{"id":6457,"date":"2009-11-13T00:03:57","date_gmt":"2009-11-12T23:03:57","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=6457"},"modified":"2017-04-16T21:22:15","modified_gmt":"2017-04-16T19:22:15","slug":"ein-krankenpfleger-packt-aus-die-toedlichen-methoden-der-chemo-mafia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/2009\/11\/13\/ein-krankenpfleger-packt-aus-die-toedlichen-methoden-der-chemo-mafia\/","title":{"rendered":"Ein Krankenpfleger packt aus: Die t\u00f6dlichen Methoden der Chemo-Mafia"},"content":{"rendered":"<p>Die Chemo-&#8222;Therapie&#8220; wird in der Krebsmedizin als das Allheilmittel betrachtet. Offensichtlich sorgen statistische &#8222;Korrekturen&#8220; daf\u00fcr, dass dies auch so bleibt.<\/p>\n<p>Die Wirklichkeit sieht dagegen alles andere als heilsbringend aus, wenigstens in Bezug auf Heilungs- und \u00dcberlebenschancen der Patienten.<\/p>\n<p>Wer wirklich von Chemo profitiert, sind Apotheker, \u00c4rzte und die Pharmaindustrie. Ein Aussteiger der Branche berichtet.<!--more--><\/p>\n<p>Das folgende Interview wurde am 05.11.2009 gef\u00fchrt:<\/p>\n<p>Wahrheiten.org: Armin (Name von der Redaktion ge\u00e4ndert), Du bist ausgebildeter Krankenpfleger und hast diesen Beruf durch eine Umschulung gelernt, kannst Du kurz etwas zu Deinem Werdegang berichten?<\/p>\n<blockquote><p>Armin H.: Ich war damals 31 Jahre alt, als ich mit der Ausbildung begann und damit der \u00e4lteste unter den Sch\u00fclern. Drei Jahre lang dauerte die Ausbildung. Es ist schon etwas anderes, wenn du vorher ein paar Jahre gearbeitet hast. Nat\u00fcrlich habe ich mich gefreut \u00fcber so eine Ausbildung, muss ich ganz ehrlich sagen. Sie war wirklich gut. Anatomie, Physiologie und und und. Ich dachte, die wollen mich zum Facharzt ausbilden. Daher habe ich dort auch gefragt, ob ich das \u00fcberhaupt alles wissen muss. Ich sagte, ich will Krankenpfleger werden und kein Arzt oder so.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wo wurdest Du ausgebildet, an einer Schule?<\/p>\n<blockquote><p>Im Krankenhaus \u2013 in manchen Krankenh\u00e4usern gibt es auch eine Krankenpflegeschule. Da hast Du grunds\u00e4tzlich beides, Theorie und Praxis, regelm\u00e4\u00dfige Eins\u00e4tze auf den Stationen und eben auch die Schultage. Deswegen war ich erfreut \u2013 einerseits \u2013 auf der anderen Seite war es jedoch auch anstrengend.<\/p>\n<p>Am Ende musste ich eine Pr\u00fcfung ablegen, in Praxis und Theorie. Ich dachte noch, mein lieber Scholli, wenn du die schaffst&#8230; hatte aber dann gut geklappt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was hast Du nach dem Ende der Ausbildung weiter gemacht?<\/p>\n<blockquote><p>Ich bin noch ein paar Monate in dem Krankenhaus geblieben und dann gab es auch schon \u201eTheater\u201c. Die Arbeitsmoral der Krankenschwestern und -pfleger war nicht unbedingt immer die tollste. Morgens wurde erst mal eine dreiviertel Stunde lang Kaffee getrunken und dann auf einmal fliegen die T\u00fcren von den Patientenzimmern auf mit \u201eAaaaaaufstehen\u201c (lacht). Die Patienten erschreckten sich, wenn die T\u00fcr gegen die Wand knallte.<\/p>\n<p>Ich habe dann einfach damit angefangen, zehn Minuten nachdem ich da war, die T\u00fcren etwas zu \u00f6ffnen, Licht reinzulassen und zu sagen \u201eihr k\u00f6nnt mal langsam wach werden&#8230;\u201c.<\/p>\n<p>Und es dauerte nicht lange, nur wenige Wochen, da haben die Krankenschwestern regelrecht nach mir geworfen, wenn ich das tat. So bekam ich Theater, weil die mich zwingen wollten, mit ihnen am Tisch sitzen zu bleiben, Kaffee zu trinken usw. \u2013 und das w\u00e4hrend meiner Arbeitszeit.<\/p>\n<p>Ich hatte damals durch eine Patientin einen Arzt kennengelernt, der in einem anderen Krankenhaus als Onkologe arbeitete, sich selbstst\u00e4ndig machen wollte und jemanden suchte f\u00fcr Aufgaben wie Chemo, Spritzen, Blut abnehmen usw. Das darf man als Arzthelferin nicht, daher suchte er einen Krankenpfleger.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gibt es einen Unterschied zwischen Arzthelfer und Krankenpfleger?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, Arzthelfer d\u00fcrfen nicht alles machen, wenn man das so vereinfacht sagen kann. Meistens haben sie auch nicht die entsprechende Schulausbildung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie war Dein erster Eindruck von der Arbeit mit dem Onkologen?<\/p>\n<blockquote><p>Ich hatte mich sehr gefreut. Konnte auch ein bisschen die Organisation in der Praxis \u00fcbernehmen \u2013 Termine, Medikamente, Verbandszeug usw. Das war am Anfang eine interessante Arbeit.<\/p>\n<p>Ich bekam die Laufzettel gemacht, dass diese und jene Patientinnen bzw. Patienten kommen, dann und dann, sie bekommen dies und das, diese oder jene Chemo usw. Meine Aufgabe war es dann, die Patienten im Behandlungszimmer hinzusetzen und die Chemo zu geben.<\/p>\n<p>Was mir nach ein paar Monaten auffiel war, dass es ihnen immer schlechter ging. Auf einmal bekam ich einen Anruf, der Herr sowieso kommt nicht mehr, der liegt im Krankenhaus. Den Patienten ging es dann so dreckig und so schlecht, sie bekamen z.B. eine \u201eeinfache Lungenentz\u00fcndung\u201c oder irgendetwas relativ Harmloses und sind auf einmal daran gestorben.<\/p>\n<p>Ich bin diese Patienten oft im Krankenhaus besuchen gegangen, um zu fragen: \u201eWas ist denn los mit ihnen? Sie bekommen doch Chemo, das teuerste Zeug.\u201c Mich hatte interessiert, warum es denen immer schlechter ging, denn es kam auch vor, dass welche sagten: \u201eNein, ich nehme keine Chemo, ich gehe jetzt nur noch feiern und fertig.\u201c<\/p>\n<p>Da ist mir aufgefallen, dass die meisten, welche auf Chemo verzichtet haben, l\u00e4nger lebten oder sogar ganz \u00fcberlebt haben. Denjenigen, welche Chemo bekamen, ging es dreckig und sie sind viel, viel eher gestorben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach welchem Zeitraum fiel Dir das auf?<\/p>\n<blockquote><p>Ungef\u00e4hr nach einem dreiviertel Jahr.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hast Du dann etwas unternommen?<\/p>\n<blockquote><p>Nein. Zu dieser Zeit fiel mir jedoch die Kungelei zwischen dem Arzt und dem Apotheker im Haus auf. Genauso war das, wenn z.B. ein Vertreter kam f\u00fcr Infusionspumpen, das war ebenfalls immer eine Kungelei. Die bringen etwas umsonst, damit sie den Auftrag bekommen.<\/p>\n<p>Dann habe ich das Abrechnungsverfahren der \u00c4rzte mit der Krankenkasse kennengelernt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hattest Du auch die Abrechnungst\u00e4tigkeit \u00fcbernommen?<\/p>\n<blockquote><p>Ich selber nicht, das hat der Arzt gemacht. Dieser musste Nummern eingeben nach einem Katalog der Krankenkasse. Z.B. Blutabnahme ist Nummer 2 oder Spritze Nummer 25. Auf jeden Fall waren das immer bestimmte feste Betr\u00e4ge. Dann fiel mir auf, dass der Arzt f\u00fcr einen ganzen Monat Therapie pro Patient \u2013 ob er ihn nun 3, 5, 10 oder 20 mal behandelte \u2013 immer nur 500 Mark bekam.<\/p>\n<p>Wenn allerdings der Arzt einem Patient eine Therapie verschrieben hatte, die vier oder 5 Tage dauerte, also 4 bzw. 5 Ampullen von so einem Chemo-Zeug entsprach, was ja nur in NaCl gesch\u00fcttet wurde, da hat eine Ampulle 1.500 Mark gekostet. EINE Ampulle! Und daf\u00fcr hat der Apotheker dann 30% bekommen.<\/p>\n<p>Der Apotheker bekam also z.B. ein Rezept \u00fcber ungef\u00e4hr 9.000 DM, was die Krankenkasse bezahlen musste, und davon kassierte er 3.000 DM. Von EINEM Rezept.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von wem wurde das Rezept ausgestellt?<\/p>\n<blockquote><p>Vom Onkologen selbst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie war denn der prinzipielle Ablauf, was geschah mit einem Patienten der Reihe nach?<\/p>\n<blockquote><p>Wenn ein Krankenhaus selbst keine onkologische Abteilung hatte, wurden die Patienten vom Krankenhaus an den Onkologen \u00fcberwiesen, beispielsweise von einem Internisten. Oft kannten die \u00c4rzte sich gegenseitig.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hat der Onkologe dann auch eine Untersuchung vorgenommen?<\/p>\n<blockquote><p>Ja. Nach der \u00dcberweisung zum Onkologen als Spezialisten hatten die Patienten in der Praxis die Litanei der Untersuchungen oder der Arzt hat sie zum Radiologen geschickt. Dieser hat den Patienten die Unterlagen wiederum f\u00fcr den Onkologen mitgegeben. Doch der Patient hatte meist keine Ahnung, was er da mit sich trug.<\/p>\n<p>Dann kam die Diagnose, z.B. \u201etut mir leid, aber sie haben in der rechten Lunge einen faustgro\u00dfen Tumor&#8230;\u201c Diese schockartige Situation f\u00fcr den Patienten \u2013 \u201eich habe Krebs, ich habe Lungenkrebs\u201c \u2013 hat ihn nat\u00fcrlich noch viel, viel mehr ver\u00e4ngstigt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sind da nicht gr\u00f6\u00dfte Emotionen im Spiel bei den Patienten? Die Diagnosen gleichen doch h\u00e4ufig regelrecht einem Todesurteil.<\/p>\n<blockquote><p>Ja sicher. Mir haben die Patienten irgendwann leidgetan. Du musst Dir auch vorstellen, dass da hin und wieder kleine Trag\u00f6dien passierten. Da kam manchmal die ganze Familie mit.<\/p>\n<p>Am schlimmsten war es, wenn den Patienten die Diagnose gestellt wurde.<\/p><\/blockquote>\n<p>Warst Du selbst bei den Diagnosen anwesend, hast Du das miterlebt?<\/p>\n<blockquote><p>Was hei\u00dft miterlebt, sagen wir mal so, wenn der Arzt sagte \u201eHerr H., st\u00f6ren sie mich jetzt bitte eine halbe Stunde nicht, ich muss dem Patienten XY heute keine gute Diagnose geben\u201c, dann wusste ich Bescheid. Wenn die Patienten dann da rauskamen, waren sie leichenblass und am zittern. Ist ja klar.<\/p>\n<p>In diesem Moment k\u00f6nnen die nicht mehr selber denken. Manchmal war das ganz sch\u00f6n hart. Viele kamen auch heraus und waren am heulen.<\/p>\n<p>Den Patienten wurde dann die entsprechende Therapie empfohlen und das Rezept ausgestellt, mit dem die Chemo beim Apotheker bestellt wurde.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie funktionierte das mit den Rezepten f\u00fcr die Chemo? War der Apotheker r\u00e4umlich in der N\u00e4he?<\/p>\n<blockquote><p>Der Apotheker war im selben Haus wie die onkologische Praxis. Das war mehr oder weniger ein Zufall \u2013 was hei\u00dft Zufall, ob die sich vorher abgesprochen hatten wei\u00df ich nicht.<\/p>\n<p>Die Rezepte m\u00fcssen vom Onkologen unterschrieben und dann von den Arzthelferinnen den Patienten ausgeh\u00e4ndigt werden. Diese haben dann die freie Apothekenwahl.<\/p>\n<p>Wenn jetzt einer der Patienten das Rezept wirklich mitgenommen hatte und ist zu irgendeiner Apotheke gegangen, dann haben diese Apotheken sofort angerufen und gefragt \u201ewo sollen wir das hinbringen, wir liefern das, wann brauchen sie es\u201c usw. Die sind teilweise bis ins Behandlungszimmer gekommen. Wirklich.<\/p>\n<p>Der Apotheker unten im Laden wollte nat\u00fcrlich am liebsten alle Rezepte haben. Daher waren unsere Arzthelferinnen vom Arzt angehalten, den Patienten anzubieten: \u201eWir besorgen das Medikament schon f\u00fcr sie, das ist ein Produkt, das muss bestellt werden und wenn sie dann kommen, ist alles da, Sie m\u00fcssen sich um nichts k\u00fcmmern.\u201c Sie taten quasi so, als w\u00fcrden sie den Patienten damit einen riesen Gefallen tun.<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4re der normale Ablauf etwa so: Man nimmt das Rezept vom Onkologen, geht damit zur Apotheke seiner Wahl, besorgt die Chemotherapie-Medikamente und kommt damit zum vereinbarten Termin wieder in die onkologische Praxis?<\/p>\n<blockquote><p>So muss es sein, die Patienten haben die freie Apothekenwahl. Das einzige Problem ist, dass die meisten Apotheken diese ganzen Chemo-Pr\u00e4parate nicht vorr\u00e4tig haben und diese erst bestellen m\u00fcssen. Dann kann es auch einmal zu Terminproblemen kommen.<\/p>\n<p>Der Apotheker unten im Haus hatte nat\u00fcrlich immer alles sofort vorr\u00e4tig, obwohl wir die Termine sowieso ein bis zwei Wochen sp\u00e4ter machten. Es w\u00e4re also nicht notwendig gewesen, speziell bei dieser Apotheke zu bestellen. Da die Patienten aber Angst hatten, wollten die nat\u00fcrlich so schnell wie m\u00f6glich die Chemo haben \u2013 am besten sofort.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall war das eine ganz sch\u00f6ne Kungelei, die mir da aufgefallen ist. Die Apotheker verdienen an Chemo ein Heidengeld in Zusammenarbeit mit dem Arzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wovon hing eigentlich ab, wie h\u00e4ufig ein Patient eine Chemotherapie erhielt bzw. wie lange die Pausen zwischen den einzelnen Behandlungsbl\u00f6cken waren?<\/p>\n<blockquote><p>Den Patienten wurde Blut abgenommen, der Titer wurde bestimmt \u2013 ganz spezielle Dinge eben \u2013 damit wurde geschaut, dass der Patient auf Deutsch gesagt nicht vergiftet wird. Wenn er n\u00e4mlich zuviel Chemo bekommt, f\u00e4llt er sofort um. W\u00fcrde er drei Ampullen hintereinander bekommen, w\u00e4re er tot, vollkommen vergiftet.<\/p>\n<p>Aber so wartete man eben, bis der K\u00f6rper diesen Mist wieder einigerma\u00dfen abgebaut und verarbeitet hatte und deswegen untersuchte man das Blut und bestimmte die sogenannten \u201eKrebswerte\u201c. Da dies ein relativ aggressives Zeug ist, mussten wir in einem bestimmten Abstand therapieren.<\/p>\n<p>Es ging aber nicht um den Abstand an sich, sondern nur darum, den Patienten so lange wie m\u00f6glich Chemo zu geben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was kostet eine solche Chemo-Behandlung f\u00fcr einen Patienten?<\/p>\n<blockquote><p>Durchschnittlich hat damals ein Patient zwischen 80 und 100.000 DM gekostet \u2013 dann war er tot.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das war ein richtig gutes Gesch\u00e4ft, oder?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, das kann man leicht ausrechnen. Wenn der Arzt in seiner Praxis am Tag im Schnitt zehn Patienten mit Chemo hatte, pro Ampulle sagen wir 1.000 Mark, dann waren das 10.000 Mark pro Tag. Der Apotheker bekam davon 3.300 DM und der Arzt f\u00fcr alle Behandlungen eines Patienten zusammen f\u00fcr den ganzen Monat nur 500 Mark, egal wie oft der Patient zur Behandlung kam.<\/p>\n<p>Der Apotheker bekam aber f\u00fcr jede Therapie f\u00fcr jeden Patienten pro Tag seine 30%. Das sind 330 Mark mal zehn mal f\u00fcnf Tage pro Woche, macht 16.500 Mark.<\/p>\n<p>Diese 30% sind die Verdienstspanne des Apothekers, nur f\u00fcr das &#8222;\u00fcber die Theke schieben&#8220; und die restlichen 70% f\u00fcr die verschiedenen Pharmakonzerne, welche die Mittel herstellen und liefern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hatte der Arzt vom Apotheker ein entsprechendes \u201eAngebot\u201c f\u00fcr seine vermittelten Rezepte erhalten?<\/p>\n<blockquote><p>Der Apotheker wird dem Arzt schon was angeboten haben. Ich wei\u00df nicht wieviel, aber einmal h\u00f6rte ich den Arzt bei offener T\u00fcre sagen: \u201eWenn Du die Rezepte haben m\u00f6chtest, dann wei\u00dft Du ja Bescheid, wie dick der Umschlag sein muss\u201c. Ich hatte das mitbekommen, weil ich im Nebenraum war.<\/p><\/blockquote>\n<p>Blanker Wahnsinn.<\/p>\n<blockquote><p>Ja, aber es ging so ab. Und als der Arzt merkte, dass ich das alles mitbekam \u2013 das war nach etwa einem Jahr \u2013 hat er mich mit der Begr\u00fcndung entlassen: \u201eIch schaffe das emotional nicht mehr, mit ihnen zusammenzuarbeiten.\u201c Ich sagte dann: \u201eDas kann ich mir gut vorstellen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie hatte sich die Situation f\u00fcr Dich weiterentwickelt, insbesondere in Bezug auf Dein Gewissen?<\/p>\n<blockquote><p>Manche der Patienten, denen es immer schlechter ging und die immer schw\u00e4cher wurden, fragten mich: \u201eW\u00fcrden sie dieses Zeug auch nehmen, Herr H.?\u201c. Ich stand dann immer da und wusste nicht, was ich sagen sollte, v.a. in den letzten Monaten, als ich dort noch arbeitete.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich konnte ich nicht hingehen und die irgendwie beeinflussen. Wenn sie aber gemerkt haben, dass ich gar keine Antwort darauf gab, dass ich so zwei-, dreimal sagte \u201eich verstehe ihre Frage nicht\u201c, verstanden die einigerma\u00dfen intelligenten Menschen meine stumme Antwort. Es kam auch mal vor, dass sie dann aufgestanden und abgehauen sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dann musstest Du Dich hier ja regelrecht in Acht nehmen, damit Dir keiner eine Beeinflussung anh\u00e4ngen konnte?<\/p>\n<blockquote><p>Ja. Das war schwer f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Vor allen Dingen wenn du dann gesehen hast, was mit den Patienten geschah. Wenn sie beispielsweise \u00fcber drei bis vier Monate im Abstand von drei Wochen eine Woche Therapie hatten, anschlie\u00dfend ins Krankenhaus kamen, dann dauerte es meist nur noch wenige Tage und sie waren tot.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gab es viele Patienten, die vorher ausgestiegen sind?<\/p>\n<blockquote><p>Von zehn Patienten vielleicht einer, der sowas sagte wie \u201eich geh jetzt in die Disco, ins Bordell, an den Strand, ich hole mein ganzes Geld, k\u00fcndige die Lebensversicherung, dann mache ich mir noch ein Leben wie Gott in Frankreich und dann fall ich um oder springe von der Br\u00fccke\u201c.<\/p>\n<p>Wenn von 100 Patienten zehn ausgestiegen sind, dann hast du f\u00fcnf von diesen wiedergesehen, d.h. also 50% \u2013 selbst nach einem halben Jahr noch, wo eigentlich die anderen schon tot waren, welche Chemo bekommen hatten. Denen ging es gut, die sagten dann \u201eIiiich nochmal zum Arzt gehen? Ich bin doch nicht bekloppt, mir geht\u2019s bombig.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereust Du Deinen Ausstieg heute?<\/p>\n<blockquote><p>Nein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Welche Schl\u00fcsse hast Du aus dieser Erfahrung f\u00fcr Dich gezogen?<\/p>\n<blockquote><p>Nach dieser Zeit habe ich noch f\u00fcr die h\u00e4usliche Krankenpflege gearbeitet und f\u00fcr ein anderes Unternehmen in der Gesundheitsbranche.<\/p>\n<p>Ich fing dann an, mir meine Gedanken \u00fcber die Erfahrungen mit dem Krebs, den Tumoren und der Behandlung zu machen und kam mit der <a href=\"\/blog\/krebsluege\/\">Germanischen Neuen Medizin<\/a> von Dr. Hamer in Kontakt. Durch meine Vorbildung im Bereich des K\u00f6rpers und seiner Organe, vor allem der Physiologie und dem Ablauf eines gesunden, funktionierenden Systems, verstand ich, was Dr. Hamer entdeckte und wie das zu verstehen ist.<\/p>\n<p>Ohne eine Ursache, die immer in Form eines schockartigen Erlebnisses besteht, kann der K\u00f6rper nicht erkranken. Nur geschw\u00e4cht durch unzureichende Ern\u00e4hrung, zu wenig reines Wasser und Salz, aber nicht erkranken durch Tumoren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist h\u00f6chst selten, dass Menschen aus dem schulmedizinischen Sektor sich soweit in das Thema der Neuen Medizin einlesen, dass sie es verstehen und auch gedanklich &#8222;zulassen&#8220;. Hatte das einen besonderen Grund bei Dir?<\/p>\n<blockquote><p>Ich selbst hatte sp\u00e4ter Lymphdr\u00fcsenkrebs, ging auch zum Radiologen. Der wollte mich sofort ins Krankenhaus \u00fcberweisen und per Schnellschnitt und Chemo diesen vergr\u00f6\u00dferten Lymphknoten behandeln.<\/p>\n<p>Damals kannte ich ja dann bereits die Neue Medizin, rief jedoch zus\u00e4tzlich, da ich ein wenig Restsicherheit brauchte, Dr. Hamer an. Der nannte mir das Problem auf den Punkt und riet mir, mich 14 Tage der Angst auszusetzen, dann sei der &#8222;Krebs&#8220; wieder weg, der Lymphknoten auf die normale Gr\u00f6\u00dfe geschrumpft. Ich vertraute darauf, und genau so geschah es dann auch.<\/p>\n<p>Einen Darmtumor habe ich ebenfalls ein halbes Jahr sp\u00e4ter gehabt. Ich konnte kaum noch zum Stuhlgang auf die Toilette.\u00a0 Durch Erkennen und L\u00f6sen des psychischen Konfliktes, heilte mein K\u00f6rper sich selber. Ich habe danach nichts mehr gehabt, bis heute. Dank an Dr. Hamer.<\/p><\/blockquote>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Interview, Armin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chemo-&#8222;Therapie&#8220; wird in der Krebsmedizin als das Allheilmittel betrachtet. Offensichtlich sorgen statistische &#8222;Korrekturen&#8220; daf\u00fcr, dass dies auch so bleibt. 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