{"id":4384,"date":"2009-06-10T00:03:54","date_gmt":"2009-06-09T22:03:54","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=4384"},"modified":"2017-04-16T21:22:21","modified_gmt":"2017-04-16T19:22:21","slug":"die-musterung-intimuntersuchung-fragen-dazu-an-deutsche-behoerden-und-deren-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/2009\/06\/10\/die-musterung-intimuntersuchung-fragen-dazu-an-deutsche-behoerden-und-deren-antworten\/","title":{"rendered":"Die Musterung-Intimuntersuchung: Fragen dazu an deutsche Beh\u00f6rden und deren Antworten"},"content":{"rendered":"<p>Allgemein beinhaltet die Musterung eine Ganzk\u00f6rperkontrolle, bei der auch der Intimbereich nicht ausgespart bleibt.<\/p>\n<p>\u00dcbersehen wird dabei gerne, dass dem Wehrpflichtigen seine freiheitlichen Rechte, die sonst jeder B\u00fcrger im Hinblick auf freie Arztwahl hat oder der M\u00f6glichkeit, sich im Zivilleben \u00fcberhaupt nicht untersuchen zu lassen, so ganz nebenbei abhanden kommen.<\/p>\n<p>Die Intimuntersuchung jedoch wirft aus Sicht von Herrn Lars Petersson zus\u00e4tzlich einige Fragen auf. Er ist der Meinung, die Intimuntersuchung ist zur Feststellung der Wehrtauglichkeit unn\u00f6tig. Sie wird nur zur Einsch\u00fcchterung und zum gef\u00fcgig machen angewendet.<!--more--><\/p>\n<p>Viele andere und auch ich bin dazu geneigt, mich seiner Meinung anzuschlie\u00dfen. Denn aus milit\u00e4rischer Sicht wird in erster Linie Gehorsamkeit erwartet, wobei die Erniedrigung eines Menschen ein bew\u00e4hrtes Mittel ist. Probleme die dadurch im Einzelfall entstehen, blieben bisher in der Regel von der Gesellschaft unbeachtet. Im Folgenden wird die Problematik kurz skizziert und \u00fcber den Verlauf des Schriftverkehrs zwischen Herrn Petersson und den deutschen Beh\u00f6rden informiert.<\/p>\n<p>Ein Eingriff in den Intimbereich eines Menschen stellt immer eine Besonderheit dar, vor allem wenn dieser unter Druck erfolgt wie bei der Musterung. Kinder werden vor Missbrauch durch das Gesetz gesch\u00fctzt und es wird von allen verstanden. Auch Frauen genie\u00dfen in dieser Hinsicht einen besonderen Schutz.<\/p>\n<p>Nur M\u00e4nnern will man keinen besonderen Schutz zugestehen. Denn sie haben, wie anscheinend allgemein angenommen wird, ein geringeres Schamgef\u00fchl und es wird ihnen eher ein T\u00e4terinteresse nachgesagt. M\u00e4nner sind \u00fcberhaupt sehr gef\u00fchllose Wesen. Aber stimmt das wirklich?<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich schrieb mir ein \u00e4lterer Mann:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eIch leide (ja richtig: LEIDE) auch noch t\u00e4glich unter dem, was in Deutschland Tag f\u00fcr Tag geschieht.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wahrheiten.org\/media\/pdf\/erlebnisberichtzueinerdreimaligenmusterung.pdf\">Erlebnisbericht zu einer Musterung<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber einen schriftlichen Kontakt zu einem anderen Mann erfuhr ich, dass auch er mit einem Gef\u00fchl der Betroffenheit an seine Musterung zur\u00fcckdenkt. Wie vielen anderen M\u00e4nnern in Deutschland mag es ebenfalls so gehen, wie den hier beispielhaft genannten? Dabei wird doch angenommen, die Musterung sei nur eine ganz gew\u00f6hnliche Untersuchung, die man \u00fcber sich ergehen lassen muss und die danach schnell wieder vergessen ist.<\/p>\n<p>Durch so ein Erlebnis kann ein Mensch aber einen gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen Schock davon tragen, oder wie es Herr Petersson formuliert, ein Mann kann solch einen Eingriff in seine Intimsph\u00e4re als \u201eseelische Vergewaltigung\u201c empfinden.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich Menschen, die kein Problem damit haben, sich intim untersuchen zu lassen. Labilere, sch\u00fcchterne Personen aber k\u00f6nnen sehr wohl ein Problem damit haben und sich sogar au\u00dfer Stande sehen, dagegen Einspruch zu erheben. Schlie\u00dflich kommt es auch immer darauf an, wie so eine Untersuchung durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Auch wenn viele Au\u00dfenstehende oder auch selbst betroffene Pers\u00f6nlichkeiten den Protest gegen die Intimuntersuchung als l\u00e4cherlich empfinden, l\u00e4sst sich nicht verleugnen, dass immer mehr M\u00e4nner ganz offen zugeben, sich durch ihre Musterung seelisch verletzt und erniedrigt zu f\u00fchlen. Viele Erlebnisberichte vor allem im Internet sagen dies jedenfalls aus.<\/p>\n<p>Viele schweigen aus Schamhaftigkeit nach ihrer Musterung, andere meinen, das Erlebte gut verkraften zu k\u00f6nnen und wollen es danach einfach schnell wieder vergessen. Selbst wenn das Erlebte aber schon vergessen scheint, so kann zu jeder Zeit die Erinnerung an diese erlebte Erniedrigung wieder zum Vorschein kommen und sich auf das Leben eines Menschen belastend auswirken.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4nner leiden dann, wie schon kurz nach der Musterung, nur f\u00fcr sich allein, weil ihr Schamgef\u00fchl zu gro\u00df ist, um sich anderen mitzuteilen. Andere wiederum haben vielleicht mit aufkommenden Aggressionen zu k\u00e4mpfen, die sie an Gegenst\u00e4nden oder was noch schlimmer ist, an anderen Menschen auslassen. Deutsche Beh\u00f6rden aber scheinen solche Folgeerscheinungen komplett auszuklammern wie es scheint. F\u00fcr sie gibt es solcherlei Probleme nicht und doch sind sie Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Um sich Geh\u00f6r f\u00fcr die Problematik zu verschaffen schrieb Herr Petersson u.a. auch das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. Ein Sachbearbeiter konnte sich mit unseren Bedenken zum Thema identifizieren und stimmte uns grunds\u00e4tzlich zu. Aber er k\u00f6nne uns aus Mangel an Zust\u00e4ndigkeit nicht weiter helfen. Unserer Bitte, die amtierende Ministerin pers\u00f6nlich Stellung zur Sache beziehen zu lassen kam er zwar nach, doch diese entschuldigte sich damit, einen vollen Terminkalender zu haben und sich nicht mit dem Wehrpflichtgesetz auszukennen. Damit war f\u00fcr sie die Sache erledigt.<\/p>\n<p>Obwohl es sehr wohl auch um die (psychische) Gesundheit von M\u00e4nnern geht, war auch die Gesundheitsministerin angeblich aus Gr\u00fcnden fehlender Zust\u00e4ndigkeit nicht bereit, sich pers\u00f6nlich zur Sache zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Also schrieben wir die Stellen an, die zust\u00e4ndig sein mussten. Zun\u00e4chst den Bundesverteidigungsminister und alle Kreiswehrersatz\u00e4mter (KWE\u00c4). Auf unseren langen Brief mit vielen Fragen, kamen aber nur vereinzelte Antworten, die zudem sehr kurz gehalten waren. So hie\u00df es einfach, man h\u00e4tte unseren Brief an eine h\u00f6here Dienststelle weitergeleitet. Es wurde um Geduld gebeten und eine sp\u00e4tere Beantwortung unserer Fragen wurde uns zugesichert. Auf eine Antwort warteten wir zun\u00e4chst aber vergeblich.<\/p>\n<p>\u00dcber Email schrieben wir dann nochmals alle KWE\u00c4 an, um sie zu einer Antwort zu bewegen. Abermals kamen nur vereinzelte R\u00fcckmeldungen, die man an einer Hand abz\u00e4hlen konnte, obwohl 60 Kreiswehrersatz\u00e4mter von uns \u00fcber den Postweg angeschrieben worden waren.<\/p>\n<p>Von einem KWEA Leiter erfuhren wir, unsere Briefe w\u00e4ren inzwischen Diskussionsstoff in allen Kreiswehrersatz\u00e4mtern und sogar in den Ministerien. Das gen\u00fcgte uns aber nicht, denn wir wollten unsere Fragen im einzelnen beantwortet haben. Dazu war man aber anscheinend nicht bereit.<\/p>\n<p>Im einzelnen aber geht es schlie\u00dflich darum, dass interne milit\u00e4rische Dienstvorschriften \u00fcber das Wohl von einzelnen Menschen gestellt werden, weil sich nach heutigen Erkenntnissen die unn\u00f6tigen Doktorspielchen als sch\u00e4digend auf die Psyche herausstellen. Wie damit noch eine medizinische Pflichtuntersuchung als durchweg sinnvoll gerechtfertigt werden kann, stelle ich mal als Frage in den Raum.<\/p>\n<p>Wir haben die Beh\u00f6rden dar\u00fcber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Antworten der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht w\u00fcrden. Also mussten diese etwas unternehmen, um die Sache zu entsch\u00e4rfen. Jemand aus unserer Gruppe rief im KWEA Stuttgart an und wurde zu einem Beamten in leitender Position durchgestellt, der wahrscheinlich Musterungsarzt ist.<\/p>\n<p>Ab sofort w\u00fcrden im KWEA Stuttgart Intimuntersuchungen nur noch hinter Sichtschutz durchgef\u00fchrt werden gab er uns bekannt. Aber das hie\u00df dann auch gleichzeitig, bis zu diesem Tag war auf das individuelle Schamgef\u00fchl junger M\u00e4nner so gut wie keine R\u00fccksicht genommen worden. Ich selbst war fr\u00fcher bei der Musterung und kann deshalb den fehlenden Sichtschutz best\u00e4tigen. Meine Musterung liegt aber schon viele Jahre zur\u00fcck. Wie viele Millionen junger M\u00e4nner m\u00fcssen also noch nach mir diesen erniedrigenden Weg gegangen sein?<\/p>\n<p>Jetzt erst will man also im KWEA Stuttgart obligatorisch einen Sichtschutz verwenden und das nur aufgrund unserer Briefe? Die MitarbeiterInnen in den KWE\u00c4 sollten sich eigentlich in Grund und Boden sch\u00e4men. Au\u00dferdem steht nicht fest, ob in allen KWE\u00c4 diese Regelung nun so getroffen wurde. Was nicht offiziell festgelegt wird, kann auch jederzeit wieder anders gehandhabt werden. Denn es liegt allein im Ermessen des jeweiligen Arztes\/\u00c4rztin nicht nur was, sondern auch wie untersucht wird.<\/p>\n<p>Also bem\u00fchten wir uns weiter um Kl\u00e4rung und schrieben die Haupt-Wehrbereichsverwaltungen aller Himmelsrichtungen an. Erst von dort erhielten wir dann eine erste n\u00fcchterne Stellungnahme zu unseren Briefen. Unsere Fragen im einzelnen blieben jedoch weiter unbeantwortet. Die Antwort bestand lediglich aus einer Kopie der Stellungnahme des Bundestages zu Anfragen einzelner Abgeordneter zum Thema Intimuntersuchung bei der Musterung und dass diese einen erheblichen Eingriff in die Pers\u00f6nlichkeitsrechte der M\u00e4nner darstelle, wie nebenbei gesagt die Wehrpflicht in ihrer Gesamtheit.<\/p>\n<p>Zur Rechtfertigung dieser erniedrigenden Behandlung von Menschen st\u00fctzt sich der Bundestag ma\u00dfgeblich auf das \u201eforensische Prinzip\u201c. Dieses bedeutet soviel wie, ein junger Mann hat es bei seiner Musterung (und weiteren Untersuchungen bei der Bundeswehr: <a href=\"http:\/\/www.wahrheiten.org\/media\/pdf\/eineehemaligesanitaetsangestelltederbwerzaehlt.pdf\">Eine ehemalige Sanit\u00e4tsangestellte der BW erz\u00e4hlt<\/a>) zu dulden, das ihm \u00fcberhaupt und zumindest in Gegenwart einer dritten Person (in der Regel eine weibliche Schreibkraft) auch zugemutet werden kann, dass sein Intimbereich begutachtet und bewertet wird. Es sei eben eine verpflichtende Untersuchung f\u00fcr alle, wobei auf einzelne keine R\u00fccksicht genommen werden kann.<\/p>\n<p>Der Begriff \u201eForensik\u201c stammt aus dem lat.: Forum = der Marktplatz. Wie bei einem Nutztier wird das Gebiss und selbst der Intimbereich einer Kontrolle durch einen Arzt\/eine \u00c4rztin unterzogen, immer in Gegenwart einer weiblichen Schreibkraft. Der Vergleich, wie ein Sklave in fr\u00fcheren Zeiten auf einem Marktplatz angeboten und verkauft zu werden, ist also \u00fcberhaupt nicht so abwegig. Die wider die menschliche Individualit\u00e4t vorgenommene Einstufung in Tauglichkeitsgrade tut ihr \u00fcbriges dazu. Und das alles in unserer modernen \u201eDemokratie\u201c.<\/p>\n<p>Weil einzelne Abgeordnete auch Bedenken hinsichtlich der Intimuntersuchung gegen\u00fcber dem Deutschen Bundestag ge\u00e4u\u00dfert hatten, dachten wir, es k\u00f6nnte Nutzen bringen, alle Abgeordneten zu informieren und sandten ihnen ebenfalls unseren Brief mit unserer Argumentation gegen die Intimuntersuchung zu. Geantwortet wurde uns aber bisher nicht.<\/p>\n<p>Ende Dezember 2008 hatten wir damit begonnen, unsere Briefe an die deutschen Beh\u00f6rden zu verschicken. Am 27.05.2009 erhielten wir dann eine abschlie\u00dfende Antwort von der obersten Milit\u00e4rbeh\u00f6rde. Darin hie\u00df es nur, wir m\u00fcssten uns mit der letzten Antwort, also der offiziellen Stellungnahme des Bundestages zum Thema Musterung zufrieden geben. Eine weitere Stellungnahme der Beh\u00f6rden w\u00e4re nicht zu erwarten.<\/p>\n<p>Dies stellt uns jedoch in keiner Weise zufrieden. Denn unsere auf medizinischen und psychologischen Kenntnissen basierende Argumentation gegen die Intimuntersuchung fand so gesehen \u00fcberhaupt keine Beachtung. Jetzt werden Musterungen inklusive Intimuntersuchung weiterhin t\u00e4glich durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, JEDEN Tag werden nach unserer Ansicht weiterhin Menschen erniedrigt. JEDEN Tag wird auf das psychische Wohl junger M\u00e4nner auch im Hinblick auf ihr sp\u00e4teres Leben von offizieller Seite keine R\u00fccksicht genommen. Wir finden, im Intimbereich seiner B\u00fcrger hat auch ein Staat nichts verloren, schon \u00fcberhaupt nicht in einer Situation, die auf gesetzlichem Druck basiert.<\/p>\n<p>Der Bundesverteidigungsminister antwortet auf unbequeme Fragen einfach nicht. Ihm ist, wie auch anderen hohen Regierungsvertretern, dieses Problem &#8211; wie es aussieht &#8211; v\u00f6llig egal. Jemand unserer Gruppe hatte zus\u00e4tzlich noch eine Petition im Bundestag an den Bundesverteidigungsminister gerichtet und mehrere Personen erwarten eine Antwort von ihm. Bisher kam nat\u00fcrlich keine.<\/p>\n<p>Aber mit Schweigen schafft man ein offensichtliches Problem nicht aus der Welt und umgehen wird es sich auch nicht mehr lange lassen. Die \u00d6ffentlichkeit wird dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, was in deutschen Beh\u00f6rden vor sich geht und welche Auswirkungen das auf viele Betroffene hat.<\/p>\n<p>Wenn das Deutsche Volk es weiterhin erlaubt, dass sich viele M\u00e4nner durch die Musterung wie seelisch vergewaltigt vorkommen, dann sollte sich auch niemand dar\u00fcber wundern, wenn unsere Gesellschaft einzelne Menschen hervorbringt, die infolge psychischer \u00dcberbelastung eine Gefahr darstellen k\u00f6nnen. Aggressionen k\u00f6nnen auf sich selbst gerichtet sein, sogar unbewusst ablaufen, aber sie k\u00f6nnen auch irgendwann nach au\u00dfen dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Es mag sogar sein, dass man sich so einen Amokl\u00e4ufer heran z\u00fcchtet. Jedenfalls sollten, um eine friedvolle Gesellschaft zu begr\u00fcnden, alle Gefahren ausgeschlossen werden, die dazu f\u00fchren k\u00f6nnten, anderen Menschen auf irgendeine Weise Schaden zuzuf\u00fcgen. Oder falls sie auch nur im Entferntesten dazu beitragen k\u00f6nnten, eine Gef\u00e4hrdung zu sein, m\u00fcssen diese aus dem Weg ger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>Leider glauben wir, sind sich die Beh\u00f6rden dieser Gefahr immer noch nicht bewusst. Sollten sie die Musterung jetzt mit voller Absicht und trotzdem so weiter praktizieren, dann laden sie sich eine schwere Schuld auf. Ich m\u00f6chte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die erniedrigende Intimuntersuchung f\u00fcr uns im Widerspruch zum <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/gg\/art_1.html\">Artikel 1, GG<\/a> steht, der besagt :<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar\u201c.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von der weiteren Behandlung des einzelnen Wehrpflichtigen bei seiner Ausbildung zum Soldaten ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4nner aber f\u00fchlen sich schon allein durch die Pflicht verletzt, die Musterung \u00fcber sich ergehen zu lassen. Und wer jetzt sagt, man k\u00f6nne den Teilbereich der Intimuntersuchung doch heute verweigern, dem sagen wir: Man sollte diese Erniedrigung \u00fcberhaupt nicht erst verweigern m\u00fcssen!<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeiten, selbst Protest zu erheben, k\u00f6nnten sein: Beschwerdebriefe an die Beh\u00f6rden zu formulieren, die Intimuntersuchung bzw. die gesamte Musterung zu verweigern, oder was das Allerbeste w\u00e4re, f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Abschaffung der Wehrpflicht zu pl\u00e4dieren. Au\u00dferdem sollte man einmal sehr gr\u00fcndlich dar\u00fcber nachdenken, wem man bei der n\u00e4chsten Wahl seine Stimme gibt. Die CDU ist f\u00fcr die allgemeine Wehrpflicht und mit Hilfe der SPD ist sie damals auf den Weg gebracht worden.<\/p>\n<p>Ich habe im Zusammenhang mit der Musterung an anderer Stelle schon einmal den Ausdruck der Empathie gebraucht. Der N\u00e4chste darf uns NICHT egal sein!<\/p>\n<p>Anhang: Die einzelnen <a href=\"http:\/\/www.wahrheiten.org\/media\/pdf\/korrespondenz_bw.pdf\">Stationen des Schriftverkehrs zwischen Lars Petersson und den deutschen Beh\u00f6rden<\/a> zum Nachlesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemein beinhaltet die Musterung eine Ganzk\u00f6rperkontrolle, bei der auch der Intimbereich nicht ausgespart bleibt. \u00dcbersehen wird dabei gerne, dass dem Wehrpflichtigen seine freiheitlichen Rechte, die sonst jeder B\u00fcrger im Hinblick auf freie Arztwahl hat oder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":3324,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[107],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Musterung-Intimuntersuchung: Fragen dazu an deutsche Beh\u00f6rden und 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