{"id":11551,"date":"2010-08-02T00:03:53","date_gmt":"2010-08-01T22:03:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/?p=11551"},"modified":"2017-04-16T21:20:44","modified_gmt":"2017-04-16T19:20:44","slug":"opfern-sie-sich-noch-fuer-ihren-chef-raus-aus-dem-hamsterrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wahrheiten.org\/blog\/2010\/08\/02\/opfern-sie-sich-noch-fuer-ihren-chef-raus-aus-dem-hamsterrad\/","title":{"rendered":"Opfern Sie sich noch f\u00fcr Ihren Chef? Raus aus dem Hamsterrad!"},"content":{"rendered":"<p>Noch vor etwa 30 Jahren konnte ein berufst\u00e4tiger Mann gut eine ganze Familie ern\u00e4hren. Heute sind oft beide Eltern Angestellte und haben trotzdem M\u00fche, den gemeinsamen Lebensunterhalt zu verdienen.<\/p>\n<p>Dass diese Entwicklung nicht nur allein auf gesunkenen Reall\u00f6hnen und gestiegener Inflation sowieso h\u00f6heren Steuern beruht, sondern durchaus einiges mit dem erheblich h\u00f6heren Lebensstandard und entsprechenden Anspr\u00fcchen zu tun hat, zeigt das Interview mit einem Angestellten-Aussteiger.<!--more-->Das nachfolgende Interview wurde am 28.07.2010 gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wahrheiten.org: Du bist jemand, der den Ausstieg aus dem Hamsterrad geschafft hat, Uwe. Zwar erst relativ sp\u00e4t, aber bist Du dennoch froh dar\u00fcber?<\/p>\n<blockquote><p>Uwe: Durchaus. Wenn ich meine Freunde heute sehe und wie sie sozusagen in engen Ketten von Banken und ihrem Chef liegen, dann wird mir immer wieder neu bewusst, welche unglaublichen Vorteile ich pers\u00f6nlich gewonnen habe.<\/p><\/blockquote>\n<p>War das Verlassen des Hamsterrads ein lang gehegter Plan von Dir?<\/p>\n<blockquote><p>\u00dcberhaupt nicht. Ich wusste ja noch nicht einmal, dass ich in einer Art Hamsterrad gefangen war. Mir war immer so, als ob ich frei w\u00e4re. Eingesperrt f\u00fchlte ich mich nicht, h\u00f6chstens war meine Zeit immer sehr knapp.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie kam es dann dazu, dass Du pl\u00f6tzlich Dein unsichtbares Gef\u00e4ngnis bemerkt hast?<\/p>\n<blockquote><p>Ein Freund von mir war schon immer selbstst\u00e4ndig und erz\u00e4hlte mir einmal, dass er sich niemals als Angestellter einem Chef unterwerfen k\u00f6nnte. Zwar fand ich diese Einstellung ziemlich egoistisch und abgehoben, andererseits klangen seine zeitlichen und finanziellen Vorteile nicht schlecht.<\/p>\n<p>Das hab ich mir gemerkt und danach fiel mir immer \u00f6fter auf, dass er im Grunde Recht hatte. Mein Chef war zwar ganz in Ordnung, aber das Thema hat mich dann trotzdem nicht mehr losgelassen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hast Du dann einfach so gek\u00fcndigt und Dich selbstst\u00e4ndig gemacht?<\/p>\n<blockquote><p>Nein nein, so einfach und schnell ging das nicht. Wenn man \u00fcber 20 Jahre lang als Angestellter gearbeitet hat, dann wei\u00df man diese Art von Sicherheit zu sch\u00e4tzen und der Sprung ins kalte Wasser klingt viel zu riskant. Obwohl die Sicherheit als Angestellter sowieso nur scheinbar besteht.<\/p>\n<p>Als gelernter Grafiker hatte ich bislang privat nur hin und wieder mal unentgeltlich etwas f\u00fcr Freunde gemacht. Doch einmal bat mich ein Bekannter, f\u00fcr seine neu gegr\u00fcndete Firma, Logo, Briefpapier usw. zu entwerfen und gab mir daf\u00fcr dann einen unerwartet stattlichen Betrag.<\/p>\n<p>Da ich damals recht frisch mit 9\/11 und Co in Ber\u00fchrung gekommen war und mich meine alte Firma und die Kollegen, die von all dem nichts wissen wollten, auch ziemlich frustriert hatten, nahm ich privat einen weiteren Auftrag an, der Arbeit f\u00fcr mehrere Monate bedeutete. Ja und dann hab ich meinem Chef gek\u00fcndigt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bekamst Du das finanziell denn einfach so hin?<\/p>\n<blockquote><p>Naja, ich war nie ein Luxusmensch, der mit ner fetten Karre rumfuhr oder auf gro\u00dfem Fu\u00df lebte. Ich habe mir halt hin und wieder Dinge geg\u00f6nnt, die mich   begeistert haben.<\/p><\/blockquote>\n<p>War das nicht trotzdem ein gewisses Risiko?<\/p>\n<blockquote><p>Ich hatte ja den Auftrag, der mir ein bisschen was reinbrachte und f\u00fcr den Notfall bzw. die erste Zeit ein paar R\u00fccklagen.<\/p>\n<p>Allerdings hatte ich einen nicht  unerheblichen Wohnungskredit am Hals, hohe finanzielle Belastungen f\u00fcr diverse  Altersvorsorgeanlagen und ich war ziemlich technikverliebt, g\u00f6nnte mir also  auch \u00f6fters mal neue Spielzeuge wie Multimedia im Wohnzimmer, neue Handys  und diversen technischen Kleinkram.<\/p><\/blockquote>\n<p>Begann damit Deine neue Freiheit?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, schon. Aber nicht nur allein wegen der Selbstst\u00e4ndigkeit, sondern wer die ganzen L\u00fcgen durchschaut, f\u00fcr den werden pl\u00f6tzlich andere Dinge wichtig. Ich bin inzwischen regelrecht zum Konsumverweigerer geworden.<\/p>\n<p>Erst sp\u00e4ter wurde mir n\u00e4mlich bewusst, dass mein Lebensstil mich  zus\u00e4tzlich eingeengt hatte, nicht nur meine Arbeit. Ich musste ja das Geld f\u00fcr Altersvorsorge und den Kredit aufbringen und f\u00fcr die technischen Spielzeuge.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sind diese Dinge f\u00fcr Dich heute nicht mehr von Bedeutung?<\/p>\n<blockquote><p>Nachdem ich begriffen hatte, dass mich diese ganzen Dinge nur im Hamsterrad am Rennen hielten, habe ich meine finanzielle Lage analysiert und sie erstmal selbst in die Hand genommen. Zuvor haben mich sogenannte Anlageberater beraten, die mich aber eigentlich nur ausgenommen haben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hatte das finanzielle Konsequenzen f\u00fcr Dich?<\/p>\n<blockquote><p>Klar. Das erste war, den Kredit loszuwerden, eine unrentable Eigentumswohnung, die mir als Verm\u00f6gensanlage angedreht wurde. Seit ich das Geldsystem mit der Geldsch\u00f6pfung aus warmer Luft verstanden habe, bin ich auch alle Lebensversicherungen usw. los.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hei\u00dft, Du verdienst jetzt als Selbstst\u00e4ndiger richtig viel Geld?<\/p>\n<blockquote><p>Nein, fast im Gegenteil, ich arbeite heute im Schnitt aber auch nur noch etwa eine Woche im Monat.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und Du kommst nun mit weniger Gehalt zurecht?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, sogar mit viel weniger. Ich verdiene vielleicht ein Drittel von dem, was ich in meiner Angestelltenzeit brutto bekam. Als Selbstst\u00e4ndiger entf\u00e4llt eben ein Gro\u00dfteil der irre hohen Abz\u00fcge. Dann kann man sich zudem privat krankenversichern und bei den gesch\u00e4ftlichen Ausgaben bekommt man  hinterher sogar die Umsatzsteuer vom Finanzamt wieder.<\/p>\n<p>Da ich keine Familie zu ern\u00e4hren habe, reicht mir das gut. Der Kredit ist inzwischen weg, die Lebensversicherungen auch. Allein daf\u00fcr hab ich wohl fr\u00fcher die restlichen drei Wochen im Monat gearbeitet. Trotzdem kann ich noch etwas auf die Seite legen, allerdings nicht aufs Sparbuch oder gar in eine Lebensversicherung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem finde ich diesen Satz ebenfalls wichtig:<\/p>\n<p>&#8222;Hat nicht Gott diejenigen erw\u00e4hlt, die in den Augen der Welt arm  sind, da\u00df sie reich im Glauben und Erben des Reiches w\u00fcrden, das er  denen verhei\u00dfen hat, die ihn lieben?&#8220; aus Jakobus 2,5.<\/p><\/blockquote>\n<p>G\u00f6nnst Du Dir auch etwas oder sparst Du \u00fcberall?<\/p>\n<blockquote><p>Mir bedeuten die  besagten Spielereien nichts mehr und ich kaufe nur das, was ich wirklich  ben\u00f6tige und nat\u00fcrlich zu essen. Hungern muss ich nicht. Meine Wohnung ist klein, mein Auto auch, wozu sollte ich mir mehr leisten? Das bedingt dann wieder, schneller im Hamsterrad rennen zu m\u00fcssen und genau das Gegenteil war ja das wesentliche Ziel dieser \u00dcbung.<\/p>\n<p>Aber ab und zu muss ich mich etwas beherrschen, um nicht doch wieder \u00fcberfl\u00fcssigen Schnickschnack zu kaufen. Und es gibt heute wirklich jede Menge davon.<\/p><\/blockquote>\n<p>Du hast sicherlich gut reden, aber f\u00fcr einen Familienvater d\u00fcrfte das nicht so einfach sein, das Einkommen so zur\u00fcckzufahren.<\/p>\n<blockquote><p>Warum nicht? Falls die Partnerin ebenfalls eine selbstst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt oder z.B. mit ihm zusammen arbeitet und sie sich mit dem Lebensstandard zufrieden gibt, reicht das genauso. Selbst f\u00fcr Kinder w\u00fcrde das gen\u00fcgen, dann m\u00fcsste der Familienvater allerdings deutlich mehr arbeiten. Dennoch, vom Angestellten-Dasein ist das noch immer weit entfernt. Es ist auch eine Willensfrage, so zu leben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Neben Deiner finanziellen Unabh\u00e4ngigkeit, gibt es noch weitere neu gewonnene Vorteile als Selbstst\u00e4ndiger?<\/p>\n<blockquote><p>Mir macht meine Arbeit sehr viel mehr Spa\u00df und ich bin deutlich effektiver. In meiner Branche braucht man ja viel Kreativit\u00e4t und die kann man nicht mal eben so ein- oder ausschalten. Heute habe ich definitiv mehr gute Ideen f\u00fcr neue Kundenprojekte. Der fehlende Druck vom Chef und das Mehr an Zeit sind wohl der Hauptgrund.<\/p>\n<p>Unglaublich angenehm ist die flexible Arbeitszeit. Wenn ich will, treff ich mich tags\u00fcber mit Freunden und arbeite abends oder nachts, wie ich grad drauf bin.<\/p>\n<p>Ich habe meine Ruhe, muss nicht in ein B\u00fcro, mich nicht mit Kollegen rum\u00e4rgern und bin vom Gef\u00fchl her tats\u00e4chlich die Fu\u00dffessel los und mein eigener Chef.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hast Du auch unabh\u00e4ngig von der Arbeit neue Dinge f\u00fcr Dich entdecken k\u00f6nnen?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, z.B. empfehle ich jedem, mindestens einmal am Tag nach drau\u00dfen zu gehen und einige Zeit in den Himmel zu schauen. Das klingt jetzt vielleicht l\u00e4cherlich, aber ich hatte daf\u00fcr weder Zeit noch Muse.<\/p>\n<p>Dabei wird mir bei diesem Blick immer wieder aufs Neue klar, wie frei ich mich innerlich f\u00fchle und wie unbedeutend ich gleichzeitig bin. Abgesehen von dem ganzen politischen Wahnsinn f\u00fchle ich mich schon frei. Auf jeden Fall um L\u00e4ngen unbeschwerter als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Und ich glaube, ich bin dazu ein sehr gen\u00fcgsamer Mensch geworden. Meine Anspr\u00fcche sind bescheiden. Du glaubst nicht, auf welche Gedanken man kommt, wenn man nur schon Zeit zum Nachdenken hat. Auch meinen Glauben an den Sch\u00f6pfergott konnte ich dadurch festigen, der sicherlich Grund f\u00fcr meine heutige Einstellung ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00fcrdest Du manchmal gerne zur\u00fcck in das Angestelltenverh\u00e4ltnis? Wenn die wirtschaftliche Lage wieder schwieriger wird, w\u00fcrdest Du dann nicht besser dastehen, anstatt als Einzelk\u00e4mpfer ganz alleine?<\/p>\n<blockquote><p>Keinesfalls w\u00fcrde ich zur\u00fcck. Vielleicht, wenn ich kurz vor dem Hungertod stehen w\u00fcrde. Aber die Frage ist auch, ist diese Anstellung eine echte Sicherheit? Ich glaube nicht, denn bevor es meinem Chef an den finanziellen Kragen geht, wirft er die Kollegen und mich nat\u00fcrlich raus. Als Selbstst\u00e4ndiger bin ich zudem flexibler f\u00fcr jede Art von Kundenw\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Eine Firma mit Angestellten muss eine bestimmte Auslastung haben, da sie sich ansonsten nicht tr\u00e4gt. Ich habe einen gro\u00dfen Puffer durch meine geringe Arbeitszeit. Nat\u00fcrlich bekomme ich mittelfristig auch Probleme, wenn neue Auftr\u00e4ge fehlen, aber mit einem Auftrag f\u00fcr eine Woche kann ich mich schon wieder einen Monat weiter finanzieren.<\/p>\n<p>Ich kann nur jedem raten, sich einmal ganz konkrete Gedanken zur Selbstst\u00e4ndigkeit zu machen. Eigentlich kann das jeder, wir werden nur nicht dazu erzogen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kann sich denn wirklich jeder einfach mal eben so selbstst\u00e4ndig machen? Ist das nicht etwas zu naiv gedacht?<\/p>\n<blockquote><p>Sicherlich darf ich mich keiner Illusion hingeben und ich muss auch Einschnitte hinnehmen k\u00f6nnen, mindestens einige Zeit lang. Es ist ein Risiko, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Zur\u00fcck zum alten oder einem anderen Chef kann ich immer noch gehen, falls alles schiefl\u00e4uft. Aber ganz ehrlich, wenn es nur ein bisschen klappt, will das keiner mehr.<\/p>\n<p>Geschenkt bekommt man nichts. Wer seine Arbeit gerne macht, etwas Bestimmtes besonders gut kann und den Mut aufbringt, dann wird er es h\u00f6chstwahrscheinlich auch schaffen.<\/p>\n<p>Wer auf die zumindest scheinbare Sicherheit als Angestellter unbedingt vertraut und keine wirkliche Lust auf Eigeninitiative hat, f\u00fcr den ist die Selbstst\u00e4ndigkeit h\u00f6chstwahrscheinlich nicht der richtige Weg.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn zu Dir ein Angestellter kommen und Dich fragen w\u00fcrde, welches die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr die Selbstst\u00e4ndigkeit ist, was w\u00fcrdest Du ihm antworten?<\/p>\n<blockquote><p>Ich denke, es ist der Anspruch und das eigene Ziel. Wer nur Kohle machen will, der wird sich nicht aus dem Hamsterrad befreien k\u00f6nnen. Die Selbstst\u00e4ndigkeit ist dann nur ein anderes Rad, im dem man wiederum festh\u00e4ngt. Mit derselben Arbeitszeit verdient man als Selbstst\u00e4ndiger meist deutlich mehr Geld, weil die Arbeitgeberkosten wegfallen. Dadurch steigt aber wiederum die Gefahr, den Hals nicht voll zu bekommen.<\/p>\n<p>Der wichtigste Punkt d\u00fcrfte wohl sein, dass man bereit sein muss, selbst Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Wenn ich Mist baue, dann war ich das und kein Chef kann mich in Schutz nehmen. Auch Fehlentscheidungen habe ich ganz allein auszubaden, aber dadurch lernt man gleichzeitig sehr viel. Und niemand sollte den Anspruch haben, alles von Anfang an richtig zu machen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist denn jetzt noch der richtige Zeitpunkt f\u00fcr den Start in die Selbstst\u00e4ndigkeit?<\/p>\n<blockquote><p>Entscheidend ist nat\u00fcrlich f\u00fcr die Leute, wie krisensicher ihr jetziger Arbeitsplatz ist. Fliegt jemand erst in der tiefsten Krise auf die Stra\u00dfe, wird der Weg in die Selbstst\u00e4ndigkeit viel schwieriger sein, als in normalen Situationen, weil man dann zwingend erfolgreich sein muss. Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit besteht doch h\u00e4ufig gar keine andere Wahl, als es selbst zu wagen.<\/p>\n<p>Es spricht auch nichts dagegen, zun\u00e4chst einmal parallel zur Anstellung mit ersten Schritten anzufangen. Solange ich freiwillig ausprobieren kann, ist es etwas v\u00f6llig anderes, als wenn ich muss, um nicht zu verhungern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Interview.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch vor etwa 30 Jahren konnte ein berufst\u00e4tiger Mann gut eine ganze Familie ern\u00e4hren. Heute sind oft beide Eltern Angestellte und haben trotzdem M\u00fche, den gemeinsamen Lebensunterhalt zu verdienen. 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