, doch immer wieder zeigt sich ganz klar, dass der größte Unsinn, der größte Betrug und die größten Lügen immer zu denselben Leuten und derselben zerstörerischen Ideologie führen. Nicht die Begriffe Vater und Mutter müssen verboten werden, sondern diese verlogenen und scheinheiligen Ökoverbrechen, auch rote Lügen in grünem Gewand genannt.

Wir erleben hier zwar eine sehr traurige Entwicklung, die uns nach wie vor politisch aufgezwungen werden soll, aber immerhin scheinen die Bürger das Spiel zu einem gewissen Teil auch zu durchschauen. Das zeigen die Leserkommentare zu den obigen Artikeln von Blick. Wenn Sie mal etwas schmunzeln wollen, dann schauen Sie dort rein. Hier eine kleine Auswahl der Meinungen unserer Nachbarn im Süden:

Gebt diesen Beamten einen Steinhammer und schickt sie in einen Steinbruch nach Sibirien, dann wissen sie wenigstens wieso sie am Abend müde sind. UNd etwas sinnvolleres hätten sie allemal noch gearbeitet als über solchen sinnlosen Vorschriften gebrütet…..

Yeah, dann machen wir aus dem Muttertag das Eltertag.

Es soll mir doch bitte ein Kompetenter oder eine Kompetentin sagen,wieviel dieser Bockmist gekostet hat. Wahrlich ein enormes Einsparpotential an Beamtenlöhnen!!

Elter unser die/der Du bist in den Himmeln…

Wir haben auf allen Ebenen und in allen Bereichen zu viele Beamte die zu viel Zeit haben. Bitte linear einen Drittel dieser Beamten entlassen und der sinnvoll produzierenden Privatwirtschaft zuführen.

Das kann nur das Produkt einer unzufriedenen Frau aus der linken Politik-Ecke sein. Peinlich.

Die sexuell neutrale Wortwahl sollte generell auch der Würde der Tiere gerecht werden. Also z.B.: statt Kaninchen: Kaninin (f) und Kanin (m) / die Fliege, der Flieger / die Spinne, der Spinner / der Wurm, die Würmin / der Marder, die Märderin / der Wiedehopf, die Wiedehöpfin / die Schlange, die Schlangin /die Mücke, die Mückin / der Aktionär, die Aktionärrin / (pardon, das gehört nicht hieher)…

Dümmer geht nimmer oder in Bern „immer“! Bevor nicht konsequent von Diebinnen, Einbrecherinnen, Gewalttäterinnen, Terroristinnen und Mörderinnen die Rede ist, braucht es keinen Leitfaden!

Wenn ich diesen neusten Streich unserer Beamten/innen und Politiker/innen lese, erinnert es mich leider wieder an eine Aussage vom Schriftsteller Charles Bukowski, der einmal sagte: „Feminismus existiert nur um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren“. Einfach lächerlich das Ganze!

Übrigens, mit welchem Recht lehnt sich eigentlich das zweitbeste Geschlecht der Welt so weit aus dem Fenster? Werfen wir doch mal einen Blick in die Vergangenheit – wie kam es eigentlich zur Frau?

Da gab der Mensch einem jeglichen Vieh und Vogel und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte. Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloß deren Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, ein Weib und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist nun einmal Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll Männin heißen; denn sie ist dem Mann entnommen! 1. Mose 2,20-23

Keine schlechte Leistung, aus dem Ersatzreifen einer S-Klasse einen Ford K zu bauen, oder?

Das ganze Thema Emanzipation, Gleichberechtigung bzw. Gender Mainstreaming ist eine der größten Lächerlichkeiten gegenüber der Natur und dem Schöpfer. Aber es passt zu dieser Orwellschen Inversion, die immer das Gegenteil von allem ausdrücken soll.

Warum dürfen Frauen heute eigentlich keine Frauen mehr sein und Männer keine Männer mehr? Hat nicht jeder seine spezifischen Aufgaben und Fähigkeiten? Im Grunde schon, doch wahrscheinlich will man uns zu völlig gleichen Sklaven umformen, die sich einfach nur lebensunwert fühlen und sich am Ende selbst beseitigen. Danke, kein Bedarf an diesem Unsinn.

20 Kommentare zu “Die Schweizerinnenmacher – Vom Zebra bis zum Elter

  1. So sind „unsere“ Feministinnen“ (männlich Form ist hier nicht angebracht): nachdem sie sexus und genus verwechselt haben, verwechseln sie auch Einzahl und Mehrzahl.

    Wenn sie nur konsequent wären, EltER sollte doch EltSIE heissen ;-)
    oder lieber EltIN?

  2. Wenn das nur lächerlich wäre ginge es ja noch… dahinter sind jedoch knallharte Ziele der internationalen Kapitalistenknechte verborgen, zu denen die Linken schon lange geworden sind. Sie lösen Kulturen auf und wen freut es? Das Globalkapital! Pfui Teufel! Dereinst gibt es viel zu tun.

  3. Ich wohne 15 km von diesem Völkchen entfernt.
    Schon vor langem stellte ich fest, dass die Schweizer ein ungewollt lustiges Auftreten zeigen.

    Wir lachen hier fast täglich über unsere Nachbarn.

  4. Zum Kommentar habe ich keine Worte…..na ja so lang man noch lachen kann…. manches ist aber so lächerlich, das man da auch schon nicht mehr lachen kann.

  5. Sehr geehrter CVP-Nationalrat,

    ich danke Ihnen für Ihre unermütliche Arbeit innerhalb der Geschlechtergleichstellung.

    Als Mann fühle ich mich seit JAHREN unterdrückt und benachteiligt, weil
    der größte Planet in unserem Planeten-System „weiblich“ ist.

    Ich emfinde dies als eine Ungerechtigkeit und erbitte eine Komission
    einzusetzen, die sich darauf verständigt zukünftig „der Sonne“ zu schreiben.

    Mit androgynen Grüßen
    orlando

  6. man müsste geschlechtsneutrale Wörter, wie „der Gast“ ebenfalsl gendisieren, also „das Gast“, sonst fühlt sichch irgend ein Emanz angefi**t.

    Das Idiot !
    Das Sex!
    das Mensch!

    wie doof sind die eigentlich ?

  7. das ist eine linke ideologie. wenn die frau arbeitet und auf eigenen beinen steht, oder das zumindest meint, ist eine bindung zum mann nicht erforderlich.
    medien und politik übernehmen also die rolle des beschützers.

    gut, dass auf die neue grüne revolution aufmerksam gemacht wurde. irgendwo auf der agenda steht ja immer noch die bevölkerungsreduktion. familien zu zerstören bringt schließlich noch mehr, als familien mit kindern zu umweltsündern zu machen.

  8. >> …statt Kaninchen: Kaninin (f) und Kanin (m) / die Fliege, der Flieger / die Spinne, der Spinner / der Wurm, die Würmin / der Marder, die Märderin / der Wiedehopf, die Wiedehöpfin / die Schlange, die Schlangin /die Mücke, die Mückin / der Aktionär, die Aktionärrin / (pardon, das gehört nicht hieher)…<<
    Genau – wenn schon dann richtig "genderistisch".
    Es ist wirklich zum Lachen, wenn's nicht so traurig wäre.

    Wie darf denn nun ein Kind seine Mama rufen ? "Mama" geht eigentlich nicht mehr !?

    Ich hoffe das verschwindet genauso wie die neue "Recht"-schreibung.

  9. Fussgängerstreifen = Zebrastreifen (Fussgänger = Zebra)

    Fussgängerunterführung = Zebraunterführung,
    Fussgänger verboten = Zebraverbot,

    Mein Kommentar: OHNE Worte, bin sprachlos :-)

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