Klima-Lügner eiskalt erwischt: Winter werden in Deutschland deutlich kälter

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© Josef Kowatsch

Was auch immer den Eisverlust am Nordpol in den letzten drei Jahrzehnten bewirkt haben mag, an den behaupteten ständig wärmer werdenden Temperaturen seit der Jahrtausendwende – angeblich verursacht durch den Ausstoß von menschlichem CO2 – kann es nicht liegen. Denn einen solchen Temperaturanstieg gibt es nicht. Seit dieser Zeit wird es wieder deutlich kälter.

Das zeigen die nachfolgenden drei Grafiken der Wintertemperaturen Deutschlands über verschiedene Zeiträume. Als Winter gelten die drei Monate Dezember/Januar/Februar, wobei der Dezember von z.B. 2011 dem Winter 2012 zugerechnet wird.

Betrachtet man die Wintertemperaturen Deutschlands (Originalwerte des Deutschen Wetterdienstes DWD) der letzten 30 Jahre, dann ergibt das Polynom ziemlich genau einen Kreisabschnitt. Anfangs noch 14 Jahre rauf, danach der Wendepunkt, nun seit 14 Jahren wieder runter. Wir haben wieder fast die Ausgangstemperaturen wie vor 30 Jahren erreicht.

In die Zeitreihe ist der flächenhafte Wärmeinseleffekt, welcher aufgrund der immer noch anhaltenden Landschaftsversiegelung und Verstädterung auch in Deutschland weiterhin zunehmend ist, als Korrekturfaktor gar nicht eingerechnet. Sonst würde die Polynomkurve am Ende ziemlich genau bei 0,8° Celsius ankommen und somit exakt dem Beginn vor 30 Jahren entsprechen.

Das ist durchaus überraschend, denn bislang wurden fast nur die Jahresmittel einer Vergleichsbetrachtung unterzogen. Und bei diesen Jahresmitteln haben wir erst seit 15 Jahren keine Erwärmung mehr. Die Winter zeigen bezüglich der Temperatur viel deutlicher nach unten, obwohl der Wärmeinseleffekt besonders im Winter dem Abkühlungstrend entgegenwirkt. Würde man den Wärmeinseleffekt berücksichtigen, dann wäre die fallende Trendlinie noch deutlicher.

Wir kommen somit zum Ergebnis: Seit 2000 wird es wieder kälter in Deutschland. Das zeigen die Jahresmittel des DWD. Die Abkühlung ist jedoch nicht über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt. Vor allem die drei Wintermonate wurden kälter und das bereits seit 25 Jahren, während die drei Sommermonate in Deutschland noch lange warm waren.

Wir betrachten nun den Winter-Temperaturverlauf der vergangenen 25 Jahre in Deutschland. Die Überraschung dabei ist ebenfalls groß, denn die Trendlinie zeigt bereits einen deutlichen Rückgang. Auch der warme Ausreißer 2007 kann die Abkühlung nicht mehr stoppen. Seit 25 Jahren haben wir also bei den Wintertemperaturen wieder einen deutlich abnehmenden Trend. Das mag bislang jedoch nicht aufgefallen sein, da die meisten Betrachtungen stets allein die Jahresmittel heranziehen.

Die letzten 15 Jahre der deutschen Wintertemperaturen sind noch eindeutiger. Wir erinnern uns:

Deutschland wird keine Winter mehr erleben. Schnee gibt es nur noch in den Hochlagen.

Eine wahrhaft beispielhafte Ironie der Klima-Lüge: Seitdem diese Orakelsprüche verkündet wurden, geht es deutlich abwärts mit den Wintertemperaturen.

Ein Ergebnis dieser Entwicklung war die Winterreifenpflicht. Auch eine gute Wärmeisolierung bei Gebäuden ist allein wegen der Abkühlung notwendig und nicht wegen der behaupteten Erwärmung der Klimaclowns, welche allerdings von ihren Falschaussagen immer noch gut leben.

Klimaerwärmung, das war einmal. Aber immer noch sind die CO2-Märchenonkel, unter anderem vom PIK in Potsdam, unterwegs und warnen vor einer sich fortsetzenden beschleunigenden Erwärmung. Wenn der gegenwärtige Temperaturtrend jedoch bestehen bleibt, dann müssen sich diese staatlich honorierten Damen und Herren bald wirklich sehr warm anziehen – und zwar völlig entgegen ihrem selbst propagierten Erwärmungstrend.

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Literatur zum Thema Klima

1 Kommentar

  1. am 20. März 2013 um 18:33 1 Josef Kowatsch

    Wir bitten die Leser, die Grafiken aus diesem Artikel zu kopieren und an die Tageszeitungen zu verschicken. Nur so kann mit den Daten des Deutschen Wetterdienstes gegen die Klimalüge angegangen werden. Inzwischen liegen uns natürich auch die Februarauswertungen vor. Der letzte Winter hatte einen Schnitt von 0,3C und setzt damit den Abwärtstrend fort.
    Auffallend ist aber der Februar. Dieser Monat anvancierte in den letzten 10 Jahren zum eigentlichen Wintermonat, die letzten Jahre war der Februar sogar kälter als der Januar und das auf der gesamten Nordhalbkugel. Kein Wunder, dass der Frühling im März nun nicht in die Gänge kommt, denn die gewaltige Landmasse auf der Nordhalbkugel ist noch ausgekühlt und ein bißchen Nord- oder Ostwind bringt sofort den Winter zurück. Im Norden Deutschlands eben stärker als im Süden.