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Selbstbedienung, bevor die Panzer kommen

Von Wahrheiten.org am 29. Juni 2011 | Kategorie Politik

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© Mario Büttner / pixelio.de

“Der Euro ist sicher”, “Die Spareinlagen sind sicher” und wir erleben einen Aufschwung im XXL-Format. Wer das nicht glaubt, ist ein unverbesserlicher Pessimist.

Zumindest war er das bis vor Kurzem. Mittlerweile wissen immer mehr Bürger, dass es einen gewissen Unterschied zwischen den offiziellen Aussagen und der Realität gibt. Spätestens ein Blick ins immer wütendere Griechenland wirft die eine oder andere Frage auf. Ist tatsächlich noch alles im grünen Bereich – und bleibt das auch so?

Hunderte von Milliarden Euros fließen inzwischen zum wiederholten Male in Richtung bankrotte Staaten, im Speziellen nach Griechenland. In Anbetracht solcher gigantischen Summen spielen ein paar Millionen mehr kaum eine Rolle, zumindest rein rechnerisch betrachtet.

Wohl aber kann dieses Geld Bedeutung in symbolischer Hinsicht erhalten, denn es kommt ganz darauf an, wofür es ausgegeben werden soll. Zweifellos wäre es nicht vertretbar, wenn sich korrupte oder verbrecherische Banden dieser Mittel bemächtigen und das Geld für ihre kriminellen Vorhaben missbrauchen würden. Es handelt sich schließlich um unser hart erarbeitetes Steuergeld, zumindest der Teil davon, welcher nicht direkt aus den Druckerpressen gefallen ist.

Nun schauen Sie einmal, was in der kurzen Randnotiz der Tagesschau vom 27.06.2011 berichtet wurde:

Die Diäten der Bundestagsabgeordneten werden in den beiden kommenden Jahren steigen: Die Fraktionen von Union, SPD und FDP verständigten sich darauf, die Bezüge der Parlamentarier von derzeit monatlich 7668 Euro in zwei Schritten – 2012 und 2013 – um jeweils 292 Euro anzuheben.

Die Erhöhung der Abgeordnetenbezüge – “Diäten” ist das Unwort schlechthin für derartige Gehälter – beträgt zwar nur 2,2 bzw. 4,5 Millionen Euro pro Jahr mehr als bisher, aber wir müssen uns doch ganz einfach fragen, ob auch nur ein einziger Euro an Mehrgehalt für diese derzeitige “Leistung” an Hochverrat angemessen ist oder ob da nicht ganz andere Maßnahmen angebracht wären.

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, beispielsweise Frank Schäffler und Peter Gauweiler, sitzen in Berlin lediglich Abnicker und Parteimarionetten, die ohne Skrupel unser Volksvermögen ins Ausland verschenken und dazu noch das Lied von der Alternativlosigkeit mitsummen. Ob diese Leute nun tatsächlich keine Ahnung davon haben, was sie hier tun oder ob sie gar mutwillig den Schaden unseres Volkes mehren, ist völlig irrelevant, denn sie tragen in jedem Fall die volle Verantwortung für ihr Handeln.

Ob einigen der Damen und Herren vielleicht so allmählich dämmert, was uns bevorsteht und daher der Griff in die Kasse erfolgt, weil demnächst überhaupt nichts mehr zu holen ist? Oder weil sie keine Lust auf einen Einkommensverlust haben und daher die stetig steigende Inflation ausgeglichen haben wollen? Dem niederen Volk wird zwar eine Mini-Inflation vorgelogen, aber wer einigermaßen bei Verstand ist, weiß, dass die offiziellen Zahlen niemals der Realität entsprechen können.

Das zumindest spüren viele Bürger. Und langsam aber sicher werden die Dinge sogar laut ausgesprochen. Schlussendlich gelangen diese und noch ganz andere Aussagen gar in die Medien. Es ist sicher nicht mehr besonders erstaunlich dieser Tage, aber die Schlagzeile der Meldung der Wiener Zeitung vom 26.06.2011 wäre noch vor einem Jahr kaum denkbar gewesen:

“Wir stehen am Rande des Zusammenbruchs”

[...]

“Wir stehen am Rande des Kollaps”, warnte der gebürtige Ungar am Sonntag bei einer Diskussionsveranstaltung im Akademietheater in Wien. Der Zusammenbruch, der möglicherweise mit Griechenland beginne, könne sich ganz schnell auch ausweiten. Soros forderte für den von ihm befürworteten europäischen Einigungsprozess mehr Realismus ein: “Ihr braucht einen Plan B”, sagte der Gründer und Vorsitzende des “Instituts für eine offene Gesellschaft”.

George Soros, von dem diese Zeitungszitate stammen, ist sicherlich weniger um unser aller persönliches Wohl besorgt, sondern vielmehr hat er Angst vor den finanziellen Folgen dieses Zusammenbruchs, weil ihn das ein Vermögen kosten dürfte.

Er hat wahrscheinlich nicht viel weniger Angst als unsere “Eliten” in Politik und Finanzwesen. Auch wenn die meisten Normalbürger noch kaum erahnen, welche Art von Krise, Kollaps und Crash wir bald erleben werden, so steht einigen Leuten aus den obersten politischen Reihen heute selbst in der Kühlkammer bereits der heimliche Angstschweiß auf der Stirn.

Der griechische Sommer könnte heiß werden, noch heißer als sonst. Schon jetzt sind Zehntausende regelmäßig auf den Straßen und lassen ihrem Unmut freien Lauf. Wenn nun demnächst der erzwungene rigorose Sparkurs eingeschlagen wird, dann könnte die Lage noch viel angespannter werden.

Unglaublich oder wahr? Bewegende Themen, über deren Hintergründe die Welt öffentlich schweigt

Stimmen die offiziellen Angaben zu den Anschlägen vom 11. September 2001? Ist der amerikanische Staatspräsident wirklich der mächtigste Mann der Welt? Geld regiert die Welt, doch wer hat die Macht über das Geld? Warum ist die Justiz beim Thema Kindesmissbrauch auf beiden Augen blind? Gab es rassistische Strukturen in der DDR und gibt es diese heute in Israel? Trägt Deutschland an der Entstehung der beiden Weltkriege die Alleinschuld?

Zum Buch

Wenn der bisherige Geldfluss aus den Transfer-Geberländern, bei einer Ablehnung des Sparpaketes durch das griechische Parlament, plötzlich abebbt, dann wird ganz Griechenland auf den Straßen stehen. Was dies bedeutet, hat die Bild-Zeitung am 26.06.2011 veranschaulicht:

Vizeregierungschef Theodoros Pangalos warnt vor dem Aufstand der Bevölkerung, wenn der Staat in die Pleite rutscht.

„Wenn wir bis zum 12. Juli das Geld (aus der nächsten Tranche des Hilfspakets) nicht bekommen, werden wir das selbe grauenhafte Szenario bekommen, das wir bei einem Verlassen der Euro-Zone und einer Rückkehr zur Drachme erleben müssten“, sagte der sozialistische Politiker der spanischen Zeitung „El Mundo“.

„Die Banken wären umringt von Menschen, die ihr Geld abheben wollen. Die Armee müsste die Geldinstitute mit Panzern schützen, weil die Polizeikräfte nicht mehr ausreichen würden. Im ganzen Land gäbe es Aufstände.“

Sie wissen es schon ganz genau, welche Konsequenzen für den Fall der Fälle drohen und mit Sicherheit erahnen sie auch, was ihnen persönlich blüht, wenn die Bürger durch eine Währungsreform enteignet werden.

Die Verzögerungstaktik aller Beteiligten im In- und Ausland, auch bei uns und in der gesamten EU, macht nachdenklich. Glauben diese Vasallen des Geldadels tatsächlich, sie könnten den Flaschengeist wieder einfangen, der sich inzwischen befreit hat und nicht nur den Euro, sondern das gesamte Weltfinanzsystem bedroht?

Jeder Mensch bei Sinnen würde sich im Hinblick auf die sich abzeichnende Katastrophe möglichst unauffällig von dannen schleichen und aus dem Staub machen, damit er den öffentlichen Unmut später nicht abbekommt. Was also hält die gesamte EU-, Euro- und Länder-Führungsriege von diesem logischen und naheliegenden Schritt ab? Ist es Dummheit, Machtgier oder schlichte Unwissenheit?

Letzteres kann zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, weil die politischen Eliten mitunter in einer Art Elfenbeinturm zu leben scheinen. Aber können diese Frontmarionetten derart naiv und blind sein? Schließlich steckt doch überall ein großer Apparat an Funktionären und Handlangern dahinter, dort liegen die Zahlen auf den Tischen. Insofern ist dies alles höchst fragwürdig, was hier geschieht.

Klar ist, nicht nur in Griechenland werden die Bürger versuchen, ihre Banken zu stürmen, wenn sie erfahren, dass ihr Geld umgetauscht oder schlicht entwertet werden soll. Das geschieht eins zu eins auch bei uns. Ob uns dann allerdings auch Panzer in den Innenstädten vor unseren Banken erwarten?

Im Moment ist derartiges noch eher undenkbar, wobei eine gesetzliche Legitimation für den Inneneinsatz der Bundeswehr regelmäßig diskutiert wird und im Ernstfall binnen Stunden auch verabschiedet werden könnte. Dieses Hindernis haben etliche unserer Nachbarländer nicht, dort könnten die Panzer genauso schnell vor Ort sein wie in Griechenland.

Manch einer könnte sagen: In Zeiten einer verweichlichten und weitestgehend entwaffneten Bevölkerung brauchen wir bei uns auch gar keine Panzer, sondern es würden einfache Verbotsschilder genügen. Der gewöhnliche Deutsche schimpft zwar gern und auch mal laut, aber für mehr reicht seine Courage sowieso nicht.

Nun, wir werden sehe. Es könnte sich in diesem Sommer noch einiges ereignen und auch uns könnten höhere Temperaturen als sonst üblich bevorstehen. Seien Sie daher schlau und machen Sie bereits jetzt all das in Ruhe, was später die große Masse in Panik noch versuchen wird, zu erledigen: Geld von den Banken holen, Vorräte besorgen und die Lage im Auge behalten.

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8 Kommentare

  1. am 29. Juni 2011 um 13:44 6 jupp

    siehe:
    Völkerstrafgesetzbuch (VStGB)
    VStGB
    Ausfertigungsdatum: 26.06.2002
    Vollzitat:
    “Völkerstrafgesetzbuch vom 26. Juni 2002 (BGBl. I S. 2254)”

    Nachtrag zu einer Petition an den Deutschen Bundestag von 1998:

    „Zweifel suchen mich heim: Ich bin mir nicht sicher, ob die Welt von Leuten regiert wird, die unfähig, aber aufrichtig sind, oder von gerissenen Burschen, die uns an der Nase herumführen.“
    Laurence J. Peter, Soziologe

    Die gesellschaftlichen Verstrickungen mögen kompliziert und undurchschaubar erscheinen, der Zusammenhang ist einfach: „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.“

    Ein System,

    dessen opportunistische, mittelmäßigen Bürokraten (Manager wie Politiker) sich als Pseudo-Unternehmer aufspielen und sich in „Grabenkämpfen“ verlieren,

    sich bei selbstverschuldeten, sinkenden „Betriebs-Einnahmen“ noch als Leistungsträger küren,

    sich aus dieser Sichtweise individuell und kollektiv bereichern,

    in ihrer Regelungswut durch absurde, rigide und unkontrollierbare Vorschriften
    Konflikte und Unrecht hierarchisch nach unten delegieren,

    scheitert im tötalitären Chaos.

    Die Verfassung wird ausgegrenzt, der Bürger wird zum Opfer.

    Die „bürokratische Wagenburg“ schließt sich mit politisch instrumentalisierten Richtern und Staatsanwälten, sowie korrupten Rechtsanwälten.

    ***
    Lösungsansätze aus dieser Erkenntnis könnten sich anders gestalten, als die Pseudo-Reformen politischer Parteien.

    ***

    - 2 -
    - 2 -

    Der „unmündige Bürger“ hat mehr Angst vor einer Europäischen Behördendiktatur als Hoffnung auf eine funktionierende Europäische Gemeinschaft, die nicht das Ergebnis ist aus einem gesellschaftlichen Prozeß,
    sondern der bürokratisch verwirklichte Beschluß aus der zwanghaften Wunschvorstellung eines diktatorischen Autisten

    und individuelles und soziales Unrecht voraussetzt.

    Mit Erinnerung an mein Schreiben vom 27.04.97 (Anlage)
    überlasse ich Ihnen als Erklärung mein Schreiben vom 28.12.97 an das
    Landessozialgericht München.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. am 29. Juni 2011 um 14:54 7 Flux

    Ich muss mich korrigieren.

    Es befinden sich ca. 500’000 Sturmgewehre und Pistolen der Armee in Privatbesitz, sprich, jeder aktive Soldat hat seine Dienstwaffe zu Hause.

    Laut einem Bericht der NZZ aus dem Jahre 04, geht man nach Schätzungen davon aus, dass sich zwischen 1,2 bis 3 Millionen Waffen in Umlauf befinden.

    Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber m.e immer noch repräsentativ.

    http://www.docstoc.com/docs/45...zivile-Waf

  3. am 29. Juni 2011 um 18:10 8 Alles ist Anders

    Der HERR macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen für den bösen Tag. (Sprüche 16,4)

    Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. (Matthäus 10,38)

    Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. (Philipper 1,21)

    Amen.

    Dank sei Gott, dem Herrn Jesus Christus.

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