Falsche Panikmache der CO2-Sekte: „Klimawandel“ bringt keinen früheren Frühling

© Josef Kowatsch

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Der Frühling 2015 begann im März, wie es seit über 100 Jahren üblich ist. Ein von den Klimahysterikern behauptetes, immer frühzeitiger beginnendes Frühjahr gibt es nicht in Deutschland, ganz im Gegenteil: Seit fast drei Jahrzehnten kommt der Frühling später. Trotzdem werden die gleichgeschalteten Medien nicht müde, das Märchen von der angeblich menschengemachten Erwärmung ununterbrochen zu verkünden.

Im folgenden Bericht greife ich auf umfangreiche Eigenbeobachtungen zurück, sowie auf Ergänzungen anderer Naturbeobachter, die entweder von Berufs wegen auf dem Gebiet der Pflanzenbeobachtung in der freien Natur arbeiten oder weil sie z.B. Imker sind. Dazu liegt zusätzlich eine umfangreiche, jahrzehntealte Literatur über Frühjahrsblüher und das Erwachen der Natur sowie über Vögel, Kröten und deren Frühlingsverhalten vor. Auch auf Frühlingskinderlieder und Frühjahrsgedichte kann bis zu 200 Jahre Historie Vergleichszeitraum zurückgegriffen werden.

Mir fiel im letzten Jahrhundert, Ende der 80er Jahre, bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als aktiver Naturschützer auf, dass der Frühlingsbeginn zunächst immer weiter nach vorne rückte, bis dann 1990 der frühzeitigste Frühlingsbeginn erreicht war. Alle Pflanzen und Tiere erwachten vorzeitig aus dem Winter, der 1990 eigentlich gar keiner war.

Jenes Jahr blieb mir deshalb so gut im Gedächtnis, weil es zum einen das Jahr der Einheit war, andererseits sollte laut Veröffentlichung vom 13. Februar 1990 in meinem Heimatort eine große Sondermüllverbrennungsanlage des Landes Baden-Württemberg gebaut werden. Ich war als aktiver Naturschützer Hauptinitiator des Widerstandes. Bereits Ende Februar 1990 konnte ich aufgrund der Frühlingswärme das Widerstands-T-Shirt tragen. Der Ast eines Birnbaumes an einem besonders warmen Südhang zeigte bereits Anfang Februar aufspringende Knospen. Ende Februar 1990 startete dann allgemein der Frühling mit seinen Frühblühern.

Doch genauso habe ich beobachtet, dass mit dem vorzeitigen Beginn des Frühlings in den Jahren um 1990 der Höhepunkt erreicht war. Er schob sich seitdem wieder langsam nach hinten und mir kamen erste Zweifel an der Theorie der menschengemachten, sich vermeintlich stetig fortsetzenden Erwärmung aufgrund der Zunahme des angeblichen Treibhausgases Kohlendioxid.

Vor allem wurde von den CO2-Trommlern behauptet, dass die Winter immer wärmer würden. Der Schnee im Flachland sollte künftig die Ausnahme und das Abschmelzen des Nordpols im Jahre 2013, 2014 endgültig sein. Winter würde es gar bald nur noch im Hochgebirge geben. Auch wurde das Waldsterben und die Borkenkäferplage verstärkt auf die wärmer werdenden Winter zurückgeführt. Das stand ganz im Gegensatz zu meinen Naturbeobachtungen über den sich nun wieder verzögernden Frühlingsbeginn.

Was denn nun, eine weitere Erwärmung oder eine langsame Abkühlung im Frühling? Das wollte ich nun selbst anhand der Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes DWD überprüfen, schließlich sollte uns laut Weltklimarat und seinem deutschen Ableger, dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, doch als erstes der fortschreitende Wintererwärmungstrend zu schaffen machen. Ein Blick auf die Wintertemperaturen bietet jedoch Überraschendes:

Seit etwa 30 Jahren fallen die Temperaturen im Winter. Alle Grafiken sind nach den Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach gezeichnet. Unter dem Begriff „Winter“ sind die Monate Dezember bis Februar zusammengefasst.

Doch von welchem Wintererwärmungstrend reden die Klimawandelerzähler überhaupt? Welchen Trend in Richtung Hitze wollen diese Märchenonkels denn überhaupt bekämpfen? Das Diagramm zeigt eindeutig, seit 1988 werden die Winter in Deutschland kälter und nicht wärmer.

Für den Frühlingsbeginn ist aber weniger der Gesamtwinter interessant, sondern vielmehr die Wärme oder Kälte des Monats Februar: Über die vergangenen 28 Jahre hat sich dieser letzte Wintermonat viel stärker abgekühlt als der Gesamtwinter. Alle Daten haben wir ausnahmslos dem Archiv des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach entnommen.

Die Messdaten sind zudem nicht wärmeinselbereinigt. Ab 25 Jahren und mehr Rückbetrachtung müsste bei Temperaturvergleichen eigentlich eine Anpassung vorgenommen werden, da sich die wärmende Urbanisierung in Deutschland täglich um 1,1 Quadratkilometer vergrößert. Nicht nur die Städte fressen sich in die Landschaft hinein, sondern genauso die kleineren Ortschaften und Ansiedlungen. Die Messstationen messen diese schleichende Zusatzerwärmung der wärmenden Urbanisierung jedoch automatisch mit.

Wir haben die Temperaturwerte deshalb nicht wärmeinselbereinigt, weil die Ergebnisse auch so schon aussagekräftig sind. Der den Vegetationsbeginn mitbestimmenden, in der Frühlingsliteratur als „Hornung“ bezeichnete Monat Februar wurde immer kälter. Speziell der Februar 2015 war überhaupt nicht mild. Im Süden von Deutschland gab er sich sogar extrem winterlich, nur im Norden etwas gemäßigter. Den Gesamtdurchschnitt für Deutschland hatte der DWD zuerst mit 0,6° Celsius angegeben, im Archiv wurde der Wert nun auf 0,7° Celsius korrigiert.

Für den Frühlingsbeginn ist natürlich auch der März selbst mitbestimmend. Da in den Medien fortgesetzt behauptet wird, insbesondere die beiden vergangenen Jahrzehnte seien besonders schlimm von der Erwärmung erfasst worden, überprüfen wir zusätzlich den Monat März. Es könnte ja sein, dass wenigstens dieser Monat die ständig verkündete Erwärmung zeigt:

Doch auch der erste Frühlingsmonat zeigt nach den Daten des DWD keineswegs die ununterbrochen und orakelhaft beschworene Erwärmung. Er hat sich in den letzten drei Jahrzehnten sogar ähnlich abgekühlt wie die Wintermonate Dezember, Januar und Februar. Allerdings muss betont werden, dass die fallende Trendlinie nur für diesen Zeitraum gilt, es ist keinesfalls eine Trendlinie für die Zukunft.

Der Deutsche Wetterdienst „misst“ somit das genaue Gegenteil dessen, was den Deutschen, vor allem den Politikern, über die Medien vorgegaukelt wird. Es wurde kälter und nicht wärmer. Wie das Klima in der Zukunft sein wird kann niemand wirklich wissen, denn schon allein diese drei Grafiken zeigen, dass CO2 gar keinen oder fast keinen Einfluss auf die Temperaturen besitzt.

Der Leser möge sich gerne die Frage stellen, wie warm die aktuell gemessenen Temperaturen tatsächlich wären, wenn Deutschland sich seit über 120 Jahren überhaupt nicht verändert hätte, also unverändert die gleiche Bevölkerungszahl, eine dünn besiedelte Landschaft, die gleiche primitive Lebensweise sowie kalte Häuser in viel kleineren Städten wie damals im Jahr 1895 besäße und auch die Messstationen am gleichen kalten Ort wie früher stünden:

Neben unbeheizten Klöstern, bei den Fischteichen in den kühlenden Feuchtwiesen rund um die Städte oder bei Förstern am Waldrand. Letztere stehen heute auf Flugplätzen an den Landebahnen im Strom der heißen Abgase, bei Einkaufszentren an den warmen Parkplatzflächen oder in den entstandenen Siedlungen der Vorstädte und werden oft sogar noch unter demselben Namen geführt.

Was heißt das nun für die ersten Frühblüher außerhalb der Städte und Ansiedlungen?

Für vergleichende Vegetationsbeobachtungen eignen sich deshalb weniger die Innenstadt und auch nicht die Vorgärten, sondern die freie Natur, weit außerhalb der Ansiedlungen. Da ich seit der Geburt ortsgebunden lebe und in den immer gleichen Gebieten als aufmerksamer Naturbeobachter unterwegs bin, besitze ich die idealen Voraussetzungen für eine vergleichende Frühlingsbeobachtung über mehere Jahrzehnte.

Ergebnis 1: Die Temperaturen sinken seit fast 30 Jahren, der Frühling beginnt deshalb immer später

Als Frühblüher für Anfang März betrachten wir den Huflattich, das Gänseblümchen, das Buschwindröschen, die Winterlinge, die Salweide und das Märzenveilchen. Sie sollen uns im weiteren Verlauf als Indikatoren für unsere Aussagen dienen. Für die Auswahl der Tiere schauen wir uns die Vögel und die Frosch- und Krötenwanderungen an – alle schon immer Anzeichen für eine erwachende Natur in Mitteleuropa im Monat März.

Beispiel Winterlinge

Die Winterlinge erschienen in der freien Fläche Deutschlands außerhalb der wärmenden Städte diesmal erst Mitte März. Ganz nach dem bereits genannten Temperaturverlauf des kälter werdenden Winters und des Monats März beobachten wir in der freien Fläche außerhalb der menschlichen Wärmeinseln auch folgerichtig einen späteren Frühlingsbeginn seit den Jahren um 1990.

In diesem Jahr war eine deutliche Verspätung festzustellen. Huflattiche, deren Extrakte gegen Erkältung helfen, konnten von einem der Autoren dieses Jahr erstmals am 12. März für einen Erkältungstee gesammelt werden. Die Gänseblümchen erschienen auf den Wiesen außerhalb unserer Wohnorte vereinzelt am 8. März und damit eine gute Woche später als sonst. Die Winterlinge wurden am 10. März gesichtet.

Beispiel Salweide

Im folgenden Abschnitt greife ich auf die genauen Aufzeichnungen des Bauern und Imkers Petersdorff-Campen aus Norddeutschland zurück, hier am Beispiel Salweide:

Extreme: frühester Blühbeginn der Salweide am 24. Feburar 1990.

Durchschnitte der Blühtermine: Dekade 1990 bis 1999 durchschnittlicher Blühbeginn 13.03., Dekade 2000 bis 2009 durchschnittlicher Blühbeginn 21.03., von 2010 bis 2015 durchschnittlicher Blühbeginn 24.03.

„Auch sonst deuten die bisherigen Vegetationsdaten, wie Kornelkirsche, Huflattich, Buschwindröschen, auf einen eher verspäteten Vegetationsbeginn hin. Deshalb wäre ich ja interessiert, an die Rohdaten der vom DWD eingesetzten phänologischen Beobachter zu kommen, aber die dürfen ja nicht einmal vor Ort neugierigen Fragern antworten. Mit besten Grüßen von jemandem, der sich eigentlich ein wärmeres Frühjahr wünscht…“

Beispiel Märzenveilchen

Der Blühtermin der Frühblüher, die den Frühling ankündigen, erfolgt seit dem Frühjahrsoptimum um 1990 immer später. Das zeigt vor allem auch das Märzenveilchen. Es blühte in der freien Fläche Deutschlands außerhalb der wärmenden Ansiedlungen in der zweiten Märzhälfte. In den Jahren um 1990 blühte es bereits Anfang März.

Das Märzenveilchen ist nach dem zugehörigen Monat benannt, in Süddeutschland schon seit über 150 Jahren. Das Erscheinen dieser Blume wurde vor allem im Süden und insbesondere in Österreich-Ungarn immer als der eigentliche Frühlingsbeginn gefeiert. Die kleine Blume erschien in der freien Fläche Süddeutschlands auf 450m Höhe dieses Jahr am 25. März, auf der Schwäbischen Alb ab 550m Höhe sogar erst an Ostern.

Die Blütezeit wird in der botanischen Literatur aufgrund über 100-jähriger Beobachtungen mit März bis April angegeben. Und wenn die blauen Veilchen seit 150 Jahren im Volksmund Märzenveilchen genannt werden, dann bedeutet das nicht weniger, als dass diese schönen Frühlingsblümchen auch schon vor 150 Jahren den Monat März geprägt haben. Wäre der März vor 150 Jahren noch kälter oder sogar ein Wintermonat gewesen, dann hätten unsere Vorfahren diese Blüten sicher April- oder Osterveilchen genannt oder diese Frühlingsblüher müssten, bei einer globalen Erwärmung, wie sie seit 30 Jahren behauptet wird, heute umgekehrt Februar- oder gar Januarveilchen heißen.

Beispiel Wildstachelbeere

Der Naturbeobachter Stefan Kämpfe aus Weimar führt in Thüringen halbberuflich Pflanzenkartierungen durch. Für einen besonders geeigneten Indikator des Vegetationsbeginns hält er Wildsträucher, da sie erstens nicht züchterisch in ihrem Blühverhalten beeinflusst wurden und sie zweitens sehr lange an ein und demselben Standort beobachtet werden können, wie er schreibt.

Kämpfe hat im denkmalgeschützten Weimarer Park an der Ilm, welcher in den letzten Jahrzehnten kaum Veränderungen erlebte, den Austrieb der Wildstachelbeere „Ribes uva-crispa“ im Abstand von mehr als 100 Metern zur nächsten, ebenfalls unverändert gebliebenen Bebauung beobachtet. Der unscheinbare, meist nur waden- bis kniehohe Wildstrauch treibt am Ende der Vollblüte der Winterlinge und Schneeglöckchen aus. Seine ersten Blättchen markieren das Ende des Vor- und den Beginn des Erstfrühlings. Dieses Jahr kamen sie in Weimar am 6. März, um 1990 erfolgte der Austrieb jedoch bereits im Februar.

Ergebnis 2: Die Tierwelt

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Tierwelt zu Amsel, Drossel, Fink und Star. Das Sortiment darf gerne erweitert werden mit Zilpzalp, Kleiber, Blau- und Kohlmeisen. Ihr „Frühlingsgesang“, der eigentlich eine Revierabgrenzung darstellt, war zu Beginn unseres gewählten Betrachtungszeitraumes noch Anfang März.

Doch dieses Jahr herrschte Anfang März noch ein quasi „stummer“ Frühling. Der Balzgesang begann in der freien Fläche außerhalb der Wärmeinseln im Raum um Hüttlingen erstmalig am 13. März 2015, so richtig jedoch erst in der zweiten Märzhälfte. Und natürlich lief auch die Frosch- und Krötenwanderung zu den Laichplätzen verspätet an. Sie begann beim Grasfrosch vereinzelt Anfang April 2015 – und zwar immer am gleichen Weiher beobachtet, denn Mitte März waren einige Tümpel noch vereist und die Nächte winterlich kalt.

Auch die Frosch- und Krötenwanderungen haben sich in den vergangenen 30 Jahren verzögert. Anfang der 1990er Jahre erfolgte die Ablaiche der Grasfrösche etwa Mitte März, in diesem Jahr allerdings nur vereinzelt in der ersten Aprilwoche und so richtig erst nach Ostern. Das auf dem Bild einzeln gefundene Froschmännchen war am 5. April fast regungslos steif vor Kälte. Die Krötenwanderung setzt sogar noch später ein.

Auch die Beobachtungen, dass gewisse Zugvögel wie Stare oder Störche verfrüht zurückkommen, beweist keinesfalls eine Erwärmung. Diese Vogelarten überwintern jetzt in den warmen, beheizten Städten des Mittelmeerraumes und der Weg zurück ist kürzer. Ihre Nahrung finden sie außerhalb dieser Städte auf Mülldeponien. Auch bei uns übernehmen sie diese neuen Verhaltensweisen und ziehen zunehmend in die wärmeren Dörfer und Städte.

Das Gesamtergebnis entspricht der Frühlingsliteratur

Den Winter bezeichnete der DWD in seinen Pressemitteilungen als „zu mild“ und den März als „überdurchschnittlich warm“. Wir müssen feststellen, dass die Vegetation und die Tiere außerhalb der Ansiedlungen von diesen Einschätzungen der Erwärmungstheologen an ihrem behaglichen Computerschreibtisch wohl noch nichts mitbekommen haben. Gegenüber den wärmeren 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist der Frühjahrsbeginn momentan um gute zwei bis drei Wochen verzögert. Damit stellt sich die Frage, welchem früheren Beobachtungszeitraum der momentane Frühlingsbeginn außerhalb der Städte gleichzusetzen ist.

Wie gut, dass es einen Johann Wolfgang von Goethe gibt: Das Frühlingsgedicht des Dichterfürsten „Der Frühling lässt sein blaues Band“, welches in der Literatur als Märzengedicht gilt, ist 200 Jahre alt und kennzeichnet damit gut den derzeitigen Frühlingsbeginn außerhalb der Städte. Somit ist der aktuelle Beginn des Frühjahrs in der freien Fläche Deutschlands im üblichen Rahmen der letzten 100 bis 200 Jahre und entspricht sowohl den Vegetationsangaben der historisch biologischen Literatur als auch der deutschen Frühlingsliteratur und den Frühlingsliedern.

Das Märzchenveilchen müssen wir nicht in Februarveilchen umbenennen, die Tendenz der letzten 30 Jahre geht in der freien Fläche Deutschlands sogar eher auf „Osterveilchen“ zu. Doch wie die Zukunft tatsächlich aussieht, weiß niemand. Zu viele Faktoren bestimmen das Klima der Erde. Ganz bestimmt jedoch sollten wir uns nicht auf die Aussagen der angeblichen Klimapropheten verlassen, sondern lieber unseren eigenen Sinnen vertrauen.

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Literatur zum Thema Klima

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2 Kommentare

  1. am 12. April 2015 um 10:14 1 Josef Kowatsch

    Noch eine Ergänzung zum Abschnitt Krötenwanderung:
    Diese wird von mir immer aus Vergleichsgründen am gleichen Weiher beobachtet. Sie hat nach den vergangenen warmen Tagen und der milden Nächte schlagartig eingesetzt. Heute, das ist der 12.April, die Wassertemperatur beträgt 7C, die ersten Krötenlaichschnüre sind auch bereits sichtbar. Wer in der Nähe von mir wohnt, der Beobachtungsstandort ist der Bächweiher.
    Folgende Bedinugen muss ein Frühlingsnaturbeobachter erfüllen:
    1) er muss seit 30 Jahren mindestens am gleichen Ort wohnen
    2) er muss die freie Fläche außerhalb der Ortschaften beobachten
    3) er muss täglich draußen sein, in den Monaten Februar/März/April darf es keine Ausfalltage durch Urlaub oder durch schlechtes Wetter geben.
    4) Er muss die betreffende Pflanze/Tiere/Weiher jedes Jahr am gleichen Ort beobachten, bereits 500m weiter herrschen andere Bedingungen
    5) Die Vegetation in der näheren Umgebung oder gar der Boden darf nicht durch menschliche Eingriffe verändert worden sein
    Also: die Märzenveilchen auf dem Erkennungsbild wurden 500m hinter meinem Haus am 25. März fotographiert, am Südrain eines geteerten Feldweges. Nächstes Jahr muss ich denselben Standort nehmen und gleichzeitig darf der Feldweg nicht zu einer Ortsverbindungsstraße ausgebaut werden.
    Denn absolut in der freien ebenen Fläche blühten die Veilchen auf 470m Höhe erst an Ostern, die Blüte dauert derzeit noch an. Von dem angeblichen überdurchschnittlich warmen Frühjahr merkt die Vegetation außerhalb der Ortschaften nichts.

  2. am 18. April 2015 um 09:43 2 Josef Kowatsch

    Mein Freund, der deutsche Natur- und Tierfilmer Otto Hahn hat mir folgendes zum Artikel mitgeteilt:
    Was Du über Blumen und Vögel schreibst, kann ich hier in Portugal voll und ganz bestätigen. Dieses Jahr sind die Nachtigallen genau zwei Wochen später eingetroffen als sonst. Ebenfalls der Pirol, der erst heute ankam. Die Wiedehopfe haben in den Vorjahren bei uns schon zwischen dem 20. März und dem 1. April ihre flüggen Jungen gefüttert. Dieses Jahr hat das Männchen noch kein
    Weibchen gefunden, d. h. die Brut fällt wohl aus.
    Wir haben im Februar Nachtfrost bis zu minus fünf Grad gehabt, so dass wieder viele
    Pflanzen erfroren sind. Überhaupt war der Winter hier in Portugal wieder sehr kalt.
    Du wirst es nicht glauben, wir müssen noch täglich heizen.
    Die goldgelb blühenden Mimosen (Silberakazien), die von Australien stammen, und die man in Portugal sehr häufig sieht, blühen normalerweise zwischen Mitte Januar und Mitte Februar. Dieses Jahr haben sie von Anfang bis Mitte März geblüht, also extrem spät.

    Gruß Otto
    Buch. http://www.wahrheiten.org/blog...fruehling/