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Das Klima und die Kleinen – Kindesmissbrauch mal anders

Mit einem „Klima-Frühstück“ werden Acht- bis Zwölfjährige bereits fest in den Glauben eingeschworen, CO2 würde unserer Erde schaden.

Ein Frühstücksbuffet mit jeweils zwei gleichen Lebensmitteln: Einmal gut und einmal böse. So einfach funktioniert die Welt. Genau wie in der Schulmedizin und der Politik.

Wie kann man diesem Wahnsinn noch entrinnen? Selbst vor unseren Kindern machen die Lügner nicht mehr Halt.

Indoktrination von Kindheit an und natürlich ist auch die Kirche mit von der Partie. Zitty Berlin schrieb am 09.05.2009:

Um den Tisch herum stehen 25 Drittklässler und schnattern aufgeregt durcheinander.

Einige beladen ihren Teller zielstrebig, andere sehen etwas ratlos aus, denn von jedem Lebensmittel gibt es zwei zur Auswahl. Da liegen zwei Stück Butter, die genau gleich aussehen – eines aus Brandenburg, das andere aus Irland. Da gibt es in rote Folie verpackte Käsewürfel und einen Teller mit Käsestücken, die einfach vom Block abge-schnitten wurden. Viele bunte Joghurt-becher stehen neben einem großen Pfandglas – die Schüler dürfen wählen.

Ich finde diese Art der Information grundsätzlich gut. Wir müssen unseren Kindern wieder beibringen, dass es bestimmte Früchte und Gemüse eigentlich nur zu bestimmten Jahreszeiten gibt.

Diejenigen Eltern, welche einen eigenen Garten betreuen, haben es da leichter. Denn wer mit seinen Kindern nur in den Supermarkt geht, zeigt ihnen damit stillschweigend, dass es all die Lebensmittel immer und zu jeder Zeit gibt. Die Kleinen verstehen ja noch nicht, dass die Äpfel im Winter eben aus Neuseeland kommen.

Überhaupt müssen wir uns bewusst machen, wie unsere Kinder die Welt heute wahrnehmen. Viele von uns Eltern „erlebten“ noch, woher die Milch kommt und wie man Obst erntet. Aber woher sollen das die kleinen Stadtkinder wissen? Sie hören das nur in der Schule, sehen irgendwas darüber im Fernsehen und haben selten noch einen Opa, der selbst gärtnert.

Ein Bekannter erzählte mir neulich davon, dass sich die Kinder seines Freundes nicht mehr eingekriegt haben, als sie herausfanden, wie man in seinem 13 Jahre alten BMW die Fenster von Hand hoch- und runterkurbeln kann. Sie kannten das nur per Knopfdruck.

Hieran erkennt man, wie wichtig es schon für Kinder ist, Hintergründe zu erkennen. Sie sind natürlich neugierig. Daher ist eine gezielte Erziehung auf umweltschonendes Verhalten in diesem Alter gut und wichtig. Aber eben nur, wenn sie nicht auf Lügen basiert.

Klar ist es Unsinn, den ganzen Gemüsekram um die halbe Welt zu karren, nur damit wir hier 12 Monate im Jahr frisches Grünzeug essen können. Früher zu Zeiten ohne diesen Transportwahnsinn haben die Menschen den Winter jedoch auch überlebt und viele dieser Lebensmittel schmecken viel besser, wenn man sie nach Monaten zum ersten Mal wieder frisch essen kann.

Zitty weiter zum Thema Klima-Frühstück:

„Was ist der Unterschied zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft?“, fragt Wetzel – und schon schnellen die Finger in die Luft: „Die Hühner haben mehr Platz und dürfen öfter raus!“ – „Es wird keine Chemie auf die Raupen gekippt!“ – „Die Tierkacke wird zum Düngen genommen!“ – „Bio schmeckt besser!“

Schwieriger scheint für die Stadtkinder die Frage, ob in Deutschland Weintrauben wachsen und wenn ja, ob die denn im April schon geerntet werden. Dass die chilenischen Trauben, die sie ratzeputz aufgefuttert haben, einen langen Weg auf LKW und Schiffen zurücklegen mussten und dabei viele klimaschädliche Abgase produziert wurden, verstehen sie aber sofort

Hier werden sinnvolle Fragen mit Lügen vermischt, das ist einfach nur pervers. Die Frage ist, wissen die Mitarbeiter, was sie hier tun? Glauben sie selbst an die Klimalüge? Vermutlich.

Im Jeverschen Wochenblatt vom 20.05.2009 äußert sich auch Annete Schavan zum Klima-Frühstück:

Das Projekt werde in Kürze gestartet, gestern überreichte Heine 4000 Euro für die Realisierung. Die Kinder sollen erfahren, was gut und lecker ist, aber auch, was Treibhausgase verursacht. 20 Prozent der Gase entstehen bei der Zubereitung von Lebensmitteln. Bundesministerin Dr. Annette Schavan lobte die Initiative. Friesische Bildungspolitik und Lernmodelle stellte RUZ-Leiter Udo Borkenstein vor. Schavan fand das Angebot klasse. „Bildung gibt es nicht nur in Schulen“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Manchmal frage ich mich, wer von all diesen Leuten weiß, dass er lügt. Ich denke, die meisten wissen nicht wirklich Bescheid. Das zeigt der Test, die Leute nach dem CO2-Anteil an der Luft zu fragen. Meist lautet hier die Antwort nämlich 5-30%. Groß ist dann das Erstaunen über die tatsächlichen Zahlen.

Es ist höchst verwerflich, sich zum Werkzeug machen zu lassen, unsere Kinder schon von klein auf zu belügen und ihnen die falschen Wahrheiten beizubringen. Leider ist es so, dass viele Erzieher, Lehrer und Pädagogen zum Großteil ihre vorgeschriebenen Erziehungsmethoden und -inhalte ungefiltert an den Mann bzw. an das Kind bringen.

Man kann diesen Menschen jedoch nur bedingt einen Vorwurf machen. Gerade im Kindergarten und der Grundschule sind die Themenbereiche sehr breit und im Gegensatz zu einem Gymnasiallehrer ist eine Erzieherin oder ein Grundschullehrer eben kein Fachspezialist für ein oder zwei Themen. Es ist von daher fast unmöglich, sich mit allen Themen ursächlich zu befassen und alles zu prüfen.

Umso mehr muss man die „Hintermänner“ oder wie bei Frau Schavan „Hinterfrauen“ näher begutachten. Wer glaubt, dass in der Politik Menschen an der Macht sind, die nur Gutes für die Bevölkerung wollen, der irrt. Es geht um Macht, Geld und Einfluss, hauptsächlich jedoch die persönliche Bereicherung.

Wir sehen das gerade in Großbritannien, wo die Politik jetzt offenbar komplett im Skandalsumpf versinkt. Glauben Sie bloß nicht, das sei hier in der BRD anders. Hier sind die Schandtaten der Oberen nur noch nicht ans Tageslicht geholt worden. Doch das kommt schon noch, keine Bange.

In meinen Augen ist dieses Verhalten unseren Kindern gegenüber auf demselben Niveau wie Kindesmissbrauch. Wer Kinder bewusst belügt, ihnen falsche Tatsachen als die Wahrheit verkauft, der gehört wirklich bestraft. Inwieweit sich ein Erzieher, Lehrer oder ein „Klima-Frühstück“-Trainer wissentlich oder auch unwissentlich an diesem Unrecht beteiligt, steht in seiner persönlichen Verantwortung.

Diejenigen von uns, welche gerade Kinder großziehen oder frisch Nachwuchs bekommen haben, stehen vor einer großen Herausforderung. Wir müssen ihnen nämlich neben der Schulwahrheit auch die andere Seite der Medaille zeigen. Das ist alles andere als leicht, denn den Kindern wird damit bewusst, dass ihre Lehrer ihnen teilweise Lügen erzählen.

Damit müssen die Kinder erst einmal klarkommen. Aber nicht nur das, sie sind in einer echten Zwickmühle, wenn sie beide Seiten kennen. Äußern sie die zu Hause gelernten Ansichten, müssen sie damit rechnen, vom Lehrer oder den Mitschülern gehänselt oder als Außenseiter behandelt zu werden. Als Eltern haben wir daher die große Verantwortung, diese Aufklärung mit viel Bedacht zu betreiben.

Die Kinder werden bald erkennen, dass hier im System etwas nicht stimmt. Wenn wir ihnen zeigen, dass sie nicht blind glauben sollen, dann erhalten sie damit ein wichtiges Werkzeug. Es geht nicht darum, Kinder zu Kritikern zu erziehen, sondern zu selbstdenkenden Wesen. Sie sollen lernen, Dinge in Frage zu stellen und sie nach Möglichkeiten selbst zu prüfen anstatt nur zu glauben.

Für Eltern wie für Kinder ist das eine echte Herausforderung. Viel leichter für beide Seiten wäre das „Mitschwimmen“, da man weniger Aufwand damit hat und weniger kritische Blicke erntet. Ab einem gewissen Alter beginnen die Kinder jedoch, es zu schätzen, wenn sie mehr wissen als ihre Freunde und auf selbst angeeignetes Wissen zurückgreifen können.

Unsere Aufgabe ist nicht leicht. Wir haben eine echte Herausforderung mit der Kindererziehung. Das Wesentliche dabei ist, den Nachwuchs zu Beginn vor der Indoktrination zu schützen und ihn am Ende zu eigenständigen Denkern entwickelt zu haben.

Es scheint auch gar keine Alternative zu geben, außer es selbst zu tun. Die öffentliche „Wissensvermittlung“ an Kinder ist derart manipuliert, gesteuert und verkommen, dass wir um eine zweigleisige Informationsvermittlung nicht herumkommen. Schützen wir gemeinsam unsere Kinder vor den Lügen der Welt, bis sie es selbst können.

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19 Kommentare zu “Das Klima und die Kleinen – Kindesmissbrauch mal anders

  1. 3) DIE KIDS KÖNNEN /DÜRFEN KEINE ERFAHRUNGEN MACHEN
    Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“ . Kannst du dich noch an „Unfälle“ erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.
    Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
    Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
    Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde.
    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße.
    Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?

  2. 4) DIE KIDS KÖNNEN /DÜRFEN KEINE ERFAHRUNGEN MACHEN
    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
    Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

  3. >Kinder können trotzfdem, auch wenn man sie (und erst dann) gewähren lässt sehr gut erkennen was richtig und falsch ist.

    Du scheinst also einer der Personen zu sein/68er, der mit dafür gesorgt hat, Familien zu zerstören. Das wundert mich nicht im geringsten.

    Markus 9,42: Und wer der Kleinen einen ärgert, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.

  4. 5) DIE KIDS KÖNNEN /DÜRFEN KEINE ERFAHRUNGEN MACHEN
    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
    Und du gehörst auch dazu.
    Herzlichen Glückwunsch!

  5. Du hast mich wohl falsch verstanden? Ich meine nicht Kinder im allgemeinen. Ich rede von den Kindern, die von ihren Eltern allein gelassen werden.

    Respekt im Sinne von Achtung dem anderen gegenüber kann man seinem Kind zwar nicht anerziehen, aber schon zeigen: Durch sein eigenes Bsp. Erziehung ist ja auch nicht Programmierung / Drill. Wer das verwechselt, kriegt schnell Probleme.

    Nur, weil ein Kind etwas bestimmtes im Augenblick will, heißt das doch nicht, dass das etwas Gutes ist. Ein Kind kriegt schon mit, was richtig ist, will das allerdings durch Regeln von außen bestätigt sehen. Deshalb testen Kinder ganz bewusst ihre Grenzen aus, ‚mal minder, ‚mal weniger vorsichtig. Deshalb: Was man in sein Kind geistig & geistlich investiert, das wird man in den meisten Fällen auch „ernten“.

  6. Jetzt komme ich schon mit den Schreiben nicht mehr hinterher.
    Muss jetzt leider weg. Grüße mal alle die mich kennen.

    Wollte nur noch sagen, hier gibt es jetzt auch ein FORUM zum Gedankenaustausch. Bitte sich anzumelden.

    Vielleicht wäre es gut, den Namenszug FORUM ein wenig größer zu machen und mehr ins Licht zu rücken.

    Guten Abend noch allen,

    Jochen

  7. >Die öffentliche “Wissensvermittlung” an Kinder ist derart manipuliert, gesteuert und verkommen, dass wir um eine zweigleisige Informationsvermittlung nicht herumkommen.

    Mag sein, dass es heutzutage noch schlimmer geworden ist. Aber ich kenne die Wissensvermittlung auch nur manipuliert und gesteuert. Mir reichte die Schule nie zum Lernen. Wenn andere über den Schulhof tobten oder miteinander Gespräche führten über die Kleidung von Schulkameraden, dann war ich lieber in der Schulbibliothek und habe mir alles mögliche hineingesogen, was mich wirklich interessierte. Dann kam irgendwann eine Zeit, in der ich Bücher total links liegen ließ. Jetzt lerne ich gerne wieder und lese auch viel. Deshalb sage ich auch, jemandem etwas einzupauken bringt nicht viel, er muss es von selbst gerne lernen wollen.
    Und Lügengebilde zum Einsturz zu bringen macht mir persönlich unglaublichen Spass. Zu sehen, die Lügner bekommen langsam Angst.
    Die Welt mit neuen Augen sehen zu können ist auch spannend.

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