CO2-Sekte jubelt: 2014, das wärmste Jahr aller Zeiten – Weiße Weihnachten ade?

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© Josef Kowatsch

Wer wünscht sich nicht Weihnachten im Schnee – alte Postkarten und Wintermärchen erzählen uns davon. Heute dagegen ertönt das Klimaerwärmungsmärchen, gemäß welchem der Hitzetod der Erde infolge des menschlichen CO2-Ausstoßes eine unabdingbare Tatsache ist. Den Klima-Märchenonkels zufolge sollte es ab 2000 fast keine weiße Weihnachten im Flachland mehr geben. Glauben versetzt Berge und 100 Lügen werden eher geglaubt als die tatsächlichen Temperaturfakten.

Der Monat Dezember dürfte während der kleinen Eiszeit von 1400 bis 1850 nicht nur kälter, sondern auch schneereicher gewesen sein als in der Neuzeit. Im Vergleich mit dieser kalten Geschichtsepoche dürfte Klima-Professor Mojib Latif recht behalten. Aber wie war der erste Monat der Jahreszeit Winter nun tatsächlich in den letzten 30 Jahren? Wie warm war der Dezember in jener jüngsten Vergangenheit, in welcher die Klimaerwärmung uns angeblich so fürchterlich im Griff hatte und nach Meinung von Climategate weiter haben wird?

Die meisten von uns haben diese Zeit in aktiver Erinnerung, denn an Advent, Weihnachten und Neujahr lassen sich lebendige Erinnerungen festmachen. Mitunter haben wir lediglich Schwierigkeiten bei der genauen Einordnung der Ereignisse. Dass auch hierbei „Climatology“ mit den Klimapanikmeldungen die Erinnerungen bewusst einfärbt, soll im Folgenden gezeigt werden.

Im Flachland sollte es laut Professor Latif zukünftig kaum mehr Schnee geben und im Dezember, dem wärmsten der drei Wintermonate, schon gar nicht. Laut Al Gore, dem Mitbegründer des bisher erfolgreichsten Geschäftsmodells der Klimakatastrophe, sollte im Jahr 2013 auch der Nordpol erstmals abgeschmolzen sein, mit verheerenden Auswirkungen für das Computermodell Erde und mit beginnenden weltweiten Überschwemmungen und Wetterkatastrophen.

Jeder von uns hat die letzten beiden Jahre noch in guter Erinnerung, besonders das Jahr 2014, welches bis auf seinen kalten Sommer sehr angenehm war. 2014 akzeptieren wir bereits aus der bloßen Erinnerung als ein warmes Jahr. Und schon akzeptieren wir die behauptete offizielle Panikmache, dass es in den letzten drei Jahrzehnten wohl irgendwie wärmer geworden sein müsste, ganz bestimmt im Monat Dezember.

Die Fakten sprechen indes eine ganz andere Sprache. Das obige Dezember-Bild aus dem Flachland beweist auch für den warmen Dezember 2014 das Gegenteil von Latifs Prophezeiung. Obwohl das Jahr 2014 das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturmessungen war und auch der Dezember zu den wärmeren Monaten seit Aufzeichnungsbeginn gehörte, hat uns Frau Holle nicht vergessen.

Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag klopfte der Winter zumindest in Süddeutschland mit Minustemperaturen und reichlich Schneefall an: Sieben Wintertage im Dezember 2014 mit geschlossener Schneedecke und Minustemperaturen sind nicht gerade ein Musterbeispiel einer Klimaerwärmung, in welcher wir laut Climatetology bereits mittendrin sein sollen.

Und auch der Nordpol dachte nicht daran, dem lieben Al Gore eine Freude zu machen. Im Sommer schmilzt das Eis logischerweise zusammen, ganz nach den prophetischen Aussagen des Milliardärs und Klimaschreckenmachers. Doch oh Wunder, im Winter nimmt das Nordpoleis wieder zu. Welch eine physikalische Überraschung, mit der die Erwärmungsgläubigen nicht unbedingt gerechnet haben.

Die NASA gibt uns einen realen Überblick über das Anwachsen und Abschmelzen des Schnee und Eises über das gesamte letzte Jahr 2014 auf dem amerikanischen Kontinent. Und das dänische meteorologische Institut zeigt die Daten der Eisausdehnung des Nordpols und die täglichen Eisveränderungen in quasi Echtzeit.

In solchen Fällen eindeutiger Fakten sitzen die Erwärmungspriester die Tatsachen einfach aus und lenken den Blickfang gerne auf andere Ereignisse, die gerade zufällig ein Katastrophengemälde zeichnen. Normale Winterstürme in irgendeinem Teil der Welt müssen herhalten, um eine angebliche Vermehrung der klimabedingten Katastrophen zu beweisen.

Doch kommen wir nun zu den Temperaturfakten. Der erste Wintermonat Dezember ist keinesfalls als gutes Beispiel geeignet, eine im Computer stattfindende Klimaerwärmung zu beweisen. Obwohl die meisten Messstationen Deutschlands in bewohnten Gebieten und beheizten Städten liegen und dort die Messthermometer mitgeheizt werden, sind in den letzten 30 Jahren die Temperaturen der Dezembermonate immer kälter geworden.

Nicht auszudenken, wenn wie vor über 100 Jahren ein Mönch in einem unbeheizten Kloster auch heute noch die Temperaturen vor dem Fenster ablesen würde. Die Trendlinie wäre noch deutlicher abwärts gerichtet. Obwohl diese von unseren Zentralheizungen nach oben geheizt wird, bleibt die Trendlinie der letzten 30 Jahre leicht fallend. Und dieser letzte – warme – Dezember 2014 stellt im Temperaturvergleich der vergangenen 30 Dezembermonate nichts Außergewöhnliches dar. Er liegt im oberen Mittelfeld.

Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang auch die neuen Waldschadensberichte der einzelnen Bundesländer, die Ende November, Anfang Dezember 2014 veröffentlicht wurden. Dabei überschlugen sich die Umweltminister der einzelnen Bundesländer in ihrer märchenhaften Darstellung. Zunehmend seien sie wieder da, die angeblich neuartigen Waldschäden, Anzeichen für einen Neubeginn des Waldsterbens und der Schuldige war natürlich schon zuvor ausgemacht:

Der Klimawandel in Form eines fehlenden Niederschlages und zu warmen Temperaturen, die unserem Wald jetzt und vor allem in Zukunft kräftig zusetzen würden. Nun sollen als Gegenmaßnahme künftig mehr wärmeliebende Bepflanzungen ausprobiert werden, was natürlich nichts anderes ist als ein Abgreifmodell finanzieller Zuschüsse zur angeblichen Bekämpfung der Klimaerwärmung. In der Südwestpresse wunderte sich wenigstens ein Förster noch, dass ausgerechnet seine wärmeliebenden Neupflanzungen die letzten Winter nicht überstanden hätten.

Das in surrealen Computerspielen erzeugte Menschheitsproblem „Klimaerwärmung“ scheint auch für Hartgesottene CO2-Sektengläubige manchmal der Realität nicht Stand zu halten. Vielleicht hätte ein kurzes Reinschauen bei EIKE doch so manches erklärt.

Komisch, seitdem der Weltklimarat sich 1986 mit dem Auftrag gründete, das Weltklima vor weiterer Erwärmung zu schützen, haben sich bald danach die Temperatur-Trendlinien geändert. Allein diese Gründungsdrohung hat dem Wetter gereicht, sich nicht mehr weiter zu erwärmen und die Treibhauswirkung von Kohlendioxid konnte erfolgreich zurückgefahren werden. Der Weltklimarat hat offensichtlich die richtigen Stellschrauben gleich zu Anfang gefunden, um die vermeintliche CO2-Treibhauswirkung einzudämmen.

Aber, lieber Weltklimarat, eine Bitte: Hört auf mit eurer erfolgreichen Arbeit. Ein bisschen wärmer dürfte es vor allem in Deutschland noch werden. Das wäre gut für die Landwirtschaft, unsere Nahrungspflanzen und für die Heizkosten. Auch die Autos würden bei mehr Wärme weniger Kraftstoff verbrauchen. Zusätzliche Wärme würde unsere Natur und Umwelt schützen. Denkt doch nur an die Schäden durch die Millionen Tonnen an Streusalz für Natur und Straßen.

Wer von diesem Anliegen noch immer nicht überzeugt ist und glaubt, die fallende Trendlinie gibt es nur für den Dezember, sollte sich einmal den Januar anschauen, denn auch der will einfach nicht mehr wärmer werden.

Es wäre doch schön, wenn nun im Januar 2015 endlich die versprochene Klimaerwärmung wieder einsetzen würde. Blühende Kirschbäume und Apfelbäume im Januar, das gab es alles schon mal, aber leider nur in verrückten Jahren wie 1186 oder 1228.

Liebes PIK Potsdam und liebe Zauberer vom Weltklimarat, wir fürchten uns vor dem Januartrend, bitte lasst doch die CO2-Treibhauswirkung wenigstens im Januar erwärmend wirken. Helft zusammen mit unseren Wärmeinseleffekt-Heizungen mit, dass sich der Januar 2010 in Deutschland nicht mehr wiederholen möge. Was nützen uns unsere schönen Autobahnen, wenn sie nur noch halbseitig befahrbar sind und die Straßenschäden im Frühjahr immens unsere Gemeindekassen belasten?

Bitte lasst den CO2-Treibhauseffekt wieder wirken. Wir wissen doch, dass sich die Konzentration dieses für die Erde lebenswichtigen Spurengases in der Atmosphäre zum Wohle des Pflanzenwachstums und gegen den Hunger in der Welt erhöht hat.

Sollten wir unsere letzte Hoffnung lieber auf den Februar, den letzten Wintermonat setzen? Wurde der zumindest wärmer? Wenigstens so warm, wie manche von uns einige warme Fastnachts-Februartage aus unserer Kindheit in Erinnerung haben? Wir sind in kurzen Hosen, langen Strümpfen und mit Larven auf dem Gesicht umhergezogen. Auch Ende Februar 1990 trat der Autor bei einer Demonstration in Aalen im T-Shirt der BI-Hüttlingen als Demonstrationsredner auf. Ein Blick auf die aus 2100 Klimastationen vom Deutschen Wetterdienst ermittelten Februartemperaturen verheißen uns leider nichts Gutes – oh weh…

Soll das so weitergehen mit der fallenden Trendlinie? Wir sagen NEIN. Aber ein positives Signal ist in Sicht: Wenigstens haben die selbsternannten Klimaretter des IPCC und des PIK Potsdam im letzten Jahr bereits eine Anstrengung gegen den Trend unternommen. Erste Erfolge konnten in 2014 erzielt werden. Damit ist sicher, die Leute vom Weltklimarat kennen die CO2-Stellschrauben für das Klima, wir müssen nur fest an ihre Weissagungen glauben und auch tun und alles bezahlen, was sie von uns verlangen.

Etwas mehr Ehrfurcht und Demut vor diesen Klima-Eminenzen wäre deshalb bei manchen der Kommentarschreiber angebracht. Dann werden die Klimapriester uns vielleicht dieses Jahr wieder vorfrühlingshafte Februartemperaturen schenken. Wir wünschen uns für das neue Jahr 2015 so sehr, dass die fallenden Trendlinien der drei Wintermonate gestoppt werden. Bitte werft die CO2-Treibhauswirkung gerade bei den drei Wintermonaten wieder an. Wir wollen doch eigentlich gar keine weiße Weihnacht im Flachland.

Leider sieht es jedoch nicht nach einer echten Kehrwende in Richtung wärmeren Wintern aus. In der Gesamtschau über die letzten Jahrzehnte für alle drei Wintermonate zusammen, wobei dieser jetzige Winter bereits vorgeschätzt eingetragen wurde, sieht es nicht nach dem erhofften Erwärmungstrend der behaupteten Klima-Erwärmung aus. Wir werden wohl auch künftig Winterklamotten kaufen und tragen müssen.

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Literatur zum Thema Klima

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3 Kommentare

  1. am 14. Januar 2015 um 15:42 1 Ulf

    Beziehen sich die verwendeten Temperaturaufzeichnungen und die darin sichtbare Abnahme auf Deutschland?
    Wenn ja, wo finden sich entsprechende Aufzeichnungen bezgl. der Welt-Durschnittstemperatur?

    Danke und oben bleiben.

  2. am 14. Januar 2015 um 18:28 2 Josef Kowatsch

    Hallo Ulf
    Vielen Dank für die interessierte Anfrage. Alle Temperaturgrafiken in meinem Artikel beziehen sich auf Deuschland, es handelt sich um die Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach, zu denen ich Zugang habe.
    Das ist ein Glück, denn so kann ich den Feind mit den eigenen Waffen schlagen. Klimaerwärmung gebrüllt, die eigenen Daten zeigen nichts davon, also einfach nur so dahergeredet, um die bereitgestellten Gelder für den Klimaschutz abzugreifen und bei dem Geschäftsmodell „Stopp der KLimaerwärmung“ mit dabei zu sein. Wir einfache Leute zahlen. z.B. jährlich über 3 Milliarden Euro an den Weltklimarat. Wann hat der uns schon jemals beraten: Gelder für eine einzige Katastrophen- und Angstmacherei.
    Von den Weltdaten kenne ich keine Monats- oder Jahreszeitendaten, sondern nur die Jahresdaten. z.B. hier ein guter Artikel über die letzten 20 Jahre.
    http://www.eike-klima-energie....ch-erneut/

  3. am 28. Februar 2015 um 11:07 3 Josef Kowatsch

    Im letzen Abschnitt meines Artikels habe ich die Wintertemperaturen für den Winter 2015 mit 2,5C vorgeschätzt. Ein milder Winter. Wir haben trotzdem eine fallende Trendlinie. Die Winter wurden also über die letzten drei Jahrzehnte kälter, sagt uns diese Grafik. Heute am 28.Februar hat der Deutsche Wetterdienst die Wintertemperaturen bekanntgegeben. Sie sind weitaus kälter als der geschätzte Wert der Grafik. Der Winter 2015 hat lediglich 1,8 Grad im Schnitt, also um 0,7 Grad niedriger als meine Schätzung.
    Das bedeutet: Die Trendlinie der Winter Deutschlands ist noch stärker fallend als in der Grafik angegeben. Die Winter sind nochmals um einen Deut kälter geworden gegenüber meiner Vorhersage. Man möge auch bedenken, dass dies die gemessenen Werte des Deutschen Wetterdienstes sind. Sie sind noch nicht wärmeinselbereinigt. Hätte ich das gemacht, dann wäre die fallende Trendlinie des Kälterwerdens nochmals um einen Anteil stärker abkühlend.
    Frage: Gehen wir eigentlich auf eine kleine Eiszeit zu? Als seriöser Klimawissenschaftler kann ich darüber nur spekulieren Hypothese aufstellen, aber keine zuverlässige Aussage machen.