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Tankstelle Urlaub – gerade auch in Krisenzeiten wichtig

Zwei Wochen Alkoholexzess auf Mallorca und die kaputte Welt ist wieder in Ordnung? Na, wenn das so einfach ginge, dann würde die Insel diesen Sommer wohl wegen Überfüllung im Meer versinken.

Doch ganz nüchtern betrachtet: Warum sollte Urlaub nur den Schafen vergönnt sein, warum sollten sich nur die Systemkonformen erholen dürfen von der täglichen medialen Vergewaltigung?

Selbst beim Einkaufen bleibt man heute ja nicht mehr verschont vor der Propaganda. Wer sich im Supermarkt aufhält und genau hinhört, der vernimmt nicht selten Radiomusik und auch Nachrichten des jeweiligen Senders über die Lautsprecher.

Dass einem dann beim Vollpacken des Einkaufswagens die 100 € teure Salat-Kristallschale zu Boden fällt verwundert nicht und der Betrag ist auch lächerlich im Vergleich zu der Meldung, dass nur 400 Milliarden Euro nötig sind, um ca. 15% der Europäer mit Solarstrom aus der Sahara zu versorgen.

Was ein schwachsinniger Wahnsinn. Im Grunde warten wir in solchen Momenten doch nur darauf, dass die anderen Einkaufssklaven in lauten Protest einstimmen und die Mehltüten durch die Luft wirbeln. Aber nein, alles bleibt ruhig und fühlt sich gut beim Gedanken an den ökologischen Irrsinn, den natürlich kaum jemand durchschaut.

Hier muss man einfach flüchten, ganz weit weg oder zumindest so weit, dass man die Medien nicht mehr versteht. Es ist verblüffend, welche Auswirkungen es hat, wenn man weder Telefon noch Internet zur Verfügung hat und die Welt sich wider Erwarten immer weiter und immer weiter dreht. Kein Knall, kein Bumm, kein gar nichts.

Wie jetzt, wir sollen die Augen und Ohren schließen? Warum denn nicht. Wer was zu Essen im Keller hat – es reichen sicherlich Vorräte für wenige Wochen – und Haus und Hof ohne Schulden zurücklassen kann, der darf sich auch als aufgewachter Mensch einige Tage Auszeit gönnen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen bekommen zu müssen.

Sowohl das Chaos als auch das manipulierte Leben funktionieren wunderbar weiter, selbst wenn sich einige der gut Informierten mal für Tage oder gar wenige Wochen aus dem System ausklinken. Für die meisten dieser unter ständigem Stress stehenden Menschen ändert sich auf diese Weise die Sicht der Dinge – die Lage bleibt freilich dieselbe. Aber warum nicht mit etwas Abstand einen anderen Blick erhalten?

Es muss auch gar nicht gleich ein fetter Urlaub sein, es genügen schon andere Dinge, seien es Schicksalsschläge, geistliche Erkenntnis oder ein neuer Lebensabschnitt durch verschiedenste Änderungen des persönlichen Umfeldes, um erzwungenermaßen eine andere Sichtweise zu erhalten. Manch bohrendes Problem kann sich so in Luft auflösen.

Die erfahrenen Aufgeklärten freilich kennen dieses Gefühl sowieso schon, sie brauchen keinen Urlaub dafür. Aber die Neulinge widmen sich häufig vollständig Tag und Nacht den neuen Erkenntnissen und den notwenigerweise darauf aufbauenden Folgeschritten.

Das ist sicher wichtig, denn zunächst muss jeder für sich den Wahnsinn erst einmal verarbeiten. Aber wieviele finden dann hier nicht mehr alleine heraus und verrennen sich, riskieren den Verlust von Partnern oder Familie und Freunden. Alleine gutes Zureden nützt wenig, die Menschen mit dem Gefühl „Land unter“ brauchen die Selbsterkenntnis. Genauso wie die Aufklärung bei jedem selbst wirken muss, klappt auch das Zurücknehmen nur freiwillig.

Alles leicht gesagt, natürlich. Gerade in einer Zeit, in der sich die Ereignisse bereits überschlagen und wo wir vor noch viel größeren, finalen Änderungen stehen. Jeder muss sein Leben selbst in Ordnung halten, sich physisch vorbereiten, wenn er sich damit besser fühlt. Doch danach ist neben der breiten Aufklärung auch persönliche Erholung wichtig.

Diese funktioniert jedoch nur, wenn man sich entweder mit starkem Willen selbst unter Kontrolle halten kann oder eben die äußeren Umstände einen dazu zwingen. Ein Freund war neulich für zwei Wochen in Urlaub in einer Region, die internetmäßig ziemlich abgeschnitten ist. Er hatte außer seiner Grundeinstellung das erdrückende Tagesgeschehen der hiesigen Heimat vergessen – gezwungenermaßen zwar, aber er konnte sich auf ganz andere Dinge konzentrieren, tollste Ideen ersinnen und sich stundenlang mit Freunden unterhalten.

Doch dann fand er die Gelegenheit, in einem Restaurant den kostenlosen Internetzugang zu nutzen und eine seiner Lieblings-Aufklärungsseiten zu besuchen. Der Abend war für ihn gelaufen. Die geballte Infoflut erschlug ihn, sodass er das Gefühl bekam, offenbar ziemlich viel verpasst zu haben in den Tagen ohne Internet. Was lernen wir daraus? Das Internet sollte entweder abgeschaltet oder vollständig von solchen Aufklärungsseiten befreit werden.

Scherz beiseite, es ist tatsächlich kontraproduktiv, die durchaus belastende Dauerberieselung durch systemkritische Informationen immer und ständig zuzulassen, insbesondere in Situationen, die man für das Auftanken nutzen kann. Auch wir geplagten Verschwörungsfuzzies brauchen einmal eine Auszeit, um danach wieder richtig loslegen und neue Spinnereien der Regierungen ertragen zu können. 365 Tage rund um die Uhr erträgt das kein normaler Mensch – zum Glück sind wir nicht normal.

Aufklärung ist wichtig, keine Frage. Es geht immerhin ums Überleben, im Grunde auch gar nicht nur um selbiges auf dieser Erde, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn Aufklärung jedoch zum einzigen Lebenszweck wird, dann werden viele Aufklärer unglaubwürdig, denn wozu sich aufklären lassen, wenn danach das Leben nur noch aus dem Hausieren mit diesen Informationen besteht? Wer will schon nur noch wie ein Zeuge Jehovas leben und von Tür zu Tür rennen – ohne jetzt diesen Menschen zu nahe treten zu wollen.

Gemeint ist damit natürlich nicht, jetzt stattdessen das Spiel der Schafe mitzuspielen, zumindest nicht als grundsätzliche Einstellung. Vielleicht in manchen Situationen, denn wenn ein Vertreter sein Produkt verkaufen will, muss er zunächst ja auch das Vertrauen seiner Kunden gewinnen. Also warum nicht auch zu Beginn ein bisschen Schaf spielen, wenn man dadurch am Ende wieder ein Schaf aufwecken kann?

Manch einer kann durch das Verändern der persönlichen Perspektive seinen Blick korrigieren und vom geänderten Blickwinkel aus mit einer neuen oder angepassten Strategie viel stressfreier weitermachen. Vielleicht sogar mit weniger Energie, denn Aufklärung kostet Zeit und Nerven und diese immer knappen Ressourcen wollen möglichst effizienz eingesetzt sein.

Wie sieht ein typischer Urlaub für Verschwörungstheoretiker aus?

Zunächst ist mal ein längerer Flug ein Muss, denn dann kann die Zeit in der Luft dazu genutzt werden, nach Chemtrail-Chemikalien an Bord Ausschau zu halten und die Piloten mit Fragen diesbezüglich zu löchern.

Am Ziel angekommen werden die fünf größten örtlichen Tageszeitungen gekauft und nach den üblichen verdächtigen Stichwörtern durchkämmt. Während Ihre Partnerin den Strand begutachtet durchsuchen Sie das Hotelzimmer nach versteckten Kameras und Wanzen.

Vor der ersten Mahlzeit verschaffen Sie sich Zutritt zum Hotelrestaurant und dort zum Kühlhaus bzw. Vorratsraum, um alle Lebensmittel nach Gen-manipulierten Zusätzen zu prüfen.

Am nächsten Morgen zwingen Sie die Empfangsdame dazu, in jedes Schlüsselfach der anderen Gäste einen Infoflyer zum Thema 9/11 zu legen. Anschließend wandern Sie den Strand der anderen Hotels ab und verteilen die restlichen Flyer.

Schon am nächsten Tag erwarten Sie in der Hotellobby zwei Herren in schwarz, die Sie und Ihre höchst erfreute Begleitung zurück zum Flughafen bringen, wo dieselbe Flugzeug-Crew wie beim Hinflug auf Sie wartet. Allerdings sitzt nicht Ihre Frau, sondern ein finster dreinblickender Uniformierter den ganzen Flug neben Ihnen, die erneute Suche nach Chemikalien bleibt Ihnen leider verwehrt.

Nun, man kann Urlaub so oder so machen. Nutzen Sie die Gelegenheit einfach, um auch mal die größten Verschwörungen ruhen zu lassen. Nach Ihrer Rückkehr haben Sie vielleicht einen neuen Blickwinkel gewonnen, der Ihre Neven länger schont. Und keine Sorge: Zwei oder selbst drei Wochen reichen nicht aus, um durch massivste Urlaubsgehirnwäsche wieder „dumm“ zu werden.

neulich

26 Replies to “Tankstelle Urlaub – gerade auch in Krisenzeiten wichtig”

  1. 10Astrid
    Reinkarnationslehre hin oder her, es nützt wenig aus seinen früheren Leben zu erfahren. Denn es spielen so viele Faktoren eine Rolle, worauf wir keinen Einfluss haben.
    —————————————————————————–
    Hallo Astrid!
    Natürlich hilft es wenig, aber es zeigt einem das „Gesetz“ des Lebens auf. Die Faktoren auf welche wir hier keinen Einfluss haben, wurden uns selbst so gewählt um Karma auszugleichen. Zeit und Ort der Geburt wird ebenso von jedem einzelnen bewusst gewählt, wie das politische und soziale Umfeld. LG

  2. Ich war auch lange Reinkarnationsanhänger und an der Reinkarnation habe ich auch weiterhin nicht den geringsten Zweifel. Erstens kann ich Rückführungen durchführen und zweitens durch eigene erfahrungen. Nur die Karmageschichte ist für mich nicht mehr Plausibel. Ich weiß jetzt das wir alle in einer Illusion Leben die nach dem Physischen dahinscheiden keineswegs endet. Erst durch tatsächliches aufwachen durch erkennen der Illusion im Moment des Todes kann man der Illusion entkommen. Auch der Moment des aufwachens ist vorherbestimmt. Solange das nicht geschieht spielen wir die für uns vorgesehenen Rollen ohne den geringsten eigenen Einfluss. Wir haben keinen eigen willen sondern nur die Vorstellung davon. Daher gibt es auch keine Schuld die man sich aufladen könnte um Sie dann in weiteren Leben abzubauen. Alles nur Illusion.
    lg

  3. 13gast
    Ich weiß jetzt das wir alle in einear Illusion Leben die nach dem Physischen dahinscheiden keineswegs endet.
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    Naja, diese endet natürlich nicht, aber man bekommt wieder einen klaren Blick und erkennt diese Illsusion. Enden kann die Illusion nur im physischen Leben- sprich Erleuchtung, man muss sterben bevor der Tod eintritt, dann gibt es auch keinen Tod mehr! Solange beim Sterbeprozess noch die geringste Sehnsucht nach „Leben“, nach vertanen Möglichkeiten (EGO) usw. besteht, gehts auf zur nächsten Runde.

  4. 13gast
    Nur die Karmageschichte ist für mich nicht mehr Plausibel. Ich weiß jetzt das wir alle in einer Illusion Leben die nach dem Physischen dahinscheiden keineswegs endet.
    ——————————————————————————
    Mit der Illsuion hast Du vollkommen Recht. Aber in dieser Illusion gibt es allerhand Geschichten (z.B. Religionen) und auch vollkommen reale Abläufe. Es Manifestiert sich im Prinzip jede Geschichte aus der Illusion heraus. Solange wir in der Illusion leben hat das Karma in dieser Illusion seine (für mich) unbestrittene Existenz. Karma wird ja durch eine Illusion erzeugt, durch die Illsuion des EGOS, sprich der Maske des Menschen! LG

  5. @15Mit der Illsuion hast Du vollkommen Recht. Aber in dieser Illusion gibt es allerhand Geschichten (z.B. Religionen) und auch vollkommen reale Abläufe. Es Manifestiert sich im Prinzip jede Geschichte aus der Illusion heraus. Solange wir in der Illusion leben hat das Karma in dieser Illusion seine (für mich) unbestrittene Existenz. Karma wird ja durch eine Illusion erzeugt, durch die Illsuion des EGOS, sprich der Maske des Menschen! LG
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    Nur wen niemand einen freien willen hat ist das Karma zwar ein Teil der Illusion aber die sogenannte Schuld existiert nicht. Den unsere Seele ist nur Zuschauer.
    lg

  6. Naja, diese endet natürlich nicht, aber man bekommt wieder einen klaren Blick und erkennt diese Illsusion.
    ———————–
    Das gegenteil ist der Fall die Illusion wird noch perfekter und ist gar nicht mehr zu erkennen. Der Blick wird keineswegs klarer. Klarer nur was die die vermeintliche Existenz betrifft.

    lg

  7. Hallo Jochen
    ich finde das die Wehrpflicht allgemein ein menschenrechtsverstoß aber auf jeden fall ein grundrechtverstoß ist..
    dieses habe ich früher (vor 20j) unter anderen bei den Pychologen der „bundeswehr“ angegeben und bin somit von allem freigestellt worden(war nur ein teil der gründe)
    Nur wie hier schon gesagt du müstest ein anderes verhältnis zu deinem körper kriegen (jeder hat fehler) sei stolz drauf und werde freier.
    trete selbstbewust auf, frag doch mal deine freunde was die gutes oder schlechtes an dir finden…
    Ich weiß von mir das ich ein ar……ch sein kann,kenne meine fehler und vorzüge das hilft ungemein sei nur ehrlich dir gegenüber
    —-aber Urlaub,das wäre schön entspannen ohne sorgen und streß
    da ich oft in meinem beruf 16-18std an 6tagen der woche mache
    Zeit für familie ……

    mfg
    H Dieter
    http://astrid-h-dieter.de.tl

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