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Mach’s Licht aus – Sinnlose Spar-Propaganda der Klima-Aktivisten

Kaum zeigt sich der verspätete Frühling mit seinen ersten Sonnenstrahlen, wird die Klimalügen-Maschinerie schon wieder in Gang gesetzt.

Am 27. März 2010 findet eine „Klimaschutz“-Aktion des WWF statt, bei der weltweit medienwirksam zahlreiche Lichter für eine Stunde abgeschaltet werden.

Wer geglaubt hatte, dass die Klimalügner in diesem Winter erfroren sind, muss sich offensichtlich eines Besseren belehren lassen. Nun, vielleicht rafft sie irgendwann die angeblich kommende fürchterliche Hitzewelle dahin?

Das Propaganda-Video der weltweiten „WWF Earth Hour“ ist Manipulation vom Feinsten:

Ist es nicht toll, wie diese ganzen blinden Schafe mit ihren vielen Kerzen in der Dunkelheit stehen, um unser Klima durch diese verlogene Aktion zu retten? Ein Klima, welches angeblich durch das böse CO2 der Menschen kurz vor dem völligen Kollaps steht. Sind die Kerzen eigentlich alle CO2-frei? Das wollen wir doch hoffen.

Selbst der bayerische Ministerpräsident Horst Seefhofer wird in dieser dunklen Stunde des Klimaschwindels unfreiwilliges Opfer sein, wie die Passauer Neue Presse am 18.03.2010 berichtete:

Am Samstag, 27. März, wird der Spitzenpolitiker zur Bürgermeisterkonferenz im Kurhaus in Freyung erwartet. Zu der Zeit sollen für eine Stunde die Lichter im Innen- und Außenbereich der öffentlichen Gebäude ausgeschaltet werden. […]

Auf Initiative der ödp-Fraktion hin beteiligt sich die Stadt Freyung an der mittlerweile weltweiten Aktion. Stadträtin Elisabeth Tesche beantragte, dass am 27. März von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr die Beleuchtung städtischer Gebäude abgeschaltet wird, um ein „Zeichen für den Klimaschutz“ zu setzen. Damit reihe sich die Stadt in eine Kette von Städten wie Sydney, Moskau, Rom, Hamburg und New York ein.

Welchen Sinn macht es überhaupt, zu so später Stunde Strom zu sparen? Damit soll selbstverständlich nicht suggeriert werden, Strom unnötig zu verschwenden, doch warum kostet beispielsweise Nachtstrom weniger Geld als der Strom tagsüber? Hat das politische Gründe? Nein, es ist v.a. technisch bedingt. Der Strombedarf ist nämlich in folgende Kategorien untergeteilt:

  • Grundlast
  • Mittellast
  • Spitzenlast

Dabei deckt die Grundlast den ständigen Mindestenergieverbrauch, der z.B. durch alle dauernd laufenden Geräte verursacht wird. Tagsüber wird zusätzlich die Mittellast benötigt, was logischerweise mit dem erhöhten Bedarf an Energie in der Industrie und allen Betrieben und Haushalten zusammenhängt. Zeitweilig kommen noch mehrere Verbrauchsspitzen hinzu, welche über die Spitzenlast abgedeckt werden.

Die Grundlast ist von der Jahreszeit abhängig unterschiedlich hoch. Im Winter wird deutlich mehr Strom gebraucht, auch in der Nacht, weil viele Haushalte mit Strom heizen. Stichwort Nachtspeicheröfen.

Dementsprechend wird jede der drei Lastarten auch von unterschiedlichen Kraftwerkstypen erzeugt. Die Grundlast wird von Kraftwerken gedeckt, die rund um die Uhr in Betrieb sind, jeden Tag. Wenn sie einmal abgeschaltet werden, um Wartungs- und Reparaturarbeiten auszuführen, ist dieser Termin lange geplant und es wird für entsprechenden Ersatz gesorgt. Solche Grundlastkraftwerke erzeugen Strom mittels Braunkohle, Kernkraft und – mit einem wesentlich geringeren Beitrag – der Laufwasserkraft an großen Flüssen.

Die Mittellast des Strombedarfs, also die Lastkurve oberhalb der Grundlast, wird benötigt, um den vermehrten Stromverbrauch zu decken, wie er morgens, mittags und abends auftritt. Diese stundenweise Belastung des Stromnetzes ist vorhersehbar und wird vor allem von Steinkohlekraftwerken abgedeckt.

Wenn oberhalb der Mittellast zusätzliche Belastungsspitzen auftreten, kommen Pumpspeicher- und Gasturbinenkraftwerke zum Einsatz. Nicht selten kommen diese Lastspitzen unvorhergesehen. Innerhalb von Sekunden bis zu wenigen Minuten bringen daher die aus dem Speicher herabschießenden Wassermengen bzw. das Erdgas die Turbinen auf Hochtouren.

Der des nachts überzählige Strom der Grundlast wird u.a. zum Hochpumpen von Wasser in die Pumpspeicherkraftwerke genutzt. Da Kernkraftwerke nicht in der Leistung regelbar sind, laufen diese immer auf Volllast. Ebenso die meisten Braunkohle- und viele Steinkohlekraftwerke, welche einige Stunden bis zu einem ganzen Tag benötigen, um auf Volllast hochgefahren zu werden.

Die Grundlast in der BRD beträgt übrigens ca. 40 Gigawatt. Davon kommen 45% aus Kernkraft, 45% aus Braunkohle und bis zu 10% aus Wasserkraft. Wind- und Sonnenenergie sind dagegen nicht für die Grundlast geeignet. Zwar sind theoretisch 24 GW an Windkraftanlagen installiert, aber im Bundesdurchschnitt liegt die effektive Leistung im Jahresmittel bei nur 15-20%. An Solarstrom sind ca. 5,5 GW installiert, die Nennleistung liegt jedoch im Schnitt nur bei schlappen 10%. Trotzdem wird dieser Unsinn immer noch stark subventioniert.

Etliche Kohlekraftwerke werden heute nur in Teillast betrieben, weil sie zur Absicherung der über 23.000 Propeller – allein in der BRD – und der Photovoltaikanlagen fungieren. Leider benötigen die Kohlekraftwerke auf diese Weise verhältnismäßig mehr Kohle – im wahrsten Sinne des Wortes – weil sie im Teillastbetrieb nur einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad erreichen. Ein Blinder merkt hier schon, dass die oft zitierte „CO2-Bilanz“ mit dieser vielgelobten und hochsubventionierten „erneuerbaren Energie“ niemals aufgehen kann.

Außerdem muss die gesamte vorhandene Leistungskapazität aller Propeller und Photovoltaikanlagen immer noch zusätzlich parallel in herkömmlicher Technik vorgehalten werden, denn auch bei Windstille und zugeschneiten Solarpanels soll der Fernseher schließlich laufen. Sie, lieber Stromkunde, Sie dürfen diese doppelt vorhandene Kraftwerksleistung mit jeder verbrauchten Kilowattstunde unfreiwillig mitfinanzieren.

In der Regel werden die Propeller-Windparks mit Gasturbinenkraftwerken, sogenannten „Schattenkraftwerken“ abgesichert, was eigentlich einer betrügerischen und teuren Augenwischerei der vordergründig so schönen „erneuerbaren Energie“ gleichkommt. Da diese Zusatzkosten jedoch sehr hoch sind, lässt man lieber vorhandene Kohlekraftwerke im „Standgas“ mitlaufen. Geht es dieser Klima-Mafia tatsächlich um eine CO2-Reduktion? Dass wir nicht lachen.

Pumpspeicherkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke können immer nur für kurze Zeit betrieben werden, nicht jedoch 24 Stunden am Tag. Hinzu kommt, dass die damit erzeugte Energie erheblich teurer ist als dieselbe Menge, die mit einem Grundlastkraftwerk generiert wird. Zur Absicherung von Wind- und Sonnenenergie sind die Spitzenlastkraftwerke daher nicht geeignet.

Was also soll diese lächerliche „Earth Hour“ bringen? Dass der sowieso vorhandene Grundlaststrom sinnlos in der Leitung verdampt? Richtig, darum geht es. Die allermeisten Bürger lassen sich mit diesem Unsinn für dumm verkaufen und freuen sich, mit ihrer Kerze in der Hand, angeblich etwas für unser notleidendes Klima zu tun.

Diese Menschen können uns im Grunde nur leid tun, denn ihr Gutglaube wird schamlos von einer mafiösen Geldclique ausgenutzt. Dabei werden sich viele dieser Menschen noch wundern, wenn sie die Heizkostenabrechnung des vergangenen Wintern erhalten werden. Da dürfte manchem Hausherrn vor Schock das Blut in den Adern gefrieren – und das trotz dieser angeblich so brutalen Klimaerwärmung.

Machen Sie daher bitte nicht mit bei dieser verlogenen Stromspar-Stunde am 27.03.2010, sondern klären Sie die arglosen Kerzenhalter lieber auf, wie sie belogen und finanziell ausgebeutet werden – sofern diese Ihnen überhaupt zuhören. Denn die meisten dieser grünschimmernden Heuchler würden bestimmt nicht freiwillig dauerhaft auf ihren Strom-Luxus verzichten wollen.

22 Kommentare zu “Mach’s Licht aus – Sinnlose Spar-Propaganda der Klima-Aktivisten

  1. Hallo Nr.15 und alle
    Die schliessen sich gewissermaßen auf dem Klo ein!
    Ich habe denen vor ca 10 Monaten geschrieben, da war das noch nicht gesperrt. Aber da konnte man schon sehen, dass denen das Papier ausgegangen ist um bei der Metapher zu bleiben. Die Klimaretter versuchen offensichlich jetzt sich selbst zu retten. Diese Leute kriegen bald kein Bein mehr an den Boden.

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