Die Hintergründe des größten Bestsellers der Geschichte
Referent Erwin Keck führte mit leicht humorigem Einfluss sehr fachkundig durch seinen gut 90-minütigen Vortrag „Warum der Bibel glauben?“ vom 27.05.2008 in Memmingen und wusste mit den aufgezeigten Fakten sehr zu beeindrucken.
Der Inhalt bestand aus folgenden Punkten:
- Tatsachen über die Bibel
- Wie können wir wissen, dass die Bibel Gottes Wort ist?
- Warum ist die Bibel wichtig?
- Wie legen wir die Bibel richtig aus?
- Was ist die Botschaft der Bibel?
Er begann sein Referat mit der Entstehung der Bibel, welche im Zeitraum von ca. 1.450 v. Chr. bis 90 n. Chr. geschrieben wurde. Sie besteht aus 66 Büchern von 44 Autoren. Erstaunlicherweise ist die Bibel sehr schlüssig aufgebaut und ergibt einen klaren Gesamtsinn, obwohl die Autoren unabhängig voneinander in völlig unterschiedlichen Zeiträumen und Orten lebten. Wie kann so etwas sein?
Erwin Keck nennt ein anschauliches Beispiel für die hohe Einheitlichkeit der 66 Bücher der Bibel. Er bittet sein Publikum, sich vorzustellen, dass ein Teil von ihnen – etwa 70 Personen – ein leeres Buch mit 100 bis 150 DIN A4 Seiten erhalten würden. Darin sollen sie nun ihre Gedanken, was sie meinen, was das Wort Gottes sein könnte, niederschreiben. Die einzige Bedingung lautet, sich nicht abzusprechen.
Aus diesen einzelnen Büchern würde nun ein „Gesamtwerk“ gebunden, was den Namen „Neue Memminger Bibel“ tragen würde. Herausgegeben würde dieses Buch dann unter dem Titel „Neue Allgäuer Fassung“ als autorisierte Version der Bibel. Was meinen Sie, was für ein Buch würde das wohl ergeben? Keine gegenseitige Abstimmung, keine Vorgaben, kein roter Faden – ob dabei wohl wesentlich mehr als chaotischer Unsinn herauskäme?
Abgesehen vom verblüffend organisierten Inhalt der Bibel, wurde sie trotz verschiedener Vernichtungs-Versuche nie zum Verschwinden gebracht. Im Gegenteil, sie ist heute das bekannteste und meistverkaufte Buch der Welt.
Obwohl wir gegenwärtig die größte Christenverfolgung aller Zeiten erleben, wird man es nicht schaffen, selbst in den schlimmsten Verfolgungsgebieten, Glaube und Bibel zu vernichten. Herr Keck sprach von der Christenverfolgung unter Diokletian um 303 n. Chr. Dieser forderte damals, dass alle Bibeln verbrannt wurden und prägte sogar eine Münze mit der Inschrift „Die christliche Religion ist zerstört“.
Nur zehn Jahre später wurde Konstantin Kaiser von Rom und erklärte das Christentum zur Staatsreligion. Er versprach jedem ein Geschenk, der ihm eine Bibel bringen würde. Nach nur 24 Stunden hatte Konstantin über 50 Bibeln erhalten. Das zeigt, diese Art von Kampf kann niemals gewonnen werden, schon gar nicht, wenn die Wahrheit bekämpft werden soll.
Etliche Jahrhunderte später, im Jahre 1611, erschien die weltbekannte englische „King James“ Übersetzung der Bibel. Wie es dazu kam, woher der Name dieser Bibel herrührt und warum der Übersetzer, William Tyndale, für sein Werk mit dem Leben bezahlen musste, erklärte Erwin Keck genau.
Zu dem Thema „Die Bibel verändert Menschen“ erzählte er von einem geplanten Rede-Duell Ende des 19. Jahrhunderts, bei dem ein damals bekannter Atheist einen damals ebenfalls bekannten Prediger über einen Zeitungsartikel zu einer öffentlichen Diskussion über Gott und die Bibel herausforderte. Der Prediger ging auf die Herausforderung ein und antwortete wiederum per Zeitungsartikel folgendermaßen:
Ich bin bereit, an der vorgeschlagenen öffentlichen Diskussion teilzunehmen. Mein Vorschlag ist jedoch, dass Herr … hundert Menschen mitbringt, die gestrauchelt und heruntergekommen waren und die durch seinen Atheismus zum Guten verändert wurden.
Ich werde an dem betreffenden Abend dann auch hundert Menschen mitbringen, die heruntergekommen waren und deren Leben zerstört war, die durch den Glauben an Gott und durch die Botschaft der Bibel neues Leben gefunden haben, und deren Leben deutlich zum Guten verändert wurde.
Um es für Herrn … leichter zu machen, braucht er nur achtzig oder nur fünfzig oder nur zwanzig und nur einen Menschen mitbringen, der so gefallen war, dass er zum Abschaum der Menschen gehörte, dessen Leben durch den Atheismus neu geworden ist.
Das Rede-Duell hat nie stattgefunden.
Im nächsten Abschnitt seines Vortrags sprach Erwin Keck über die Frage, „Wie können wir wissen, dass die Bibel Gottes Wort ist?“. Er betrachtete dabei diese Punkte:
- Das Zeugnis der Verfasser
- Die Geschichte der Entstehung und Überlieferung
- Wissenschaftliche Fakten der Bibel
- Erfüllte Prophetie
- Die Macht der Bibel
Zum zweiten Punkt führte er näher auf, welche Einzigartigkeit in der Entstehung der Bibel besteht:
- mehr als 40 Schreiber, die sich gegenseitig nicht kannten
- mehr als 1500 Jahre Entstehungszeit
- ohne irgendeinen Plan oder Entwurf
- die Schreiber kamen aus den unterschiedlichsten Millieus
Dennoch ist die Bibel eine Einheit, welche nicht erklärbar ist. Vergleichbares gibt es ansonsten weltweit nirgendwo unter diesen Voraussetzungen:
- so viele verschiedene Verfasser
- so viele Generationen
- so unterschiedliche Milieus
- so ein umstrittenes Thema
- nicht wahllos zusammengewürfelt, sondern eine Einheit
- eine solche Einheit, dass daraus eine zusammenhängende Lehre aufgebaut werden konnte
Ein häufiger Angriffspunkt gegen die Bibel ist ihre angebliche Fälschung. Dies widerlegt Erwin Heck jedoch ganz klar in die Auflistung von sehr alten Originalabschriften, welche teilweise nur 25-65 Jahre nach ihrer ursprünglichen Abfassung entstanden. Wenn eine solche Abschrift eines Buches bzw. fast des gesamten Neuen Testamentes aus dem Jahre 125 bzw. 150 n. Chr. stammt, kann diese selbstverständlich nicht im Jahre 300 n. Chr. als Fälschung verfasst worden sein.
Betrachten Sie sich einmal die Anzahl der Handschriftenfunde des Neuen Testamentes:
- ca. 5.000 griechische Manuskripte (ganzes NT bzw. große Teile davon)
- ca. 13.000 Fragmente von kleineren Teilen des NT
- ca. 9.000 Manuskripte von antiken Übersetzungen des NT
- ca. 30.000 Zitate in den Schriften der Kirchenväter
Welche Literatur kann auch nur annähernd vergleichbare historische Beweise vorlegen? Herr Keck behauptete daher:
Sie können davon ausgehen, dass die Bibel, die Sie heute lesen, exakt dieselbe ist wie damals.
Sehr eindrucksvoll war auch die Betrachtung der Bibel in wissenschaftlicher Hinsicht. In Hebräer 11,12 können wir lesen:
… so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist.
Bis zur Zeit der Erfindung des Fernrohres durch Galileo Galilei ging man davon aus, dass es rund 3.000 Sterne an der nördlichen Hemisphäre – unserem Himmel auf der Nordhalbkugel der Erde – gibt. Mit Fernrohr konnte man jedoch bereits 30.000 ausmachen. Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl auf 300.000. Heute geht man von etwa 3 Milliarden Sternen aus – von der Erde aus betrachtet.
Erweitert auf unsere Galaxie schätzt man die Zahl der Sterne auf 200 Milliarden und nochmals erweitert auf alles, was man bis heute als „überschaubaren Bereich des Kosmos“ bezeichnet, geht man von bis zu hundert Billionen Galaxien, nicht Sternen, Galaxien aus. Da gewinnt „nicht zu zählen sind“ eine ganz andere Bedeutungskraft.
Zum Thema der erfüllten Prophetie erzählte Herr Keck von einem jungen Freund, der einmal zu ihm sagte, dass er nur glaube, was er sehen würde. Erwin Keck gab ihm daraufhin zwei dünne Stricknadeln, in jede Hand eine, ging mit ihm zu einer Steckdose und bat ihn, diese in die beiden Löcher zu stecken. Als der junge Mann sich weigerte, entgegenete Keck ihm:
Du glaubst doch sowieso nur, was Du siehst. Hast Du schon mal Strom gesehen?
Mit dem Argument „ich glaube nur, was ich sehe“ sollte man daher vorsichtig sein. Die Prophetie der Bibel stellt durchaus etwas Prüfbares dar, aber es braucht trotzdem den Glauben. Daher, prüfen Sie nach, was prüfbar ist.

Es gibt ein Gebot: Du sollst nicht töten.
Im alten Testament befahl dieser „Herr“ zirka 70 Volksausrottungen.
Jedes Kind das lesen und verstehen kann, merkt doch, dass da etwas nicht stimmen kann.
Auch Luzifer hatte seine Propheten. Die sagten die Zukunft sicher voraus, weil sie den Plan von Luzifer kannten.
Lest einmal Hesekiel aus einer anderen Perspektive. Hier offenbart ein Luziferianer die Zukunft: der Plan von Luzifer.
Jesus hatte sich nie auf Hesekiel bezogen.
Die ganze Diskussion mutet an wie der Kalte Krieg. Auch hier haben wir gelernt, dass beide Seiten lügen und unterdrücken, wie es schlimmer nicht mehr geht.
Im Ergebnis hat sich das SU-System bereits erledigt, das US-System erledigt sich auch gerade.
Vielleicht sollten sich Gegner und Befürworter der Bibel mal mit dem Urantia-Buch auseinandersetzten und Ihren sicher eingeschränkten Horizont verlassen. Früher war die Erde eine Scheibe, allen Andersgläubigen waren Ketzer.
Einigt Euch!
LG
Was für glückliche + geistig gesunde Zeiten vor der Globalisierung der Religionen + vor allem interkulturellen Austausch! Da hat’s keine falschen Alternativen zum christlichen Glauben gegeben, und man war entweder gläubig oder ungläubig.
Es gab auch keine Wo-End-Seminare an den Volkshochschulen, wie irgend eine Studienratswitwe ihre Halbgegartes aus der östlichen Mystik mit Subventionierung durch die Kommune anbieten darf – nur die Wollsocken muß jeder selbst mitbringen.
So kann sich jeder heute nach Gusto aus einem Gemischtwarenladen Religion das heraussuchen, was ihm – aus welchen zweifelhaften Gründen auch immer – besser schmeckt und meinen, er habe ja auch einen Glauben. Es ist nichts als eine modern multiplizierte Form des religiösen Betrugs – nur in der Masse nicht als solcher erkannt.
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Korrektur:
Es gab auch keine Wo-End-Seminare an den Volkshochschulen, wo irgendeine Studienratswitwe ihr Halbgegartes aus der östlichen Mystik (inkl. Yoga) mit Subventionierung durch die Kommune anbieten darf – nur die Wollsocken muß jeder selbst mitbringen.
Das christliche Abendland hat damit seine Identität verloren.
Und nun sagen 85 % : Ja, das ist doch schön und so bereichernd!
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zu 21
Tut mir leid, miry, ich muß deutlicher werden, weil du nicht läßt von deinem verkehrt-feministischen Missionierungsdrang:
Zitat:
Auch Luzifer hatte seine Propheten. Die sagten die Zukunft sicher voraus, weil sie den Plan von Luzifer kannten.“
Miry, er hat heute sogar seine leidenschaftlichen Jüngerinnen, die das Wort Gottes über das Verbot an die Frau zu lehren und zu predigen dreist mißachten & sich von niemandem zurechtbringen lassen.
Woman’s lib gibt’s nicht in der Bibel, weder im AT noch im NT. Wohl nur bei den Pfingstlern heute und anderen abgefallenen Denominationen.
Die übrigen ungeheuerlichen Behauptungen aus dem Geist der Dämonie kommen gleich noch dran.
zu 25
Im alten Testament befahl dieser “Herr” zirka 70 Volksausrottungen.
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So spricht der teufel.
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Der Heidenapostel sagt in Römer 9:
21. Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse ein Gefäß zur Ehre und ein anderes zur Unehre zu machen?
22. Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat die Gefäße des Zornes, die zubereitet sind zum Verderben, –
23. und auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Begnadigung, die er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat…?
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Was will die biblische Propheten lästernde + darum offensichtlich nicht berufene junge Frau dagegen sagen?
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Das Leben bekommt erst durch diese Seite einen Sinn.
Alles ist halt Magische Energie, früh Geladen Aufstehen, dann mit Wiederstand zur Arbeit gehen, sich in den Schaltkreisen der Firma nicht verlieren, ja und dann Abends unter Anleitung eines Biebelkundigen mittels Stricknadeln an die Dose fassen um eine mörderliche Gewischt zu bekommen, da bekommt der Beischlaf einen ganz neuen Aspekt.
Danke für die Anleitung, zu einen Hochenergetischen Leben, ob dann Otto- Normalbürger noch bereit ist am Ende aller Tage Gott zu folgen?
Wer weiß wie die Himmelpforde prepariert ist, bitte um Erfahrungsbericht?
LG
Wenn man betrachtet, dass unser und auch vergangene Systeme immer an der „Bestechlichkeit“ weniger gescheitert sind, landet man oft auch an falsch verstandener Philosophie.
Philosophie ist Grundlage einer jeden Hochkultur. Verfällt diese ist der Untergang vorprogrammiert.
Doch was heißt verfallen.
Un- oder Halbwahrheiten verdrehen den Sinn.
Sinnverdrehung 2 Beispiele
Aus der Tora – Tohuwabohu
wikipedia -> Tohuwabohu (hebr. תהו־ובהו, tohu-wa-vohu, „wüst und leer“) bezeichnet ein großes Durcheinander, einen Wirrwarr.
aha WÜST und LEER soso Durcheinander
Also entweder es ist etwas Leer und eventuell wüst = unangenehm dann schliest das aber ein Durcheinander und Wirrwarr aus.
aus der Tora -> stammt z.B. der Gottname Elohim was aber genauer als „weiblicher Plural mit männlicher Endung“ zu übersetzen wäre. Also Göttinner
aha wurde da im heutigen Sinn etwas weggelassen. Allein schon die Tatsache, dass in Orginalbedeutung die Dame zuerst genannt wird
Zu 21
Zitat:
Lest einmal Hesekiel aus einer anderen Perspektive. Hier offenbart ein Luziferianer die Zukunft: der Plan von Luzifer.“
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Ich will hoffen, daß du damit nicht den Heiligen Geist gelästert hast, der den Propheten Hesekiel erwählt und inspiriert hat.
Die ‚Perspektive‘, aus der du Hesekiel liest, ist die einer feministischen Theologin oder eines ungläubigen falschen Pastors, was auf dasselbe hinausläuft. Möglicherweise sind’s auch deine eigenen Erfindungen aus dämonischer Inspiration.
Der Apostel Paulus hat eine Menge Bezüge zu Hesekiel hergestellt (z.B. im Römerbrief), und seine Perspektive war bekanntlich die des Heiligen Geistes, denn er wurde durch Jesus Christus selbst übernatürlich berufen.
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Ich denke, mehr muß man über deine Einlassungen nicht mehr sagen.
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Die Bibel ist gefälscht. In den von der Kirche als Wort Gottes verkündeten Texten des Alten Testaments wird Gott oft wie ein blutrünstiges Monster dargestellt, das zu Mord, Raubmord, Völkermord, Krieg und Tiergemetzel aufruft. Auch im Neuen Testament gab es von Anfang an gravierende Unstimmigkeiten. Später wurde an den Texten munter weiter gefälscht.
Hieronymus (347-420 n.Chr.) bekam im Jahre 383 von Papst Damasus I. den Auftrag zur Herstellung eines einheitlichen lateinischen Bibeltextes. Die für die katholische Kirche bis heute als fehlerlos geltende und verbindliche „Vulgata“ ist sein Werk. In Wirklichkeit änderte Hieronymus die Evangelien an etwa 3.500 Stellen. Er schrieb, dass nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen würden und dass es ebensviele Textformen wie Abschriften gäbe.
Der Historiker Karl Heinz Deschner stellt fest: „In Wirklichkeit existiert kein Original,..
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