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Erinnern sie sich noch, als Mitte der neunziger Jahre wieder über Geopolitik geredet wurde?
Es passierte plötzlich und „völlig unerwartet“, dass die BRD aus dem Nimmerland, in dem man sich so behaglich unter den Fittichen der Sieger des II. Weltkrieges eingerichtet hatte, wieder in die Wirklichkeit zurückgeworfen wurde.
Und sofort erhoben sich mahnende Stimmen, die behaupteten, Hitler und seine Helfershelfer hätten die Geopolitik schändlich missbraucht, was dazu führen müsse, dass wir auf sie für immer verzichteten. Weiterlesen 

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Wir vertraten in einem vorigen Artikel die These, dass auch die heutigen Medien imperiale Figuren sind.
Und wir führten die sogenannten Live-Aid-Konzerte als ein besonders obszönes Beispiel dafür an, wie man mit einer Mischung aus Schock und Zuversicht, Gefühle lenken und eine bestimmte Ordnung erhalten kann.
Es wird dabei die Fähigkeit des Menschen, Mitleid zu empfinden, auf eine ganz bestimmte Art und Weise geweckt und in eine gewünschte, aber ungefährliche Richtung gelenkt. Weiterlesen 

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Am 10. Januar hielt Jürgen Elsässer, ehemaliger Stichwortgeber der sogenannten Antideutschen, im Berliner Stadtteil Kreuzberg einen Vortrag über die Idee der Gründung einer „Volksfront gegen das Finanzkapital“.
Auch vor der Preußischen Gesellschaft in Berlin, einem Sammelpunkt von Intellektuellen, Konservativen und Rechten, zur geistigen Erneuerung Deutschlands, hielt Elsässer diesen Vortrag und fand die Versammlung respektabel.
Elsässers Grundgedanke für die Volksfront: Von Gauweiler über das Industriekapital bis Lafontaine sollen alle zusammenarbeiten, um den Wirtschaftskrieg der Geldmächte gegen Deutschland zu beenden. Weiterlesen 

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Jener Mensch, meint eine altchinesische Weisheit, kann sich glücklich schätzen, der in spannenden Zeiten lebt.
So gesehen können wir uns wohl glücklich schätzen?
Tatsächlich schätzt niemand große Veränderungen, doch genau hier liegt der tiefste Sinn des griechischen Wortes Krise, sie eröffnet die Chance auf die Gestaltung der Zukunft, in der die Fehler der Vergangenheit aufgehoben werden können. Weiterlesen 

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Wir wollen hier keine revolutionäre Theorie vorschlagen. Es geht uns zunächst um eine Klärung der Verhältnisse.
Wir sprechen auch nicht gerne von einer Revolution, weil die Umkehrung der Verhältnisse nicht in jedem Falle in unserem Interesse liegt. Wir befürworten eine Evolution der Politik, was jedoch eine Veränderung der Verhältnisse zur Bedingung hat.
Der Hauptfeind ist das anglo-amerikanische System des Freihandels mit seinen imperialen Zielsetzungen, das alles daran setzen wird, das Kommende zu verhindern, oder zum Mindesten in seinem Sinne zu gestalten. Weiterlesen 