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Und ab in die Schublade – unbequeme Wahrheiten ganz einfach erschlagen

„Du bist ein Spinner – ein Verschwörungstheoretiker! Lass die Finger von dem Unsinn und diesen Sekten!“

Kennen Sie das? Eine von Ihnen zitierte Website oder eine kritische Bemerkung und schon stecken Sie drin in der Verschwörungsschublade?

Da kommen Sie auch kaum mehr raus – außer, Sie wechseln den Freundeskreis oder Ihre Behauptungen werden plötzlich Realität.

Aller Anfang ist schwer. Die „Neuen“ von Ihnen erleben es wahrscheinlich gerade selbst jeden Tag und die alten Hasen können noch ein Lied davon singen. Die Rede ist vom „Missionieren“. Da hat man etwas Sensationelles für sich entdeckt und will diese Erkenntnis seinem gesamten Umfeld mehr oder weniger plump mitteilen.

Dieses Mitteilungsbedürfnis legt sich meist rasch wieder. Zu häufig und zahllos sind die völlig haltlosen „Gegenargumente“ in Form von Denunzierung, Beschimpfung und des lächerlich gemacht Werdens.

Die Argumente sind in der Regel solcher Art:

  • Was für ein Esoterikkram.
  • Bist Du jetzt in einer Sekte?
  • Was bezahlt man Dir dafür?
  • Gehörst Du jetzt zur Rechten/Linken Ecke?
  • Du hast sie nicht mehr alle.
  • Wer sollte Dir das denn glauben?
  • Lass mich mit diesem Müll bitte in Ruhe.
  • Informier Dich erst mal, Du hast überhaupt keine Ahnung.
  • Der übliche Verschwörungsquatsch.

Wir wissen natürlich zu gut, dass die Denunzianten keine Fakten kennen. Sie glauben einfach alles, was man ihnen durch die Medien erzählt und welcher Meinung die Mehrheit folgt. Nur das zählt und kann richtig sein. Abweichungen von der Norm sind unsinnig und idiotisch, können nicht stimmen.

Woher kommt dieses Denken eigentlich? Diese schlafwandelnden Schnarchzapfen haben die Angewohnheit, alles blind zu glauben, was dem Mainstream, also dem geltenden Medienglauben entspricht. Alles was nur minimal davon abweicht, kann nicht richtig sein.

Dabei wäre es normalerweise jedermanns Pflicht, die Informationen, die er mitgeteilt bekommt, erst einmal nach verschiedenen Kriterien ganz grob zu prüfen. Beispielsweise folgende:

  • Wer teilt mir die Information mit? Wie glaubwürdig ist diese Quelle?
  • Gibt es nachvollziehare und nachprüfbare Fakten und Beweise?
  • Kann ich die Informationen auch selbst nachprüfen? Und wenn nein, warum nicht?
  • Welche weitere Instanz steckt dahinter?
  • Welche Interessen werden von dieser Instanz verfolgt?
  • Von wem wird diese Instanz unterstützt?
  • Wen fördert sie selbst?
  • Welche alternativen Meinungen gibt es zu dieser Information?
  • Cui bono – wem nutzt es?

Denken Sie immer daran, pure Ideologen gibt es nur ganz wenige.

Wie prüft man denn heute, ob etwas an einer Sache dran ist oder nicht? Einer der häufigsten Wege dürfte die Suche im Internet sein. Mal eben in Gugl „HIV existiert nicht“ eingegeben und siehe da, 46.500 Ergebnisse. „HIV existiert sehr wohl“ bringt dagegen 141.000 Suchergebnisse. Ergo: HIV existiert – Nachweis eindeutig erbracht.

Sie lachen? Was meinen Sie, wieviele unserer persönlichen Freunde genau so „recherchieren„? Wer prüft denn wirklich die Einzelheiten im Detail? Wer nimmt sich die Zeit und liest jeweils beide Seiten, wenn doch die eine Seite so offensichtlich überwiegt?

Du spinnst ja, natürlich ist CO2 für die Klimaerwärmung verantwortlich. Schalt mal den Fernseher ein oder schlag irgendeine Zeitung auf – niemand zweifelt ernsthaft daran, außer ein paar unseriösen Wissenschaftlern.

Alles klar? So läuft’s ständig. Doch das ist arm, wirklich arm für diejenigen, die diese Meinung vertreten. Der Mehrheit zu folgen muss genauso wenig richtig sein, wie aus Prinzip als Fisch gegen den Strom zu schwimmen.

Die Unterschiede zwischen Wahrheit und Lüge sind oft so minimal, dass man sie nicht ohne Suche finden kann.

Eine ebenfalls sehr folgenschwere Herangehensweise unserer lieben Mitmenschen ist es, alles in einen Topf zu werfen und zu pauschalisieren. Ist eine bestimmte Aussage einer Person oder Website nach der „allgemeinen“ Einschätzung falsch oder als Verschwörungstheorie einzuordnen, gilt selbstverständlich alles, was von dieser Quelle stammt, ebenfalls als vollkommen unseriös. Einmal falsch – immer daneben. Selbst wenn diese Einschätzung auf rein subjektivem Wissen basiert: Schublade auf – Quelle rein – Schublade zu.

Schließlich, warum sollte man einer solchen Quelle auch nur im Entferntesten zutrauen, in beliebigen anderen Themen „korrekteres“ Wissen zu haben, wo doch schon ein einziger Punkt offenkundig falsch ist?

Auch der Hintergrund spielt eine große Rolle. Die Äußerung einer prominenten Person zählt grundsätzlich mehr als die Behauptung eines dahergelaufenen Möchtegern-Weltverbesserers. Und mit welchem Recht verlangt ein solcher auch noch, dass man seine fabulösen Behauptungen selbst überprüfen möge? Man weiß doch, was richtig ist, also warum selbst prüfen? Reine Zeitverschwendung.

Die meisten Menschen müssen erst lernen, jeden einzelnen Aspekt selbst zu prüfen und von anderen Dingen klar abzugrenzen. Da der normale Weg – nichts selbst zu prüfen, sondern blind mit der Masse mitzuschwimmen – viel komfortabler und bequemer ist, ist selbiger auch viel ausgelatschter und breiter und erweckt nur selten den Anschein, dass er trügen könnte.

Totschlagargumenten kann man auf verschiedene Weisen entgegengehen. Ganz allgemein hilft der bekannte Satz „Wer fragt, der führt“ in sehr vielen Fällen schon ein gutes Stück weiter.

  • Fragen Sie bei einer Pauschalisierung generell nach, woher diese Information stammt. Tun Sie das auch dann, wenn Sie glauben, die kommende Antwort bereits im voraus zu wissen.
  • Haken Sie gegebenenfalls so lange nach, bis der Pauschalisierende an einem Punkt anlangt, an dem er sich nicht mehr auf die Allgemeinheit oder allgemeines Wissen beziehen kann. Aber überziehen Sie es nicht, denn ab diesem Moment reagieren die Menschen in der Regel aggressiv, weil sie jetzt feststellen, dass ihr „Wissen“ keinerlei Basis besitzt, sondern Nachgeplapper war.
  • Stellen Sie Fragen wie „Und was wäre, wenn es genau andersherum wäre?“ oder „Woher wissen wir denn, dass uns hier niemand anlügt?“.
  • Hinterfragen Sie die möglichen Interessen hinter bestimmten Aussagen, denn diesen steht Ihr Pauschalisierer normalerweise ebenfalls genauso neutral gegenüber wie Sie selbst. Wem nützt es und wem schadet es offensichtlich?
  • Vermeiden Sie es, mit Totschlagargumenten zurückzuschießen. Diese Spirale lässt sich nicht mehr unterbrechen.
  • Stellen Sie möglichst keine Behauptungen auf, sondern versuchen Sie Ihren Gegenüber durch Ihre Fragen dahin zu bringen, dass er selbst feststellt, dass er sich über bestimmte Punkte noch keine eigenen Gedanken gemacht hat.
  • Zeigen Sie, dass Sie nichts einfach nur glauben, sondern sich immer beide Seiten anschauen wollen, bevor Sie sich ein Urteil erlauben.
  • Achten Sie darauf, dass Sie beide im Gespräch das Gesicht wahren. Gesichtsverlust will keiner gerne einstecken. Klopfen Sie Ihre argumentativen Erfolge daher nicht breit.

Das muss man natürlich üben. Von jetzt auf nachher funktioniert das Auflösen des Schubladendenkes unserer mediengesteuerten Mitmenschen nicht. Sie brauchen dazu etliche Versuchskaninchen. Nun, bedienen Sie sich einfach, es laufen genügend frei herum.

13 Kommentare zu “Und ab in die Schublade – unbequeme Wahrheiten ganz einfach erschlagen

  1. Was verlangst du denn da? Denken! Das ist doch anstrengend. Wer braucht das schon und überhaupt gibt es doch andere, die „besser“ bescheid wissen. Wir leben in einer Horde von Schafen und die brauchen den Verführer. Bitte störe sie nicht.
    Du kennst bestimmt die Geschichte Möwe Jonathan und da siehst du das Schicksal der Selbstdenker.
    Jeder, der beginnt das Flachschwimmen zu überwinden steht vielen Angriffen gegenüber und es wird kein leichter Weg.
    Denn der Weg ist schmal und wenige gehen ihn.

  2. Wieder mal so ein lustiger „Zu—fall“. In den letzten Tagen habe ich genau mit diesem Thema beschäftigt, und wollte darüber einen eigenen Beitrag schreiben, und da bekomm ich Deinen Newsletter, und steht alles drin, was mich in den letzten Tagen bewegt hat. Ich kenne die o.g. Gegenargumente zu Genüge. Der Ton gegenüber mir ist schärfer geworden. Vor ca. 5 Jahren bin ich auf die Germanische Neue Medizin gestoßen. Ein Freund von mir war an Lungenkrebs erkrankt und suchte eine „Alternative Medizin“. Such was im Internet, war seine Bitte. Habe gesucht und bin schlussendlich auf der Seite von Helmut Pilhar gelandet. Leider war es für meinen Freund zu spät. Er verstarb zuvor. Ich habe die „GNM“ geprüft, und am nächstbesten Fall – bei mir – geprüft. Ja bei mir, denn die Ärzte rieten mir zu einer Hüft-OP. Das lehnte ich damals dankend ab, und kam erst mal für 4 Wochen zur Kur. Weiterhin waren auch meine Kniee kaputt. Kenner der „GNM“ wissen die Ursache meiner Krankheiten – ich mittlerweile auch. Die Kur tat mir sehr gut. Von da an hat sich mein Leben total geändert. Pillen, Spritzen habe ich von nun an weggelassen, Schmerzen ertragen, denn nun wusste ich ja den Grund- ich war in der Heilungsphase. 2 Jahre später hatte ich das Glück nochmals ne Reha-Kur zu bekommen. Das kommt wohl daher, dass ich mir sage: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und wo der Weg ist, da ist der Martin. Kurzum in dieser Kur wurde meine Hüfte nochmals geröngt. Die Ärzte konnten es nicht fassen, denn die morschen Knochen waren auf einmal nicht mehr da! Ein Wunder … nein, kein Wunder. Mein Leben hat deutlich mehr an Qualität gewonnen. Die Angst vor „bösen“ Krankheiten, sie ist weg, und auch die Relgion habe ich mittlerweile durchschaut. Und natürlich weiß ich auch, dass die Wiedervereinigung in Deutschland schiefgegangen ist. Habe auch hier geprüft. Die Einstiegsseite war damals: http://www.weimar1919.de. Der Betreiber dieser Seite war früher beim Bundesnachrichtendienst. Heute ist er mein bester Freund.

  3. Noch ein Kommentar: Habe damals, nachdem ich die „GNM“ geprüft und verstanden habe, auch meine Frau und Kinder informiert. Meine Frau meinte damals: „Mein Schatz ist verrückt, aber ich lieb ihn trotzdem!“ Danach habe ich einfach nur meinen Mund gehalten, und habe mein neues Leben gelebt. 2 Jahre später kam der Durchbruch bei meiner Frau! Ein persönliches Erlebnis, und jetzt weiß auch sie, dass die Naturgesezmäßigkeiten immer funktionieren.
    Was noch? Ach ja, TV-glotzen, nur noch ganz selten. Und wenn ich mir die Nachrichten (Tagesschau) anschaue, dann geh ich gleich ins Internet, und schaue, was ich alles herausfinden kann. Eine gute Nachrichtenquelle ist mit Sicherheit auch Deine Seite!

  4. Unbequeme Wahrheiten sind eben schwerer zu verdauen als konstruierte. Zuspruch darf man sich nur von Wenigen erhoffen, da Ignoranz eine sehr mächtige Waffe ist. In einer Horde von Primaten wird nur demjenigen Gehör geschenkt, der am lautesten schreit. Menschen die es wagen, Dinge zu hinterfragen, sind häufig einem nicht enden wollenden Ansturm der Entrüstung ausgesetzt. Die Folge davon ist ein Leben in Isolation und Entrechtung. Umgekehrt darf man fragen, warum sich ein Einzelner dazu entschließt, nicht in staatlich verordneter Lethargie zu verfallen, wenn er doch um diese negative Konsequenzen weiß. Nun, althergebrachtes »Wissen« ist kein Zeichen von Fortschritt. Wer nicht (hinter)fragt, bleibt dumm und ist bereits tot. Egal, welchen »Titel« man sich selbst auch immer verleiht, oder von anderen verliehen bekommt: Ohne Aufklärung kein Fortschritt.

  5. Missionarisieren ist erstens nicht Richtig und zweitens sinnlos.

    Die Geschichte ist voll von gescheiterten Missionarisierungen. (zb. bei Naturvölkern)
    Wenn ich feststelle daß mein Gegenüber nicht offen ist
    für eine andere Meinung,dann laß ich es.
    Wenn die Zeit gekommen ist wird sich der Mitmensch um
    die Wahrheit bemühen und ist dann offen für Informationen.
    Wenn nicht,ist er vielleicht zu bequem oder hat sogar Angst
    vor der Wahrheit.
    Es ist sein Recht so zu denken und leben, auch wenn er irgendwann die Konsequenzen dafür zu tragen hat.(Wer nicht hören will muß fühlen)
    Wer Missionarisiert gegen den Willen ist nicht besser
    als die Unterdrücker und Gehirnwäscher und wird auch entsprechende Resonanz ertragen müssen.
    Teilt euren Mitmenschen (individuell) nur so viel mit wie sie bereit sind aufzunehmen und zu verstehen,dann klappts auch besser mit dem Nachbarn.
    Bedenkt wie lange ihr gebraucht habt die Wahrheit zu erkennen und sie zu verarbeiten und ihr (wir) wisst immer noch nicht alles .

  6. „Missionarisieren ist erstens nicht Richtig und zweitens sinnlos.Die Geschichte ist voll von gescheiterten Missionarisierungen. (zb. bei Naturvölkern)“

    Die meisten Missionen waren erfolgreich! Die Kirche, die Nazis, Marxismus usw. Sie haben Millionen unter ihrer Kontrolle gebracht und zu unmenschlichen Verhalten geführt. Also kein Erfolg?
    Mohammed zu seinen Lebzeiten andere Länder überfallen und dann den Menschen das Angebot gemacht Muslime zu werden oder Steuern zu zahlen. Was denkt ihr haben die meisten gemacht?

  7. vor einiger zeit habe ich einer klugen geschäftspartnerin (akademikerin) diverse internetseiten genannt, um mir zu einem späteren zeitpunkt nicht vorwerfen zu müssen, mir nahestehende personen nicht informiert zu haben. heute beim wandern in den bergen bekam ich die quittung dafür: meine bekannte warf mir vor, mein extrem negativ denkender mensch zu sein, der sich mit dingen auseinandersetzt, die die eigene lebensfreude dämpfen. ich sollte da einmal an mir arbeiten……………..
    soviel zum missionieren……….
    die deutsche mentalität zum uneingeschränkten leiden und geführt werden hatten wir ja schon einmal erleben dürfen…es hat sich wenig geändert!

  8. Tatsächlich ist es problematisch Meinung gegen den Mainstream an den Mitmenschen zu bringen.
    Letzten Sommer waren im Himmel über unserer Gegend Flugzeuge mit diesen langen „Kondensstreifen“ zu beobachten, kreuz und quer, eine Stunde später war aus dem sonnigen Vormittag eine hochneblige Suppe geworden. Über Wochen war es zu sehen. Anscheinend nur für mich. Alle Anderen sahen das anders.
    Das darf nicht sein, das kann nicht sein.
    Damals schwang noch ordentlich Panik in meinen Mitteilungen. Ausgelöst durch die Beobachtungen am Himmel einerseits, andererseits mehr noch durch die völlige Ignoranz meiner Ansprechpartner. Die Sache mit den Himmelsstreifen ist nur ein exemplarisches Beispiel.
    Da gibt es noch mehr. Kriege, DU-Munition, Finanzkrise, Fleischproduktion, und und und uund…. Aber was soll der glücklich schlummernde Vollpfosten auch machen?
    Sein Verhalten ändern?
    Was wird dann aus seinem Lebensplan?
    Wie also gehe ich damit um?
    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    Die für mich gültige Einsicht aus obigen Sachverhalt verwirkliche ich in meinem stetem Bemühen alltäglich meine höchstmögliche, beste Stimmung zu leben.
    Dies, so finde ich, bringt noch am meisten, für meine Umgebung und für mich.
    Lebensfreude, Zuversicht, Liebe als universelle Kraft zu generieren ist für mich die Antwort auf Leben verachtende Aktionen.
    Da fällt mir noch ein: Froh zu sein das kostet wenig, doch wer froh ist, der ist König.
    Darin sehe ich einen Ansatz die Abwärtsspirale der Angst zu wenden.
    Natürlich sage ich auch weiterhin meine Meinung wenn sie gefragt ist.
    Der Ton macht die Musik.

  9. Letztendlich halte ich ebenfalls nicht viel vom Missonieren: Wenn ich etwas loslassen will, dann, damit ich, selbst ja unsicher genug, mich austauschen kann. Ich habe lernen müssen, dass es andere Meinungen gibt, auch meine eigene ist der Veränderung in der Zeit unterworfen. Nur sollte man niemals aufhören zu denen, selbst wenn man mal eine Weile oder auch länger falsch liegt. Die Wahrheitssuche ist immer schwierig, weil es keine „Wahrheit an sich“ gibt. Sie verändert sich schon dadurch, dass man danach sucht. Und ebenso oft wird sie umgeschrieben. So dass unser Wissen über unsere Geschichte ales andere ist als das, was tatsächlich stattgefunden hat. Besser ist‘, wir reden miteinander als gegeneinander. Letzten Endes ist die Wahrheit ein Sack voll Weizen, den der Bauer ins Feld gestreut hat. Manches geht auf, manches nicht. Viele Details verschwinden, dann wird das Erlebte zur Legende, dann zum Mythos: Wisst ihr noch, damals… ? Auf jeden Fall hatten wir in der DDR das Ampelmännchen. Wir waren halt besonders grün.

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