Später, kalter Frühling: „Klimawandel“ in Deutschland bedeutet Abkühlung

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© Josef Kowatsch

Die angebliche Klimaerwärmung dauerte nur kurz. Sie begann nach 1975 und endete global im Jahre 1998, in Deutschland im Jahre 2000. Seit der Jahrtausendwende sinken die Temperaturen wieder. In dieser Zeit ist die Kohlendioxidkonzentration trotzdem weiter gestiegen.

Das hat auch der Deutsche Wetterdienst DWD schriftlich bestätigt:

„Weltweit war 1998 das wärmste Jahr und in Deutschland war es das Jahr 2000. Das ist kein Geheimnis und das darf auch jeder wissen.“

Für die letzten 15 Jahre wurde ein Temperaturanstieg von etwa 0,4° C vorhergesagt. Tatsächlich sind die Temperaturen um diesen Betrag gefallen und nicht angestiegen. Trotz dieser Abkühlung sind die momentanen Temperaturen in Deutschland immer noch höher als vor 150 Jahren. Tatsache ist: Von 1850 an, dem Ende der kleinen Eiszeit, bis heute messen die deutschen Stationen einen angenehmen Temperaturanstieg, wie die rote Kurve in der Darstellung der Deutschlandtemperaturen zeigt.

Der flächenhafte Wärmeinseleffekt

Anders sieht die Betrachtung allerdings aus, wenn die Temperaturdaten mit dem Wärmeinseleffekt bereinigt werden. Wir haben heute ein ganz anderes Deutschland als 1850. Die Bevölkerung je Quadratkilometer Fläche hat sich verdreifacht, der Flächenverbrauch durch Überbauung mindestens verzehnfacht und der Energieverbrauch mindestens verhundertfacht. Großräumig wurden Gebiete und Feuchtwiesen trockengelegt, die Verdunstungskälte wurde verkleinert. All das führt zu einer Zusatzwärme, nicht nur in den Ballungsgebieten und Ansiedlungen.

Diese vom Menschen erzeugte Wärme wirkt auch darüber hinaus in die Umgebung. Und täglich werden in Deutschland weitere 108 ha überbaut. Die Messstationen messen diese Zusatzwärme einfach mit, denn Thermometer können nicht unterscheiden, ob die Wärme vom „Klima“ oder aus den von den Menschen geschaffenen Wärmeinseln stammt. In den Städten kann die Temperatur sogar bis um zu 10° C höher sein als in der freien Fläche, die noch am ehesten mit dem Deutschland von 1850 vergleichbar ist.

Die Wärmeinseleffekt-Korrekturdarstellung zeigt den unmittelbaren Vergleich der Deutschlandtemperaturen des DWD und der Wärmeinseleffekt-bereinigten, kurz WI-bereinigten Temperaturen von 1891 bis 2012. Die blau gestrichelte Linie zeigt den Temperaturmittelwert im Betrachtungszeitraum. In Deutschland durchbrechen die Temperaturen die Mittellinie nach unten, was bedeutet, dass die heutigen Temperaturen im 120-Jahresvergleich zu kalt sind. Zum berechneten WI wurde, wie dies auch beim IPCC üblich ist, der Fehlertoleranzbereich in gelb angegeben.

Was ist zu beachten? Aus den Messreihen muss der anthropogene Wärmeinselfaktor herausgerechnet werden. Dies ist immer dann notwendig, wenn die Temperaturdaten mit früher verglichen werden sollen, denn nahezu alle Messstationen des DWD sind bei der Erfassung mehr oder weniger durch diese anthropogene Zusatzwärme beeinflusst.

Irrtümlicherweise wird diese Zusatzwärme jedoch von einigen deutschen Wissenschaftlern als ein Beweis des CO2-Treibhauseffektes gesehen. Das kann jedoch nicht sein, denn falls es diesen Effekt tatsächlich geben sollte, dann müsste es überall gleichmäßig wärmer geworden sein und nicht nur in den von Menschen geschaffenen Wärmeflächen.

Dass es diese Wärmeinselzugabe gibt, zeigen am besten diese beiden Zeitungsmeldungen zum April 2012 in der Südwestpresse:

„Das Frühjahr 2012 war um 2,1 Grad zu warm und brach im April viele Temperaturrekorde“

„Die Spargelernte fiel wegen der Aprilkälte dieses Jahr geringer aus.“

Beide Aussagen sind für sich betrachtet richtig, denn der Spargel wächst ja nicht vor dem Rathaus und auch nicht vor den Fenstern einer beheizten Schule oder Universität. Schon gar nicht zwischen den Landebahnen der Flugplätze.

Der Wonnemonat Mai.

Besonders der Mai ist ein Monat der Freude und des seelischen Wohlbefindens, die Natur erwacht. Dieser Monat repräsentiert schließlich wie sonst keiner das Frühlingserwachen. Die bunten Farben und die herrliche Frühlingsluft stimmen uns auf einen warmen Frühsommer ein. Interessant ist, dass die Temperaturen dieses Monats im Vergleich zu den deutschen Jahrestemperaturen viel stärker gesunken sind.

Der Mai wurde eindeutig kälter, der Frühling kommt viel später als im Jahre 2000 und die Eisheiligen in der Monatsmitte sind wieder deutlich wahrnehmbar. Auch der Mai 2013 wird diesen Trend zur Abkühlung nicht aufhalten können.

Die Tatsache des späteren Frühlings hat jeder gute Naturbeobachter längst wahrgenommen. In der Stadt und in unseren großflächigen Wärmeinseln wie dem Oberrheingraben, dem Rhein-Main-Gebiet oder im Mittleren Neckarraum werden zwar immer noch Ende April die Bäume grün, aber nicht mehr in der freien Fläche, abseits der vom Menschen in den letzten 150 Jahren geschaffenen Wärmezonen.

In der freien Fläche Deutschlands ist in den letzten Jahren der eigentliche Wonnemonat Mai wieder so kalt wie zu Mozarts Zeiten, und der lebte bekanntlich in der kleinen Eiszeit. Alle Lieder und Naturbeschreibungen von damals, die den Mai besingen, passen genau in unser Jahrzehnt und geben den Vegetationsstand in der freien Fläche Deutschlands, weitab aller flächenhaften Wärmeregionen, exakt wieder. Als Beispiel sei genannt: „Komm lieber Mai und mache, die Bäume wieder grün“.

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Ein noch älteres Lied aus dem 16. Jahrhundert, dem Tiefpunkt der kleinen Eiszeit in Europa, beschreibt den Mai ähnlich: „Grüß Gott du schöner Maien, da bist du wiederum hier.“

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Vergleichen wir die Inhalte und Beschreibungen der Lieder und Maigedichte der kleinen Eiszeit mit heute, dann erhalten wir ein erstaunliches Ergebnis für den heutigen Vegetationszustand in der freien Fläche:

Für die freien Fläche Deutschlands, weitab aller vom Menschen geschaffenen Wärmeinseln, gilt die blaue Temperaturkurve. Es wurde deutlich kälter. Das zeigen auch die dortigen Vegetationszustände. Unsere Aufnahme entstand am 19. Mai 2012 im Frankenbachtal, zwischen den Wärmeinselstädten Aalen und Ellwangen. Der Standort liegt auf 450 m Meereshöhe.

Jedem aufmerksamen Naturbeobachter unter den Lesern ist aufgefallen, dass der Monat Mai wieder so kalt wurde, wie in dem Zeitraum der kleinen Eiszeit. Der Maikäfer braucht nicht in Aprilkäfer umbenannt zu werden, denn im April haben die Bäume in der freien Fläche Deutschlands noch keine Blätter, genauso wie zur kleinen Eiszeit.

Die Welt war schon mal wärmer. Vor 800 Jahren hatten wir in Deutschland eine angenehm warme Periode mit Weinanbau bis nach Schleswig-Holstein und Südschottland. In den Alpen waren größtenteils die Gletscher abgeschmolzen. Um 1450 begann dann die kleine Eiszeit, die 1850 ihr Ende fand.

Danach erfolgte ein Temperaturanstieg bis zum Jahre 2000, der jedoch größtenteils auf die sich ausbreitenden Wärmeinseln zurückzuführen ist. Und genau dort stehen auch die Messstationen. In der freien Fläche Deutschlands, außerhalb der Wärmeinseln, ist es bereits wieder kälter als die blaue Kurve zeigt. Manche Monate wie der Mai haben die Durchschnittslinie wieder unterschritten.

Das Frühjahr 2013 war noch kälter als 2012. Auch diese Aufnahme zeigt das Frankenbachtal am 1. Mai 2013. Die Bäume sind fast kahl, die Krötenwanderung setzte erst Ende April ein und nicht Mitte März, wie noch vor 10 Jahren. Insofern geben die Vegetationsbeschreibungen aus der kleinen Eiszeit vor 250 bis 500 Jahren die derzeitigen Zustände in der freien Fläche realistisch wieder. Besonders in diesem fast 200 Jahre alten Lied:

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Der Betrachter möge neben der Melodie auch die Bildeinblendungen aus der heutigen Zeit wahrnehmen und mit dem Text aus der kleinen Eiszeit vergleichen.

Wir stellen fest: Neben kleinen Temperaturschwankungen in den einzelnen Jahrhunderten hat sich im Grunde nichts in Deutschland verändert. Die eigentliche Klimaerwärmung endete 1998. Seitdem wird es wieder kälter. Neben den Wintermonaten, insbesondere dem Februar, ist vor allem der Wonnemonat Mai kälter geworden. Wir haben wieder die gleichen Mai-Temperaturen wie zur kleinen Eiszeit. Die „Klimaerwärmung“ war lediglich eine kurze Episode und dauerte bis 1998.

Aufgrund der geschilderten Tatsachen muss der Schluss gezogen werden, dass sogenannte Treibhausgase wie Kohlendioxid entweder gar nicht treibhauswirksam sind oder eine nur sehr unbedeutende Wirkung auf die irdischen Temperaturen haben. Bei der angeblichen Klimaerwärmung mit den dazugehörigen Panikvorhersagen aufgrund des angeblichen Klimakillers CO2 handelt es sich schlichtweg um ein neues deutsches Märchen. Die zentrale deutsche Anlaufstelle der Klimamärchen befindet sich in Potsdam unter Führung der selbsternannten Klimagralshüter Schellnhuber und Rahmstorf, welche von uns teuer bezahlt werden.

Die Unterhaltung des Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung PIK kostet den deutschen Steuerzahler jährlich etwa 22 Millionen Euro. Der Weltklimarat IPCC kostet uns nach Schätzungen einiger Vertreter des Europäischen Institutes für Klima und Energie sogar bis zu vier Milliarden Euro, versteckt in verschiedenen Trust Funds und Zuwendungen. Und wofür? Wann hat uns dieser Weltklimarat jemals nutzbringend beraten? Die wahren Hintergründe dieses Vereins sind dagegen haarsträubend. Ein Augenzeuge zur Zeit der Gründung des IPCC ist Hartmut Bachmann, er beschreibt in seinem Buch „Die Lüge der Klimakatastrophe“ die Machenschaften dieses Rates.

Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen und wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes, der sich auf getürkte Messdaten, Stichwort „Climategate„, oder selbst geschriebene Computer-Erwärmungsprogramme stützt, weltweit in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes Wasser, ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Umwelt- und Naturschutz sind notwendig, Klimaschutz dagegen ist ein erfundenes und völlig überflüssiges Geschäftsmodell.

Es wird Zeit, dass sich die Naturschutzverbände endlich von diesem falschen Klimawahn distanzieren und wieder echten Naturschutz betreiben. Die Schmetterlinge und Bienen sterben in Deutschland nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen des Pestizideinsatzes und der Zerstörung der Landschaftsvielfalt.

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Literatur zum Thema Klima

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1 Kommentar

  1. am 9. Juni 2013 um 13:59 1 Josef Kowatsch

    Auch der diesjährige Mai hat den Abwärtstrend wie ihn die fallende Trendlinie aus dem Artikel angibt, fortgesetzt. Der Mai 2013 war in Deuschland laut DWD 11,7C kalt, er liegt damit unter der fallenden Trendlinie der letzten 16 Jahre.
    Der Durchschnitt der letzten 16 Jahre betrug 13,3 grad, auch hier sieht man den Trend zu kälter, denn die 11,7C liegen weit unter dem Schnitt.
    Wie kalt war dieser Mai nun tatsächlich. Wenn man mit früher vergleicht, dann muss man den WI-Korrekturfakor subtrahieren und der beträgt in den letzten 130 Jahren 1,2 Grad. Somit kämen wir auf 10,5 Grad Maitemperaturen 2013. Das hätten die deutschen Klimastationen gemessen, wenn Deutschland so geblieben wäre wie es noch 1880 war mit all seinen Naturflächen, geringerer Einwohnerzahl, weniger Bebauung, weniger Trockenlegung, von der geringen Wärmefreisetzung ganz zu schweigen. Und diese realistischen Maitemperaturen von 10,5 Grad zeigen die Bäume in der freien Fläche Deutschlands an, so kalt/warm wie vor 250 Jahren.
    fazit: neben einem Auf und Ab, momentan haben wir seit 16 Jahren ein AB, hat sich beim Klima in Deutschland in den letzten 250 jahren nichts verändert. Keine Spur irgendeiner Klimakatastrophe durch Treibhausgase.
    Wer das weiter behauptet, soll endlich Beweise vorlegen. Helfen Sie mit, solche Märchenerzähler wie in Potsdam, zum Teufel zu jagen. Die Leute erfinden Katastrophen und versprechen dann, uns vor diesen erfundenen Katastrophen zu schützen. Aber das kostet Geld. Das sollten wir uns nicht länger bieten lassen.
    Bitte helft mit, dem Schwachsinn der Klimaerwärmung zu widersprechen. Es genügt ein einfacher Satz: Die Temperaturen fallen seit 16 Jahren, wir haben eine Klimaabkühlung und keine Erwärmung.

    Die Klimaerwärmung ist vorbei, Schade