{"id":16536,"date":"2011-02-11T00:03:51","date_gmt":"2011-02-10T23:03:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/?p=16536"},"modified":"2017-04-16T21:14:57","modified_gmt":"2017-04-16T19:14:57","slug":"garantien-gehen-garantiert-verloren-gefangen-in-der-kreditfalle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/2011\/02\/11\/garantien-gehen-garantiert-verloren-gefangen-in-der-kreditfalle\/","title":{"rendered":"Garantien gehen garantiert verloren \u2013 Gefangen in der Kreditfalle"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die Spareinlagen sind sicher&#8220; lautete im Herbst 2008 die Parole der Kanzlerin, um den drohenden Kollaps des Bankensystems gerade noch einmal zu verhindern. Was damals als Schwarzmalerei galt &#8211; der finale Zusammenbruch &#8211; wurde inzwischen l\u00e4ngst von offizieller Seite eingestanden.<\/p>\n<p>Obwohl heute von Aufschwung und Ende der Krise die Rede ist, droht der Verlust der Sparguthaben nach wie vor und mehr denn je. Noch viel schlimmer steht es dagegen um all diejenigen mit einem Kredit am Bein, denn diese werden beim Systemcrash mit in den Abgrund gerissen.<!--more-->Wenn schon unsere Spareinlagen trotz offizieller Politiker-Beruhigungsparolen nicht mehr wirklich sicher sind, k\u00f6nnten dann nicht auch andere Geldanlagen gef\u00e4hrdet sein? Wie steht es denn um die Lebens- und Rentenversicherungen, ist darauf wenigstens noch Verlass? Die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E699135A94ADF4E7EB699292725041695~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a> zweifelte am 11.01.2011 stark an diesem Volksglauben:<\/p>\n<blockquote><p>Das Finanzministerium will den Garantiezins f\u00fcr Lebensversicherer von 2,25 auf 1,75 Prozent senken. F\u00fcr einen Kunden, der nach dem 1. Juli eine kapitalbildende Police abschlie\u00dft, k\u00f6nnte das bedeuten, dass nach 20 Jahren Laufzeit nicht einmal mehr der Erhalt seines eingezahlten Kapitals garantiert w\u00e4re.<\/p><\/blockquote>\n<p>Problematisch ist diese Ma\u00dfnahme insbesondere deswegen, weil damit der Ertrag der Lebensversicherungen f\u00fcr die Kunden unterm Strich negativ wird, denn die offizielle Inflationsrate liegt bei \u00fcber 2%. Real \u00e4ndert es jedoch so gut wie nichts, weil die tats\u00e4chliche Inflation eher beim f\u00fcnffachen Wert steht und jegliche &#8222;Anlage&#8220; in Lebensversicherungen oder Rentenpapieren schon lange ein gro\u00dfes Verlustgesch\u00e4ft darstellt.<\/p>\n<p>Da jedoch den B\u00fcrgern offiziell eine deutlich niedrigere Geldentwertung vorgelogen wird, k\u00f6nnte die vermeintlich sichere Altersvorsorge daduch Schaden nehmen, indem nun vermehrt Kunden ihre Versicherungen k\u00fcndigen und sich diese auszahlen lassen. In Einzelf\u00e4llen stellt das weniger ein Problem dar, die Kunden sind h\u00f6chstens entt\u00e4uscht, wie gering der Auszahlungsbetrag ist, aber wenn erst einmal eine relevante Masse diesem Trend folgt, k\u00f6nnte es f\u00fcr manchen Versicherer schnell sehr ernst werden und an dessen Existenz nagen.<\/p>\n<p>Der Verlust des Verm\u00f6gens ist aber nur die eine Seite dieser dunklen Medaille. Viel gef\u00e4hrlicher ist die tickende Zeitbombe, welche unz\u00e4hligen Sklaven des Hamersterrads an ihr Bein gekettet ist: Ein hoher Kredit f\u00fcr Haus- oder Wohneigentum. Doch was genau ist daran so brandgef\u00e4hrlich?<\/p>\n<p>Ein fiktives Beispiel: Angenommen, Sie haben sich vor wenigen Jahren den langgehegten Wunsch nach einem Eigenheim erf\u00fcllt und sich zum Preis von 300.000 Euro ein Haus gebaut oder gekauft. An Eigenkapital brachten Sie die H\u00e4lfte, also 150.000 Euro, in Form von Ersparnissen ein. F\u00fcr die andere H\u00e4lfte des Kaufpreises nahmen Sie ein Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren bei Ihrer Hausbank auf und diese hat daraufhin als Sicherheit einen Grundschuldeintrag erhalten.<\/p>\n<p>Ihr freundlicher Finanzberater hatte Sie damals im Vorfeld davon  \u00fcberzeugt, ein tilgungsfreies Darlehen aufzunehmen und der Bank  lediglich die stets gleichbleibenden Zinsen zu bezahlen. Die Tilgung  sollte sp\u00e4ter mittels einer separat angesparten Lebensversicherung erfolgen, in  welche Sie monatlich die Tilgungsbeitr\u00e4ge einzahlen. Hierbei profitieren  Sie von den niedrigen Kreditzinsen und den gleichzeitig h\u00f6heren  Ertr\u00e4gen der Lebensversicherung.<\/p>\n<p>Soweit sogut. Sie verfolgen den aktuellen Immobilienboom in den Medien und freuen sich, Ihr Eigenheim noch so g\u00fcnstig gekauft zu haben, w\u00e4hrend Ihre Kollegen heute 400.000 Euro und mehr f\u00fcr ein \u00e4hnliches Haus hinbl\u00e4ttern m\u00fcssen. Der XXL-Aufschwung kommt zwar bei Ihnen pers\u00f6nlich nicht an, aber noch haben Sie Arbeit und alles l\u00e4uft wie gewohnt.<\/p>\n<p>Doch eines Morgens h\u00f6ren Sie im Radio, dass durch den Staatsbankrott Spaniens der Euro gegen\u00fcber dem Dollar schlagartig sehr stark gefallen sei und nur noch mit 1,09 Dollar notiere. Innerhalb der n\u00e4chsten Wochen erleben Sie panisch agierende Politiker und eine v\u00f6llig zusammenbrechende Wirtschaft. Nachdem auch zahlreiche Banken pleite gingen und die Zinsen extrem anstiegen, erfahren Sie ein bisher noch nie gekanntes Chaos.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Sie sich um Ihren Arbeitsplatz immer gr\u00f6\u00dfere Sorgen machen, wiegen Sie sich immerhin bez\u00fcglich des Kredites f\u00fcr Ihre eigenen vier W\u00e4nde in Sicherheit. Der Zins f\u00fcr Ihr Darlehen ist schlie\u00dflich noch f\u00fcr weitere sieben Jahre bei 3,6% festgeschrieben. V\u00f6llig unerwartet finden Sie dann eines Tages einen Brief in Ihrem Briefkasten.<\/p>\n<p>Er ist von Ihrer Bank. Darin steht, dass Ihre Immobilie nach der aktuell sehr schwierigen Marktlage auf einen Wert von lediglich 100.000 Euro gesch\u00e4tzt wurde. Da die Grundschuld f\u00fcr Ihr Haus jedoch bei 150.000 Euro liegt, fordert Sie Ihre Bank nun auf, bis Ende der folgenden Woche eine Sicherheitsleistung in H\u00f6he von 50.000 Euro zu erbringen. Ansonsten droht die sofortige F\u00e4lligstellung und damit die K\u00fcndigung des Kredites. Sie m\u00fcssten dann die 150.000 Euro auf einen Schlag zur\u00fcckbezahlen, weil Sie ja bisher keine Tilgung geleistet haben.<\/p>\n<p>Dummerweise hatte Ihnen zwischenzeitlich bereits Ihr Lebensversicherer mitgeteilt, dass sich wegen der Folgen des spanischen Staatsbankrotts eine sehr nachteilige Entwickung f\u00fcr Ihre Einlagen ergeben h\u00e4tte und Ihre Lebensversicherung wegen des allgemeinen Zusammenbruchs der Staatsanleihen \u201cvor\u00fcbergehend\u201d nur noch rund 15% des einbezahlten Wertes bes\u00e4\u00dfe.<\/p>\n<p>Das Beispielszenario lie\u00dfe sich noch weiterspinnen, doch dies soll erst einmal gen\u00fcgen. Heute werden Immobilien durchaus auch zu 80, 90 oder sogar zu 100% finanziert. In diesen F\u00e4llen kommt derselbe freundliche Brief von Ihrer Bank\u00a0mit der Aufforderung zur Nachschusspflicht. Der Unterschied ist lediglich, der Brief steckt einfach schon deutlich fr\u00fcher in Ihrem Briefkasten.<\/p>\n<p>Bedenken Sie, dass Sie eine solche Nachschusspflicht in jedem Fall erf\u00fcllen m\u00fcssen, da die Bank sonst mit der Immobilie tun und lassen kann, was sie will. Notfalls droht die Zwangsversteigerung. Sollte diese in einer Nach-Crash-Situation ins Haus stehen, haben Sie so richtig verloren, denn mangels neuer Kreditvergabe durch die extrem gestiegenen Zinsen werden sich kaum K\u00e4ufer finden und der Verkaufserl\u00f6s daher l\u00e4cherlich gering sein.<\/p>\n<p>Ihrer Bank d\u00fcrfte die hohe Abschreibung bei Ihrem Kredit zwar weh tun, aber sie braucht das Geld umso dringender. Am Ende ist also Ihr Haus weg und aufgrund des geringen Verkaufspreises bleibt Ihnen sogar eine erhebliche Restschuld. Viel schlechter kann es kaum kommen.<\/p>\n<p>Verlieren Sie nun auch noch Ihre Arbeit, wird der Ausblick richtig finster. Unabh\u00e4ngig von der Nachschusspflicht kann Ihre Bank den Kredit auch schon lange vorher f\u00e4lligstellen, bevor der Wert der Immobilie drastisch gesunken ist. Dazu gen\u00fcgt die Kenntnis \u00fcber Ihre verschlechterte Einkommenssituation oder ein mehrmonatiger Zahlungsausfall der Zinsen an die Bank. Laut den Vertragsbedingungen kann Ihre Bank den Kredit dann sofort f\u00e4lligstellen.<\/p>\n<p>Doch woher nehmen Sie in diesem Fall so schnell einen neuen Kredit? Wer wird Ihnen dazu das n\u00f6tige Geld leihen und wie hoch werden wohl die Zinsen sein? Da n\u00fctzt Ihnen auch keine Zinsbindung f\u00fcr 20 oder gar 30 Jahre, die Bank kommt n\u00e4mlich trotzdem aus den genannten Gr\u00fcnden ganz einfach per K\u00fcndigung aus dem Vertrag heraus. Falls Sie das nicht glauben, <a href=\"\/blog\/2010\/07\/14\/kreditsklaven-an-die-ruder-die-freiheit-bitte-an-der-tuer-abgeben\/\">lesen Sie einmal Ihren Kredit-Sklavenvertrag<\/a>, den Sie vermutlich bisher gar nicht so genau angeschaut haben.<\/p>\n<p>All das sind scheinbar wirkliche Extremsituationen, aber darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Selbst wenn Sie Ihren Arbeitsplatz in der schlimmsten Krise behalten k\u00f6nnen und auch die Bank Sie in Ruhe l\u00e4sst, droht Ihnen Ungemach. Die Inflation wird Ihr Einkommen auffressen, wenn dieses nicht mit der Geldentwertung Schritt h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Vielen Kreditsklaven steht in noch weitgehend guten Zeiten wie heute das Wasser bereits bis zum Hals. Wenn der Urlaub eingespart werden muss, es nur noch f\u00fcr einen alten Gebrauchten reicht und alle \u00fcberfl\u00fcssigen Extras wie Zweithandy, Fitnessstudio oder monatliche Manik\u00fcre bereits gek\u00fcndigt wurden, dann wird es eng. Woran wollen Sie noch sparen, wenn sich die Lebensmittelpreise &#8211; die heute noch immer trotz st\u00e4ndiger Steigerungen auf sehr niedrigem Niveau liegen &#8211; binnen Monaten verdoppeln w\u00fcrden?<\/p>\n<p>Ihr Kredit ist wie eine Zeitbombe und wenn Sie nicht in der Lage sind, diese jederzeit zu entsch\u00e4rfen durch eine nichtentwertbare Verm\u00f6gensanlage &#8211; beispielsweise Edelmetalle &#8211; dann genie\u00dfen Sie unbedingt die N\u00e4chte, in denen Sie noch ruhig schlafen k\u00f6nnen, denn Sie werden definitiv eines Tages das Ticken rund um die Uhr zu h\u00f6ren beginnen und dann ist es f\u00fcr das Entsch\u00e4rfen zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen Sie jetzt noch tun, um diesen Gefahren zu entkommen? Befreien Sie sich zun\u00e4chst von dem prestigetr\u00e4chtigen Gedanken, unbedingt ein Eigenheim besitzen zu m\u00fcssen und den Freunden, Nachbarn, der Familie oder den Kollegen den stolzen H\u00e4uslebesitzer vorzuspielen. Das tut vielen bestimmt weh, aber die Alternativen wurden ja gerade beschrieben.<\/p>\n<p>Nutzen Sie die Gunst der Stunde und verkaufen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung am besten sofort, denn die ganz blinden Schafe um uns herum bezahlen noch immer H\u00f6chstpreise, weil viele sp\u00fcren, dass ihr Geld an Wert verliert und zwar mehr, als offiziell zugegeben wird. Sie suchen daher nach einer scheinbar sinnvollen M\u00f6glichkeit, ihr Verm\u00f6gen zu erhalten, jedoch sind Immobilien keine gute Wertanlage:<\/p>\n<ul>\n<li>Immobilien sind heute wegen der \u00fcberzogenen Preise fast nur noch \u00fcber Kredit finanzierbar, die allerwenigsten Kunden sind in der Lage zur Barzahlung. Verschlechtern sich die Konditionen f\u00fcr neue Kredite rapide &#8211; in Krisen \u00fcblich &#8211; gibt es immer weniger Kaufinteressenten. Die Zinsen f\u00fcr Immobilienfinanzierungen ziehen bereits leicht an, was die aktuelle Kaufkonjunktur bald wieder abw\u00fcrgen wird.<\/li>\n<li>Der Wert einer Immobilie und damit ihr Wiederverkaufspreis sinkt deswegen in Krisenzeiten sehr stark, insbesondere nachdem der Immobilienmarkt vorher v\u00f6llig \u00fcberhitzt war. Innerhalb kurzer Zeit ist damit ein erheblicher Teil des investierten Verm\u00f6gens vernichtet.<\/li>\n<li>Immobilien binden das eigene, hart erarbeitete Kapital sehr stark. Wer im Ernstfall kurzfristig Geld ben\u00f6tigt, muss zu den dann geltenden Konditionen verkaufen, was extrem hohe Verluste bedeuten kann. Findet sich mangels Kreditvergabe oder wegen exorbitant hoher Zinsen durch die Banken kein K\u00e4ufer, muss der Immobilienbesitzer gegebenenfalls zu einem l\u00e4cherlichen Barpreis sein Haus quasi verschenken.<\/li>\n<li>Selbst der minimal notwendige Instandhaltungsaufwand wird von den meisten Hausbesitzern untersch\u00e4tzt. Wer nicht darauf achtet, f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Reparaturen R\u00fccklagen zu bilden, der muss gegebenenfalls sogar einen zus\u00e4tzlichen Kredit f\u00fcr die Erneuerung des Daches oder die Ausbesserung der Fassade aufnehmen.<\/li>\n<li>Dazu kommen Kosten durch neue Gesetzesauflagen f\u00fcr W\u00e4rmed\u00e4mmung, eine modernere Heizungsanlage,\u00a0 Abwassergeb\u00fchren f\u00fcr die Entsorgung von Niederschlagswasser der bebauten Fl\u00e4che und \u00e4hnlichen Unsinn. Die Kommunen sind in ihrer Geldnot h\u00f6chst erfinderisch.<\/li>\n<li>Auch bedienen sich Gemeinden zweckm\u00e4\u00dfigerweise am liebsten bei den Haus- und Grundbesitzern, da diese systematisch erfasst und ganz einfach automatisiert abgezockt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Ein Haus altert, egal wie gut es gepflegt wird. Wenn es sich nicht gerade um ein historisch bedeutendes Geb\u00e4ude handelt, sinkt der Wert der Immobilie damit stetig, w\u00e4hrend gleichzeitig jedoch die Kosten f\u00fcr Reparaturen und Erneuerungen immer weiter ansteigen.<\/li>\n<li>Derzeit noch als trendig oder als scheinbare Investition geltende Anlagen wie beispielsweise Photovoltaik auf dem Dach k\u00f6nnten sich sp\u00e4ter zu einer teuren Kostenfalle entwickeln, wenn Subventionen r\u00fcckwirkend gestrichen werden oder unerwartete Entsorgungskosten anfallen. Wer vor 50 Jahren Asbest verbaut hat, ahnte nichts Schlimmes und darf sich heute f\u00fcr ruin\u00f6se Zusatzbelastungen bedanken.<\/li>\n<li>Bei einem in schwierigen Zeiten durchaus denkbaren Arbeitsplatzwechsel in eine ganz andere Region oder bei zu hoher Entfernung zum eigenen Heim, bleibt dem Hausbesitzer nichts anderes \u00fcbrig, als sein Haus entweder zu vermieten oder zu jedem Preis zu verkaufen.<span class=\"abstand\"><\/span>Mieteinnahmen m\u00fcssen jedoch versteuert werden und die Instandhaltungskosten steigen durch das Bewohnen durch Nichteigent\u00fcmer in den allermeisten F\u00e4llen deutlich an, weil viele Mieter gerne irgendwelche Anspr\u00fcche stellen und die Immobilie st\u00e4rker abnutzen. Bei Mietausf\u00e4llen oder \u00e4hnlichen Schwierigkeiten mit den neuen Bewohnern wird der Vermieter dann mit der mieterfreundlichen Gerichtsbarkeit der BRD Bekanntschaft machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sicherlich ist der Verkauf des &#8211; kreditfinanzierten &#8211; Eigenheimes eine schmerzhafte Erfahrung und erscheint zun\u00e4chst unlogisch, doch Schulden bedeuten immer eine Gefahr, weil Sie damit abh\u00e4ngig von der Gunst Ihrer Gl\u00e4ubiger sind. Vermeintlich sch\u00fctzende Vertr\u00e4ge und Gesetze unterliegen der Willk\u00fcr von Politik und Banken und darauf sollten Sie sich niemals verlassen.<\/p>\n<p>Was wir uns finanziell nicht leisten k\u00f6nnen, sollten wir uns auch nicht auf Kredit zulegen, vor allem dann nicht, wenn es nur um das pers\u00f6nliche Ansehen oder das Mitschwimmen im breiten Strom geht. Das f\u00e4ngt schon beim einfachen \u00dcberziehen des Gehaltskontos an. Seien Sie konsequent und machen Sie sich nicht abh\u00e4ngig, denn ohne Fu\u00dffessel lebt es sich viel freier und Bescheidenheit hat noch niemandem geschadet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Spareinlagen sind sicher&#8220; lautete im Herbst 2008 die Parole der Kanzlerin, um den drohenden Kollaps des Bankensystems gerade noch einmal zu verhindern. 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