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Dunkel war’s, der Mond schien helle – Solarstrom oder was?

Solange die Subventionen für Photovoltaik in Strömen fließen, macht sich niemand Gedanken über den Irrsinn, der sich dahinter verbirgt.

Wind- und Solarenergie sind nur rein theoretisch umweltfreundlich. In der Praxis sind sie volkswirtschaftliche Schädlinge, die uns Milliarden kosten.

Den Sinn dieser „grünen Energie“ in Frage zu stellen, grenzt jedoch heute schon an Ketzerei, dabei kennt kaum jemand die Zahlen und Fakten.

Freut es Sie auch, wenn Sie überall die Solarpanels auf den Dächern in Ihrer Nachbarschaft sehen? Ganz bestimmt, denn damit wird schön umweltfreundlich Strom produziert, nicht wahr? Freut es Sie auch, dass Ihre Nachbarn Sie finanziell an den Kosten ihrer Anlagen mit beteiligt haben? Ach, das wussten Sie noch nicht?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass diese Photovoltaik-Fans abends und nachts, wenn es dunkel ist, trotzdem hell erleuchtete Häuser haben? Das müssen hocheffiziente Solarwandler auf dem Dach sein, die sogar Dunkelheit zu Strom umwandeln.

Ich soll nicht so kleinlich sein? Warum denn nicht? Woher kommt denn der Strom für deren Beleuchtung bei Nacht? Ganz sicher nicht vom eigenen Dach. Na dann eben vom Windrad um die Ecke. Und bei Windstille? Aus dem Biogaskraftwerk? Natürlich, woher sonst.

Schaun wir mal, wie lange das noch gutgeht mit dem „umweltfreundlichen Strom vom Dach“. Die „Regierung“ plant nämlich, ab April die Subventionen für neue Anlagen zu kürzen. Das ist in gesunden Branchen selbstverständlich kein Problem und die Solarbranche ist als Zukunftsbranche ganz bestimmt gesund. Oder was glauben Sie?

Wussten Sie, dass die Subventionen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz gerade die 10 Milliarden Euro Grenze erreicht haben? Die NAEB – nationale anti-EEG-Bewegung e.V. in Berlin – hat in ihrem aktuellen Newsletter diese Zahlen veröffentlicht:

EEG 2009 10 Mrd.-Subventionsgrenze geknackt!

Lt. vorläufiger Hochrechnung der zuständigen Stellen (Dezember noch auf Basis Prognose-Werte) erlösen die EEG-Profiteure in 2009 insgesamt knapp 10,2 Mrd. Euro mit dem Strom, der am falschen Ort und zum falschen Zeitpunkt entsteht. Betragsmäßig entspricht das ca. 50% der gesamten Produktionskosten der realen Stromversorger Kernkraft, Braukohle, Steinkohle, Gas, Hydro (nicht EEG). Würden dieser EEG-Strom nicht eingespeist, würden die anderen Produktions-Kosten nicht nennenswert steigen (außer für den Biogas und Hydro-Strom-Anteil), weil wie gesagt der Strom am falschen Ort zum falschen Zeitpunkt erzeugt wird.

Jede durch Sonne oder Wind erzeugte Kilowattstunde Strom wird subventioniert. Im Windenergiebereich sieht das laut Bundesverband WindEnergie e.V. folgendermaßen aus:

Windstrom wird heute mit durchschnittlich neun ct/kWh vergütet – neue Anlagen anfangs mit nur noch 8,19 ct/kWh. Strom an der Strombörse kostet etwa 5,5 ct/kWh, Tendenz steigend. Aus der Differenz von ca. 3,5 ct/kWh entstehen für 2006 bei etwa 27 Mrd. kWh Windstromeinspeisung Differenzkosten von etwa 900 Mio. Euro – etwa einen halben Euro Mehrkosten pro Haushalt und Monat.

Bei der Photovoltaik gelten nach Solarserver.de folgende Subventionen für private Gebäudeanlagen pro erzeugter Kilowattstunde bei Installation im betreffenden Jahr:

2004: 57,4 Cent
2006: 51,8 Cent
2007: 49,21 Cent
2008: 46,75 Cent
2009: 43,01 Cent
2010: 39,14 Cent

Der Spiegel berichtete nun am 15.01.2010, dass die Subventionen zum 01.04.2010 nochmals zusätzlich gesenkt werden sollen. Nun, bei drohendem Staatsbankrott greift man zu den notwendigen Maßnahmen:

Zu Jahresbeginn ist die Förderung für neue Solarstromanlagen um zehn Prozent gekürzt worden, Anfang 2011 ist eine weitere Kürzung um zehn Prozent geplant. Die Regierung diskutiert aktuell darüber, die Vergütung für Dach- und Freiflächenanlagenim April zusätzlich um 16 bis 17 Prozent zu senken. Das Bundeskabinett soll im Februar über eine Vorlage von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) entscheiden.

Übrigens, wer glaubt, dass die obigen Solarstrom-Subventionen für die jeweils festgeschriebenen 20 Jahre auch in Zukunft weiterhin brav bezahlt werden, der wird bestimmt in absehbarer Zeit seine persönliche Offenbarung erleben. Allerdings ist es derzeit noch politisch völlig inkorrekt, vom Staatsbankrott der BRD zu sprechen – noch.

Zur Verfügbarkeit von Solarstrom muss man wohl nur wenig erklären. Höchstens tagsüber scheint die Sonne und auch dann nicht an jedem Tag und schon gar nicht gleichmäßig stark. Abgesehen von ständigen Leistungsschwankungen durch Wolken gibt es an vielen Tagen im Jahr fast gar keine Energie aus den Solarpanels, weil die Sonne sich schlicht versteckt hält. Betrachten Sie sich beispielhaft einmal die gesamte Solarstromleistung im Monatsverlauf vom November 2009 nach den Zahlen von NAEB.

Was geschieht denn an den Tagen mit den niedrigen Spitzen? Darf man da weniger fernsehen oder den Kühlschrank nicht öffnen? Läuft der PC langsamer und das elektrische Garagentor muss von Hand geöffnet werden? Das ist nicht der Fall, irgendwie seltsam.

Für die Windenergie gilt selbstverständlich dasselbe. Auch Wind und damit Windenergie ist völlig willkürlich und unvorhersehbar verfügbar. Eine Grafik aus der Studie „Wind Energy: Facts and Fiction“ von J.A. Halkema zeigt eindrücklich, dass selbst an der Nordsee in Holland – dem Land der Windmühlen – die steife Brise völlig unplanbar weht. Strom aus den Windmühlen kommt daher ebenso wie der Solarstrom völlig unberechenbar und wie die Leute von NAEB treffend ausdrücken, zudem meist „am falschen Ort und zum falschen Zeitpunkt“.

Auch hier gilt: Kein Wind – kein Strom. Damit kein TV, Kühlschrank, PC usw. Allerdings gibt es bei den Propellern noch eine ganz andere Problematik, welche den meisten Betrachtern überhaupt nicht bekannt ist. Kennen Sie den Arbeitsbereich dieser erhabenen Monstren, also bei welcher Windstärke welche Leistung erzeugt wird?

In der Studie von Halkema finden Sie auf Seite 15 folgende Tabelle:

Windstärke 0-3: Keine Leistung
Windstärke 4: Bis zu 4%
Windstärke 5: Bis zu 20%
Windstärke 6: Bis zu 43%
Windstärke 7: Bis zu 100%
Windstärke 8: Bis zu 160% (durch Abregelung real nur 100%)
Windstärke 9-12: Kein Betrieb möglich

Wie fühlt sich Windstärke sieben – der 100%-Arbeitsbereich – an? Siehe Lügipedia:

7: Steifer Wind: sehr grobe See, Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind, weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung“.

In diesem kleinen Bereich von Windstärke 7-8 bringen die Dinger also erst ihre Nennleistung. Nun, fragen Sie mal beim Deutschen Wetterdienst für Ihre Region nach, wie viele Tage wir diesen Wind im Jahr bei Ihnen vor Ort haben. 20 Tage? Oder 50?

Ein drehender Subventions-Propeller bedeutet also noch lange nicht, dass unten aus dem Kabel auch Strom herauskommt. Ganz im Gegenteil. Herrscht für wenige Tage Windstille, müssen die schweren Flügel sogar mit elektrischem Antrieb manuell gedreht werden, damit die Lager durch die ständige Punktlast nicht zerstört werden.

Trotzdem blasen die Ökostrom-Hersteller wie wild ihre Propaganda-Posaunen und täuschen gigantische Leistungszahlen vor. Schön zu sehen an der Berechnung für die Kennzahlen von norddeutschlands größtem Solarpark in Hörup bei Flensburg. Hamburg Business On schrieb dazu am 21.09.2009:

Die Conergy Deutschland GmbH treibt die Bauarbeiten für den 4,2 Megawatt großen Solarpark in Hörup bei Flensburg planmäßig voran. Das Hamburger Solarunternehmen installierte seit Baubeginn im August mehr als zwei Drittel der rund 56.000 zu verbauenden Dünnschichtmodule.

Rechnen wir einmal nach. Vier Millionen Kilowattstunden jährliche Strom-Produktion – das steckt nämlich hinter den „4,2 Megawatt“ – bedeutet folgendes:

4 mal 10 hoch 9 Wh durch 8760 h (ein Jahr) ergibt 456 kW ständige durchschnittliche Jahresleistung bei Tag und Nacht, Sommer und Winter.

Rechnet man die verbaute Fläche von 15 Hektar in Relation zur generierten elektrischen Leistung, ergibt sich mit 465.000 Watt dividiert durch 150.000 qm eine Flächenleistung von 3 W/qm.

Die Leistung der Sonne liegt ganz grob bei etwa 1.000 W/qm, womit die Solarpanels einen mittleren Wirkungsgrad von gerade einmal 0,3% besitzen. Wow!

Die Berechnung lieferte dankenswerter Weise Dr. Arman Nyilas.

Conergy spricht nun vollmundig von einem „4,2 Megawatt großen Solarpark“. Klingt toll. Dabei handelt es sich lediglich um eine 456 kW-Anlage und nichts weiter. Ein leistungsgleichter 450 kW-Generator kostet neu übrigens $115.000 und passt auf einen kleinen LKW-Anhänger.

Die von Conergy verbauten 55.818 Dünnschichtmodule kosten schätzungsweise etwa 16 Millionen Euro, gerechnet bei einem Modulpreis von 300 Euro, und benötigen eine Fläche von 15 Hektar, das entspricht rund 21 Fußballfeldern.

Jetzt kommen die grünen Gutmenschen bestimmt gleich angerannt und beschweren sich über den Vergleich. Der Generator würde ja auch Kraftstoff benötigen. Sicher das stimmt, aber die Solaranlage läuft auch nicht umsonst. Sie kostet pro Kilowattstunde Ihre Subventionszahlung plus die Kosten für Rasenmähen der 15 Hektar plus im Winter Schneeschippen von den Modulen. Ohne Subvention rechnet sich die Solaranlage niemals, denn vorher sind die Photovoltaikmodule längst kaputt, deren Leistung nimmt nämlich mit jedem Jahr ab.

Doch halt, bevor Sie nun wutentbrannt nach Hörup losfahren, machen Sie doch einfach folgendes: Wechseln Sie Ihren Stromanbieter bzw. Tarif auf konventionelle Energie, damit unterstützen Sie diesen Irrsinn nicht weiter und sparen auch noch Geld.

Na, wie finden Sie nun die überall aus dem Boden sprießenden riesenhaften Denkmale an Don Quijotes Kampf oder die glitzernden Panels auf Nachbars Dach? Ich hoffe, Sie jammern nicht mehr über den ständig steigenden Strompreis, denn dann müssten Sie sich selbst eins auf die Mütze geben – Sie finanzieren diesen Wahnsinn nämlich mit jeder verbrauchten Kilowattstunde mit.

Man sollte den Grünstrom-Verfechtern einfach nur zu Demonstrationszwecken einmal 30 Tage lang nur den Strom ins Haus schicken, der gerade mit Wind und Sonne erzeugt wird. Bei nächtlicher Windstille wird es dann ziemlich rustikal sein, v.a. wenn das über mehrere Tage der Fall ist. Vielleicht kommen dann diese Öko-Spinner wieder zur Besinnung, denn auf TV können diese propagandagläubigen Nasen schließlich keineswegs verzichten.

27 Kommentare zu “Dunkel war’s, der Mond schien helle – Solarstrom oder was?

  1. Sagen wir mal so, Inhaltlich relativ korrekt, vielleich ein wenig zynischer Artikel, der aber einige Probleme schon gut beleuchtet.
    Um regenerative Energien wirklich in Zukunft sinnvoll nutzen zu können, bedarf es schon eines globalen Konzeptes. Dieses ist wohl technisch machbar, zugegeben sehr Anspruchsvoll, politisch aber überhaupt nicht durchsetzbar. Denn es müsste vom Aufbau her eher einem intilligenten Netzwerk entsprechen, mit vielen dezentralen Elementen, trotzdem global gesteuert. Dies dürfte richtig Geld kosten. Für den Anfang währe es sinnvoller, das Augenmerk auf eine Verringerung des Energieverbrauches zu legen (Effizienz verbessern). Erst wenn Wirkungsgrade gesteigert, Kosten gesenkt und variable Kompensationsquellen verfügbar sind, könnt das klappen. Bis dahin werden noch einige Jahre vergehen und viel Geld verbrannt werden.

  2. Klasse Artikel. Zynisch würde ich keinesfalls unterschreiben. Es gibt ja gewisse Schreiber, die unglaublich lange Berichte oder Kommentare schreiben die dann kein Schwein liest. Nee, nee, prägnant, lesbar und verständlich muss ein guter Artikel sein. Und das ist er. Hut ab und freudliche Grüsse.

  3. 8 Utee
    Ich habe mal auf einer Web-Site gelesen (leider finde ich den Link nicht mehr), dass die Windräder auch ein irre grosses Fundament benötigen

    Die groesse ist wie ein Fussballfeld. Ueber die Dicke des Fundamends kann ich nichts sagen.

    Wenn mir eine mit einer Energiespar idee kommt, erzaehle ich ihm, das er mich nur verarschen will. Ich habe im dritten Schuljahr gelernt, das mankeine energie sparen kann. Alle argumente sind damit doch zum Fensterhinaus geflogen. Man nennt so etwas auf englsch „Bulshit“

    Die Solaranlage muss man nach wenigen Jahren erneuern, weil sie total wrtlos geworden sind. Mit all diese energie sparsytemen verschwenden wir nur unsere gute Energy, die man leider nicht ersetzen kann. Frueher baute man die Windmuehlen aus Holz. Sie kosteten nur die Arbeit, das Material war umsonst.

    Die ganz Klimahysterie ist eine voellich unlogische Idee. Schon damals wie die mit diesem Wahnsinn kamen, habe ich gesagt, das so etwas logischer Weise nicht moeglich ist.

  4. Ich bin schon überrascht, dass die Windenergie so ineffizient ist.
    Wenn es normal windet ist das eine Windstärke von 3, max 4 (Beaufort.

    Was mir noch aufgefallen ist:
    In den 90er Jahren standen alle Umweltschützer auf „Ökobilanzen“.
    Dabei geht es um die Umweltschäden, die ein Produkt von Rohstoffabbau über Produktion, Gebrauch bis zur Entsoprgung produziert.
    Ich habe schon seit Jahren nichts mehr zum Thema Ökobilanzen gehört oder gelesen.
    Bin ich taub/blind oder ist es einfach kein Thema mehr.
    Wenn ja: wesshalb?

  5. Hallo
    Ich kannte 2002 die meisten dieser Vorbehalte gegen Solarstrom, ebenso die gegen Wind, BHKW, Biogas etc. und habe mich doch für eine kleine Solarstromanlage (3,3 KW) entschlossen, die gerade das produziert, was ich verbrauche.
    Die optimale Lösung ist natürlich, so wehnig wie möglich zu verbrauchen, aber verbrauchen werde ich immer was.
    Was also propagieren Sie als nachhaltige Stromproduktion, gemessen an Ihren Kriterien?

  6. Das die Anlagen(alle!?) mit Strom gedreht werden trifft (zumindest bei uns) nicht zu.
    M. Auto hat 90Ps, die brauch ich auch nur selten! Es gibt immer Kompromisse in der Technik.
    Die Ökobilanz bei der Windkraft ist stark Anlagen bzw Standort abhängig, ist kein Thema mehr weil sie alles in allem stimmt.

    Braunkohle/Atomkraft die Alternative? Wohl kaum. Irgendwie ist der Kram doch wohl besser als der herkömmliche Weg oder?

    Rechnet man die Entsorgungkosten für die nächsten 100.000 Jahre auf den „billigen“ Atomstrom drauf? Nein, das ist nicht bezahl- und schon gar nicht kalkulierbar!

    Bin ein bischen Entäuscht über den groben Rundumschlag gegen den grünen Strom. Mir ist schon bewußt das das nicht das Optimum darstellt. Aber was ist die Alternative? Kann sich etwa jeder ein BHKW in den Keller stellen??? Wer soll das denn unsubventioniert bezahlen? Vielleicht 1-2% der Deutschen ohne sich zu verschulden.

    Meckern ist leicht. Alternativen sollten da schon genannt werden!

  7. Interessant ist hier, dass zwar von den Subventionen für Erneuerbare-Energie-Anlagen geschrieben wird, es wird aber nirgens davon geschrieben, wieviel Subventionen in die AKW´s inklusive Forschung geflossen sind.
    Kanzlerin Merkel hat schon selbst zugegeben, dass dies über 200 Milliarden waren!!
    Und für den Atommüll der AKW-Industrie ist natürlich nicht diese Industrie finanziell verantwortlich.

    Warum gibt es schon Ortschaften, denen ihre selbstproduzierte Energie (Strom und Wärme) reicht?
    Scheint bei denen auch nachts die Sonne?

    Der Energiemix macht den Unterschied: Sonne, Wind, Wasserkraft, Biogas (super speicherbar), Holzschnitzel (super speicherbar) und anderes!

    Aber AKW´funktionieren scheinbar auch in kühlwasserarmen Sommern?!?

    Oder reicht das spaltbare Material und das Erdgas und die Kohle auch noch für das 22. Jahrtausend und kostet dann immer noch soviel wie heute?
    Wenn die Sonne irgendwann einmal nicht mehr scheinen wird, dann sind wir schon lange vorher tot!

  8. Teil 1:

    Der Verfasser hat sich hier eine Menge Arbeit gemacht, um die Effizienz (Nicht-Effizienz) von grünem Strom aufzudecken.
    Allerdings werden m.E. folgende Faktoren vernachlässigt:
    a) Wir haben eine Wirtschaftskrise, die uns im Laufe der Zeit noch reichlich beschäftigen dürfte. Dabei könnten dann schon mal die Lichter ausgehen…
    b) Wer liquide ist überlegt, wo und wie er Geld einigermassen sinnvoll investieren kann. Irgendwelche Vorschlä#ge dazu? Oder wäre ein Ziel wie „Autonomie von der öffentlichen Stromversorgung“ ein Argument? Besser das Geld in Sachwerte gesteckt, die zumindest einen Teil der Zeit (Sonne, Wind aktiv) etwas produzieren, als auf Zinsen zu setzen oder Aktien anderer Unternehmen zu kaufen, bei denen man nicht weiß, wo der Weg hinführt. Und Gold und Silber produzieren auch keine Energie.

  9. Teil 2:

    c) Wir sehen bei sinkender Einspeisevergütung und weiterhin steigendem Strompreis (oder glaubt jemand an sinkende Energiepreise?), daß sich die Relationen zugunsten alternativ erzeugten Stromes verschieben.
    d) In Relation zu irgendwelchen Bankrettungspaketen und Auslandseinsätzen unserer BW ist mit dieser Art von Investment doch eine sehr friedliebende Variante gewählt.
    e) Zwischenzeitlich lkässt sich Strom auch dezentral speichern und steht dann zur Verfügung, wenn öffentlich nichts mehr läuft und man damit aber z.B. eine Wasserpumpe betreiben kann, um das Trinkwasser für z.B. 10 Familien fördern zu können. Und nein, das muß diese Abnehmer dann nichts kosten…

    Jedenfalls ist die Betrachtungsweise doch ein wenig einseitig und ich halte es für durchaus vertretbar, zur Erlangung von Loslösung aus dem System der Versklavung auch Wind und Sonne einzusetzen.
    Zeige mir jemand den „Freien Energieproduzenten“ – ich investiere sofort.

  10. Teil 3:

    Und solange wir uns nicht verschulden ist alles gut. Sinkende Vergütungen zeigen ohnehin, wohin der Weg geht. Und vielleicht werden die alternatien Energien sogar einen notwendigen Teil zur Versorgung der Bevölkerung bereitstellen, wenn dann die Abnhmstunde kw/h irgendwann in 2 Jahren 18,50 € kostet, welche sich keiner mehr leisten kann.

    Gruß vom Andy

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