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Der Modetrend im neuen Jahr: Insolvenzen sind „in“

Im Gegensatz zur Klimaerwärmung wird uns die Wirtschaftslage wohl tatsächlich eine Flutwelle bringen. Eine Welle an Insolvenzen rollt auf die BRD zu, und nicht nur auf uns.

Ganz langsam lassen sie die Hosen runter, Regierung und Konzernbosse tun sich immer schwerer mit ihrer Aufschwung-Lüge. Heißt es bald „rette sich wer kann“?

Was soll denn diese Schlechtmacherei schon wieder? Wir stehen mitten im Aufschwung, schauen Sie, was der Spiegel – das ehemalige Nachrichtenmagazin und heutige Propagandablatt Nummer zwei – am 07.12.2009 schrieb:

Das Geschäftsklima in kleinen und mittleren Unternehmen hat sich im November deutlich verbessert. […] Besonders die Geschäftserwartungen für das kommende Halbjahr machten einen Sprung nach oben – laut KfW ein klares Zeichen für einen Aufschwung.

Oh ja, ein klares Zeichen für den Aufschwung. Das Licht am Ende des Tunnels ist zu sehen – oder kommt uns da etwa ein anderer Zug entgegen? Nun, das Magazin heißt nicht umsonst „Spiegel“, stellen Sie einfach die Aussagen auf den Kopf, dann haben Sie die Wahrheiten.

Von Aufschwung spricht der Tagesspiegel dagegen nicht. Am 03.12.2009 konnte man in der gedruckten Ausgabe lesen:

Deutschland steuert im kommenden Jahr auf eine Rekordzahl bei den Unternehmenspleiten zu. Schon 2009 hat die Wirtschaftskrise die Zahl der Firmenzusammenbrüche nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform um 16 Prozent auf 34 300 getrieben. 2010 könnten es nach Angaben von Creditreform-Vorstand Helmut Rödl 38 000 bis 40 000 werden.

Der bisherige Rekord an Insolvenzen lag 2003 bei 39.500 Unternehmen. Laut dem Tagesspiegel war 2009 auch ein Jahr der „Großpleiten“ mit Arcandor, Woolworth, Qimonda, Schiesser, Quelle und Escada. Und das Jahr ist noch nicht vorbei.

Wie wird es in 2010 aussehen? Werden wir Pleitekandidaten vom Kaliber Deutsche Bank, Allianz, MAN, Metro, Lufthansa und Postbank sehen? Werden vielleicht gar ganze Länder in den Staatsbankrott rutschen?

Wir können wohl davon ausgehen, dass die Schätzung von Creditreform eine eher optimistische Zahl darstellt, denn nach wie vor hören wir immer wieder den Begriff „Aufschwung“. Was auch immer damit gemeint ist, unsere Wirschaft sicherlich nicht, sondern wahrscheinlich die Propagandamaschinerie, welche tatsächlich einen unglaublichen Lügenanstieg erlebte in 2009.

Größere Unternehmen und Konzerne sind zwar tendenziell nicht ganz so schnell umzubringen, doch auch Angestellte von Großbetrieben sollten sich nicht in falscher Sicherheit wähnen, denn bevor ein Megakonzern wie Siemens, Daimler oder die Telekom bankrott sind, werden hier zunächst Massen an Mitarbeitern entlassen. Eine Insolvenz ist bei solchen Größen zwar auch nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Für die Entlassenen und diejenigen, die das noch vor sich haben, ist das natürlich kein Trost.

Auch im privaten Bereich nehmen die Insolvenzen zu, eine echte Boombranche scheint das Insolvenzgeschäft zu werden. Bei T-Online wurde am 08.12.2009 berichtet:

Auch die Verbraucherinsolvenzen stiegen im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent an. In den ersten neun Monaten zählten die Amtsgerichte 74.635 Verbraucherinsolvenzen, ein leichter Anstieg um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Statistiker rechnen damit, dass in diesem Jahr insgesamt 100.000 Verbraucher einen Antrag auf Privatinsolvenz einreichen werden.

Wenn 2010 tatsächlich der große Crash kommt, dann werden wir ein Vielfaches der Schätzungen an Insolvenzen erleben, von Kleinbetrieben über Konzerne bis hin zu Privathaushalten. Das werden dann Rekordergebnisse des Jahrhunderts.

Sicherlich weiß unsere Regierung davon und auch in anderen Ländern ist man nicht blöd, sondern sieht genau, was auf die herrschende Kaste zurollt. Die wirtschaftliche Katastrophe ist dabei für diese Leute das geringste Problem. Aufkommende Unruhen bis hin zum Bürgerkrieg mit Lynchjustiz dürfte sie deutlich mehr ängstigen, unsere Bänker und Politiker.

Diese Angst ist verständlich, denn wie wollen sie dem Ottonormalbürger nahebringen, dass man Banken mit Unmengen an Steuergeldern – vom Bürger bezahlt – „gerettet“ hat, die Privatvermögen der Menschen jedoch auf einen Schlag verpuffen ließ?

Haben Sie schon einmal 50 Euro verloren? Oder einen Kauf gemacht, bei dem sich ein Produkt hinterher als völlig unbrauchbar entpuppt hat? Viele Menschen werden schon bei diesem Betrag wütend. Doch was passiert, wenn Millionen Menschen schlagartig bewusst wird, dass ihre Rente, ihre Sparguthaben und ihre Altersvorsorge unwiederbringlich verloren sind?

Hier helfen nur noch Ablenkungsmanöver im wahrsten Sinne des Wortes „Manöver“. Was könnten wir uns darunter vorstellen? Z.B. eine Pandemie? Welch ein Zufall, wir hatten gerade eine und eine zweite Welle ist auch bereits angekündigt. Oder vielleicht eine Klimakatastrophe? Eher nicht, denn wenn die Menschen ihr Vermögen verloren haben, dürfte ihnen egal sein, ob in China ein Sack Reis durch den angeblich steigenden Meeresspiegel nass wird.

Zur Ablenkung können nur wirklich massive Maßnahmen herangezogen werden, welchen die Menschen nicht entrinnen können. Ziehen Sie einfach mal Parallelen zur Vergangenheit. So abgeleiert es sich anhört, aber die Menschen haben nicht aus ihrer Vergangenheit gelernt, weil sie auch schon damals voll gesteuert und manipuliert wurden.

Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass uns in Kürze ein militärischer Konflikt bevorsteht. Dank eilig durchgesetzter EU-Verfassung ist ein Verteidigungsfall nun schnell geschaffen, weil sich alle EU-Mitgliedsstaaten gegenseitig beistehen müssen, sollte ein Kandidat in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt werden.

Dabei ist dieser Beihilfefall nur ein Aspekt. Sollte zwischen dem Iran und Israel ein Krieg beginnen – beispielsweise wegen angeblich vorhandender Atomwaffen, die man hinterher leider nicht finden wird – dann ist die BRD sowieso unmittelbar mit im Boot, durch ihre „uneingeschränkte Solidarität“ mit Israel.

Wer die Macht hat, gibt sie niemals auf, schon gar nicht freiwillig. Und schon gar nicht deswegen, weil der wütende Mob durch die Straßen zieht. Diesem Szenario wird vorgebaut und rechtzeitig auf den Knopf gedrückt.

Rechnen Sie in absehbarer Zukunft mit allem. Die Situation ist in diesem Herbst viel angespannter als noch im vergangenen Jahr. Ausweglos ist die Lage an den Finanzmärkten in jedem Fall, heil kommt da niemand mehr heraus. Der große Knall kommt gewiss, nur wann genau, wissen wir nicht. Bleiben Sie sehr wachsam.

5 Kommentare zu “Der Modetrend im neuen Jahr: Insolvenzen sind „in“

  1. Den Bürgerkrieg haben wir bereits seit Jahren, Völkermord per Definition auch. Mobbing und Bossing zum kostensparenden Personalabbau durch Personalüberkapazitäten. Ein Rechssystem, in dem Opfer keine Rechte haben. Schon mal den Mobbing-Bericht von Leymann gelesen ?.

  2. Eine Mitteilung von: Mehr Demokratie e.V.
    Wir haben uns bis zur Bundestagswahl voll verausgabt und – mit Hilfe so vieler Menschen – alles gegeben. Unsere Aktionen haben gut 210.000 Euro gekostet. Der bundesweite Volksentscheid sollte in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung aufgenommen werden. Fehlanzeige. Da steht nur etwas von besseren Bedingungen für Massenpetitionen. Das ist mehr als Nichts, aber nicht das, was wir wollten.
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    So wird es aber bleiben! Wer wirklich glaubt, die Bundesregierung würde uns Bürgern ein Machtmittel wie eine Volksabstimmung in die Hand geben, der ist ein Träumer. Und Massenpetitionen sind genauso viel wert wie Hühnerscheiße. Und all die Heuchler, die sich Weihnachten wieder gegenseitig beschenken, sollten mal lieber an den denken, um den es da wirklich geht. Der einzige, der in diese Welt noch Ordnung bringen kann, ist Jesus Christus. Es wird der Tag kommen, da auch er genug haben wird von allen Lügen dieser Welt.

  3. Nana Jochen, man muss erst Ordung in sein eigenes Leben bringen, dann kommt die Ordnung im aussen (zumindest für sich selbst) ganz von alleine.
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    Der einzige, der in diese Welt noch Ordnung bringen kann, ist Jesus Christus. Es wird der Tag kommen, da auch er genug haben wird von allen Lügen dieser Welt.
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    Tja Jochen, wenn er schon genug hat, dann ist wirklch Hopfen und Malz verloren. Also auf zur Suche nach einen neuen Messias!

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