{"id":8295,"date":"2010-02-16T00:03:40","date_gmt":"2010-02-15T23:03:40","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=8295"},"modified":"2017-04-16T21:22:10","modified_gmt":"2017-04-16T19:22:10","slug":"gutes-geschaeft-mit-dem-tod-das-krebsgeschwuer-pharmaindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/2010\/02\/16\/gutes-geschaeft-mit-dem-tod-das-krebsgeschwuer-pharmaindustrie\/","title":{"rendered":"Gutes Gesch\u00e4ft mit dem Tod &#8211; Das Krebsgeschw\u00fcr Pharmaindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Welches Interesse besteht seitens der Medikamentenforscher und -hersteller, eine wirklich heilende Therapie zu entwickeln?<\/p>\n<p>Welcher Politiker w\u00fcrde sich gegen die \u00dcbernahme von steigenden Behandlungskosten stellen, auch wenn teuerste Krebsmedikamente nur wenige Monate Lebensverl\u00e4ngerung versprechen?<\/p>\n<p>Die Pharmaindustrie hat Patienten und Politik fest in ihrer Zange und saugt die Menschen mit falschen Hoffnungsversprechen aus, anstatt ihnen zu helfen.<!--more-->Patienten mit der seltenen &#8222;Erkrankung&#8220; Peripheres T-Zell-Lymphom d\u00fcrfen seit Dezember 2009 hoffen, denn <a href=\"http:\/\/www.allos.com\/\">Allos Therapeutics<\/a> hat ein neues <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zytostatikum\">Zytostatikum<\/a> namens Folotyn entwickelt, was in den USA inzwischen zugelassen wurde. Einziges Problem f\u00fcr die Patienten: Der Preis. F\u00fcr das Unternehmen dagegen eine Goldgrube.<\/p>\n<p>Um ein Gef\u00fchl f\u00fcr <a href=\"http:\/\/phx.corporate-ir.net\/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MzQwNzcxfENoaWxkSUQ9MzI2NDg5fFR5cGU9MQ==&amp;t=1\">Zahlen<\/a> zu bekommen: Allos Therapeutics hatte 2008 eine Bilanzsumme von 90 Millionen US-Dollar. CEO Paul L. Berns erhielt ein Gehalt von $500.000, inkl. Aktienoptionen verdiente er jedoch gut 2 Millionen Dollar. F\u00fcr Forschung und Entwicklung wurden 23 Millionen Dollar ausgegeben, derselbe Betrag wie f\u00fcr Marketing, Verwaltungs- und Gemeinkosten.<\/p>\n<p>Mit rund 30% ist Warburg Pincus Private Equity an den Aktien des Unternehmens beteiligt. Warburg d\u00fcrfte bekannt sein, sie ist auch einer der Besitzer der Federal Reserve, der Notenbank der USA.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1005\/560\/261299\/schlussbilanz-nuetzen-behandlungen-krebspatienten-pharmaindustrie\">profil online<\/a> hat am 06.02.2010 folgenden Hintergrund zu Folotyn ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<blockquote><p>Den Vogel schoss hierbei ein im Dezember in den USA pr\u00e4sentiertes neues Pr\u00e4parat namens Folotyn ab, das gar keinen Lebenszeitgewinn erbrachte. Es wurde dennoch von der Beh\u00f6rde FDA zugelassen, weil es bei zw\u00f6lf Prozent der Patienten eine \u00fcber drei Monate dauernde Reduktion der Tumorgr\u00f6\u00dfe bewirkte.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Trumpf des Medikaments ist jedoch sein Einsatzgebiet: ein seltenes Lymphom, bei dem es bislang keinen Wirkstoff gab. Und diese Monopolsituation nutzte die Herstellerfirma Allos, um mit Behandlungskosten von mehr als 30.000 US-Dollar pro Monat einen neuen Rekord aufzustellen. Ein typischer Behandlungszyklus k\u00e4me auf 126.000 Dollar. In K\u00fcrze wird die Zulassung f\u00fcr Europa erwartet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Womit wir schon mitten im Zentrum dessen stehen, um was es der Pharmaindustrie geht: Geld, viel viel Geld. Es ist selbstverst\u00e4ndlich legitim, dass jede Branche mit ihren Produkten Geld verdient. Bei entsprechendem Nutzen darf das auch eine sehr gro\u00dfe Menge Geld sein, da haben die wenigsten etwas dagegen.<\/p>\n<p>Allerdings ist genau dieser Nutzen die entscheidende Frage. Wem nutzt Chemotherapie? Den Krebspatienten? Tats\u00e4chlich? Wurde das denn jemals wissenschaftlich als richtig bewiesen? Wie sehen die Ergebnisse aus? Im Grunde w\u00e4re dies ganz einfach nachweisbar, indem man Patienten mit Chemo im Vergleich zu Patienten ohne betrachtet. Doch genau hier beginnt das Problem, darf man das denn tun?<\/p>\n<p>Es gilt offiziell als ethisch untragbar, sogenannte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Doppelblindtest\">Doppelblindtests<\/a> bei Krebserkrankungen durchzuf\u00fchren. Um die Wirksamkeit von Medikamenten zu testen, werden Patienten \u00fcblicherweise in zwei Gruppen eingeteilt, von welcher die eine mit dem echten Medikament und eine Kontrollgruppe mit einem Placebo behandelt wird. Damit soll ausgeschlossen werden, dass allein schon die Erwartungshaltung einen Einfluss auf die Krankheit hat.<\/p>\n<p>Seltsam, wo es doch insbesondere bei Krankheiten wie Krebs angeblich keinerlei Zusammenh\u00e4nge zur Psyche der Patienten geben soll. Denn w\u00e4re dies der Fall, w\u00fcrde man ja zugeben, dass die grunds\u00e4tzliche Entdeckung von Dr. Hamer, die er <a href=\"\/blog\/krebsluege\/\">Germanische Neue Medizin<\/a>, kurz GNM nannte, richtig w\u00e4re. Also braucht man in diesen F\u00e4llen doch auch keine Doppelblindstudien durchzuf\u00fchren, oder?<\/p>\n<p>Was ist jedoch die offizielle Begr\u00fcndung, warum diese Doppelblindstudien bei Krebs nicht durchgef\u00fchrt werden? Die h\u00e4ufigste Begr\u00fcndung ist, dass allein Chemotherapie bei Krebs helfen kann und wenn man den Patienten mit so einer Studie die Chemo verweigern w\u00fcrde, dann w\u00fcrden sie sterben. Daher bekommt die Kontrollgruppe in solchen Studien ebenfalls eine Chemotherapie, allerdings mit einem anderen &#8222;Wirkstoff&#8220;.<\/p>\n<p>Die Patienten werden insofern einfach nur auf zwei unterschiedliche Weisen vergiftet. Man vergleicht hier \u00c4pfel mit Birnen und erh\u00e4lt als Ergebnis, welches Zytostatikum die Patienten langsamer umbringt. Ist dieses Mittel dann zuf\u00e4lligerweise das neuere und garantiert auch teurere, dann steht der Ver\u00f6ffentlichung dieser Studie nichts mehr im Wege.<\/p>\n<p>Dabei w\u00e4re es wirklich interessant zu wissen, wie das Ergebnis einer unabh\u00e4ngigen Studie aussehen w\u00fcrde, bei welcher tats\u00e4chlich die zweite Gruppe keine Zytostatika bek\u00e4me. Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass solche Studien garantiert existieren, aber aufgrund der extrem gesch\u00e4ftssch\u00e4digenden Wirkung niemals an die \u00d6ffentlichkeit gelangen. Die rein subjektive <a href=\"\/blog\/2009\/11\/13\/ein-krankenpfleger-packt-aus-die-toedlichen-methoden-der-chemo-mafia\/\">Beobachtung eines Krankenpflegers<\/a> der Onkologie l\u00e4sst jedenfalls einen solchen Schluss zu.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen annehmen, dass allein schon die Nichtverabreichung von hochgiftigem Chemotherapeutikum eine weitaus gr\u00f6\u00dfere \u00dcberlebens-, wenn nicht gar Heilungsquote von Krebspatienten zur Folge h\u00e4tte. Einfach nur deswegen, weil die Patienten nicht vergiftet werden. Immerhin ist unser K\u00f6rper unter den richtigen Voraussetzungen nachweislich in der Lage, sich selbst zu heilen, was in der Vormedizin als &#8222;Spontanheilung&#8220; bekannt ist. Wo diese herr\u00fchrt, ist den onkologischen Wei\u00dfkitteln allerdings unbekannt.<\/p>\n<p>Der verleumderische Vorwurf, in der <a href=\"\/blog\/krebsluege\/\">GNM<\/a> w\u00fcrde nichts getan, au\u00dfer einfach nur abzuwarten, ist v\u00f6llig haltlos. Wer sich mit der GNM auskennt wei\u00df, dass grunds\u00e4tzlich verschiedene Ma\u00dfnahmen m\u00f6glich und n\u00f6tig sind. Diese beschr\u00e4nken sich nicht nur auf Operationen und auch bestimmte Medikamente &#8211; jedoch niemals Zytostatika &#8211; sondern im Vordergrund steht die Ursachenfindung und -l\u00f6sung. Jede sogenannte Krankheit muss ja eine Ursache haben, denn grunds\u00e4tzlich alle Dinge haben eine Ursache.<\/p>\n<p>Die Onkologie kennt jedoch \u00fcberhaupt keine Ursachen von Krebs, allerh\u00f6chstens nennt sie <a href=\"\/blog\/2009\/05\/20\/kuegelchen-nadeln-kraeuter-pendel-und-handauflegen-genesung-per-zufall\/#more-4099\">multifakturelle Vermutungen<\/a>, die mit statistischen Wahrscheinlichkeiten gemessen werden. Eine definitive Ursachenerkl\u00e4rung werden Sie sicherlich niemals von einem Vormediziner zu h\u00f6ren bekommen. Das ist logisch, denn \u00c4rzte studieren nicht Wissenschaft, sondern nur eine dogmatisierte Religion.<\/p>\n<p>Durch die st\u00e4ndige Angst vor dem Tod, in welcher die Krebspatienten durch die Mediziner gehalten werden, lassen die Kranken nat\u00fcrlich fast alles mit sich anstellen. Sie h\u00e4ngen normalerweise an ihrem Leben und &#8222;k\u00e4mpfen gegen den b\u00f6sartigen Krebs&#8220;. So ist es uns ja oft genug eingeh\u00e4mmert worden.<\/p>\n<p>Chemotherapie bringt in erster Linie der Pharmabranche Geld, richtig viel Geld. Sobald sich nun die weitgehend ahnungslose Politik mit den ausufernden Kosten im &#8222;Gesundheitswesen&#8220; befasst &#8211; da erscheint im Vergleich das Wort &#8222;Krankenkasse&#8220; geradezu ehrlich &#8211; und versucht, Kosten zu senken, holen die Pharmas ihre gro\u00dfe Keule aus der Tasche namens Erpressung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1005\/560\/261299\/schlussbilanz-nuetzen-behandlungen-krebspatienten-pharmaindustrie\">profil online<\/a> schrieb dazu weiter:<\/p>\n<blockquote><p>F\u00fcr die Gesundheitspolitik ergibt sich das Dilemma, dass sie \u2013 speziell beim sensiblen Thema der Therapie von Todkranken \u2013 extrem erpressbar wird. Nichts f\u00fcrchten Politiker mehr als einen Professor, der eine Pressekonferenz veranstaltet, weil seine Therapievorschl\u00e4ge nicht bezahlt werden, wie das vor einigen Jahren Christoph Zielinski vorexerzierte.<\/p>\n<p>Der Wiener Star-Onkologe hatte gewarnt, dass Krebspatienten die Behandlungskosten k\u00fcnftig selbst tragen m\u00fcssen, wenn die Gesundheitspolitik nicht schleunigst vorsorge. Binnen Kurzem sicherte B\u00fcrgermeister Michael H\u00e4upl zu, dass die teuren Therapien selbstverst\u00e4ndlich weiterhin f\u00fcr alle \u00fcbernommen werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>So einfach geht das. Da unsere Politiker allesamt nur noch Zellhaufen ohne R\u00fcckgrad sind, verwundert es nicht, wenn sie wie d\u00fcnne Grashalme im Wind einfach widerstandslos einknicken. Nun, \u00fcblicherweise geht es &#8222;nur&#8220; um das Geld der B\u00fcrger, was auf diese Weise veruntreut wird.<\/p>\n<p>In diesem Fall allerdings werden auf diese Weise auch noch fahrl\u00e4ssig Menschen umgebracht &#8211; manche behaupten sogar, dies gesch\u00e4he vors\u00e4tzlich. Der allgemein blinde Glaube an die Vormedizin und auch die angebliche Wirksamkeit der Chemotherapie l\u00e4sst jedoch nicht einmal entfernt solch eine unglaubliche Vermutung seitens der Politik aufkommen.<\/p>\n<p>Der hier genannte Star-Onkologe Christoph Zielinski hat sich in einem Interview zum Thema Antikorruptionsrichtlinie\u00a0mit der <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.at\/archiv\/oeaez-2009\/oeaez-17-10092009\/interview-zu-kritik-an-der-antikorruptionsrichtlinie-christoph-zielinski.html\">\u00d6sterreichischen \u00c4rztezeitung<\/a> am 10.09.2009 folgenderma\u00dfen ge\u00e4u\u00dfert:<\/p>\n<blockquote><p>Das Universit\u00e4tsgesetz aus dem Jahr 2002 sieht zum Beispiel vor, dass Drittmittel akquiriert werden. Die Antikorruptionsrichtlinie der MUW verbietet uns de facto diese Drittmittelbeschaffung. Wenn wir diese Drittmittel nicht mehr beschaffen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir junge Mitarbeiter entlassen. Hier ist der Wissenschaftsminister gefordert, mit anderen Mitgliedern der Bundesregierung eine juristisch transparente L\u00f6sung zu erarbeiten. Fachkenntnis kann auch in diesem Bereich kein Fehler sein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Junge Mitarbeiter m\u00fcssten geopfert und auf die Stra\u00dfe gesetzt werden? Lieber Herr Politiker, das k\u00f6nnen sie ihren W\u00e4hlern sicher nicht erkl\u00e4ren, wo doch so vielen Menschen durch den medizinischen Fortschritt geholfen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sie ahnen, was diese &#8222;Drittmittel&#8220; sind? Weiter im Interview:<\/p>\n<blockquote><p>Wir wollen diese Antikorruptionsgesetzgebung neu diskutieren. Denn eines muss klar sein: Medikamente werden von Pharmafirmen in Zusammenarbeit mit den Kliniken entwickelt. Sie fallen nicht vom Himmel. Daf\u00fcr sind sehr viele Interaktionen zwischen Pharmafirmen und Kliniken notwendig und die d\u00fcrfen auch in Zukunft nicht kriminalisiert werden.<\/p>\n<p>Wenn wissenschaftliche Forschung auf h\u00f6chstem Niveau in \u00d6sterreich durchgef\u00fchrt werden kann, dann ist das gut f\u00fcr die Bewohner und gut f\u00fcr den Wissenschaftsstandort.<\/p><\/blockquote>\n<p>Drittmittel sind also &#8222;Interaktionen&#8220; mit den Pharmafirmen und dieses Gesch\u00e4ft darf nicht kriminell genannt werden &#8211; auch wenn es das ist? Oder wie soll dieses Zitat verstanden werden?<\/p>\n<p>Der beste Weg, dieses &#8222;Krebsgeschw\u00fcr&#8220; Pharmaindustrie zu beseitigen w\u00e4re, ihm die Lebensgrundlage zu entziehen. Wenn eine relevante Anzahl an B\u00fcrgern und auch Medien \u00fcber die GNM aufkl\u00e4ren und die Menschen sich nicht mehr <a href=\"\/blog\/2010\/01\/22\/im-scheinwerferlicht-der-luegen-die-laecherlichen-recherchequalitaeten-der-massenmedien\/\">durch L\u00fcgen davon abhalten lassen<\/a> w\u00fcrden, das Thema &#8222;Krankheit&#8220; selbst zu verstehen und ihre Angst aus der Unwissenheit heraus \u00fcberwinden k\u00f6nnten, dann w\u00fcrde man diesen pharmazeutischen Blutsaugern damit das Wasser abgraben.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnten dann zwar noch versuchen, per Gesetz nicht nur Zwangsimpfungen durchzusetzen, sondern auch Zwangstherapien mit Zytostatika. Aber ich bezweifle, dass die Bev\u00f6lkerung diese, an vor 70 Jahre erinnernde Methoden, dulden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Machen Sie sich bitte frei. Ja, oben herum und zwar im Gehirn, frei von der l\u00e4ngst \u00fcberholten vormedizinischen Lehre, die nur aus Angstmacherei besteht. Unser Sch\u00f6pfer hat uns nicht &#8222;b\u00f6sartig&#8220; erschaffen. Lernen Sie die <a href=\"\/blog\/krebsluege\/\">Neue Medizin<\/a>, um Ihren K\u00f6rper zu verstehen. Sie ist so einfach wie Biologie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welches Interesse besteht seitens der Medikamentenforscher und -hersteller, eine wirklich heilende Therapie zu entwickeln? Welcher Politiker w\u00fcrde sich gegen die \u00dcbernahme von steigenden Behandlungskosten stellen, auch wenn teuerste Krebsmedikamente nur wenige Monate Lebensverl\u00e4ngerung versprechen? 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