Klimaerwärmung? Der Frühling erwacht später: Seit 30 Jahren verzögert sich die Forsythienblüte

© Josef Kowatsch

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Der Frühling beginnt, wenn die Forsythie blüht, sagt der Deutsche Wetterdienst. Dabei dient ihm ein Strauch an der Lombardsbrücke inmitten von Hamburg als Referenz.

Natürlich, so behaupten die gleichgeschalteten Medien, beginne der Blühtermin immer früher. Bei der Untersuchung dieser gewagten These und der Analyse der tatsächlichen Blühtermine der Forsythie über die letzten 30 Jahre offenbarte sich Erstaunliches.

In diesem Jahr blühen in Deutschland die Forsythien, die auch Goldflieder oder Goldglöckchen genannt werden, erst seit dem 20. März. Durch ihre fast überall gleichzeitige Blühte und ihr dominantes, eindrückliches Erscheinungsbild, stechen die gelben Stangenblüter besonders ins Auge und deuten zweifellos auf den beginnenden Frühling hin.

Aber blühen sie tatsächlich immer früher? Was sagen die Fakten dazu? Vor allem Laien und Medienvertreter mögen bitte zunächst beachten, dass in dieser Grafik auf der x-Achse die Blühtermine der Forsythie als Anzahl der Tage nach Neujahr gerechnet aufgetragen sind. Ein Ansteigen der Verlaufs- und Trendlinie weist somit auf einen späten Blühtermin hin und nicht etwa auf eine angeblich steigende Temperatur bzw. „Klimaerwärmung“.

Aus diesen Daten lässt sich unmittelbar eine sehr interessante Tatsache herauslesen: Vor 30 Jahren begannen die Forsythien noch im Februar zu blühen – 50 Tage entsprechen in der Grafik dem 19. Februar. In diesem Jahr hingegen startete die beeindruckende Blütenpracht einen ganzen Monat später – genauer gesagt 83 Tage nach Jahresbeginn – und weist insgesamt unübersehbar einen späteren Trend auf.

Die Überraschung über diese Erkenntnis ist sicherlich groß, da die meisten aufgrund der allgegenwärtigen CO2-Propaganda sicherlich zunächst das Gegenteil vermuten würden. Die Hamburger Daten zeigen also eine Verspätung seit 1988 und nicht etwa die stets in allen Medien behauptete immer frühere Blüte. Können die meist nicht naturwissenschaftlich ausgebildeten Journalisten der Massenmedien die Diagramme einfach nicht lesen oder handelt es sich bei ihrer Realitätsverweigerung schlicht um ideologische Verblendung?

Wir stellen nun fest: Obwohl die Beobachtungsreihe mitten in der großen Wärmeinsel Hamburg erfasst wurde und damit gar nicht die Bedingungen einer objektiven Beobachtung in der freien Natur erfüllt, ist der Blütebeginn des Forsythien-Vergleichsstrauchs des Deutschen Wetterdiensts seit 30 Jahren eindeutig verspätet. Der Frühling erwachte in Deutschland innerhalb der letzten 30 Jahre kontinuierlich später und nicht wie behauptet immer früher.

Wegen des innerhalb dieses Zeitraums zweifellos gestiegenen CO2-Gehalts der Luft hätten die Forsythien eigentlich Jahr für Jahr früher blühen müssen, und zwar nicht nur wegen das angeblichen Zusammenhangs zwischen dem Spurengas und dem Klima, sondern auch weil Kohlendioxid für die Pflanzen ein elementares Düngemittel darstellt. Doch weshalb geschah hier nicht das Behauptete?

Ganz einfach: Die Temperaturen bestimmen den Blütebeginn, nicht der Kohlendioxidgehalt der Atemluft. Da die Winter in Deutschland und in anderen Ländern in den letzten 30 Jahren jedoch stetig kälter ausfielen, kommt der Frühling eben notwendigerweise gleichermaßen erst deutlich später in die Gänge.

Das Fazit dieser Beobachtung: Obwohl die CO2-Konzentration der Atmosphäre in den vergangenen 30 Jahren gestiegen ist, wurden die Winter kälter und die Forsythien blühen später. Von einer menschengemachten „Klimaerwärmung“ fehlt also weiterhin jede Spur – zumindest in der Natur, in den Medien und der Politik ist diese Propaganda leider allgegenwärtig.

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