Vorteile eines wirtschaftlichen Totalzusammenbruchs
Versetzen wir uns von heute gesehen einmal 24 Monate in die Zukunft – vielleicht sind es auch 6 oder 48 Monate. Wie wird die Lage der Nation bzw. der Welt sein? Haben zahlreiche der ganz großen Unternehmen geschlossen? Unzählige Mittelständler sind pleite? Hunderttausende Selbstständige und Dienstleister haben Insolvenz angemeldet?
Was tun diese Menschen jetzt den ganzen Tag? Vor dem Fernseher sitzen? Im Garten arbeiten, den statt englischem Rasen und Rosen nun Tomaten, Kartoffeln und Salat zieren? Oder hängen sie zu Tausenden auf den Straßen in den Städten herum und demonstrieren?
Vermutlich wird es so gut wie niemand wahrnehmen, dass durch den geringen Verkehr die Luft reiner und es daher auch viel ruhiger in den Städten und insbesondere auf dem Land geworden ist. Das liegt zum einen daran, dass diese Entwicklung nicht über Nacht kam, sondern schleichend, und zum anderen, dass die Menschen augenblicklich völlig andere Probleme haben.
Aus heutiger Sicht klingen staufreie Autobahnen und genügend freie Parkplätze sicherlich verlockend. Tritt diese Situation dann jedoch tatsächlich ein, wird sich den meisten Menschen ein völlig unerwartetes Bild bieten. Nebensächliche Themen wie das Einkaufen der elementarsten Lebensmittel dürfte vermutlich zu den wichtigsten Dinges des Tages gehören, denn die Mehrheit der Bevölkerung wird mit der Selbstversorgung aus dem eigenen Garten überfordert sein oder besitzt gar keine Anbaufläche.
Sofern die Versorgung mit Wasser und Energie gewährleistet ist, tritt zumindest nicht direkt eine Massenverelendung ein. Stellen Sie sich vor, es gäbe kein Wasser mehr für die Toiletten oder der Müll würde nicht mehr abgeholt. Den Müll könnte man notfalls auch zwei Monate draußen lagern, aber ersteres?
Eine positive Seite – wenn man es denn so nennen mag – werden die „Untergangspropheten“ und „Verschwörungspraktiker“ erleben. Diese erhalten endlich die Bestätigung aus ihrem Umfeld. Vielleicht nicht einmal als mündliches Eingeständnis aus ihrem Bekannten- und Freundeskreis, aber zumindest von der Realität selbst. Und ich bin mir sicher, etliche der verwunschenen und ausgegrenzten Warner unserer Zeit wünschen sich nichts sehnlicher herbei, als endlich nur ein einziges Mal Recht zu bekommen und durch die Fakten die Anerkennung, auf die sie schon so lange warten.
Wir dürfen auch gespannt sein was mit den Leuten passiert, welche bis zum Schluss gehofft hatten, dass der DAX doch nochmal über 6.000 Punkte springt – jetzt jedoch bei 869 Punkten steht. Vermutlich werden sie genau jetzt aus dem Börsen- und Anlagenmarkt aussteigen – wirklich eine hervorragende Idee zu diesem Zeitpunkt.
Ob es bereits eine neue Währung gibt oder wir riesige Beträge für ein Brot bezahlen müssen? Das Einkaufen dürfte jedenfalls viele an die „übersichtlichen“ Konsum-Läden in den neuen Bundesländern erinnern. Wahrscheinlich sind Dinge wie Luxusautos und elektronischer Schnickschnack supergünstig geworden. Dennoch sind es Ladenhüter, weil die Menschen ihr knappes Geld für Lebensnotwendiges zuerst ausgeben müssen.
Vielen Menschen werden die Banken reihenweise Ihre Häuser, Wohnungen und Autos wegnehmen, aber auch den Handwerkern, Kleinbetrieben und sogar den Bauern werden sie Häuser, Maschinen und sonstige Gerätschaften wegpfänden, weil alles nur kreditfinanziert ist. Ob die Banken große Lust darauf haben, durch die Hyperinflation all dieses Potenzial zu verschenken?
Mancher selbsternannte Krisenprofi spekuliert darauf, in der Hyperinflation günstigst seine Schulden abbezahlen zu können. Doch diese Rechnung geht nur dann auf, wenn er jederzeit zahlungsfähig bleibt. Denn zwar wird das Geld schnell immer wertloser, aber im selben Tempo muss auch das Einkommen mitwachsen, sonst geht der Schuss nach hinten los.
Dazu kommt, dass die Banken nicht bis zum bitteren Ende abwarten, sondern Kredite notfalls kurzfristig fällig stellen oder die Zinsen ins Unermessliche erhöhen. Was dann? Sind diese Profis auch darauf vorbereitet? Vermutlich sind das Theoretiker, die sich das im stillen Kämmerlein ausgetüftelt haben und meinen, ihr Gehalt steigt linear mit den Preisen am Markt. Es wird wohl eher umgekehrt sein aufgrund gigantischer Arbeitslosigkeit.
Auf eine einfache Entschuldung zu spekulieren ist mehr als gefährlich. Besser, man hatte vor Beginn der harten Phase der Krise keine Schulden, denn die Banken werden gnadenlos zuschlagen – zuviele ihrer Kunden werden nämlich gleichzeitig große Probleme mit ihren Kredit- und Zinszahlungen bekommen, als dass sich die Banken hier noch Gnade leisten könnten.
Es entstehen jedoch auch neue Dinge. Bestimmt werden einige Leute neue und wichtige Kontakte knüpfen zu Gleichgesinnten oder Leidensgenossen, um gemeinsam ihre Probleme zu lösen. Die Vielfalt der Fähigkeiten bleibt auch in der Krise erhalten. Diese müssen nur zueinander finden und sich multiplizieren.
Auch wenn heute kaum jemand zuhören will, was die Krisenpropheten an Katastrophen voraussagen, am Ende werden neben den völlig geschockten und zu Tode erstarrten Menschenmassen doch viele plötzlich erkennen, was sie bislang nicht sehen konnten oder wollten. Und warum sollten unter ihnen nicht auch zahlreiche Krisenprofis sein, die das noch gar nicht von sich wussten?
Eine Sache ist natürlich zu beachten. Seit Generationen wurden wir obrigkeitshörig und zum Angestelltendasein erzogen. Es ist also keineswegs die Masse, die plötzlich Flügel bekommt und die Krise zu ihrem Vorteil nutzen könnte bzw. wenigstens sich selbst aus der Patsche zu helfen weiß. Die absolute Mehrheit der Menschen wird nach der Obrigkeit schreien und sie für die Misere verantwortlich machen, anstatt sich um eigene Lösungen zu kümmern.
Doch was kann uns die Regierung denn bringen? Diese Bestechlichen haben auch in der Zukunft nichts im Sinn, was gut ist fürs Volk. Warum auch? Bisher waren sie nicht am Wohle des Volks interessiert, warum sollten sie es auchgerechnet dann sein, wenn es allen – also auch ihnen – schlechter geht? In Krisenzeiten sind sich die Menschen immer selbst am nächsten.
Es dürfte der bessere Weg sein, wenn sich die Menschen um sich selbst und um ihre Familie kümmern, anstatt um politische Dinge. Fakten schaffen geht schneller und einfacher, als irgendwo in der Gegend herumzudiskutieren. Mehr und mehr Menschen werden das auch erkennen und notgedrungen selbst Hand anlegen, wenn sie einfach nicht mehr die gewohnte Hilfe vom ach so sozialen Sozialstaat bekommen.
Spannend ist auch der Gedanke, ob sich eine derartige Krisenentwicklung auf unsere unsägliche Gesetzes- und Vorschriftenflut auswirkt. Werden Bürokratien abgeschafft? Sagen wir mal so, wenn sich immer weniger Menschen um das scheren, was „oben“ diktiert wird und die da oben keinen ausreichenden Durchgriff mehr haben, dann ändert sich die Gesetzeslage von selbst. Wir schaffen Fakten. Warum sollten engagierte Bürger nicht einfach hergehen und „unnötige“ Verkehrsschilder abbauen, komplizierte Behördengänge „vergessen“ und jetzt einfach Dinge tun, die bislang aus gutmenschlicher Sicht verpöhnt waren?
Ein interessanter Gedanke, wirklich. Neben dem Chaos – was vermutlich durch die deutsche Gründlichkeit gar nicht so vehement ausfallen wird – könnte sich eine Parallelinstitution entwickeln, in der eigene Lokalwährungen und jedweder Handel völlig eigene Wege gehen. Immerhin gab es das alles schon einmal. Wir haben es zwar nie gelernt, wie das geht, aber dann lernen wir es eben jetzt durch das Tun. Was bleibt uns anderes übrig.
Klingt irgendwie gar nicht so schlecht. Vorausgesetzt, es gibt genug zu essen – muss ja nicht jeden Tag ein Schnitzel sein – und die Leute bleiben im Großen und Ganzen friedlich, dann wird das eine einfache, aber auch gute Zeit. Die Kinder können auf der Hauptstraße spielen, weil keine Autos fahren, die Menschen sitzen vor ihren Häusern und sprechen mit den Nachbarn, die Hühner und Ziegen laufen im Garten… naja, das mit den Ziegen ist schon ein etwas seltsamer Gedanke.
Ich glaube nicht wirklich, dass wir um 100 Jahre zurückfallen werden. Immerhin sind die Maschinen und Technologien ja nicht verschwunden, viele stehen nur bei den Banken. Doch den Banken nützen diese ganzen Werte als Lagerware überhaupt nichts, also werden sie das Zeug möglichst verkaufen wollen, notfalls zum Spottpreis oder geschenkt, weil bei ihnen Lagerkosten anfallen. Je mehr „Sicherheitsleistungen“ die Banken eingezogen haben, desto schneller fallen auch die Preise.
Machen Sie sich einfach mal ein paar Gedanken über so ein Szenario. Es spielt gar keine Rolle, ob Sie dabei richtig liegen oder es in eine bestimmte Richtung übertreiben. Wichtig ist, dass man lernt, solche Gedanken zu denken, denn damit schaffen wir die Basis, die Gedanken auch umsetzen zu können. Viele unserer heutigen Abläufe sind so starr und eng, dass es fast keinen Sinn macht, sein Hirn noch selbst anzustrengen.
Diese Fähigkeit werden wir meiner Ansicht nach wieder verstärkt brauchen. Wer in der Lage ist, sich neuen Gegebenheiten anzupassen, der wird zum einen weniger oder gar nicht leiden und zum anderen nur schwer seine Motivation verlieren. Aktivieren Sie sich, jetzt und heute schon – wenigstens gedanklich.

57)
Die Wahrnehmungsfähigkeit der Wahrheit wird sich am Anfang unterschiedlich zeigen, mit zunehmnder Erkenntnis jeoch wird es für alle nur mehr eine Wahrheit geben. Wenn das Gefühl der Getrenntheit aufgehoben ist gibt es “nur” mehr reines SEIN. LG
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Durch welche Gegebenheiten werden die unterschiedkichen Grade der Erkenntnis bestimmt, ausgelöst?
Was bedeutet es für die ganz Hartnäckigen, die bisher Unverbesserlichen, die vielleicht wider besseres Wissen
Gefallen an ihrem Dasein fanden, trotz allem, was sie evtl.
anrichteten? LG
http://www.zurwahrheit.de/
lg
am 4. Juli 2009 um 20:23 65Gast
64)
Ohne eigenen Willen keine Ego und keine Maske, wollte ich damit sagen.
Was bleibt ohne eigenen Willen übrig?
Was ist reines SEIN, ohne eigenen Willen? LG
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Egal welche Religion, eines kommt immer raus: „Sein Wille geschehe“! Ob das nun Gottes Wille, der Wille des Seins, der Wille der Existenz, des Univerums ist, oder oder oder….Wenn man nicht versucht der Existenz seinen egozentrischen Willen aufzupressen, lässt der Druck sofort nach. die Dinge nehmen ihren Lauf, sie regeln sich von selbst….Das Problem entsteht nur dann, wenn man die „Dinge“ nicht so nehmen kann, wie diese eben sind, wenn wir glauben, die „Welt“ muss sich unserem Vorstellungen fügen…..das kann nicht gutgehen, das ist Leid vorprogrammiert!
Es ist das gleiche, wie wenn ein Apfelbaum nicht damit einverstanden ist ein Apfelbaum zu sein, sondern lieber ein Birnbaum wäre. Alle Versuche dies zu erreichen sind zum Scheitern verurteilt! Und, dieser einst so prächtige Apfelbaum verliert seine ganze göttliche Energie und wird verkümmern, nur weil er sein Ziel ein Birnenbaum zu sein nicht erreicht hat, nicht erreichen konnte!
Was bedeutet es für die ganz Hartnäckigen, die bisher Unverbesserlichen, die vielleicht wider besseres Wissen
Gefallen an ihrem Dasein fanden, trotz allem, was sie evtl.
anrichteten? LG
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Sie werden ihr Leid nicht mehr länger unterdrücken können, es wird sie zermürben- solange bis sie umdenken. Es wird nie zu spät sein. Nicht für einen Papst und auch nicht für einen Bush usw…..
Das Herz ist immer wahr. Das Herz ist niemals unwahr und der Kopf ist niemals wahr. Der Kopf lebt in Lügen, er lebt von Lügen, er existiert in allen möglichen Arten von Unwahrheiten. Das Herz ist authentisch, es meint es ernst, es ist simpel, es ist nicht raffiniert, es ist ungeheuer intelligent, aber nicht raffiniert. Es spiegelt einfach nur wider, was ist. Das ist seine Schönheit und seine Wahrheit. Gott kann nicht mit dem Kopf verstanden werden. Nichts, was irgendwie von Wert ist, kann mit dem Kopf erkannt werden. Liebe, Schönheit, Gott werden alle mit dem Herzen erkannt. Das Herz ist die pfortenlose Pforte zur Wirklichkeit.
69)
Wie regeln sich die Dinge des Seins, der Existenz von selbst?
Durch welche Ordnung nehmen sie ihren Lauf?
71)
Du schreibst so, als ob Du dies alles absolut sicher weißt. Woher? LG
Wie regeln sich die Dinge des Seins, der Existenz von selbst?
Durch welche Ordnung nehmen sie ihren Lauf?
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Sieh die Natur an, alles ergibt sich, überall ist eine Ordnung. Nenne es göttliche Ordnung. Nur der Mensch glaubt, der Natur, der Ordnung eines auswischen zu können, mit dem Willen seiner Maske, seines EGOS, aber das hat noch nie funktioniert! Es führt zu Leid, Verzweiflung und persönlichen Chaos. Die Existenz, Dein Leben regelt sich von selbst, man muss es nur zulassen….und nicht immer und immer wieder versuchen der göttlichen Ordnung seinen eigenen Willen aufzudrücken.
71)
Du schreibst so, als ob Du dies alles absolut sicher weißt. Woher? LG
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Ich kann Dich nicht davon überzeugen das eine Rose schön ist, dass das der Himmel blau ist. Ich kann Dir Deine Frage nicht beantworten! Wenn Dein Ego stirbt wirst Du geboren, und dann gibt es keinen Tod mehr, dann wird es keine Fragen mehr geben. Fragen kommen genauso vom Verstand wie die Antworten. Wenn Du abseits des Verstandes bist wirst Du alles erkennen und erfühlen. Allein Deine Frage zeigt, dass Du am richtigen Weg bist. Das klingt jetzt widersprüchlich, aber so ist der Weg!
Gast- wir stellen hier in diesem Forum wohl sicher einen neuen Rekord um Dialog auf!